Test: Allen&Heath, Xone:DB4, Club-Mixer

Auch die bei einfachem Druck sich praktischerweise abwechselnden Cue Buttons, wie man sie schon von den Brüdern kennt, finden sich am DB4 wieder. Zwei Ausgänge für beide Klinkengrößen liefern ein sauberes, lautes Signal. Mehr noch: Sie können im sehr einfach zu bedienenden Menü um bis zu 40 dB gedämpft, aber auch um bis zu 12 dB verstärkt werden. Fener kann man Split einstellen und das Mikrofonsignal aus dem Kopfhörer raushalten (Cleanfeed genannt). Bei Rechtsanschlag des Cue Mix hört man nur noch das Mix-Signal, was mich als vom Add-Mix eingeschränkter 92er-Nutzer freut.

Der Klang des gesamten Mixers ist sehr sauber und lässt in meinen Ohren keinen Grund zur Beanstandung offen. Die USB-Ausgänge von der Software auf den Mixer fahren aber für meinen Geschmack etwas zu heiß. Selbst bei voller Dämpfung von 10 dB kommen mehr als 0 dBFS auf dem Bus an, obwohl ein Signal mit weniger als 0 dBFS den Rechner verlässt. Der Mixbus ist an sich wegen seiner 56 Bit Auflösung in sich übersteuerungsfest und präzise, doch nicht jedes nachgeschaltete digitale Aufnahmegerät mag soviel Pegel – denn was digital zu laut ist, klingt definitiv hässlich.

Klangbeispiele
Forum
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    Bubla

    Der DB4 müsste eigentlich auf PLatz eins stehen. Ich hatte zuvor einen DJM900, welcher wirklich gut ist aber mit einem DB4 klar nicht mithalten kann. Der Sound des DB4 ist, obwohl auch digital, deutlich wärmer als beim DJM900. Die Effektsektion des A&H sucht seinesgleichen und ist vielseitig einsetzbar.
    Wer gerne etwas mehr Geld für einen MIxer ausgeben möchte, sollte sich dieses Gerät mal genauer anschauen.

  2. Profilbild
    Tommy Sassoon

    Sehr schade, dass dieser Mixer nicht den ersten Platz einnimmt. Definitiv schlägt dieser Mixer in Klang, Effekten und Innovation den 900 Nexus. Dieser ist einfach nur ein Abklatsch des 800er Mixers. Aber meine Meinung in diesem Fall ebenso subjektiv, wie die des Autors.

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