11. Mai 2021

Roland System 100m: Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben…

Im zarten Alter von 15 Jahren bin ich per Konfirmation zu einer Ibanez Les Paul gekommen (Nein, ich wollte definitiv kein Mofa, wie damals üblich!). Habe dann in einer Schülerband ganz klassisch Lärm gemacht: (Der mit der hässlichen roten Mütze und der Hertie-Strat – das bin ich) – Ich konnte damals schon Akkorde greifen!

Ich brauchte dann irgendwann einen Koffer für die Ibanez, und habe ihn bei Hertie Hamburg gekauft – der war aber beim Abholen recht schwer – da war noch eine „Hertie-Strat“ mit drin;-) die habe ich trotzdem behalten….

Ist – glaube ich – so was wie Betrug, aber ich denke, das ist nach ca. 45 Jahren wohl verjährt .

Fehlte halt nun wieder ein Koffer… egal!

Danach begann aber mein Interesse -und jetzt komme ich (demnächst…) zum Thema:

ELEKTRONISCHE MUSIK

Mit 1000 Mark und einer Freundin (Corinna Ludzuweit, eine begnadete Musikerin) bewaffnet, bei Steinway Hamburg hab mir dann ein Roland RS 09 gekauft – sehr polyphon, leider nicht so Synthesizer wie ich dachte…

Naja, hat sich dann alles doch etwas geändert: Recht schnell kam da noch etwas Equipment dazu: (Habe halt kein Geld für Essen und so ausgegeben)

Hier seht Ihr mich hier quasi als „Klaus Schulze für Arme“ (schon wegen der langen Haare, und auch der langen Arme – für ein Haus der Jugend in Hamburg war da aber finanziell nicht mehr drin ;-)

Ihr seht hier den RS 09, einen SH 09, Moog Prodigy und auch einen MS 20 (Leihgabe). Die Bontempi-Orgel (hier wegretuschiert…) möchte ich an dieser Stelle gerne verschweigen…

MEIN EINSTIEG IN DIE MODULARE WELT…

… begann mit dem Kauf des Prodigy im Synthesizerstudio Hamburg, aka Wolfgang Palm´s Geschäft, wo ich monatelang Stammgast war.

Letztendlich kam ich zum Roland 100 M. Für ein PPG Modular oder den Wave 1 (der stand da wirklich!) haben meine finanziellen Kapazitäten nicht gereicht. Aber so ein 100M, quasi als Abo gekauft, klingt verlockend. 5 Module waren nach und nach geordert. Nur… beim Netzteil/Rackgehäuse packte mich die „Geiz ist geil“-Mentalität, obwohl es diesen Begriff damals noch gar nicht gab.

Mein Bruder arbeitete als Elektroniktechniker und baute mir das alles zusammen. Hat auch wunderbar funktioniert – zumindest eine zeitlang…

EIN WENIG TECHNISCHES

Die damals verwendeten  ICs (teilweise auch Custom-Chips von Roland) hatten eine Versorgungsspannungs – Spezifikation von max. +/- 15 V;

Roland hatte sich seinerzeit für die max. Versorgungsspannung – im Gegensatz zu anderen Herstellern, die sich auf +/- 12 V eingependelt hatten, entschieden.

Warum?

15 V haben das bessere s/n Verhältnis, aber da ist keine Luft mehr nach oben, d.h. wenn das Netzteil kurzzeitig mehr als 15 V geregelt rausgibt, sind die ICs tot.

Bei 12 V ist da mehr „Puffer“ vorhanden.

Tja, ist mir nun passiert..

Rauschen hin oder her – ein toter Synth produziert eh kein Rauschen mehr. – Und nun?

EIN GROSSES „DANKE!“ AN DIE FIRMA ROLAND

Anfang der 80er Jahre hatte Roland eine Filiale in Norderstedt bei Hamburg.

Da bin ich also mit einer Liste der defekten  Komponenten hingefahren – und ?

Für kleines Geld haben die mir alle (auch die Custom-Chips) verkauft, sowie alle Service-Unterlagen UND auch die Schaltpläne / Platinenlayouts für alle Module mitgegeben – for free!

UM ES (nun endlich) KURZ  ZU FASSEN (wer`s glaubt):

Die Reparatur hat geklappt,

Hatte noch eine Menge Spass mit dem Teil, und konnte noch ein Paar Module nachbauen (wg. der Schaltpläne / Platinenlayouts von Roland).

Tja, und dann wurde mir das ganze Teil geklaut – wie gewonnen, so zerronnen..

40 JAHRE SPÄTER Behringer goes 100 m

Wow – das Alles für kleines Geld?

Nach 40 Jahren hat man auch nun etwas mehr finanzielle Möglichkeiten, und so habe ich mir ein paar Module zugelegt.

Aber dazu mehr in einem zweiten Teil meiner Synthesizer-Odyssee…

sofern gewünscht ;-))

Fazit
Über 40 Jahre Musik -prägt irgendwie....
Forum
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    Marco Korda  AHU

    Nun habt doch Geduld, Leute. Früher musste man auf die nächste Folge von Dallas, Denver, Fury oder Zorro auch eine Woche lang warten…. ;o))

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      kakagoo  

      Lieben Dank, Marco…
      jedoch: Dallas und Denver waren nicht so mein Ding;
      eher Bezaubernde Jeannie…
      Oder Mork vom Ork
      ABER: Ich werde zeitnah liefern.

      Versprochen!

      P.S.: Ich hoffe, es wird lustig!

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    iggy_pop  AHU

    Lange Haare sparen den Friseur (und die Anschaffung einer Haarschneidemaschine für ganz kurz).

    Steinway-Haus war immer schön. Super Literaturabteilung.

    Wer Synthesiser klaut, gehört in das hinterste Ende der Hölle.

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      kakagoo  

      Lieber Iggy,
      danke für Deine Anteilnahme an meinem damaligen Verlust;
      zu dem Zeitpunkt war ich aber so schwer verliebt, dass das für mich mental eher auf dem Rand lief.

      Und zum Thema Friseur:
      mein letzter Besuch war ca. 1970, (also gemeint ist das Jahr!),j und hat mich locker 2 DM gekostet.
      Da hat sich mein aktueller Haarschneider (leider ohne MIDI) schnell gerechnet.
      Ganz liebe Grüße!
      und P.S.: Deine Anmerkungen und Kommentare sind für mich immer wieder extrem erfrischend!
      Weiter so!

      @peter Grantl:
      Ich weiss, dass ich ein wenig !?! vom eigentlichen Thema abschweife, aber ich gelobe Besserung! (wer es glaubt…)

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        Tyrell  RED 121

        Alles gut, im Gegenteil, ich finde Deine Erlebnisse sehr erfrischend :)
        Bin ebenfalls gespannt auf die Fortsetzung.

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          kakagoo  

          Hi Peter,
          sitze schon die halbe Nacht an Teil 2 (ich fürchte von 3… ;-)
          Ein Riesen-Dank an die Community für den/die/das Response (Deutsch war gestern)
          CU, Joachim

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        iggy_pop  AHU

        Ich bin nochmal in mich gegangen: Das geklaute System 100m war bestimmt instant karma für den Hertiecaster…

        Instant karma’s gonna get you. Wußte schon John Lennon.

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          kakagoo  

          Hi Iggy,
          das mit dem Instant Karma stimmt!!

          Aber der Kontext ist ein anderer:
          John Lennon hat den Titel genau in dem Jahr herausgebracht, in dem ich zum letzten Mal beim Friseur war (1970) – Rache ist süss…

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        Analog Twin  

        Mein Bartschneider hat leider auch kein Midi, ebenso die Kaffeemaschine, was wären da für irre Sachen vorstellbar.
        Aber ich schweife ab; ich freue mich schon auf den zweiten Teil und hab da mal ne Frage: War der Synthesizerladen in Wandsbek mit der U-1 erreichbar? In diesem kleinen Laden standen all meine Träume herum, vom Polisix, Korg Delta und Sigma bis zum PPG und noch mehr, an das ich mich nicht mehr so genau erinnern kann. Mein karges Budget erlaubte mir nur den Kauf des MFB-Sequencers für meinen MS-20.

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    anttimaatteri   1

    „(Nein, ich wollte definitiv kein Mofa, wie damals üblich!)“

    wie sich alles ähnelt ^^. fast wie bei mir :D. ich hab auf die skiurlaub-klassenfahrt eine feuchten gegeben. für die kohle haben mir dann meine eltern ne akustikgitarre und nen verstärker gekauft. auch ibanez ;D

    fürs synths war ich damals zu kleinkariert und borniert . leider…gegessen hab ich auch lieber haha

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      kakagoo  

      Ski – Urlaub wäre auch nicht so mein Ding gewesen.
      Aber: Synthesizer jetzt – Thema für Dich?
      Liebe Grüße, Joachim

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        anttimaatteri   1

        ich mach seit ca. 6 jahren am pc musik/geräusche mit renoise und ableton live. aber hardware synths sind nicht drin finanziell^^. zumindest noch nicht. solang muss alles mit software herhalten^^ plus keyboard, push und ni traktor kontrol und mein gitarren/bass park via tripleplay usw.
        die soundmöglichkeiten von synths sind halt echt nahezu unendlich, hat angefangen anfang/mitte der 90er mit ebm, techno und drumnbass.
        herkömmliche instrumente reizen mich fast gar nicht mehr, ausser für experimentellere sachen.

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    Codeman1965  

    Hey, kakagoo, schönes Outing von Dir…! :-)

    Ja, das Styling war gewöhnungsbedürftig, der Kundendienst von Roland hier in Norderstedt dagegen echt klasse.

    Ich stand bei der Konfirmation auch vor der Wahl „Hercules G 3 oder Rockstar-Karriere“.
    Das Fahrrad war aber schneller als die Zwiebacksäge, deswegen Gitarre, als erstes musste „House of the rising sun“ herhalten. 6 Saiten, die die Welt bedeuten.
    Später kam dann der DX7 ‚raus, und ich habe meine Ideale verraten…

    Modular ist (noch) Neuland für mich, aber ich werde mir demnächst wohl auch einen System-100-Nachklapp von Behringer zusammenklöppeln. Einfach mal wieder das Schrauben in den Vordergrund rücken. Neue Ideen durch „Dreh mal hier und patch mal da drüben ‚rein“. Mal schauen, ob es was für mich wird…

    Danke für Deinen Bericht…! :-)

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      kakagoo  

      Hi Codeman1965!
      zuerst mal Danke für Deinen Kommentar!
      Aber wie sich die Bilder gleichen:
      House of the rising sun war ja wohl Pflichtprogramm für meine Generation ;-)
      Und was die DX7 angeht: Ich habe davon 3 verschlissen …
      Und: falls ich in meinem nächsten Bericht endlich mal zum eigentlichen Thema komme (es sollte ja um meine Erfahrungen mit Behringers 100m gehen), hilft Dir das ja evtl weiter!
      Stay tuned!

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    Holden  AHU

    „ Nach 40 Jahren hat man auch nun etwas mehr finanzielle Möglichkeiten, und so habe ich mir ein paar Module zugelegt.“
    Da müssen es aber keine Module vom B sein. Kommt im dritten Teil dann eine Kunstaktion, wo du dein B 100m bei einem Live-Patch mit Benzin übergießt und anzündest? Wenn du das über Crowdfunding machst und die Eingänge gemeinnützig spendest, dann sollte was gehen.Wir haben doch das Beuys-Jahr. Mir fehlen solche Menschen in dieser aalglatten Konsumwelt, wo ein Misthaufen auf den anderen gestapelt wird, bis wir alle das Zeug fressen, atmen und daran zugrunde gehen.

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      kakagoo  

      Hi Holden,
      das mit dem Benzin ist per se eine gute Idee,
      jedoch ist es mir
      a) zu teuer (selbst E10) und
      b) nicht umweltverträglich.

      Aber vll mit Rasierschaum?
      Ich denke drüber nach.

      Ich wünsche Dir einen schönen und entspannten Tag!

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    Analog Twin  

    Mein Bartschneider hat leider auch kein Midi, ebenso die Kaffeemaschine, was wären da für irre Sachen vorstellbar.
    Aber ich schweife ab; ich freue mich schon auf den zweiten Teil und hab da mal ne Frage: War der Synthesizerladen in Wandsbek mit der U-1 erreichbar? In diesem kleinen Laden standen all meine Träume herum, vom Polisix, Korg Delta und Sigma bis zum PPG und noch mehr, an das ich mich nicht mehr so genau erinnern kann. Mein karges Budget erlaubte mir nur den Kauf des MFB-Sequencers für meinen MS-20.

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      kakagoo  

      Hi Analog Twin,
      in der Tat war der Synthesizerladen per U1 erreichbar.
      Aber: so klein war der gar nicht – die wahren Träume standen im Keller.. so z.B. ein PPG Modular…
      Und, wo Du das gerade erwähnst: Den MFB-Sequencer hatte ich auch – geiles Teil trotz schrecklichem Gehäuse ;-)

      Liebe Grüße,
      Joachim

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        Analog Twin  

        Keller????
        Da war ich nicht, wahrscheinlich war ich schon vom Erdgeschoss traumatisiert.
        Da habe ich wohl echt was versäumt.

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          kakagoo  

          Hi,
          wenn man da reingekommen war, geradeaus und rechts runter. Aber das ist wohl Geschichte…
          Wenn ich mich recht erinnere, wurde da auch wie blöd gelötet.

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      bluebell  AHU

      Boh! MS20! Ich konnte mir nur den MS10 leisten. Immerhin konnte der mit Pulsbreitenmodulation fast so klingen, als hätte er 2 Rechteck-VCOs. Mit Sägezahn ging das natürlich nicht.

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        Analog Twin  

        Der MS-20 war gebraucht und daher im Rahmen meines Budgets. Meine Träume waren viel größer (mein musikalisches Wissen und Können unendlich kleiner) und vielleicht wird nach all den Jahren ohne musikalisches Hobby jetzt was daraus.

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      iggy_pop  AHU

      Wandsbek-Gartenstadt aussteigen, bei Rüdiger Nehbergs Bäckerei ein Teilchen kaufen und dann Richtung BW-Krankenhaus laufen, bis irgendwann Amptown auf der linken Seite auftauchte.

      Ende 1989 standen da so diverse Kleinodien wie Prophet 5 und Jupiter 8, zu Preisen unter 2.000 DM.

      Kennt jemand noch Musikmarkt Rotherbaum in der Schlüterstraße, gleich bei der Uni? Im Sommer 1990 stand da so ziemlich alles an Klassikern, was Rang und Namen hatte (und ein Prophet 10 lehrte mich buchstäblich das Fürchten, was Funktionstüchtigkeit und Verarbeitungsqualität anging).

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        Codeman1965  

        Amptown war geil.
        Alles, was Du sonst nur aus „Peter’s Pop-Show“ kanntest, auf einem Haufen, und angriffeln durftest Du’s auch (wenn Du denn mal an der Reihe warst)…!

        Wenn ich’s richtig in Erinnerung habe, gab es eine Art Separee, da standen die „Großen“ wie Emulator II herum.

        Da kam noch so richtiges GAS auf…

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        kakagoo  

        Hi Iggy !
        Wie sich doch die Bilder (fast) gleichen…
        Jedoch nur fast.
        Mein Amptown war über die S1 -Alte Wöhr- im dortigen Bunker erreichbar;
        Die hatten da an der Kasse ein Bonbon-Glas mit Plektren, da konnte man sich kostenfrei bedienen.
        Und was Rüdiger N. angeht?
        Die Teilchen (echt lecker!), sowie eine Survival-Tour bekam ich for free, aber das ist eine adere Geschichte..
        Schön, mit Dir Erinnerungen zu teilen!
        Kakagooo

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        Nik Elektrik  

        Moin Iggy,
        Jep. Amptown in Wandsbek-Gartenstadt war Kult.
        Genauso wie das Synthesizerstudio vom Steinway-Haus (damals Collonaden, Nähe CCE). Ab 13:45 mit heraushängender Zunge die Nase an der Scheibe plattgedrückt. Um 14:00 wurde dann 1983 dem seltsamen Teenager und seinen Kumpels die Tür aufgeschlossen. Schließlich musste das jetzt echt mal dringend gemeinsam abgecheckt werden, was da so cooles rumsteht. Tür auf gerade durch stand direkt ein Jupiter 8, 14.900 DM. Darüber alles, was Korgs MS-Serie ausmachte. Rechts daneben Teisco 100f. Links in der Mitte ein CS-70m. Draußen vor der Tür im Gang ein Juno-60, spontan verliebt…

        Amptown habe ich kurze Zeit später entdeckt, ab 1985 Dauergast. Voller Ehrfurcht stand ich immer im High-End-Studio mit u.a. PPG Wave+Waveterm, Matrix 12 und Emulator II.

        In der Schlüterstraße (Musik Markt Hamburg) habe ich Anfang der 90er selber während des Studiums gearbeitet. Kann mich aber nur vage an die Vintage-Ecke erinnern. Leider waren mittlerweile Digitales, Wavetables und vor allem Samples das Zentrum des mir bekannten Universums.
        Ab Mitte der 90er dann Umzug von der Schlüterstraße zum Fernsehturm. Da habe ich auch noch ein paar Mal gearbeitet. Krassestes Erlebnis dort: Synthi-Talk mit Rod von den Ärzten, der sich zu meinem allerhöchsten Erstaunen als Vintage-Korg-Connaisseur erwies. (Aber ist das noch Punk?)

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          iggy_pop  AHU

          Bei Musikmarkt Rotherbaum arbeitete 1991 ein Verkäufer, bei dem ich den größten Fehlkauf meines Lebens tätigte: Ein ARP Omni 1 (hätte ich mal auf Dirk Matten gehört!).

          Ein anderer Verkäufer dort war der totale Roland-Crack — er ist dafür verantwortlich, daß ich mir (ebenfalls 1991) eine CR78 gekauft habe (die ich immer noch habe).

          Erinnert sich noch jemand an den MIDI Muck von Carsten Franke?

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    Herr_Melin  

    Nett erzählt, leider viel zu kurz … Trau Dir ruhig ein paar Zeilen mehr zu!

    Das 100m habe ich nie live anbeten dürfen. Nur im (Hochglanz-) Roland-Katalog, den mir damals der geschätzte deutsche Synthesizer-Prophet Herr Matten gegen Einsendung des Rückportos geschenkt hat. Ich habe den Umschlag geöffnet wie die Urschrift der Bibel, ich glaube, das Ding liegt heute noch hier herum (ich habe sogar die Preislisten aufgehoben!). Bei mir in der Nähe (Ruhrpott) gab es im wesentlichen nur Beyers Musikladen, der hatte so esoterisches Zeug nicht da.

    Aber es gab Zeiten, da habe ich täglich in dem Katalog geblättert wie andere in der Sammlung ihrer Perry-Rhodan-Risszeichnungen. Ich glaube, ich dabe deswegen sogar mal Lotto gespielt (wie etwas später beim Erscheinen der Wavestation). Hat leider nicht geklappt, sonst wäre ich heute Hans Zimmer, mindestens ;-) Denn der erste Synth, ein MS-10, musste da noch eine Weile auf sich warten.

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