Test: Emagic EVP88 für Logic

11. Mai 2001

Emagic EVP88

Die Welt der E-Pianos hat nun auch die Screens & Chips Generation erreicht. Statt knallharter Techno-Bretter aus dem virtuell-analogen Synthie-PlugIn gibt es nun Rhodes- und Wurlitzer Pianos mit Phaser & Overdrive Touch.

Kaum einer unserer Leser wird ein original Rhodes Piano zu Hause stehen haben, und doch kennen wir den Rhodes-Sound aus unzähligen Songs. Vielfach kopiert doch nur selten perfekt getroffen, bleibt der Original Rhodes-Klang auch heute noch Wunschtraum vieler Produzenten und Musiker…..

… wäre da nicht ein unscheinbares Dorf im Norden von Germanien…..

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EMAGIC EVP88 E-Piano

EMAGIC Land machts möglich für LOGIC User – und leider bislang auch nur für die. Der neueste PlugIn Sprössling aus der EMAGIC Software-Schmiede verzichtet leider bislang auf den VST Standard. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Schließlich kam die VST Version des Software-Samplers EXS-24 auch mit einiger Verzögerung auf den Markt. (wehe dem, der da annimmt, das könnte wettbewerbs-politische Gründe haben).

INSTALLATION

CD einwerfen, booten, Installer auslösen und schon bahnt sich das „EVP88“ PlugIn seinen Weg in den LOGIC-Ordner. Im LOGIC Environment (für Neueinsteiger: Die Aussprache des Wortes ist komplizierter als die Nutzung des Selbigen, also keine Bange) erzeugt man ein neues Audioobjekt, stellt dieses auf Instrument und bootet das PlugIn schließlich im Fenster über Inserts.

 

 

Da sich der Kopierschutz des PlugIns auf der CD befindet, entfällt jegliche Autorisierung durch Diskette oder per E-Mail durch einen Challenge/Response Code. Wunderbar! Sie sollten allerdings die Original-CD immer in Reichweite behalten, denn ab und zu bittet Sie LOGIC AUDIO die Autorisierung zu wiederholen.

 

ERSTES ANSPIELEN

Zunächst spielten wir das EVP88 über einen Apple Macintosh G4 (400 Mhz) und nutzten dabei eine Audiowerk 8 Audio-Karte. Auch bei sattem Einsatz zusätzlicher Effekte, war es nicht möglich, den G4 auch nur annähernd aus der Ruhe zu bringen. Danach musste ein alter Power PC (100 Mhz) herhalten, der lediglich über einen Standard-AV-Ausgang verfügte. Ohne Effekte auch hier kein Problem – lediglich mit aufwendigen Reverb-Algorithmen aus der LOGIC-Effektabteilung, ging der PPC in die Knie. Im Vergleich zu VST PlugIns von Fremdanbietern, kann man dem „EVP88“ eine sehr sparsame Systemauslastung bescheinigen.

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