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Test: Nova, X 2000, Power Amplifier

Power aus Pocking

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Die X-Serie besteht aus 4 Leistungsverstärkern von 2x 400 bis 2x 3000 Watt an 4 Ohm. Das stärkste Modell ist in ein 3HE Gehäuse gepackt, die anderen Modelle sind im selben 2HE Gehäuse verbaut. Für meinen Test steht mir das zweistärkste Gerät, die X 2000, zur Verfügung.

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Schon beim Empfang des Pakets wird klar, um welche Gattung Endstufe es sich hier handelt. Wenn die Nova-Leute nicht unglaubliche Scherzkekse sind, die ihre Päckchen mit Ziegelsteinen auffüllen, kann es sich hier nur um ein Ringkerntrafo-Gerät handeln. Der Karton bringt stattliche 22 kg auf die Waage. 

Ich entnehme ihm, außer dem Testgerät, zwei kurze Bedienungsanleitungen in Englisch und Deutsch sowie die Garantie-Karte.

Das Gehäuse macht einen stabilen und gut verarbeiteten Eindruck, positiv fällt mir sofort das fest montierte Netzkabel und die verbauten Neutrik-Buchsen auf. Nicht ganz so gut gefällt mir, dass die Front, wohl auch aus optischen Gründen, ohne Griffe daher kommt. So ist der Amp recht unpraktisch zu halten, ein Punkt, der natürlich nach dem Rackeinbau nicht mehr zum Tragen kommt.

Die Vorderseite ist schlicht und effektiv gestaltet. Die untere Hälfte wird von den Lüftungsschlitzen im Wabendesign eingenommen, oben gehört die linke Seite dem Logo mit Typenbezeichnung, rechts befinden sich die beiden gerasterten Volumepotis mit den dazu gehörenden LEDs für Betrieb, Protection, Signal und Clipping. Ganz rechts sitzt der Power-Schalter.

2_bild2_X2000_bedien.jpg

Die Rückseite ist an den beiden Enden mit jeweils einem Lüfter belegt. Dazwischen befinden sich die beiden XLR-Eingangsbuchsen mit den dazu gehörenden Link-Buchsen. Daneben zwei Schiebeschalter, der erste wählt die drei Betriebsmodi Stereo, Parallel und Bridge, der zweite aktiviert den integrierten Limiter. Rechts folgen die Ausgänge, die sowohl als Speakon, als auch als Schraubklemmen vorliegen. Das Netzkabel und der Sicherungshalter vervollständigen die Rückansicht.

3_bild3_X2000_rear.jpg

INNERE WERTE

Ich weiß nicht, was uns Tester dazu bewegt, gerade bei Endstufen einen Blick unter die Haube werfen zu müssen, ich möchte mit dieser Tradition aber auch nicht brechen, und so nehme ich einen Schraubendreher zur Hand, um den Deckel zu entfernen. Das Innere des Amps ist komplett vollgebaut, da wundert das Gewicht nicht mehr. Die Bauteile machen einen gut dimensionierten Eindruck, die Verarbeitung ist ordentlich. Ich habe ja in letzter Zeit einige Amps gesehen, die vorwiegend mit Luft gefüllt waren, bei mir stellt sich da ein ungutes Gefühl ein. Gerade in der unteren Preisklasse, in der die X 2000 angesiedelt ist, vertraue ich eher auf die alten Eisenschweine, da gehe ich davon aus, ein Produkt zu erwerben, das mich jahrelang treu begleiten wird.

4_bild4_X2000_innen.jpg

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