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Test: Lightscale DJ-Stand

20. September 2018

Fischertechnik für die Booth

Laptop-Ständer sind so eine Sache. Irgendwas nervt immer an den Teilen. Zu teuer, zu schwer, zu wackelig, zu frickelig beim Zusammenbau. Zu hoch, zu tief. So was halt. Am liebsten spare ich mir die ungeliebten Dinger komplett und stelle den Rechner direkt auf den Tisch neben das Equipment oder nutze irgendetwas Passendes, das in der Location zu finden ist. Direkt auf dem Tisch ist die unauffälligste Lösung und daher optisch die Beste. Andererseits rutsche ich langsam in die Generation Gleitsichtbrille und tue mich immer schwerer, wenn der Screen zu weit weg ist. Dazu kommt, dass jeder Zentimeter Höhe, die der Rechner gegenüber einer potentiellen Bierüberschwemmung gewinnt, zu meiner allgemeinen Beruhigung bei der Arbeit beiträgt. 
Meistens findet sich in jeder Location irgendetwas, das sich dafür zweckentfremden lässt. Bestenfalls ein Case-Deckel, lustigerweise vier Schnapsgläser. Ideal ist das alles nicht.

 Entsprechend skeptisch war ich auch, als mir angeboten wurde, einen Lightscale DJ-Stand zu testen. Ich sollte eines Besseren belehrt werden, aber eins nach dem anderen.


 Clark Wohlert ist nicht nur DJ mit einer regelmäßigen Show auf Ibiza Live Radio, sondern auch Inhaber eines Unternehmens für Modellbauzubehör. Es ist davon auszugehen, dass er meine Unzufriedenheit mit den gängigen Stands für DJ-Equipment teilt und das Know-how aus seiner anderen Profession nutze, um sich eine professionelle Lösung zu stricken (fräsen, schneiden, lasern), die seinen Ansprüchen genügte. Ob sie auch meinen oder deinen Ansprüchen genügen kann, darum soll es natürlich in diesem Test gehen. Allerdings möchte ich auf ein wichtiges Detail hinweisen: Was wir hier sehen, ist zwar schon im offiziellen Verkauf, aber ganz sicher noch nicht der definitive Endstand des Produkts. Hier und da kann man das Betastadium der Stands noch deutlich fühlen. Feedback wird gerne angenommen, das habe ich selbst erlebt.

15"-Notebook auf dem Stand Basic

Klassischer Anwendungsfall: 15″-Notebook auf dem Stand Basic

Ganz grundsätzlich bestehen die Ständer einerseits aus Hartschaumstoffteilen und andererseits aus Plastikrohren, die erstere zusammenhalten, indem sie in die sehr knapp passenden Öffnungen der Schaumstoffteile gesteckt werden. 
Was beim Zusammenstecken des Stand Basic genannten Pakets – bestehend aus einem kurzen Rohr und zwei Seitenteilen – zuerst auffällt, ist das unglaublich geringe Gewicht von sage und schreibe 280 Gramm. Meines Wissens liegt der Lightscale Basic damit maximal bei einem Viertel des Gewichts handelsüblicher Ständer für Laptops oder kleine Controller.

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