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Test: Maton EBG808 Tommy Emmanuel Signature, Westerngitarre

11. März 2014

Upper Class from Down under!

Es gibt wohl nur wenige Musiker auf diesem Planeten, die dem Australier Tommy Emmanuel auf der akustischen Gitarre das Wasser reichen können. Einem Gitarristen dieses Kalibers kann natürlich das beste Instrument nur gerade gut genug sein und so setzt Emmanuel schon seit langem auf Gitarren aus dem Hause Maton. Eine Company, die praktischerweise ebenso in Australien ihre Wurzeln besitzt und seit 1946 Instrumente weitestgehend in Handarbeit anfertigt. Aus der Liaison zwischen Maton Guitars und Tommy Emmanuel entstand unser heutiges Testmodell, die Maton EBG808 Tommy Emmanuel Signature. Ein Signature-Instrument, das 2013 in frischer (und bis heute aktueller) Form präsentiert wurde. Wir haben uns die „Klampfe mit dem Känguru auf der Kopfplatte“ mal für einen Test zukommen lassen!

Front

— Maton EBG808 Tommy Emmanuel Signature —

 Facts & Features

Ausgeliefert wird die Maton EBG808 Tommy Emmanuel Signature in einem robusten Koffer, was natürlich angesichts eines Verkaufspreises von rund 2500,- Euro zu erwarten war. Der Body des Instrumentes besitzt eine absolut symmetrische Form und ist zudem recht klein ausgefallen. Der Hersteller nennt dieses Shaping „Orchestral Model“, ich würde es eher als verdammt handlich bezeichnen.

Die Decke unseres Testinstruments besteht aus einem einteilligen Stück Sitka Fichte, das über eine schöne Struktur verfügt und an den Rändern von einem cremefarbenen Binding umschlossen wird. Ein Binding gibt es auch auf der Rückseite, die wie auch die Zargen aus „Queensland Maple“, also Ahorn, besteht. Fichte für die Decke, Zargen und Boden aus Ahorn gefertigt – eine ganz schön knackige Kampfansage, möchte man meinen! Würde nur noch fehlen, dass auch der Hals aus Maple gefertigt wurde! Und richtig, genau das ist der Fall und zudem hier auch wieder aus „Queensland Maple“, wenn auch nicht in einer ganz so hübschen Qualität. Aber dafür aus einem Stück gefertigt und an der Kopfplatte mit dem Maton-Schriftzug und einem Känguru – beides aus edlem Perlmutt gefertigt – geschmückt. Hier am Headstock sitzen auch die sechs verchromten Grover-Tuner, die sich nicht nur sehr geschmeidig und spielfrei bedienen lassen, sondern die Gitarre während des Testzeitraums auch bestens in Stimmung hielten.

Angeleimt wurde der Hals sauber an Halsfuß und Korpus, aufgeleimt wiederum wurde ein Griffbrett aus Palisander mit 21 spielbaren Bünden, welche perfekt abgerichtet wurden. Zur Orientierung dienen einfache Dots, am zwölften Bund ziert allerdings ein Logo mit den Buchstaben „C.G.P.“ das Palisander. Was mögen diese Initialen wohl bedeuten? Die Website von Maton Guitars bringt die erhoffte Antwort auf diese Frage. Mit diesen drei Buchstaben ist der Titel „Certified Guitar Player“ gemeint, eine wohl nicht ganz so ernst genommene Bezeichnung, die Tommy Emmanuel einst von Jazz-Legende Chet Atkins verliehen bekam.

Inlay

— Ohne Zweifel ein würdiger Titel für Tommy Emmanuel —

Umhüllt wird das gesamte Instrument von einem Satinlack-Finish, das schließt auch die Halsrückseite mit ein und ergibt somit ein sehr natürliches Spielgefühl für die Greifhand.

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