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Test: Music Man Silhouette Special LE 2008, E-Gitarre

-- Rückseite der lackierten Kopfplatte --

— Rückseite der lackierten Kopfplatte —

Der Hals mit seinem nicht zu dünnen D-Profil ragt ungewöhnlich weit in die exakt gefräste Aufnahmenut im Korpus und wird über ein fünffach-verschraubtes Konterblech bombenfest gesichert. Das Ganze macht einen ultrastabilen Eindruck. Der Übergang vom Hals zum Korpus ist fließend gestaltet und ermöglicht durch die tief ausgeschnittenen Cutaways die problemlose Bespielbarkeit der oberen Lagen. Eventuelle Korrekturen der Halskrümmung werden Music-Man-typisch über den korpusseitig zugänglichen Trussrod bewerkstelligt. Ein spezielles Werkzeug ist dazu nicht notwendig, es reicht z.B. ein stabiler Nagel mit ca. 3-4 mm Durchmesser, um den Einstellstab über eine gut erreichbare Lochscheibe drehen zu können.

-- gut zugänglich: Trussrod-Einstellschraube --

— gut zugänglich: Trussrod-Einstellschraube —

-- Hals-Body Übergang --

— Hals-Body Übergang —

Die Saiten werden von hinten durch den Korpus und den aus massivem Messing bestehenden Federblock des Vibratosystems geführt. Die Grundplatte aus Stahl ist so in der Höhe justiert, dass sie in Ruhestellung flach auf der Korpusdecke aufliegt. Diese Systemeinstellung ermöglicht zwar nur downbendings, das Ganze funktioniert jedoch butterweich und in Verbindung mit den Schaller Locking-Mechaniken absolut verstimmungsfrei – auch bei extremen divebombs. Für die Stimmstabilität ist der klemmfrei gearbeitete Sattel natürlich mitverantwortlich.

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Schaut man sich diesen einmal genauer an, fallen auch gleich die längenkompensierten Saitenauflageschlitze auf, die für eine optimale Bundreinheit sorgen sollen. Der Sattel wirkt wie ein Produkt aus dem Hause Earvana, Music Man bestreitet dies jedoch und hält sich diesbezüglich mit Informationen leider bedeckt. Die Earvana-Sättel ermöglichen durch die spezielle Längenkompensierung, gegriffene Akkorde und solche mit offen gespielten Saiten gleich rein erklingen zu lassen. Somit sind ähnliche Resultate wie beim vielleicht bekannteren Buzz-Feiten-Tuning-System möglich, ohne jedoch spezielle Stimmprozeduren bzw. Stimmgeräte nutzen zu müssen. Auch können im Gegensatz zu mit Buzz-Feiten-System ausgerüsteten Gitarren einfacher mal Saiten anderer Stärke aufgezogen werden, ohne gleich die ausgewogene Bundreinheit wieder zu gefährden.

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