Akai MPC One – kompakte Sampling-Groovebox

15. Januar 2020

Neue Standalone-MPC

Ab sofort gibt es auch den ausführlichen Test von AMAZONA.de zum AKAI MPV-ONE – GLEICH HIER KLICKEN.

Mit der Akai MPC One kommt eine neue, kompakte Sampling-Groovebox, die mit dem gleichen Multicore-Prozessor wie die Modelle MPC Live und MPC X arbeitet.

Die fast quadratische Akai MPC One scheint zwischen der großen MPC X und der kleinen MPC Live angesiedelt zu sein. Sie besitzt das gleiche 7“-Multi-Touch-Display und die 16 anschlagsdynamischen RGB-Pads, hat jedoch ein paar mehr Bedienelemente als das Live-Modell.

Als waschechte MPC bietet sie die Bekannte Einheit aus Sampling und Beat-orientiertem Sequencing. Die Bearbeitungs-, Mix- und Effektmöglichkeiten entsprechen den anderen MPC-Modelle. Der interne Speicher beträgt 4 GB, von denen 2 GB werksseitig vorinstallierte Sounds beinhalten.
Alle Funktionen sind direkt am Gerät über das Touch-Display, wobei vier berührungsempfindliche Regler und einen Data-Encoder verschiedenen Parametern zugewiesen werden können. Dazu kommen die bekannten MPC-Features wie Note Repeat, Full Level und 16 Levels sowie separate Tasten für die Transportfunktionen.


Die MPC One kann über MIDI und USB angesteuert werden und besitzt acht CV/Gate-Ausgänge, die als vier Stereobuchsen (3,5 mm) ausgeführt sind. Ein SD-Card-Slot dient für den Austausch von Daten. Für Audio sind ein Stereoeingang und ein Stereoausgang sowie eine frontseitige Kopfhörerbuchse vorhanden.

Akai MPC One rear

Akai MPC One – Anschlüsse

Die MPC One arbeitet mit der MPC 2 Software, die Features wie Echtzeit-Timestretching, Clip-Launch, erweiterte MIDI-Editierung, VST-Kompatibilität bei der Controller-Steuerung und Einbindung in eine DAW-Umgebung gewährleistet.

Die MPC One misst 272 x 272 x 53 mm und wiegt 2,1 kg. Sie soll ab Februar erhältlich sein und 749,- Euro kosten.

In einem Video wird die Akai MPC One ausführlich vorgestellt.

Preis

  • 749,- Euro
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    richard  AHU

    Gut sie ist kompakt, bietet sich live an. Aber so ganz verstehe ich Neuveröffentlichung jetzt nicht, als Ergänzung zu den Modellen die es eh schon gibt. Ist halt klassischer, aber ich würde mich live nach wie vor mit einer 2500 mit JJOS wohler fühlen.

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    Soundreverend  AHU

    Die MPC Live stand mal auf meiner Einkaufsliste ganz oben, bin eigentlich eher Elektron User aber will mal in die MPC Welt einsteigen… und die Live vor allem wegen dem internen Akku. Aber irgendwie konnte ich mich nie entscheiden. Jetzt die One ist eigentlich interessanter, aber nu haben sie das Akku rausgelassen hahaha. Prima. Dann bleibt die Live erst mal auf der Liste ,allerdings ein paar Plätze weiter unten, vorher steht irgendwas von Wavestate :)

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    syntach  

    Mich würde echt mal ein Artikel interessieren, in dem man erfährt, warum Firmen n i c h t die logischsten features implementieren. Warum entscheiden die immer an usern vorbei?

    Keystop Pro macht wieder nur 4 Takte
    Nord Wave 2 hat nur 1GB, obwohl sie eine fantastische (gratis!) Library haben
    Akai MPC One kommt ohne AKKU und mit nur einem MIDI out

    Wird da wirklich an ein paar EUR gespart?
    Zumal alle 3 (der Wave wird ja auch kosten) nicht gerade günstig sind.

    Mich würden echt mal Antworten der Entscheider interessieren…

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      swift  

      Wenn die Produkte super durchdacht wären, würden wir ja nicht auf die Namm 2021 warten.

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      Soundreverend  AHU

      Damit Du gleich alles kaufst. :-) Eine MPC zum mitnehmen, eine zum Jammen aufm Sofa und eine fürs Studio. Und schon mal sparen für die NAMM 2021, da kommt die MPC OS (Old School) ohne Touch aber sonst allem. ;-)

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        syntach  

        „Und schon mal sparen für die NAMM 2021, da kommt die MPC OS (Old School) ohne Touch aber sonst allem. ;-)“

        ____

        Da kommt dann die MPC 60 von Behringer und alle sind total begeistert wegen „voll cool“und freuen sich, nur ein paar kb Speicher zu haben.

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          Soundreverend  AHU

          Du meinst sicherlich die BehPC 60 ;-)

          Und weniger Speicher bedeutet ja auch, dass man kreativer ist weil man sich auf das wesentliche beschränkt. Wie auch bei Elektron. Mag ja sogar stimmen… Ich habe mir mal Splice für einen Monat angeschaut, hat mich total überfordert, diese unendliche Masse an Sounds. Selbst Omnisphere mit den 60GB an Samples ist schon hart an der Grenze. IMHO natürlich.

          • Profilbild
            kritik  

            unnütze workflows lämen die kreativität.
            ich bin kreative wenn ich viele eigene sounds habe.
            besseres material inspiriert mehr
            die kreativität immer wieder neu anzufangen ist
            kann man nicht hören.

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      syntach  

      Und ich habe natürlich noch mein „Lieblingsbeispiel“ vergessen: ARTURIA, die es nach Jahren nicht schaffen, ein Speicherupgrade für den Matrixbrute herauszubringen, weswegen man nur 256 Speicherplätze hat und sonst auf ein krytpisches Speichern am Computer zurückgreifen muss, also eine „wahre Workflow & Inspirationsrakete“.

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    Soundreverend  AHU

    Anscheinend ist in der One auch keine Möglichkeit mehr vorgesehen, eine interne SSD zu verbauen. Auch ein Rückschritt. Platzproblem kann das eigentlich nicht sein. Schade.

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    Seancool[Music]

    Hi.

    Ich finde die MPC One einen interessanten Schritt von AKAI. Ich besitze ua die Live, X und Force.

    Für mich setzt AKAI damit das Signal das die Plattform noch up2date ist und auch zukünftig weiter unterstützt wird.

    Für mich kommt die ONE nicht in Frage, finde aber den Ansatz interessant.

    Technisch gäbe es sicherlich besser Optionen und einiges verstehe ich auch nicht wirklich, aber zumindest zeigt es das zukünftige Softwareupdates wahrscheinlich sind.

    Mich persönlich stört etwas die langsame Umsetzung der nicht klar definierten Roadmap.
    Es sind meine ersten MPC´s und es gab sicherlich tolle neue Funktionen und updates.

    Ich denke das gehört zum marketing…. regelmäßig auf neue Funktionen und die eigenen Geräte aufmerksam machen..?

    Hoffen wir MPC User das da noch einiges neues kommt was die community sich wünscht.

    Ich zumindest finde die Kisten sehr cool, obwohl ich lange gebraucht habe den workflow zu verstehen.

    LG

    Sebastian

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    kritik  

    ich find die von der bedienung her, weil traditionell eigentlich besser. dazu noch glasbedienung und viel billiger. die live habe ich nicht gekauft weil ich die studio habe.
    aber diese hier wirds wohl werden .
    2.6 konnte ich mit der studio silber nicht aktiviern keine ahnung warum

    wie ist das das mit der neuen step automation –
    ist diese parameter non destruktive?
    das meint :bleibt der synthpatch in der nächsten sequenz erhalten
    wenn der letzte wert in der vorherigen sequenz im letztem step verändert wurde?

  7. Profilbild
    kritik  

    hatt die jetzt den songmode neu
    beim alten konnte mann die sequencen nicht vorhören beim arrangieren sondern nur den song selbst ,was garnicht ging.
    deswegen habe ich damit nicht mehr arrangiert.

    neue groove features wie groove templates oder swing in realtime für track oder pads ?
    werden die veränderten sound programme immer noch nicht reaktiviert bei sequenzstart ?

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