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Test: Jackson, SLATTXMG3-6 Soloist BK, E-Gitarre

20. November 2012

Jackson Soloist

Schon seit den achtziger Jahren gilt die Firma Jackson als Erstausstatter vieler Gitarristen aus dem Hard’n’Heavy-Bereich. Und daran hat sich auch bis heute nicht viel geändert, wenn man sich einmal die Endorserliste des US-Herstellers mit dem ruhmreichen Namen betrachtet, denn nicht weniger ruhmreich klingen auch die Namen, die dort auftauchen. Neben Musikern der eher klassischen Hard Rock-Metal-Schiene, wie etwa Adrian Smith von Iron Maiden oder Phil Collen (Def Leppard), stehen für die noch härtere Gangart Musiker wie Phil Demmel (Machine Head), Scott „Not“ Ian (Anthrax), Ralph Santolla (Obituary) oder Wayne Lozniak von Hatebreed. Auch unser heutiges Testmodell mit dem schrecklich langen Namen SLATTXMG3-6 Soloist BK fügt sich nahtlos in den typischen Jackson Heavy Look & Feel ein. Und kann aufgrund ihrer mattschwarzen Lackierung zwar nicht optisch glänzen, sollte aber allein schon durch ihre Ausstattung mit (aktiven) EMG Pickups den modernen, aber mit nicht zu einem dicken Bankkonto ausgestatteten Heavy-Musiker zufrieden stellen.

-- Die Jackson SLATTXMG3-6 Soloist BK --

— Die Jackson SLATTXMG3-6 Soloist BK —

Möglich macht der günstige Preis natürlich die Produktion in Fernost und so finden wir auf der Rückseite der Kopfplatte den Sticker mit dem Hinweis auf das Produktionsland „Made in Indonesia“. Ein Koffer oder Case ist leider Fehlanzeige, die Soloist gibt es quasi „so auf die Hand“ im Musikladen. Auf den ersten Blick wirkt das Instrument perfekt gemacht für düsteren Metal. Mattschwarze Lackierung, schmaler und ergonomisch geformter Body und die ebenfalls mattschwarze Kopfplatte machen unmissverständlich klar, in welchem Musikstil sich die Gitarre zu Hause findet. Als Tonholz für den Korpus wurde Linde gewählt, beide Cutaways sind sehr großzügig gefräst und besitzen auf ihren Innenseiten zusätzliche Schrägen, um der linken Hand einen absolut freien Weg bis zum höchsten Punkt des Halses zu gestatten. Eine weitere Fräsung auf der Rückseite des Bodys lässt das Instrument bequem am Körper des Spielers anliegen, eben typisch Superstrat, zu deren Gattung man unser Testmodel zweifellos zählen kann.

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Im Body eingeleimt wurde der Ahornhals, der über ein Palisandergriffbrett mit 24 spielbaren Bünden verfügt. Ergonomie finden wir auch hier, nämlich am Hals/Korpus-Übergang, der zum einen erst am neunzehnten Bund den Hals im Body verschwinden lässt und zum anderen ein sehr angenehmes Shaping bietet. Zusammen mit den Cutaways ist der Übergang tatsächlich fast nicht mehr zu spüren. Jumbo-Bünde sind bei einer Heavy-Gitarre natürlich Pflicht und so besitzt auch die SLATTXMG3-6 Soloist diese kräftigen Metallstäbchen zur Unterteilung der Bünde. Sie sind sehr sauber eingesetzt und abgerichtet, gleiches gilt auch für den Sattel, der die Saiten sauber und gleichmäßig zu den sechs gekapselten Mechaniken an der Kopfplatte führt. Es handelt sich bei den Tunern um eine hauseigene Entwicklung, während der gesamten Testdauer gab es keinerlei Probleme bezüglich der Stimmung und alle Mechaniken lassen sich sanft und präzise auf ihren Achsen bewegen.

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Zur Orientierung auf dem Griffbrett dienen dezente Piranha-Inlays aus Perlmutt, die bis auf die Oktavlage am zwölften und vierundzwanzigsten Bund nur den oberen Teil der Bünde ausfüllen.

-- Tiefschwarzer Headstock mit hauseigenen Mechaniken --

— Tiefschwarzer Headstock mit hauseigenen Mechaniken —

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