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Test: Ibanez JEM777-DY, E-Gitarre


30 Jahre - und kein bisschen leise!

Seit mehr als 30 Jahren währt nun schon die Liaison zwischen dem Shred-Superstar Steve Vai und dem Gitarrengiganten Ibanez. Keine Frage, Steve Vai zählt sicher zu DEN Aushängeschildern der Japaner, die ihm im Gegenzug immer wieder maßgeschneiderte Instrumente bauten und es bis heute tun. Nicht selten sind darunter echte optische Meisterwerke entstanden, die nicht nur einen praktischen Nutzen beim Musizieren, sondern natürlich auch einen gewissen Sammlerstatus besitzen. Ganz im Gegensatz dazu erscheint nun mit der Ibanez JEM777-DY eine Gitarre aus der „Vaischen“ Kollektion, die in ihrem Neonkostüm so wirkt, als sei sie mittels einer Zeitmaschine direkt aus den 80er Jahren importiert worden. Wir haben uns die Edel-JEM aus japanischer Herstellung mal für einen Test rüberbeamen lassen.

Facts & Features

Selbstverständlich, dass bei einem Preis jenseits der 3000,- Euro ein Case bester Qualität zum Lieferumfang gehört und so wird auch die Ibanez JEM777-DY in einem entsprechend hochwertigen Behältnis ausgeliefert. Mit im Case befindet sich auch ein Zertifikat, das die Echtheit der Gitarre in Form eines Backstagepasses dokumentiert. Nach dem Aufklappen des Koffers bietet sich ein wahrhaft farbenfroher Anblick – für den einen ein Grausen, für den anderen ein echtes Stück zeitgenössischer Kunst. Fakt jedoch ist, dass die neongelbe Lackierung des Lindekorpus in jedem Fall Premiumqualitäten besitzt: Sauber bis in die kleinsten Ritzen aufgetragen und mit einer kräftigen Leuchtkraft versehen, die im Licht der Bühne ganz sicher die Blicke auf sich ziehen wird. Natürlich darf auch der „Monkey Grip“ im Korpusdesign der Vai-RG nicht fehlen, den viele spöttisch als den „Griff zum Wegwerfen“ bezeichnen. Nun, bei diesem Preis sollten sich die Spötter das mit dem Entsorgen vielleicht doch noch mal durch den Kopf gehen lassen …

Viele, viele bunte Farben!

Im krassen Kontrast zu dem Neongelb des Korpus erscheint das schwarze, dreischichtige Pickguard mit den drei pinkfarbenen DiMarzio Pickups, dem ebenfalls pinkfarbenen Knopf des Fünfwegeschalters sowie den beiden grünen Potiknöpfen. In den 80er Jahren mochte man es eben knallig und schrill und schließlich stammt ja das Urmodell ziemlich exakt aus dem Jahr 1987. Das ist nicht nur auf dem mitgelieferten Zertifikat ersichtlich, sondern auch auf der Neckplate, die den Lindekorpus mit dem Wizardneck vereint.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    psv-ddv ••••

    Danke für den Bericht. Geiles Teil!!
    Großartiges Design. Zeitlos durch klares Dekadenbekenntnis. Ein Klassiker.
    Ich muss mich schwerst zusammenreissen nicht das Sparschwein zu schlachten :)

  2. Profilbild
    amazonaman AHU

    Diese Klampf war schon immer mein Traum, aber ich habe mich anders entschieden. Nunja, es gibt sie immer noch, die 777jem

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Ibanez JEM777-DY

Bewertung: 5 Sterne Bewertung des Autors
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