Test: Hughes&Kettner TubeMeister 36, Gitarrenverstärker

19. August 2014

Ein Amp für alle Fälle!

TubeMeister 36 heißt der neuste Vollröhrenverstärker aus dem Hause Hughes&Kettner und ist in zwei Varianten, als Topteil oder Combo-Verstärker mit 12″ Speaker, erhältlich. Als Allround-Amp konzipiert bietet der TubeMeister 36 eine Großzahl an Features. Dazu zählen 36 Watt Leistung, drei Kanäle, MIDI-Steuerung und ein integrierter Power-Soak, mit dem die Lautstärke unabhängig vom Sound reduziert werden kann.

Wer gerne mehr über Hughes & Kettner erfahren möchte, sollte unbedingt auch den AMAZONA Hersteller-Report über HK Audio lesen.

-- Hughes & Kettner, TubeMeister 36 Combo --

— Hughes & Kettner, TubeMeister 36 Combo —

Auf den ersten Blick

Die Herkunft des Hughes&Kettner TubeMeister 36 lässt sich direkt an dem schwarz-silberblauen Design erkennen, das die Optik der Produkte von Hughes & Kettner unverwechselbar macht. Mit schwarzem Vinyl ist das Gehäuse bezogen, dessen Maße 47,5 Zentimeter Höhe, 55,5 Zentimeter Breite und 26,9 Zentimeter Tiefe betragen. Die Ecken sind zusätzlich verstärkt, um das Gerät vor Stößen und Macken zu schützen. Dank 19,4 Kilogramm Gewicht, wovon allein der Speaker ein Viertel ausmacht, gestaltet sich das Heben und Tragen leicht und bequem.

Unterhalb des silbernen Frontpanels, das in einem futuristischen Blau beleuchtet wird, sitzt der 12″ Vintage 30 Lautsprecher mit 16 Ohm von Celestion, welcher seit 1986 allgemein als Qualitätsstandard für Gitarrenverstärker gilt und daher von zahlreichen Herstellern wie zum Beispiel Marshall, Orange, Engl oder Mesa Boogie verwendet wird. Ähnlich standardisiert ist auch die Wahl der Röhren: In der Vorstufe kommen drei 12AX7 und in der Endstufe vier EL-84 zum Einsatz. Sowohl für die Langlebigkeit als auch für die klangliche Optimierung der Röhren hat Hughes & Kettner zwei äußerst praktische und innovative Features mit eingebaut: das Tube-Safety-Control und einen Power-Soak – hierzu aber später mehr.

Neben dem Kaltgerätekabel und der Bedienungsanleitung gehört auch eine
Schutzhülle zum Lieferumfang, die benötigten Fußschalter sind leider nur optional erhältlich.

-- Crunch- und Lead-Kanal --

— Crunch- und Lead-Kanal —

Frontpanel

Die drei Kanäle des Hughes&Kettner TubeMeister 36 besitzen jeweils separate Vor- und Endstufenpotis (Gain und Master). Während der Clean-Kanal mit einer eigenen Klangregelung für Bass, Mitten und Höhen ausgestattet ist, müssen die Crunch- und Lead-Sektionen sich einen Dreiband-Equalizer teilen. Natürlich verfügt jeder Kanal zum Aktivieren über einen Taster, der anschließend durch konstantes Leuchten die Auswahl bestätigt.

Am rechten Rand des Frontpanels ist der obligatorische „Power On“- und „Standby“-Schalter untergebracht, ganz links die Eingangsbuchse für die Gitarre. Für die Klangregelung des integrierten Halleffektes ist hier leider kein Platz mehr und deswegen befindet sie sich auf der Rückseite des Verstärkers. Mit einem Druckknopf wird die Federhall-Emulation aktiviert und per Intensitäts-Regler das Mischverhältnis bestimmt.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    markamazon  

    Mit H&K das ist so eine Sache….alles schön und gut…aber nach 2 Jahren will das Zeug kaum einer.Alleskönner sind eben keine Charaktertypen….

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