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Test: Ampeg, Portaflex PF-500 & PF-210, Bassamp & Bassbox

19. Juli 2011

Ampeg Portaflex

Was heute alles mit dem Wort oder dem Zusatz „Flip“ beworben wird. Nun, trendiges Flip Flop-Schuhwerk, Erdnussnaschereien oder gar Biene Majas grüner Grasshüpferkollege sind hier nicht am Start. Der Traditionshersteller Ampeg hat endlich wieder die Portaflex-Serie für die Bassistenwelt neu aufgelegt. Das will selbstverständlich begutachtet und getestet werden. Das Konzept ist folgendes: Man nehme ein Portaflex Basstopteil, dazu eine Portaflex Bass Box, deren Decke abnehmbar und wiederverschließbar ist. Mittels Schrauben befestige man nun das Portaflex Topteil auf der Deckelunterseite der Portaflex Bassbox, drehe das Ganze, schnalle diesen wieder fest, und schon kann es losgehen. Wenn das Topteil nach getaner Arbeit wieder verstaut werden soll, wird die Befestigung der Boxendecke wieder gelöst, und das Topteil kann kopfüber in der Bassbox versenkt werden und so bis zum nächsten Einsatz das Dasein einer Fledermaus fristen. Jetzt ist alles in der Box handlich und platzsparend verpackt, und mal nebenbei spart man das separate Case für das Portaflex-Topteil.

-- Der PF-500 Amp --

— Der PF-500 Amp —

Ampeg bietet dieses System in verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten an. Zum Test liegt Amazona vor:

Das Ampeg Portaflex Topteil PF-500, sowie die Ampeg Portaflex Bassbox PF-210 HE.

Fangen wir ganz allgemein mit der Konstruktion an. Das Portaflex-System B 15 wurde erstmals in den 60ern angeboten und galt damals schon als innovativ und bei Bassisten begehrt. In Europa konnte sich das System jedoch nie richtig durchsetzen, das jedenfalls ergaben meine Recherchen. Wenn man denn gebraucht einen alten Portaflex ergattern wollte, musste man schon ordentlich in die Tasche greifen. Doch neue Besen kehren bekanntlich gut und wieso nicht ein bewährtes System dem Zeitgeist angepasst neu auflegen? Ampeg steht seit je her für druckvollen Röhrensound und gewichtige Verstärker nebst Boxen, und so etwas platzsparend und leichtgewichtig zu kombinieren, ist nicht ganz so einfach. Dank der zuletzt verstärkt Einzug haltenden Class D Endstufen-Technik, konnte man einige Kilos abspecken. Der Ampeg PF-500 wiegt grade mal 5 kg. Für die 500 Watt Ausgangsleistung lassen wir das noch als Leichtgewicht durchgehen. Die passende Ampeg Box PF-210 HE  lässt den Ampeg PF-500-Amp zu einem Halfstack wachsen. Sicher könnte der Verstärker mit jeder anderen Bassbox kombiniert eingesetzt werden, doch welche Box lässt sich schon mit nur fünf Handgriffen in das passende Ampcase verwandeln? Das gibt’s wohl nur bei dieser Serie.

-- Die PF-210 HE Box --

— Die PF-210 HE Box —

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