Test: Ampeg, SVT7Pro & Ampeg Pro Neo 410, Bassverstärker

20. Juli 2010

Ampeg Bass-Stack

Der Name Ampeg ist wohl kaum noch aus der Musikindustrie wegzudenken. Bereits seit 1946, als der E-Bass noch in Kinderschuhen steckte, produzierten Everette Hull und Stanley Michaels Pickups für Bässe, die unter dem Namen „Amplified Peg“ oder kurzum „Ampeg“ vertrieben wurden. Als 1949 Stanley Michaels aus dem Unternehmen ausstieg, benannte Everette Hull ganz pragmatisch das Unternehmen in Ampeg, das bis zum heutigen Tage etliche Produkte veröffentlichte, die seitdem von den Bühnen und aus den Studios dieser Welt nicht mehr wegzudenken sind. Ob die von Power strotzende SVT-Serie mit den kühlschrankgroßen Boxenwänden, bis hin zur mobilen Portaflex-Serie, die auf zahlreichen Studioproduktionen zu hören ist: Ampeg hat Referenzstatus.

Auf der der NAMM und Musikmesse 2010 wurden zwei Produkte aus dem Hause Ampeg vorgestellt, die seit Juni in den den Läden stehen und hier getestet werden sollen. Hierbei handelt es sich um den Verstärker Ampeg SVT-7 Pro und die Bassbox Ampeg Pro Neo PN-410HLF. Ob diese im einzelnen und in Kombination den typischen „Ampeg-Flair“ aufrechterhalten können, wird sich im nachfolgenden Test klären. 

-- Ampeg SVT-7 Pro --

— Ampeg SVT-7 Pro —

Lieferumfang und Ausstattung Ampeg SVT-7 Pro

Was bei den Sportlern als „Höher! Schneller! Weiter!“ zum Leitspruch wurde, kommt zwar bei vielen technikverliebten Musikern auch zum Tragen, was allerdings das Equipment angeht, so müsste die Devise eher „Kleiner! Leichter! Lauter!“ lauten. Gerade Bassisten können ein Lied davon singen, wenn es darum geht, schwere Röhrenverstärker und große Bassboxen ohne die Hilfe eines Roadies durch die Gegend zu tragen. Aber es gehört nun mal dazu: Will man diese wichtigen tiefen Frequenzen produzieren, so benötigt man das nötige große, voluminöse und letztendlich schwere Equipment. 

Genau für dieses Problem liefert Ampeg mit dem Ampeg SVT-7 Pro nun eine Lösung. In eine robuste Hülle aus Stahlblech verpackt bringt dieser Hybrid-Verstärker mit gerade mal 7 kg, ganz untypisch für diese Produktgruppe, kaum Gewicht auf die Waage. Trotz dieser Diätmaßnahmen steckt in diesem kompakten Kästchen jede Menge Power. Im Inneren mit einer Class-D-Endstufe ausgestattet, die 1000 Watt an 4 und 600 Watt an 8 Ohm liefert, birgt dieser Verstärker jede Menge Ressourcen, um auch ganz große Bühnen beschallen zu können. Für den Ampeg-typischen Growl und warmen Ton sorgt die vorgeschaltete Röhrenvorstufe, die mit einer JJ 12AX7-Röhre ausgestattet ist.  

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Deepwave4

    Mal eine kleine technische Anmerkung zum Luefter:
    es wird hier mehrfach darauf hingewiesen dass es sich ja schliesslich um einen „Roehrenverstaerker“ handelt, und somit ein Luefter halt notwendig sei.
    Das ist natuerlich voelliger Unsinn, es handelt sich schliesslich nicht um eine Roehrenendstufe.
    Der Luefter wird zur Kuehlung der Class-D-Endstufe benoetigt! Es gibt mannigfaltige Geraete (Preamps, Verzerrer usw.) mit teils bis zu 5 (!) Vorstufenroehren (12AX7) und sogar mit kleinen Endstufenroehren (EL84), die alle OHNE Luefter auskommen

    • Profilbild
      a.dasic  RED

      Hallo Deepwave4,

      danke für die konstruktive Kritik. Die Anmerkung trifft natürlich voll und ganz zu und wird in Zukunft berücksichtigt werden.

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