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Test: Mackie Control Universal

24. August 2005

Edel-Controller von Mackie

Die Tatsache dass inzwischen komplette Musikproduktionen im Rechner stattfinden hat auf den ersten Blick erstmal nur Vorteile. Von Total Recall, über Kostenersparnisse bis hin zur Bearbeitung und Verfremdung von Audiomaterial die mit Hardware nur schwerlich zu realisieren wären.

Einen Haken hat die ganze Sache aber! Die Ergonomie bleibt dabei völlig auf der Strecke. Einen ganzen Song nur mit der Maus zu mischen und zu editieren kann eine Qual sein, von der Intuitivität die dabei auf der Strecke bleibt wollen wir erst gar nicht reden.

Da Probleme nun mal dazu da sind gelöst zu werden, hat sich Mackie zu diesem Thema seine Gedanken gemacht und bietet dem interessierten Musiker mit der Mackie Control Universal (MCU) und der Mackie Control C4-Erweiterung massig reale Knöpfe und Fader zum „anfassen“ der Mischung.

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Ursprünglich entwickelt wurde der Controller in Zusammenarbeit mit Emagic unter dem Label „Logic Control“, die gleiche Hardware heißt nun Mackie Control und ist zum Universal Controller mutiert, mit dem sich fast jede der gängigen Sequenzer steuern lässt (Unter anderem: Cubase, ProTools, Ableton Live (ab Version 5) und eben Apple Logic). Neu hinzugekommen ist in der Version 5 Apples

Videoschnittsoftware FinalCutPro HD. Womit Mackie zeigt, dass die MCU nicht auf die Zusammenarbeit mit Audioprogrammen fixiert ist.

In diesem Test kommt zusätzlich noch die Erweiterung C4 zum Einsatz die sich mit ihren 32 Potis für das editieren von EQ´s oder Softsynths empfiehlt.

Überblick

Beide Geräte kommen in massiven, dunklen Pultgehäuse daher, welche durch ihren anthrazitfarbenen Anstrich sehr edel wirken. Die C4 ist dabei etwa halb so breit wie die Control bietet aber dennoch genügend Platz zum Potis drehen und Displays ablesen. Beide Geräte sind als Tischgeräte konzipiert und beliebig kombinierbar, (neben der Control und der C4 gibt es noch eine Erweiterung mit zusätzlichen 8 Fadern) sodass man sich sein „Mischpult“ in der gewünschten Größe zusammenstellen kann

Die Installation erfolgt dabei denkbar einfach. Jede Einheit benötigt einen freien Midi-In- und Out-Port und entsprechend zwei Midikabel. Sind diese korrekt verbunden wird die entsprechende Einheit von Logic erkannt. (Dieser Test bezieht sich auf die Funktionalität der Mackie Control im Zusammenspiel mit Apple LogicPro 7.1, sollte jedoch auf jede andere unterstützte Software übertragbar sein). Schade ist jedoch, dass es keinen USB-Anschluss gibt und so für jedes Gerät ein MIDI Interface geopfert werden muss.

Will man mit mehreren Einheiten ein Mischpult nachbilden, so sollte man beim ersten einschalten der Geräte jeweils ca. 5 Sekunden abwarten. Logic ordnet die einzelnen Controls dann in der Reihenfolge des Einschaltens dem virtuellen Mischpult zu. Einmal vorgenommen bleibt diese Anordnung erhalten, egal in welcher Reihenfolge man künftig die Geräte einschaltet.

Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ich habe vor mir die Logic Control beim großen online Auktionshaus zu ersteigern. jedoch finde ich im www. keinerlei Informationen wie man sie für andere Audio Aplikationen wie Reasin, Cubase SX etc. umflashen kann.

    Ist ein umflashender frimware nötig! Oder muss man in dem benutzen Programm enfach nur die Mackie HUI anwählen?

    Habe in vielen Foren nachgelesen, aber nichts gedunden.

    Danke

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