Lou Ottens – Erfinder der Kompaktkassette verstorben

15. März 2021

Ein Nachruf auf Bandsalat und Bleistift

Lou Ottens, Erfinder der Kompaktkassette *21.06.1926 †06.03.2021 – Bildquellen: Wikimedia

Mit so einem durchschlagenden Erfolg hatte er seinerzeit wirklich nicht gerechnet. Eigentlich war Lou Ottens, als er in Diensten der Firma Philips 1963 die Kompaktkassette erfand, lediglich genervt von den großen, unhandlichen Bandspulen der Tonbandgeräte. Am Ende des Bandes musste die Spule gewechselt oder sogar umgespult werden, diese Spulen wollte Ottens durch ein leichter zu handhabendes, kompaktes Etwas ersetzen. Der Rest ist Geschichte…

Die Kompaktkassette – Mit Walkman und Bleistift

Wer kennt ihn nicht, den Walkman. 1979 von Sony entwickelt, wäre er ohne die Erfindung der Kompaktkassette durch Lou Ottens, der am 21. Juni 1926 in Bellingwolde in den Niederlanden geboren wurde, undenkbar gewesen. Ich kann die Lebenszeit, die ich durch Aufwickeln der Bänderknoten mit Hilfe eines Bleistiftes verloren habe, nur schwer abschätzen, aber ich bereue nicht eine einzige Sekunde! Die Kompaktkassette – oder einfach und kurz: Kassette – war ein Lebensgefühl. Die Frage, ob „Normal“ oder „Chromdioxid“ besser klingt, war eine pausenfüllende, oft ausufernde Diskussion während meiner Schulzeit. Und wir haben im Lauf der Zeit hunderte Kilos an Schallplatten mit dem Bus zur Schule befördert und auf dem Schulhof getauscht, um die „mal eben zu überspielen“.

Erst die CD stoppt den Siegeszug der Kassette

Die erste Kassette wurde am 28. August 1963 auf der Internationalen Funkausstellung im damals noch geteilten Berlin vorgestellt. Beworben wurde dieses legendäre, geniale Stück Technik damals mit dem Slogan „Kleiner als eine Packung Zigaretten“, heute wäre das undenkbar. Über 100 Milliarden Kompaktkassetten wurden in der  Folge bis in die 1990er Jahre verkauft. Erst die Erfindung der CD, an der Lou Ottens übrigens auch beteiligt war, stoppte den Siegeszug der Kassette.

Aber nicht nur die Option, solch eine Kompaktkassette mit eigenen Zusammenstellungen individuell zu gestalten, um meine Mitfahrer im ersten, eigenen Opel Rekord vom eigenen Musikgeschmack zu überzeugen, machte sie für mich zum Lifestyle-Objekt. Ich glaube, ich kann mich an keinen Abend erinnern, an dem ich vor dem Einschlafen nicht meine Folge TKKG oder die Drei ??? gehört hatte. Auf einem Abspielgerät der Firma ITT natürlich, vorne mit Griff und oben mit aufklappendem Kassettenfach, heute würde man lifestylegerecht von einem „Toploader“ sprechen. Und ich kann mich noch ganz genau an das Geräusch erinnern, das entsteht, wenn der Player das Band aus seiner ihm zugedachten Rolle hinausbefördert, und in ein zerknittertes Häufchen braunen Magnetbandes verwandelt, das mühevoll mit einem Bleistift wieder auf die rechte Spur gewickelt werden musste. Danke Lou, ohne dich wäre meine Kindheit und Jugend ein Stück langweiliger gewesen!

Bildquellen: Von stuart.childs – Philips C-60 – Tape – Worn – Face, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81601479

Von Jordi Huisman – Jordi Huisman, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77352543

Forum
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    bluebell  AHU

    Hach ja, und Tonkopf säubern und einstellen. Die Freude über die genial guten TDK SA und die Enttäuschung, als es nur noch den nicht so pegelfesten Nachfolger TDK SA-X gab.

    Der Riesenvorteil im Vergleich zum Spulentonband: Endlich war das Leermedium zum Überspielen einer Schallplatte eines Freundes nicht mehr teurer als die Schallplatte.

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    Sin Tesizer

    „Wer kennt ihn nicht, den Walkman. 1979 von Sony entwickelt[…]“ – Wer hat den Walkman entwickelt? Sony? Falsch! Sie haben die Idee geklaut und leicht abgewandelt als ihre eigene verkauft:
    https://bit.ly/3eC80oV

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        dilux  AHU

        fairerweise muss man hier allerdings beachten, daß die erfindungshöhe beim walkman relativ niedrig ist; es handelt sich letzenendes ja nur um einen miniaturisierten kassettenspieler, bei dem keine neue technik zum einsatz kam, etwas ähnliches gab es in den 60gern auch schon von olympus. ausserdem kann es doch durchaus sein, daß sony 1977 bereits in der entwicklungsphase des walkman war und deshalb kein interesse an pavels entwurf hatte.

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          Sin Tesizer

          @Pavel’s Version war bereits 1972 fertig, also 7 Jahre früher. Die Fragen die sich dann stellen sind: Warum bauen Sony ihre Version dann 3 Jahre nachdem Pavel ihnen seine Version auf der Messe gezeigt hat und nicht direkt danach? Falls sie wirklich schon ihre Version in der Schublade hatten, wäre es doch logischer direkt zu veröffentlichen, wenn jemand auftaucht der eine ähnliche Idee hat und den Markt vor ihnen abgrasen könnte. Und warum haben sich Sony und Pavel dann nach dem Tod von Akio Morita doch noch auf einem außergerichtlichen Vergleich geeinigt? Was Olympus in den 60ern in dieser Richtung schon entwickelt hat, würde mich mal interessieren. Hast du da Links oder zumindest Namen von Produkten / Prototypen?

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        Sin Tesizer

        Oder gar ein Interview mit Andreas Pavel? ;) Eine Story wäre natürlich auch toll, weil eben kaum einer wirklich davon weiß und fast jeder sagen würde, dass Sony den Walkman erfunden hätten. Dabei erinnere ich mich, dass es in den 90ern schon mal einen kurzen Bericht darüber in irgendeiner Fernsehsendung gab. Erinnere mich nur nicht mehr wann und welche Sendung das überhaupt war.

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          TobyB  RED

          Was nicht ganz stimmt, der Sony Prototyp TC 50 war 1968 im All. Und der sieht wie ein Vorläufer des Walkmans aus. Pavel hat ein paar fundamentale Fehler gemacht. Einer davon, die Patente zu spät angemeldet. Und vorher auf eine Messe gegangen. Man machts genau andersrum. Und nur weil ich es permanent wiederhole wirds nicht richtig.

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      SynergyMan  

      Der Sony Prototyp des TC-50 (Walkman) flog 1968 (!) mit zum Mond bei Apollo 8 und späteren Missionen auch. Da war die Idee des Herrn Pavel noch ein Papiertiger. Bitte keine Falschinformationen hier ins Forum setzen !

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        TobyB  RED

        Das ist so richtig, mit ein bischen googlen kann man sich das auch zusammen lesen. Zumal in Diluxs Post auch die richtigen Fussnoten schon mit angeführt sind. Ich glaub nicht so an Verschwörungstheorien. Ich glaube eher das die Wahrheit ziemlich banal ist, Pavel ist nicht aus den Puschen gekommen und hat sich als der eigentliche Erfinder „gefühlt“ und mit Sony ist nicht gut diskutieren. Und mal ehrlich der Sony Prototyp des TC-50 war 1968 im All. Warum sollte Sony dann einen Papiertiger kopieren ;-) Wenn man sich die die Mühe macht und sich einliest kann man das nachvollziehen. Pavel wollte Kompensation für sein Ego, vulgo Kohle. Nur passt das nicht zu Sonys Firmenpolitik und dem japanischen conditio sine qua non, der Gesichtswahrung. Deshalb gabs auch erst nach dem Tod des Firmengründers eine „Einigung“.

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    Benny  

    Für mich die geilste Zeit … eigene Mixtapes mischen, austauschen und im Auto während der Arbeit hören. Es gab bei uns Tapes die hatten Kultstaus wie beschlagnahmte Filme auf VHS Kopiert , die teilweise miese Qualität trug zur speziellen Atmosphäre auf den Bändern bei.

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    roughael

    Ich habe meinem zweijährigen Sohn zu Weihnachten einen Kassettenradio geschenkt und dazu vier Kassetten. Kein Medium ist besser geeignet für Kinder als das. Neben den vier „Kindergerechten“ Kassetten hat er noch eine selbst überspielte von Death gefunden und hört sie auf und ab. Mittlerweile spult dreht er sie schon selber um und spult zurück etc.
    Keine Toniebox kann mit diesem Lernfaktor mithalten..

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      Jan Steiger  RED

      Vor allem lernen sie Wertschätzung und sorgsamen Umgang. Wenn die Kassette kaputt ist, ist der Spaß vorbei. Ein MP3 geht nicht kaputt

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    iggy_pop  AHU

    Du hast das „Mixtape“ in der Überschrift vergessen.

    Wie viele Angebetete hat das Tape angetörnt?

    Und wie vielen das blanke Entsetzen ins Gesicht getrieben?

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    s.tubenrocker  

    Habe auch einige Male die Bänder mit Tesa geklebt und zurecht geschnitten, wenn der „Kassettendreher“ wieder einmal das Band gefressen und nur mit sehr viel Mühe wieder ausgespuckt hatte. War aber auch jedes Mal geil, wenn man es geschafft hatte das ganze wieder hörbar zu machen;-)

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    Dial Teleier  

    Frühe 90er, Samstag auf Sonntagnacht, Kopfhörer aufsetzen, Grundig Radio von den Eltern anwerfen
    und mitschneiden, was es sonst kaum für mich zu kaufen gab. Da gab es die CD schon, aber nicht als Aufnahmemedium für den Durchschnittshaushalt. Das war schon etwas Besonderes für mich. Für meine Eltern auch, weil ich dabei ihre Kassetten überschrieben habe. Das ist jetzt rund 30 Jahre her, und wenn mir damals jemand erzählt hätte, wie Medien heute konsumiert werden, hätte ich mich gefreut, so „besonders“ es auch gewesen sein mag.

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    Isaac Asmotiv  

    Netter Bericht, wie meistens hier.
    Was mich aber immer wieder erschreckt, sind solche Aussagen wie „kleiner als eine Schachtel Zigaretten, heute undenkbar“.
    Warum undenkbar ? Genau, man darf nichts mehr sagen, was der durch Twitter und den anderen Petzogrammen mächtig gewordene Petzer und Shitstormer nicht hören oder lesen will.
    Mich erschreckt, das gerade Künstler, wie Musiker hier komplett blind sind und sich das gefallen lassen.
    Wir sind längst in 1984 angekommen und haben es anlande akzeptiert. Wir sind zufrieden damit, dass wir uns in dem zugewiesenen Freiraum austoben können.
    Traurig.

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      Jan Steiger  RED

      Wenn wenn ich schreibe das sei heute undenkbar, dann spiegelt das nicht unbedingt meine persönliche Meinung wieder, sondern einfach eine Tatsache. Ein Werbeslogan heute wäre wohl eher „fast so klein wie ein Smartphone“. Zigaretten sind aus der Werbung komplett verschwunden. In diesem Sinne meine ich den Begriff „undenkbar“

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        Isaac Asmotiv  

        @Jan Steiger
        Alles klar. Verstehe. Ich will trotzdem schreiben dürfen, klein wie ein Negerkuss, oder Schachtel Zigaretten.

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      mort76  

      Als wäre es verwerflich, etwas gegen eine tödliche Droge zu haben….Sie machen sich wirklich gründlichst lächerlich.
      Versuchen Sie doch mal, noch Anne Frank, Merkel und „die EU“ ins Spiel zu bringen…dann wäre das Bild perfekt.

      By the way: In „1984“ gabs genügend Zigaretten für die Diktaturopfer.
      Es ist nur immer der Tabak rausgefallen.
      In Diktaturen mangelt es an sowas selten- man will sein Klatschvieh ja ruhigstellen.
      Gin-Knappheit gabs beim große Bruder ja offensichtlich auch nicht.
      Sie haben Orwell garnicht gelesen, nicht wahr?

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        El Pony  

        Danke!

        Es ist wirklich nervig, wie oft mittlerweile irgendwelche Aussagen für „politische“ Grabenkämpfe herhalten müssen, ungeachtet des Zusammenhangs oder der Sinnhaftigkeit. Tabakwerbung eindämmen, damit weniger Menschen anfangen zu rauchen wird dann gleichgesetzt mit einer Diktatur, in der uns kleine Freiräume zum austoben zugewiesen werden. Hä?

        Aber ich werde jetzt einfach zu den „durch Twitter und den anderen Petzogrammen mächtig“ gewordenen Petzern und Shitstormern gezählt und schon ist die eigene Welt(-anschauung) wieder im Lot.

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        Isaac Asmotiv  

        @mort76

        Ich verstehe, es reicht Ihnen offensichtlich Vermutungen in den Raum zu stellen und schon ist es Tatsache. Irgendwie genial, sich so seine Realität zu schaffen.
        Ich selber sehe das so, dass ich sagen und schreiben können will, was meine Meinung ist, ohne das irgendwelche Schreihälse aufpoppen, um mich zu belehren.
        Ob ich Orwell gelesen habe, oder nicht, bleibt wohl für immer ein Geheimnis.
        Wer sich mit der Popkultur und der Musik dieser Zeit (eine Zeit, in der Plagiieren eher nicht so cool war und von Bands wie Pink Floyd, Led Zeppelin, oder den Beatles gemacht wurde), wird Schwierigkeiten haben, eine drogenlose Band zu benennen. Hier könnte man ja noch Jimmy Hendrix und Janis Joplin nennen. Glauben sie wirklich, dass man Genialität und Drogen per se trennen kann ? Was war eigentlich mit Amy Winehouse und Michael Jackson ?
        Sie vermuten, dass ich nie 1984 gelesen habe, im Gegenzug vermute ich, dass Ihre Musikidole ähnlich wie Sie, eine moderate und unauffällige Lebensweise bevorzugen. Ohne Alkohol, Zigaretten und andere Drogen. Kein Problem. Aber tun Sie mir einen Gefallen und belehren Sie mich nicht. Denn Lernen kann und will ich nur von Menschen mit Ecken und Kanten und Lebenserfahrung. Auch das vermute ich nicht bei Ihnen.
        Haben Sie einen schönen, ruhigen und recht unaufgeregten Lebensrest

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    liquid orange  AHU

    Und als damals „Pink Floyd at Pompeii“ im TV kam, habe ich die ganze Zeit ein Mikro vor den Mono-Lausprecher gehalten und das ganze aufgenommen. Und somit wurde ich zu „der hat ein Pompeii-Tape“! Hach, die K7 (wie sie in Frankreich abgekürzt wird) war schon was ganz feines ;-)

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    c.hatvani  AHU

    Hach, die Erinnerungen… der flache ITT Cassettenrecorder erlaubte kristallklare Aufnahmen mit dem eingebauten Mikrofon, fand ich damals super. Ich hatte verschiedene preiswertere (Radio)Cassettenrecorder, und je nach Modell konnte man Tricks machen, die nicht vom Hersteller vorgesehen waren. Je billiger und einfacher das Laufwerk, desto mehr Tricks waren möglich. Das konnte man mit präzisen Hi-Fi Decks nicht machen. So etwa während der Aufnahme leicht auf Vorspultaste drücken. So konnte man Aufnahmen (z. B. Sprache) in vielfach höherer Geschwindigkeit aufnehmen. Beim Abspielen waren diese extrem langsam, alles klang nach Zoo und Monstern ;-). Oder man hat den Löschkopf mit Tesa überklebt und unendlich oft übereinander aufgenommen… ich habe mit Cassetten viel experimentiert, das war meine Teenagerzeit, bevor ich die Synthesizer kennengelernt habe.
    Später, auf dem Tascam Portastudio fand ich Cassetten nicht so toll – ich hatte aber nichts anderes. Wegen DBX pumpten die Tracks, Einzelspuren hatten eine Rauschfahne… und ohne DBX klang alles wie ein Wasserfall. Nie kam das raus, was ich hereingeschickt habe. Ich bin da herausgewachsen, aber in den 80ern gehörten die Cassetten zu meinem Leben, es war eine schöne Zeit. Eine super Erfindung für alle Musikfans.

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        c.hatvani  AHU

        Mit Pumpen meine ich nicht wohltönende Kompression eines DBX Kompressors, sondern die Schattenseiten der DBX Rauschunterdrückung, über die man keine Kontrolle hat. Es ist ein typischer Sound, und wenn du das kennenlernst, wirst du die Klarheit digitaler Aufnahmen zu schätzen wissen :-)

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          fanatic  

          Sorry, das war als Scherz gemeint. Ich höre nicht gern Radio.

          Ich kenne das gemeinte Pumpen sehr gut. Es ist bei schöner Musik nicht schön aber bei unschöner Musik vielleicht das rettende Element…….;)

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    AQ  AHU

    Habe gerade gestern auf Ebay ein über 40 Jahre altes Kassettengerät ersteigert (JVC CD-1635 Mark II). Das ehemalige Topteil wird mir nach vielen Jahren ohne Tape helfen, einige im Keller gefundene alte Relikte (Kassetten) zu digitalisieren. Zuerst werde ich das Ding aber zerlegen und soweit es geht auf Vordermann bringen. Mit nostalgischen Gefühlen freue ich mich auf die Bastelei. Mal sehen ob aus den alten Kassetten überhaupt noch was rauszuholen ist. Eine einzelne originalverpackte Maxell XL-IIS Kassette ist auch noch dabei, nur aus Freude an der Nostalgie ;-)
    RIP Lou Ottens

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