Test: Kala Ukulelen Bass Bundiert und Kala Ukulelen Bass Fretless

Die Unterschiede

Die Kala Bass Ukulele Fichte besitzt eine Decke aus Fichtenvollholz, die klanglich leichte Unterschiede zur Mahagonivollholzdecke der bundierten Kala Bass Ukulele Mahagoni aufweist. Zargen und Boden bestehen aus Mahagonilaminat. Die Fichtenvollholzdecke des Fretless ist im Farbton Natur-Hell erhältlich, die Mahagonidecke der bundierten Bass-Ukulele kommt im Farbton Natur-Matt und schaut wegen des sowieso schon verwendeten Mahagoni-Holzes wie aus einem Stück geformt aus. Preislich macht das auch einen Unterschied, so kann der Fretless-Bass mit Fichtenvollholzdecke und Laminat in Boden und Zargen günstiger angeboten werden als die Mahagonivollholzversion des bundierten Basses. Zwar werden beide Bass-Ukulelen mit einer „Tasche“ ausgeliefert, jedoch ist der Gigbag des günstigeren Fretless -Modells längst nicht so roadtauglich, wie der geigenkastenartig ausgeschäumte Leichtkoffer des bundierten Mahagonidecken-Modells. Wer mehr ins Instrument investiert, bekommt auch das noblere Zubehör.

-- U-Bass Bundiert mit stabilem Gigbag --

— U-Bass Bundiert mit stabilem Gigbag —

-- U-Bass Fretless mit Tasche --

— U-Bass Fretless mit Tasche —

Die Luxus Variante

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es noch eine Bass-Ukulele mit kompletter Fertigung aus Akazienvollholz gibt. Akaziengefertigte Bass-Ukulelen sind rohstoffbedingt am teuersten, wenn gleich auch die optisch interessantesten Modelle.

Wer eine Shine Through-Optik mag, käme voll auf seine Kosten. Doch warum grade Akazie? Holz aus Akazienbäumen, gewachsen auf vulkanischem, subtropischem hawaiianischen Boden wird KOA genannt, quasi eine rechtlich geschützte Holzbezeichnung. Ursprünglich wurde eben dieses KOA-Holz zum Bau von Ukulelen verwendet, mittlerweile ist dieses Holz rar und somit teuer, der Optik wegen und der Tradition verbunden, fertigt man das Luxus-Modell aus nicht hawaiianischem Akazienholz und kommt so der ursprünglichen traditionellen Fertigung am nächsten. Klanglich sind die beiden Harthölzer Mahagoni und Akazie jedoch nicht weit auseinander. Hier geht es in erster Linie um die Optik des Instruments.

-- Kein Fach für die Elektronik, hier werden die Saiten durchgesteckt --

— Kein Fach für die Elektronik, hier werden die Saiten durchgesteckt —

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    crimhead01

    Ein wirklich sehr informativer und breit angelegter Test, auf den ich wartete, seit diese faszinierenden Bass-Ukes bei YouTube auftauchten. Die Spezialsaiten sind übrigens sowohl bei Thomann als auch bei ukulele.de erhältlich.

    Einige Infos zur Leistungsfähigkeit des Pickups am Amp bzw. Preamp sowie zur Pflege der Saiten wären womöglich noch hilfreich.
    Und stimmt es, dass KALA derzeit mit einer Solidbodyvariante sowie mit 5-Saitern experimentiert?

    Erinnert sich jemand an den mit seiner 18″-Mensur noch etwas kleineren Ashbory Bass von Guild bzw. DeArmond. Silikonsaiten, die regelmäßig reißen und nur mit Talgpulver zu spielen sind und dergleichen mehr begleiten jegliche Info zu diesem Instrument. Wer dieses Instrument nun sein Eigen nennt, und sich womöglich schon lange fragt, ob nicht die Saiten mit den hier verwendeten „PURisten-Drähten“ zu ersetzen seien…
    …bitte hier weiterlesen, inklusive der Bilder ist das ein wirklich witziger Forenbeitrag:
    http://bas.....15313.html

  2. Profilbild
    jochen_schnur  RED

    Hallo crimhead01, danke für dein Feedback.
    Hier noch ein Paar Antworten auf die Fragen: Das passive Shadow System liefert in etwa den Ausgangspegel, den eine passiver Bass hat. Einzig ein Volumepoti fehlt an der Bass Ukulele.
    Lt. Vertrieb ist bei den Saiten keine spezielle Pflege nötig, vieleicht mal mit nem feuchten Tuch abwischen. Die Zuglast der Saiten ist sehr gering, das spricht für eine sehr lange Lebensdauer.
    Ab Juli 2011 wird es in Deutschland Kala Solidbody U Bässe als 4 bzw. 5 saiter Version geben. Die Bässe sind USA handgefertigt und werden mit einem aktiven ladbaren (batteriefreien) MISI System ausgeliefert. Die Preise beginnen ca ab 990,-€

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