Eine für alles - Two Notes Audio Genome Software
Wenn einer der führenden Hersteller für Cabinet-Simulationen, IR-Loader und erweiterte Ampsound-Verarbeitung eine Software für Gitarristen und Bassisten auf den Markt bringt, wäre es sträflich, dieser nicht im Rahmen eines Testberichts auf den Zahn zu fühlen. Die Two Notes Audio Genome Software bietet eine All-in-one-Lösung, die sich modular oder als Gesamtsystem einsetzen lässt – mit einigen interessanten Features.
- Modulare Architektur: Die Lane-Struktur erlaubt Split-Signalketten, flexible Signalführung und komplexe Rigs in Mono oder Stereo.
- Amps & Pedale: Zwölf vielseitige Amps und zahlreiche ikonische Pedalmodelle decken Gitarre und Bass umfassend ab.
- Studioqualität: Hochwertige Effekte, DynIR-CabSim, IR-Loader und ein flexibler TSM Poweramp heben Genome auf Pro-Level.
- Preis-Leistungs-Hammer: Für 299 € bietet Two Notes eine herausragende Plug-in-Suite mit langem Atem und Update-Potenzial.
Inhaltsverzeichnis
Two Notes Audio Genome – Was ist das?
Der Markt für Amp-Simulationen ist mittlerweile recht unübersichtlich. Ein paar Platzhirsche dominieren die Medien – darunter Neural DSP, IK Multimedia, Native Instruments und Positive Grid. Einige andere Anbieter liefern ebenfalls Software auf Topniveau, laufen aber unter dem Radar. Ich denke hier an Scuffham Amps oder die Plug-ins von Universal Audio. Nun schickt sich die französische Firma Two Notes an, den Markt aufzumischen. Die Genome Software basiert auf jahrelanger Erfahrung im Bereich der Cab-Sims und kommt nun – nach etwa fünf Jahren Entwicklungszeit – für einen sehr schmalen Kurs auf den Markt. Das ist eine Kampfansage.
Ein Grund für den recht günstigen Preis von gerade einmal 299 € dürfte unter anderem der Verzicht auf prominentes Branding sein. Während andere Hersteller mit großen Namen werben, muss man bei Two Notes teilweise selbst erraten, welcher Amp simuliert wird und welches Pedal Pate stand. Doch die Details im grafischen Design der Software sind für Kenner eindeutig.
Die „Spezialität“ der Genome Software ist ihre Architektur, die nicht nur als alleinstehendes Plug-in im Channel Strip genutzt werden kann, sondern auch problemlos „hybrid“ – also in Kombination mit externem Equipment. Klar, theoretisch geht das auch mit anderen Plug-ins: Man kann z. B. nur den Control Room aus Guitar Rig nutzen oder in einer Neural-DSP-Suite nur den Amp, kombiniert mit einem Amplitube-Cabinet. Doch all das kostet Ressourcen.
Die Oberfläche der Two Notes Audio Genome Software lädt dazu ein, freie Signalketten in Mono oder Stereo zu erzeugen. An jeder Stelle kann der Signalweg gesplittet und wieder zusammengeführt werden. Integriert ist dabei nahtlos die DynIR-Technologie, die Two Notes bereits im Captor X etabliert hat. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos: Das eigene Pedalboard lässt sich ebenso einfach integrieren wie ein Preamp oder ein Amp – selbst Modeler sollen von der einfachen Einbindung profitieren. Ich bin gespannt.
Download und Installation der Genome Software verlaufen problemlos. In einem 14-tägigen Testzeitraum steht die Software uneingeschränkt zur Verfügung. Die Integration in die DAW der Wahl ist mit den gängigen Formaten kein Problem: Das Plug-in wird als VST3-, AU- und AAX-Version installiert. Während der Entwicklung wurden folgende DAWs auf Kompatibilität getestet:
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Logic Pro
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Ableton Live
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ProTools
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Cubase
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Studio One
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Reaper
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GarageBand
Two Notes Audio Genome – der Aufbau des Plug-ins
Ein erster Überblick über das Genome-Plug-in lässt einen erfreulicherweise nicht ratlos zurück – das habe ich bei anderen Herstellern schon ganz anders erlebt. Das Plug-in-Fenster wirkt vertraut und passt sich, jedenfalls bei Logic, optisch der DAW an.
Außerdem lassen sich hier Input-Routing, Input- und Output-Level sowie ein globales Noise-Gate regeln. Letzteres bietet eine hervorragend funktionierende „Learn“-Funktion. Auch ein Tuner ist zuschaltbar – was der allgemeinen Stimmung oft sehr zuträglich ist. Wer seiner CPU mal zeigen möchte, wo’s langgeht, kann hier in vier Stufen Oversampling erzwingen. Achtung: Höhere Einstellungen sind nur fürs Bouncing zu empfehlen, denn bei der dann zu erwartenden Auslastung ist latenzfreies Spielen kaum noch möglich.
Das obere Panel dient der Einstellung globaler Parameter. Was hier eingestellt wird, gilt immer systemweit und wird nicht in einzelnen Presets gespeichert. Das sogenannte „Hamburger-Menü“ bietet Zugriff auf den Two-Notes-Account, lädt Updates und passt die Fenstergröße den persönlichen Vorlieben an. Wenn’s brennt, können hier auch direkt Support-Tickets erstellt werden. Ob da jemand seiner eigenen Software nicht ganz traut …?
Außerdem lassen sich hier Input-Routing, Input- und Output-Level sowie ein globales Noise-Gate regeln. Letzteres bietet eine hervorragend funktionierende „Learn“-Funktion. Auch ein Tuner ist zuschaltbar – was der allgemeinen Stimmung oft sehr zuträglich ist. Wer seiner CPU mal zeigen möchte, wo’s langgeht, kann hier in vier Stufen Oversampling erzwingen. Achtung: Höhere Einstellungen sind nur fürs Bouncing zu empfehlen, denn bei der dann zu erwartenden Auslastung ist latenzfreies Spielen kaum noch möglich.
Unterhalb des Global-Parameter-Panels werden die einzelnen Rigs verwaltet. Ein Rig ist eine Kombination aus einzelnen Komponenten der Genome Software, die unter einem beliebigen Namen gespeichert werden kann. Schon bei der Installation bringt Genome eine große Zahl an Presets mit, die einen guten Querschnitt der Leistungsfähigkeit zeigen.
Der Rig-Browser ermöglicht die Suche und Auswahl gespeicherter Rigs. Innerhalb dieses Panels finden sich auch eine Undo-/Redo-Funktion sowie eine Tempofunktion für jedes Rig – besonders sinnvoll, wenn z. B. ein Delay zum Songtempo synchronisiert werden soll. Auch ein Tap-Tempo-Button ist vorhanden.
Der Genome Rig-Builder
Das zentrale Element der Two Notes Audio Genome Software ist der Rig-Builder. Hier wird die Signalkette erstellt und bearbeitet. Two Notes spricht dabei von einer „Lane-Architektur“ – das bedeutet letztlich, dass alle Komponenten eines Rigs in Serie geschaltet sind. Das Signal durchläuft die Lane von links nach rechts. Es stehen zehn Slots zur Verfügung, in die per Klick Komponenten eingefügt werden können. Das Eingangssignal ist grundsätzlich mono, innerhalb der Lane lassen sich aber natürlich auch Stereoeffekte einsetzen.
Die Lane kann an jeder beliebigen Stelle zwischen zwei Slots aufgesplittet werden, um Komponenten parallel anzusteuern. Genauso kann eine gesplittete Lane an jedem Punkt wieder zusammengeführt werden. In diesem Fall erscheint ein kleines Mixerfenster, das die weitere Verteilung im Stereobild, die Lautstärke und die Phase in der Signalkette regelt.
Die einzelnen Komponenten der Genome Software
Die Komponenten der Genome Software sind in elf Kategorien unterteilt. Die ersten beiden – Amps und Cabinets – stehen durch ihre alphabetische Sortierung ganz oben im Auswahlmenü. Es folgen:
- Delay
- Drive
- Dynamics
- EQ
- Enhancer
- Modulation
- Reverb
- Stereo Width
- Torpedo Post-FX
Aufmerksame AMAZONA.de-Leser erkennen hier sofort Two Notes‘ spezifische Effektstruktur wieder. Wer sich bereits mit dem Torpedo Captor beschäftigt hat, kennt die „Torpedo Wall of Sound Post-FX“ – eine Effektinstanz hinter der CabSim, die dem Sound den letzten Schliff verleiht. Ähnliches leisten der Enhancer, der Exciter und der Twin Tracker. Diese Effekte verbergen sich hinter den Kategorien Stereo Width und Torpedo Post-FX.
Die Amps der Two Notes Genome Software
Zwölf Amps stehen zur Auswahl. Alle sind in ihrer Bedienung identisch aufgebaut und versuchen gar nicht erst, ihre berühmten Vorbilder in allen Details zu kopieren. Es geht hier um Soundcharakteristik, nicht um 1:1-Nachbildungen – und das ist gut so. Denn ein perfekt geklonter Amp wird zwangsläufig mit dem Original verglichen, ohne den gesamten Signalweg zu berücksichtigen. Wenn ich den Charakter eines Vox treffe, ihn aber über eine 4×12″-Marshall-Box spiele, ist es letztlich egal, wie exakt der Vox modelliert wurde. Jeder will einen Dumble – aber kaum jemand hat je einen gespielt.
Zehn der Amps richten sich an Gitarristen, zwei an Bassisten. Nehmen wir den ersten Amp als Beispiel: Offensichtlich ein Fender Tweed-irgendwas. Er liefert warme Clean-Sounds mit viel Headroom – ideal als Pedal-Plattform. Die Regler umfassen (von links nach rechts): Gain, 3-Band-EQ, Depth und Contour für die Endstufe sowie ein Output-Level-Regler. Wie gesagt: Fokus auf Charakter, nicht auf Detailreproduktion.
Der Clou: Per Rechtsklick lässt sich ein Kontextmenü für das Endstufen-Setting öffnen. Hier können die virtuellen Röhren gewechselt werden – zur Auswahl stehen 6L6, EL34, EL84 und KT88. Zusätzlich kann der Amp wahlweise im Class-A- oder Class-AB-Betrieb arbeiten, und die Röhren lassen sich im Trioden- oder Pentoden-Modus betreiben. Jede Kombination verändert den Klangcharakter merklich.
Die übrigen Amps greifen jeweils den Charakter bekannter Vorbilder auf: ein Fender Bassman, ein Marshall, ein Soldano, ein Vox AC30, ein Mesa Rectifier, ein 5150, ein Revv, ein Orange und ein Mesa Boogie MK V. Die beiden Bass-Amps orientieren sich mutmaßlich an einem Ampeg und einem Darkglass.
Soweit jedenfalls meine Einschätzung – denn bei Namen wie Aviator, Pilot oder Sonnenbrille muss man schon etwas kreativ um die Ecke denken, um auf die dahinterstehenden Vorbilder zu schließen. Aber: Wer sich in der Szene auskennt, erkennt die Referenzen meist auf den ersten Blick.
Die Pedale im Genome Plug-in
Die Pedale in der Genome Software sind ihren Vorbildern optisch deutlich näher als die Amps. Hier sieht man meist auf den ersten Blick, welches Gerät als Vorlage diente. Ob Heidi ein Foto für eine der Kandidatinnen hat? Egal – hier geht’s nicht um Optik, sondern um Klang.
Dupe Delay: Ein Klon des legendären MXR Carbon Copy. Klassische Eimerkettenschaltung mit etwas Modulation. Maximal 600 ms Delay-Zeit – nicht viel, aber für viele Anwendungen völlig ausreichend.
Big Fuzz: Klarer Verweis auf den Electro-Harmonix Big Muff. Regler: Volume, Tone und Sustain. Das unterhaltsame Handbuch schreibt dazu:
„Everything from a subtle muted saturation to a full-throttle balls-to-the-wall Fuzz-fuelled onslaught is ripe for the taking.“
Noch Fragen?
9-Phase: Das ist der gute alte MXR Phase 90. Ein Regler – mehr braucht es nicht. Hat für 50 Jahre Rockgeschichte gereicht.
Green Meanie: Ein Tube Screamer TS9. Punkt.
Klonataur: Die schönste Bezeichnung für einen Klon-Klon, die mir je untergekommen ist.
Raunch Maker: Der Sound des Marshall Blues Breaker Pedals, klanglich lautmalerischer benannt.
Vermin: Die „Ratte“ unter den Zerrpedalen. Passende Namen gab’s viele: The Cat, The Rattle, The Mouse …
Ultradrive: Das legendäre Boss OD-1 Overdrive-Pedal – wer hatte diese sonnengelbe Schachtel nicht auf dem Board?
D-250: Der DOD Overdrive Preamp 250, ebenfalls eine Legende, ebenfalls mit minimalistischem Interface.
Für Gitarre und Bass stehen außerdem jeweils ein 7-Band-EQ zur Verfügung – ideal zum gezielten Boosten oder Absenken einzelner Frequenzen oder zum Anschieben für Soloparts. Auch ein Volume-Pedal ist mit an Bord und lässt sich per Echtzeitcontroller oder Automation steuern.
Die Studio Effekte und die DynIR Engine in Genome
Die Two Notes Audio Genome Software bietet eine ganze Reihe hochwertiger Studioeffekte. An erster Stelle muss natürlich die CabSim genannt werden – schließlich ist Two Notes vor allem dafür bekannt (und von der Konkurrenz gefürchtet). Die neueste Generation nennt sich DynIR, und sie hat mich schon beim Torpedo Captor X SE überzeugt.
Im entsprechenden Slot stehen praktisch unbegrenzt viele Cabinets zur Verfügung. Einige gängige Boxen sind bereits mitgeliefert. Wer mehr will, kann sie über die Software testen und direkt kaufen. Zwei Mikrofone lassen sich gleichzeitig vor oder hinter der Box positionieren – frei im Raum. Zur Auswahl stehen acht Mikrofontypen: vom „Knightfall“ (Blue Dragonfly) über das Neumann U87, das legendäre Sennheiser MD421, zwei Bändchenmikros bis zum klassischen SM57. Zur Klangqualität der DynIR-Technologie wurde andernorts schon ausgiebig geschwärmt – das erspare ich uns an dieser Stelle.
Wem all das mit Boxen und Mikrofonierung zu aufwendig ist, kann auch eigene IRs (Impulse Responses) laden. Statt einer CabSim wird dazu einfach der IR-Loader in den entsprechenden Slot gezogen – easy!
An weiterem Studioequipment kommen wir jetzt an ein paar Klassikern nicht vorbei. Hier stehen zur Auswahl ein…
- Delay
- Reverb
- Chorus
- Vibrato
- Tremolo
- Phaser
- Flanger
- Equalizer
- Compressor
- Enhancer
- Twin Tracker (Doubler)
- Exciter
- Torpedo Wall Of Sound Post-FX
Alle Effekte sind qualitativ über jeden Zweifel erhaben – deshalb verzichte ich an dieser Stelle auf eine Detailanalyse. Zwei Module verdienen jedoch besondere Aufmerksamkeit:
1. Codex: Eine KI-basierte Engine zur Simulation verschiedenster Klangideale. Allein dieses Modul wäre einen eigenen Testbericht wert.
2. TSM Power Amp: Ein echtes Alleinstellungsmerkmal! Dieser virtuelle Poweramp kann – wie die Endstufensektionen der Amps – mit unterschiedlichen Röhrentypen (6L6, EL34, EL84, KT88) betrieben werden, wahlweise im Class-A- oder Class-AB-Modus, zusätzlich im Trioden- oder Pentodenbetrieb.
Besonders interessant ist dieser Poweramp für alle, die mit einem externen Preamp oder Pedalboard in die DAW spielen. Allein für diese Funktion hätte Two Notes Applaus verdient.
Die Two Notes Audio E-Gitarren Software in der Praxis
Um die Leistungsfähigkeit und den Klang der Two Notes Audio Genome Software zu demonstrieren, hört ihr ein paar der Werks-Presets – und die sind erstaunlich unaufgeregt. Kein Effektgewitter, kein übertriebenes Marketinggeblinke. Die Gitarre steckt direkt im Audiointerface, aufgenommen wird in Logic, Genome läuft als Plug-in im Channel Strip. Alle Effekte stammen ausschließlich aus der Software.
Was sofort auffällt: Selbst bei hohen Gain-Einstellungen bleiben einzelne Töne klar hörbar – das ist ganz großes Kino! Auch leicht angezerrte Sounds, die digital oft leiden, werden hier überzeugend und organisch dargestellt. Im Highgain-Bereich löst die Software Akkorde bemerkenswert gut auf, selbst komplexere Voicings klingen sauber und definiert. Auch ein spontan selbst gebauter Sound überzeugt auf Anhieb – keine lange Bastelei nötig.
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Hut ab vor Two Notes! Ich kann dem Testbericht nur zustimmen, Genome steht unter den Gitarren Plugins mit ganz oben auf der gleichen Stufe wie Neural zumal zu diesem unglaublichen Preis. So realistische Fender Vibroverb Cleantöne habe ich bisher auch im Axe III noch nicht gehört. Auch der Soldano und weitere Emulationen überzeugen auf der ganzen Linie. Trotz vielfältiger Optionen kommt man doch sehr schnell zu einem überzeugenden Ergebnis. Ein bisschen Schrauben an den guten Werkspresets und fertig. Die Bedienung ist intuitiv und man kann sofort loslegen ohne sich in endlosen Details zu verfangen.
Danke für den sehr erhellenden Testbericht! Für Besitzer von Two Notes-Hard- oder Software ist Genome übrigens kostenlos – das Upgrade funktionierte bei mir völlig problemlos und schnell. Für mich ist deren DynIR-System wirklich das Nonplusultra. Ich nutze einen Torpedo Captor im Zusammenspiel mit einem Vollröhrenamp und habe so das Beste aus beiden Welten … gewohnter und geliebter Grundsound + die Möglichkeit, in der DAW an vielen Stellschrauben zu drehen …
Bei youtube gibt es andere Demonstrationen.
Wat soll ick denn nun koofen? Fender oder Two Notes? Ihr werft ja heuer gradezu mit „Best Buys“ um euch…
Die Software klingt auf jeden Fall besser als der Modelling-„Versuch“ von Fender. Und das für einen Bruchteil des Preises…
Ich muss ja sagen, ich weiss nicht, ob ich mir Genome (trotz des sehr fairen Preises) gekauft hätte, hab ja schon mehr als genug Ampmodelling-Plugins… aber da ich es aufgrund bereits bei Two Notes registrierter Produkte umsonst bekommen habe, sage ich natürlich nicht nein :)
Im Gegensatz zu manch anderer Modelling-Suite (hallo Amplitube!) finde ich die Oberfläche recht gelungen und einfach zu bedienen, von ein paar kleineren Ausnahmen abgesehen, zB wäre es deutlich schneller, via Pfeil-Buttons durch die verschiedenen Module steppen zu können, wie bei den Presets, anstatt sich dauernd durch das Menü klicken zu müssen…
Sehr clever von Two Notes, mit dem Codex eine Engine für die verschiedenen Open Source AI amp Modeller zu integrieren, quasi als Antwort auf IKs Tonex. Teilweise sind diese Models aber ziemlich CPU intensiv.
Aber seien wir mal ehrlich – das original Satisfaction Riff klingt ja nun auch nicht wirklich “gut”, wenn man sich das mal so isoliert anhörte, ist das auch nur ziemlich fiese Transistor-Fuzz-Zerre…