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Die Schallplatten Absatzzahlen steigen

Vinyl ist der meistverkaufte Tonträger in den USA

1. Juni 2023

Links: Zahlen in Deutschland Rechts:Zahlen in den USA

Interessante Neuigkeiten vom Tonträgermarkt. Nun ist es also passiert: In den USA hat der Verkauf von Vinyl die CD und alle anderen Tonträger überholt und ist damit nach der RIAA der beliebteste Tonträger in der USA.Von der CD wurden 2022 fast 30 % weniger Tonträger verkauft und ein Verlust von fast 18 % im Vergleich zum Vorjahr gemacht.Die Umsatzeinbrüche bei allen anderen Tonträger ist noch dramatischer. Die Music Videos und alle anderen Tonträger haben ein Umsatzeinbruch von über 50 % erwirtschaftet.

Nur das Vinyl kann einen Zuwachs von 3,2 % verzeichnen und seinen Umsatz um 17,2 % steigern. Der Umsatzanstieg bei eher geringen Wachstumsrate wundert mich nicht, denn Vinyl ist wirklich sehr teuer. Nach dieser Analyse kann man sich denken, wohin sich der eigentliche Trend bei Tonträger bewegt. Insgesamt wurden fast 15 % weniger Tonträger verkauft und nur ein Gewinnzuwachs von 4 % verzeichnet werden. Dem Vinyl seien seine Zuwächse gegönnt, aber generell sind die Tonträgerzahlen insgesamt rückläufig. Daher ist interessant zu betrachten, was die Tonträger im Vergleich zu Streaming und Downloads ausmachen.

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Zahlen in den USA

84 Prozent aller Umsätze im Musikmarkt werden mit Streaming gemacht. Danach folgen die Tonträger mit einem Marktanteil von 11 %, Downloads machen 3 % aus. Bei der Abkürzung Synch handelt es sich um Synchronization Rights. Dabei handelt es sich um Umsätze, die mit lizenzierter Musik in Werbung, Filmen usw. gemacht werden und bei 2 % liegen.

Wie sieht es in Deutschland aus? Laut der Zahlen des Bundesverband Musikindustrie liegt der Marktanteil von Streams bei 80,3 %, die Downloads liegen bei 2,2 %. Bei den Tonträgern liegt die CD mit einem Marktanteil von 12,9 % vorne, während Vinyl einen Marktanteil von 6 % besitzt.
Der Marktanteil des Digital Content stieg um knapp 12 % und der Tonträgermarkt brach fast um dieselbe Prozentzahl ein. Immerhin verzeichnete die Branche ein Gewinnzuwachs. Zum ersten Mal seit 2002 wurde die 2 Milliarden Euro Marke geknackt.

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Zahlen in Deutschland

Die Zahlen sind wirklich ernüchternd. Im Wohnzimmer wird der Fernseher, Alexa und Spotify reagieren, die bei Bedarf den gewünschten Song über eine Soundbar abszupielen. Auch unterwegs ist es viel praktischer, die neuste Playlist auf dem Handy abzufeiern. Vinyl ist bei allen Zuwachsraten nach wie vor ein Nischenmarkt.

Wie hört ihr Musik? Macht ihr lieber Musik?

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Forum
  1. Profilbild
    Trance-Ference

    Wenn ich mir die Grafik ansehe liegt doch die CD noch weit über Vinyl?!

    Bei mir persönlich ist der Vinylkauf leider auch rückläufig. Im Durchschnitt ist es nur noch eine Platte pro Monat. Diese dann aber eine spezielle die auch mal etwas mehr kostet. Ich muss aber auch zugeben das ich kaum noch zum hören komme.
    Bei mir läuft meist Internetradio. Das kostet nichts extra, die Musikauswahl ist riesig und man entdeckt viel Neues.
    Streaming wie Spotify nutze ich überhaupt nicht. Warum soll ich dafür monatlich zahlen wenn ich am Ende keinen einzelnen Song davon besitze.
    Wenn ich im Internetradio einen tollen Song höre schaue ich ob es den bei Bandcamp oder sonstwo gibt und kaufe gezielt diesen Song oder ggf. ein Album wenn es eins gibt und gut ist.

  2. Profilbild
    chardt AHU

    Hallo Sven,
    zuerst einmal Danke für die Meldung. Zweitens: „der meistverkaufte Tonträger“ – ein Superlativ reicht.

    Wenn ich das richtig sehe, dann stellt das Kreisdiagramm die Verhältnisse in .de dar, wo die CD nach wie vor deutlich von Vinyl liegt. Das Tortendiagramm stellt die Verhältnisse in den USA dar, aber nur physisch vs. Streaming etc. ohne Aufdröselung des physischen Bereichs. Und im Text nennst Du auch keine Zahlen für die Anteile von CD vs. Vinyl. Kannst Du vielleicht eine Quelle verlinken? Danke!

  3. Profilbild
    Sven Rosswog RED

    Hallo Chardt und Trance-Ference,

    scheinbar habt ihr euch nur die Grafiken angesehen, aber nicht die Unterschriften bemerkt, sonst wäre euch aufgefallen, dass die eine Grafik die Zahlen in Deutschland zeigt und die andere Grafik die Zahlen in den USA. Außerdem steht über der einen Grafik RIAA und bei den deutschen Zahlen steht unten Bundesverband Musikindustrie. Im Text gehe ich zuerst auf die Zahlen in den USA ein und dann auf die Zahlen in Deutschland. Zwischen beiden Ländern gibt es Unterschiede. Vinyl ist in Deutschland auf Platz 3 und in den USA auf Platz 1. Wenn man sich aber die gesamten Zahlen ansieht, wird klar, dass Streaming alles schon längst hinter sich gelassen hat. Das kann man aber auch alles im Text lesen. Auch die Quellen mit den exakten Umsatzzahlen u.ä. findet ihr wie immer in den Links. Das Titelbild habe ich jetzt nachträglich mit einer Unterschrift versehen.

    • Profilbild
      chardt AHU

      @Sven Rosswog Hallo Sven, hast Du meinen Kommentar gelesen? Das Thema DE vs. USA habe ich durchaus erkannt und benannt. Was mir fehlte, waren konkrete Zahlen zu den Anteilen von CD vs. Vinyl in den USA – beides findet sich leider weder in den Grafiken noch in Deinem Text, aber jetzt habe ich es in der Quelle gefunden, Danke dass Du den Link noch dazugetan hast!

  4. Profilbild
    anitsch

    Spannend, ich höre immer wieder links und rechts, dass die MC das nächste große Revival Ding ist, scheint aber mit einer Teilmenge der 0,3% in D noch nicht wirklich am Horizont erschienen zu sein.

  5. Profilbild
    Camel

    Finde ich alles irgendwie spannend, wie sich das alles entwickelt hat!
    Mein MC-Player fristet nur noch aus nostalgischen Gründen im HiFi-Rack sein „da“ sein.
    Genauso mein MD-Player. Hmm, sonst gäbe es irgendwie blöde Lücken :-)
    Bin halt „immer“ noch nicht dazu gekommen, alles zu digitalisieren…
    Band-Proben, Demo-Tapes, Radio-Aufnahmen etc…
    Ein ABO für streaming ist für mich ein „no go“!
    Wenn mich eine neue Scheibe interessiert, kaufe ich es als CD. Nicht als MP3.
    Wird dann selbst gerippt (FLAC, MP3) für mein Smartphone oder Auto.
    Ich käme nie auf die Idee, mir wieder Schallplatten zu kaufen…
    Meine Schallplattensammlung (seit 1978) knistert, knackt und springt (teilweise),
    egal ob mit oder ohne den „Canton“, manchmal ist der „Knack“ sogar im Takt 😂
    Die jüngere Gesellschaft von heute streamen Musik (+Film), nur noch!
    Sogar auf Partys, krass… Schon traurig irgendwie… gehör und abgespielt wird zu Hause nur über eine Bluetooth MegaBoomBox.
    Was mag denen da wohl Soundtechnisch entgehen…

  6. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Angesichts des Mangels an Kreativität in der Musikindustrie habe ich kaum noch etwas zu erwerben. Habe ich früher noch jede Woche 1-2 Vinyls oder später CDs gekauft, bin ich mit der kontemporären Musik übersättigt, da sich für mich nichts wesentlich hervorhebt. Ich rede jetzt von Radiomusik. Es gibt immer mal ein paar Perlen, die kaufe ich mir dann auch (CD oder Vinyl oder beides).

    Aber auch ich erwische mich dabei, wie ich die auf meinem eigenen Server parke und dann im Auto abrufe (z.B.). Streaming selbst nehme ich allenfalls als Ideengeber wahr. Da sich mein Interesse inzwischen auch auf Jazz und qualitativ hochwertigen Aufnahmen erweiterte hat, wird Tidal wohl mein nächster Freund werden (es sei denn jmd hat einen besseren Tipp für diesen Bereich).

    Paradox ist wohl, dass mein 23jähriges Patenkind schon seit Jahren (!) lieber 80er und 90er hört, sich selbiges aber natürlich streamt. Physisch geht bei ihm gar nix :-D.

    Danke Sven für die Zusammenfassung und den Trendbericht. Ich begrüße es, dass Vinyl weiterhin ein heißes Eisen im Feuer ist.

  7. Profilbild
    Flowwater AHU

    Mal aus meinem Nähkästchen:

    Streaming ist auch bei mir ein »No Go«. Ich habe allerdings einen Streaming-Service »zwangsabonniert«, nämlich »YouTube Music«, weil ich »YouTube Premium« habe. Letzteres deshalb, weil ich massiv YouTube für alle Mögliche nutze und mich die Werbung nervt. Ich empfinde YouTube als einen supergenialen Internet-Dienst, der mir privat wie beruflich extrem hilft … und deshalb zahle ich Google gerne die monatliche Kohle. Zumal ich YouTube mehr als »Netflix« nutze (das ich jetzt mal wieder abbestellen werde, ich kann auch mal wieder meine DVD/BluRay-Sammlung durchschauen). »YouTube Music« ist da automatisch mit dabei. Ich nutze es aber nur, um mal in etwas hinein zu hören.

    Nebenbemerkung: Sucht mal nach Energieverbrauch für Streaming-Dienste (da natürlich vor allem Video). Das ist BIZARR, was da an Strom weg geht.

    Da ich sowieso einen etwas abgefahrenen Musikgeschmack habe, bin ich deutlich glücklicher mit Bandcamp. Und da kaufe ich auch gerne mal Vinyl-LPs (allerdings auch CDs) … und das, obwohl ich bis dato kein Turntable besitze. Ja, kein Witz: Ich habe hier eine Plattensammlung, die noch komplett eingeschweißt ist. Ich mache das, um »meine« Lieblinge ein wenig mehr zu unterstützen (zum Beispiel Martin Stürtzer). Die Musik höre ich natürlich trotzdem, weil es auf Bandcamp immer auch den FLAC-Download gibt. Bandcamp ist für mich genial.

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @Flowwater Teil 2

      Gleichzeitig höre ich mir jedes mal den Bandcamp-Newsletter an. Vieles interessiert mich zwar nicht, aber gelegentlich ist dann doch mal etwas dabei, was für mich spannend ist.

      Gleiches gilt übrigens für den »Kompakt«-Newsletter; von Kompakt kaufe ich jedes Jahr die »Pop Ambient«. In dem Newsletter ist zwar noch weniger dabei, was mich interessiert … gleichzeitig finde ich es aber auch sehr spannend, WAS alles auf Vinyl veröffentlicht wird. Ich würde mich nicht trauen, so etwas zu veröffentlichen. Oder anders: Ich scheine mit meiner Musik noch viel zu harmlos zu sein. ;-)

      Und dann gibt es auch so einige Labels und Künstler, die auf Bandcamp mehr oder minder meinen Musikgeschmack treffen:

      • Martin Stürtzer
      • Modern Cathedrals (das Label von Altstadt Echo)
      • Scale Limited
      die übrigens kennen gelernt über die Vorstellung von »Basicnoise« hier auf Amazona
      • Silent Season (machen aber offenbar leider nix mehr)
      • Vladislav Delay (da bekommt man auch noch seine ganzen alten Sachen)

  8. Profilbild
    richard AHU

    Tatsächlich kaufe ich in letzter Zeit wieder deutlich mehr Vinyl. Gerade seit es wieder Mode ist das Bands auf Konzerten Vinyl am Merch. Stand verkaufen.
    Witzig fand ich in diesem Zusammenhang ja eine Studie aus den USA, wonach viele Vinylkäufer überhaupt keinen Plattenspieler besitzen ;-)

    https://www.backstagepro.de/thema/us-studie-enthuellt-rund-die-haelfte-der-kaeufer-von-vinyl-schallplatten-besitzt-keinen-plattenspieler-2023-05-01-BW48TzqZV5

  9. Profilbild
    UAP

    Ich habe bis vor etwa drei Jahren ausschließlich physische Tonträger genutzt – in der Hauptsache meine etwa 8.000 Titel starke CD-Sammlung. Auch ich hatte den Eindruck, dass die heutige Musikszene immer weniger Interessantes zu bieten hat, immer weniger Kreativität, immer mehr „Mainstreamingkeit“.

    Bis ich dann festgestellt habe, dass es inzwischen ganze Genres gibt, die fast komplett ohne physische Tonträger existieren und praktisch zu 95% im Streaming und Download existieren. Für mich hat sich eine neue Welt erschlossen – eine Welt, in der Independent Artists ohne Labeldeal die Musik produzieren, die sie selbst gut finden – teilweise unglaublich kreative, schräge, manchmal auch total durchgeknallte Sachen, die auf einem Label vielleicht nie das Licht der Welt erblickt hätten.

    Wer also mault, es gäbe keine Kreativität mehr, gleichzeitig aber sagt „ich streame aus Prinzip nicht“, der lässt vielleicht einfach nur die kreativen Acts von heute an sich vorbei laufen.

    Meine Erkenntnis: Die Kreativität und auch Qualität vieler Künstler, die heute ohne Label releasen, ist gigantisch! Leider ist nur die Entlohnung im Streaming kompletter Murks. Da drückt der Schuh wirklich und es müsste dringend reformiert werden, sodass Künstler besser entlohnt werden.

    Es wundert mich auch nicht, dass dann mit den paar CDs, die noch verkauft werden, sich nur noch Mainstream ökonomisch lohnt.

    • Profilbild
      Sven Rosswog RED

      @UAP Du sprichst eine interessanten Punkt. Ich bekomme diesen Monat eine CD zugestellt, die 18 Euro kostet. Davon könnte ich sicher 2 Monate 52 Millioen Songs bei spotify Streamen. Absoluter Dumpingpreis. Ob man die Preise so erhöhen könnte, dass mehr beim Künstler hängen bleibt, wage ich zu bezweifeln. Warum es aber die Buchpreisbindung und nicht auch die Musikpreisbindung gibt, verstehe ich auch nicht. Die Einnahmen aus den Streamingeinnahmen fair aufzuteilen wäre die einzige Möglichkeit, aber Spotify lässt sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen. Warum die Contenentcreator das Nachsehen haben, ist absolut unverständlich. Alle Plattformen sind ohne Inhalt wertlos. Niemand geht auf spotify, wegen dem schönen Logo, sondern wegen all der Musik, die sie nicht erschaffen haben.

      • Profilbild
        Marco Korda AHU

        @Sven Rosswog Alles richtig. Aber Spotify gibt es nur und hat auch nur deswegen eine derartige Verbreitung erfahren, weil der Konsument das so wollte. Billig oder gar umsonst ist hier das Motto. Leider wird dies zum Selbstverständnis, zum Nachteil der Musikschaffenden.

        Kunst und Kreativität kostet schließlich auch Geld. Jeder von uns, der sich mit Musik intensiv beschäftigt, gibt dafür jede Menge Geld aus. Wir haben Spotify geschaffen und müssen jetzt damit leben. Ich bin da selbst auch bigott, weil ich Streaming nutze, gleichzeitig den Mangel an Kreativität (im Popbereich, nicht Indie) und an Bezahlung bedauere. Es ist wie vieles heute – komplex.

  10. Profilbild
    Anjin Sun

    Spotify ist die Komplettenteignung der Independentsparte, da verschenke ich Musik lieber als selbige Kapitalisten in den Rachen zu werfen, um folgend mit Cent Beträgen abgespeist zu werden. Vinyl ist überteuerter Sondermüll, schwer, platzraubend, und als DJ völlig unpraktisch in der Handhabung. Nie war die Musiklandschaft so ein vielfältiger Garten der Muse, man muss auch keinem Vinylplattenladenbesitzer mehr in der Allerwertesten kriechen um Perlen zu ernten! Wie habe ich dieses notwendige Übel einst gehasst!! Will ich Musik sammeln, den Künstler hierfür entgelten, bleibt meiner Ansicht nach momentan nur Bandcamp. Labels sind fast überflüssig, ihre kommerziell, einschränkende Auswahl Kreativität tötend. Nur der PR Parameter ist noch vorhanden.

  11. Profilbild
    Stratosphere AHU

    Streaming geht bei mir nicht. Das wäre Musik hören ohne hinzuhören.
    Ich suche mir bewusst eine CD oder LP aus um sie dann ganz zu hören.
    Bei der Vorfreude hat die LP durch das grosse Format und den drehenden Teller ganz klar die Nase vorn. Gerade im Psychedelic Bereich gibt es tolle, hochwertig produzierte Veröffentlichungen auf LP die Spass machen. Elektronik hingeben wird wenn überhaupt noch auf CD veröffentlicht. Ich selbst tausche gerne meine eigenen Elektronik – CDs mit anderen Künstlern. Auch auf Bandcamp kann man sich gegenseitig einen Redeem Code zusenden. So kann ich neue erfrischende Musik ausserhalb des Streaming genießen.

  12. Profilbild
    ollo AHU

    Vorallem geht es ja in der Grafik um Umsatz und da Vinyl vorallem auf extrem überteuerte Sonderversionen setzt, bringt das natürlich mehr Geld ein als das gleiche Album auf CD.

  13. Profilbild
    Ron

    Leider ist es schwieriger geworden im Bereich der Independent elektronischen Musik Vinyl zu pressen. Schon seit Jahren. Auch wenn man den Zugang als labelbetreiber zum Presswerk hat so rechnet es sich der Aufwand einfach nicht. Dabei geht es nicht ums Gewinn erwirtschafteten. Ich hab in der Vergangenheit immer versucht wenigstens auf +|- 0 raus zu kommen und die Zeit die man gerne mit den Bestempeln der Cover verbracht hat, rechnet eh keiner mit. Letztendlich dabei max. 500 Einheiten verkauft. Das war verhältnismäßig viel. Damals!
    Wenn man heute Vinyl pressen lässt dann nur noch als Aushängeschild für den Künstler selber, dazu kommt die ganze Marketingarbeit auf die man gar keine Lust hat weil es sich letztendlich so anfüllt man müsse seine Seele verkaufen und jeden in den Popo kriechen.
    Letztendlich glaub ich schon dass es einen Boom gibt, auch hier in Europa aber nicht weil die kleinere Labels pressen, nicht weil Indipendent mehr presst sondern weil Musikrechte ausgelaufen sind und große Majors die Presswerke besetzen und dabei alles nachpressen lassen. Gut für die Presswerke die den Boom brauchen.
    Wer kauft denn die neuen alten Vinyls ? Vermutlich Ü30 die sammeln aber leider weniger die Jugend, weniger die nachfolgende Generation der man wieder beibringen muss, Musik wertzuschätzen!

    Sorry Grosses Thema – konnte nur mal kurz ausholen weil es mich so trikert.

  14. Profilbild
    Heitmeierdj

    Ich nutze eigentlich alle Medien. Auch Platten und MCs, da liebe ich einfach den Sound – außerdem komme ich mit dem Digitalisieren nicht hinterher.

  15. Profilbild
    5anir

    Freut mich zu hören =) Aber leider sind die Scheiben mittlerweile doch echt Teuer. Zwischendurch muss aber immer mal eine her.

    VINYL RULED halt ! =)

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