ANZEIGE
ANZEIGE

Test: Bettermaker Mastering Limiter V2, Hardware Limiter

Loudness at its best!

30. Oktober 2023
bettermaker mastering limiter 2 test

Test: Bettermaker Mastering Limiter V2, Hardware Limiter

Sollte ich einen Preis vergeben an das Produkt, das in der Masteringkette bzgl. des Signalflusses am häufigsten missverstanden und am häufigsten falsch eingestellt wird, so würden es abgesehen von pumpenden Kompressoren sehr wahrscheinlich die Limiter sein. Allzuoft werden sie dazu missbraucht, um Fehler, die während der Aufnahmen oder im Mix gemacht wurden, in irgendeiner Weise auszubügeln, was mit einem entsprechenden Klang einhergeht. Das kann selbst bis in die Multi-Millionen-Dollar Klasse gehen, wie zum Beispiel bei Metallicas „Death Magnetic“, bei dem der finale Track aufgrund völlig überzogener Gain-Einstellungen tonal nicht zu ertragen ist.

ANZEIGE

Wer hingegen ein Gerät wie den Bettermaker Mastering Limiter V2 verwendet und dabei einen Ladenpreis von 3.890,- Euro auf den Tisch legt, wird sehr wahrscheinlich seinen Lebensunterhalt mit Mastering verdienen und sich mit den gröbsten Fehlern, die im Aufnahme- und Mixdown-Prozess entstehen können, auseinandergesetzt haben. Inwieweit sich die Anschaffung des Bettermakers im Vergleich zu den intern verbauten Plug-ins lohnt, soll dieser Testbnericht zeigen.

Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2, Front

Die Konstruktion des Bettermaker Mastering Limiter V2

Der Bettermaker Mastering Limiter V2 wird in Polen gefertigt, was mittlerweile nicht mehr so überrascht, wie noch vor ein paar Jahren, kommen doch mittlerweile einige etablierte Hersteller aus selbigem Land. Das mit einer Höhe von 2 HE in mattem Schwarz gehaltene Limiters bringt ein Gewicht von nur 5,5 kg auf die Waage, was aufgrund des massiven Äußeren doch etwas überrascht. An den Seiten des Gehäuses sind jeweils 17 kleine Lüftungsschlitze eingelassen, um die Abwärme abzuführen. Dies sollte bei einem Rack-Einbau berücksichtigt werden, um keinen Wärmestau und damit die Funktionalität des Bettermaker Mastering Limiter V2 zu riskieren.

Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2, Analyser

Das Äußere wird von zwei Endlosdrehreglern für die Ein- und Ausgangspegel dominiert, wobei zwei weitere menüabhängige Endlosdrehregler mit Drucktastenfunktion zusätzliche Schnellzugriffe im Menü erlauben. Auf der linken Seite befindet sich der On/Off-Schalter, der während des Hochfahrens einen hübschen HAL 9000 Effekt anbietet, während sich darunter der etwas kleinere Engage-Schalter für die Aktivierung des Effektes befindet.

Bettermaker Mastering Limiter V2
Bettermaker Mastering Limiter V2
Kundenbewertung:
(1)

Die Rückseite des Mastering Limiter V2 wurde bezüglich seiner Anschlüsse auf das Wichtigste reduziert. Wir finden rechts/links In/Out als XLR-Buchsen vor, zuzüglich eines USB-Anschlusses und der Netzbuchse. Um eventuellen Brummschleifen entgegenzuwirken, wurde auch noch ein Ground-Lift-Schalter auf der Rückseite verbaut.

Was mich persönlich jedoch maßlos enttäuscht, ist die Verwendung eines externen Netzteils. Ich habe volles Verständnis dafür, dass, wenn man im Budget-Bereich unterwegs ist, man den einen oder anderen Kompromiss bezüglich des Preises der Bauteile machen muss. Wenn man aber wie hier knapp unter der 4.000,- Euro Grenze unterwegs ist, darf so etwas in meinen Augen nicht verwendet werden, zumal das Netzkabel mit knapp 90 cm auch noch vergleichsweise kurz gehalten ist.

Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2, Clipper

Die Menüführung des Bettermaker Mastering Limiter V2

Dreh- und Angelpunkt der Menüführung ist ein hochauflösendes farbiges Touch-Display in der Mitte des Frontpanels, das über eine Größe von 11 x 6,5 cm verfügt. Dabei entpuppt sich der Bettermaker als hybrider 2-Kanal-Limiter mit digital gesteuertem VCA, der sowohl über Plug-in-Steuerung als auch einem Preset-Speicher mit 399 Plätzen verfügt, wobei der Signalweg komplett analog ausgelegt ist.

Obwohl der Limiter über eine fast schon ausufernde Menüführung verfügt, sind viele Funktionen nahezu selbsterklärend. Dies ist ein großer Vorteil, gerade wenn man ein Produkt mit einer so großen Flexibilität wie dem Bettermaker Mastering Limiter 2.0 vor sich hat. Die Besonderheit ist, dass man sämtliche Funktionsschritte sowohl am Hardwaregerät selber, als auch am passenden DAW-Plug-in mit einer sehr schön gestalteten Oberfläche einstellen kann.

Die Basisfunktionen bestehen sowohl aus der Clipper-, als auch aus der Limiter-Funktion. Bekanntermaßen schneidet ein Clipper konsequent an einem bestimmten Level den Pegel ab, während der Limiter das Signal durch seine „Lookahead“-Funktion gewissermaßen „zurück drückt“. Beide Funktionen haben ihren Einsatzbereich und sind unabhängig voneinander zu betrachten. Des Weiteren bietet der Limiter zwei verschiedene Sättigungsmethoden, um gerade synthetisch gehaltenen Sounds/Produktionen mehr Obertöne einzuhauchen, bei Bedarf auch unter Zuhilfenahme eines internen EQs. Sehr schön auch, dass das Gerät sowohl im klassischen Stereo-Bereich, als auch in der M/S-Matrix eingesetzt werden kann.

ANZEIGE
Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2 DAW, Snapshot 1

In Sachen Metering bietet der Mastering Limiter V2 eine sehr große Auswahl an visueller Unterstützung. Das System bietet unter anderem die Angabe über Input, Output und die Gain-Reduction, mehrere analoge Meter-Simulationen wie VU, PPM, RMS, Peak mit Peak Hold Anzeige, LUFS Meter mit Short Term, Integral, Loudness Range, View In Time, einem K Meter (LU- oder VU-Meter mit einem verschobenen „0 dB“ Bezugspunkt), einem 30-Band-FFT-Analyzer, einem Goniometer und einem Korrelation-Meter. Alle Meter haben eigene Fenster und können auch am Touch-Display durch wenige Druckpunkte schnell gewechselt werden.

Bettermaker Mastering Limiter Back up

Für die Freunde der technischen Specs, hier eine schnelle Auflistung der technischen Messdaten des Bettermaker Mastering Limiter V2:

  • Maximum gain reduction: 20 dB
  • Input adjust range: 0..+20dB
  • Output adjust range: -10..+12dB
  • Makeup gain: automatic with trim (-/+8dB range; only available with clipper enabled)
  • Attack time: 0.1 – 250ms
  • Release time: 2ms – 2s + IREL (intelligent release)
  • sidechain HPF: off or 20-200Hz (2nd order)
  • sidechain mid boost: off or 8dB @ 2kHz or 7kHz
  • metering ADC range: 70dB
  • power saving mode available
  • mid/side mode available, true bypass (relays) available
  • connection: balanced XLR (audio), USB type B (PC/MAC), 5.5/2.1 center positive 12V only socket
  • Maximum input level: +24 dBu (balanced with 48kΩ input impedance)
  • Maximum output level: +27 dBu (balanced with 50Ω + 50Ω output impedance)
  • Nominal audio level: +4 dBu
- Frequency response: 6 Hz – 27kHz (-0.5 dB, ISO-R40 sweep)
  • Frequency flatness: +/- 0.1 dB (20Hz – 20kHz, ISO-R40 sweep)
  • Dynamic range: 107 dB (20kHz bandwidth, +24dBu)
  • THD+N ratio: 0.05 % (20kHz bandwidth, +4dBu, 1kHz)
  • THD ratio: 0.03 % (+4dBu, 1kHz)
  • CMRR: > 80dB (20Hz – 20kHz, IEC 60268-3)
- Crosstalk: > 76dB (20Hz – 20kHz, +18dBu, channel to channel)
Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2 VU Metering

Der Bettermaker Mastering Limiter V2 in der Praxis

Man stelle sich vor, man müsste für ein Plug-in knapp 4.000,- Euro auf den Tisch legen, wie groß wäre die Erwartungshaltung? Wahrscheinlich so groß, dass sie definitiv unerreichbar wäre. Entscheidend für den Einsatzbereich des Bettermaker Mastering Limiter V2 ist demnach die Frage, ob die Unterschiede zu den gängigen Limiter/Clipper-Plug-in-Lösungen sich in einem Range befinden, bei dem man geneigt ist, besagten Betrag auf den Tisch zu legen, um seinem Produkt im Mastering Schritt den entscheidenden Kick zu verpassen.

Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2, Output

Zunächst muss ich festhalten, dass die Menüführung für den erfahrenen Tontechniker wirklich sehr übersichtlich gestaltet wurde. Alle Bereiche sind intuitiv zugänglich, die Menüführung ist übersichtlich, die Einstellmöglichkeiten umfassend und dennoch hat man nie das Gefühl, wie ein Verzweifelter auf der Suche zu sein, um den finalen Parameter endlich irgendwo im Menü zu finden. Die einzelnen Seiten sind in der Tat sehr geschmackvoll gestaltet, der Touchscreen ist sehr fein eingestellt und reagiert bereits auf leichteste Berührungen. Die Hardware-Regler laufen weich, aber dennoch aufgrund der dezenten Rasterung sehr genau, zumal die jeweiligen Parameter in ihrem Wert zusätzlich noch auf dem Display abgebildet sind.

Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2, Output Metering

Was einem bereits bei den ersten Tönen umgehend auffällt, ist der sehr große Headroom, über den das der Limiter verfügt, was zu einer sehr entspannten und neutralen Wiedergabe führt. Im Gegensatz zu vielen Plug-in-Lösungen, die je nach Qualität gerne etwas „gepresst“ oder manchmal auch „stumpf“ klingen, hat der Bettermaker einen sehr klaren und entspannten Grundklang im Angebot.

Dazu trägt auch die analoge Signalführung bei, die deutlich „gutmütiger“ zu Werke geht als viele digitale Lösungen. Was mir persönlich auch sehr gut gefällt, sind die drei unterschiedlichen Ansätze in Form von Clipper, Limiter und Saturation, welche klanglich jeweils einen völlig anderen Ansatz verfolgen und je nach Einsatzgebiet deutliche Vorteile gegenüber den anderen Algorithmen bieten, wie man den beigefügten Klangbeispiele sehr gut entnehmen kann.

Bettermaker Mastering Limiter V2 Test

Bettermaker Mastering Limiter V2

Alles in allem handelt es sich bei dem Bettermaker Mastering Limiter V2 um einen ausgezeichneten Mastering-Limiter, der im Pro-Bereich der Mastering-Studios durchaus seine Anhänger finden wird. Inwieweit sich der stattliche Preis von 3.890,- Euro rechtfertigen lässt, muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Fakt ist, man erhält ein Gerät der Spitzenklasse, ob es sich jedoch wirtschaftlich rechnet, steht auf einem anderen Blatt.

ANZEIGE
Fazit

Mit dem Bettermaker Mastering Limiter V2 hat das polnische Unternehmen einen Hardware-Limiter der Spitzenklasse in seinem Portfolio, der sich aufgrund der unterschiedlichen Betriebsmodi und der Plug-in-Anbindung nahtlos in jeden DAW-Betrieb integrieren lässt. Wer klanglich das Maximale aus seinem Mix herauspressen möchte und eine kräftige Investition in sein Tonstudio nicht scheut, sollte den Limiter auf jeden Fall einmal antesten.

Plus

  • Klang
  • Verarbeitung
  • made in EU

Minus

  • externes Netzteil

Preis

  • 3.889,- Euro
ANZEIGE
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    cher

    3.889,- Euro?? Würde mich zuerst nach einem Freeware Plugin umschauen, vielleicht erreiche ich damit ähnliches… Ja, steinigt mich…

  2. Profilbild
    xmario

    Inwieweit sich die Anschaffung des Bettermakers im Vergleich zu den intern verbauten Plug-ins lohnt, soll dieser Testbnericht zeigen.

    ok und wo genau ist nun der vergleich???

    macht doch mal nen vergleich. was genau kann das teil was plugins nun nicht oder nicht so gur können xD

    dazu bräuchte es allerings auch jemanden bei amazona der dazu fähig ist so einen vergleich in einem entspr. masteringstudio durchführen zu können.

    • Profilbild
      Axel Ritt RED

      @xmario Gut, hier mein Statement bzgl. des Vergleichs zu Plugins.

      Der Bettermaker ist jedem Limiter Plugin, mit dem ich bis jetzt gearbeitet habe, sowohl im Bezug auf die mitgelieferten Logic Plugins, als auch Kauf-Plugins in Sachen Durchsichtigkeit und Headroom überlegen.

      Ob einem dieser Mehrwert den Preis wert ist, muss jeder für sich entscheiden.

      • Profilbild
        harrymudd AHU

        @Axel Ritt Starke Worte, aber leider ohne objektiven Beleg.
        Um die Diskussion Hardware vs Software sinnvoll führen zu können, bedarf es eines Doppelblindtests.
        Alles andere ist Kaffeesatzleserei.

        • Profilbild
          Axel Ritt RED

          @harrymudd Das ist das Gute an Tests, jeder kann sich seine eigene Meinung bilden und jeder hat das Recht, meine Ansicht zu übernehmen oder nicht.

          Klang ist nun einmal eine komplett subjektive Sache. Laut Tom Morello hat er seine Gitarrenspuren zu einem der letzten Bruce Springsteen mit seinem iPhone aufgenommen. Und? Wie viele Alben hat Springsteen aufgrund dieses Fakts weniger verkauft?

          Für mich war es ein klanglicher Unterschied, aber es mag auch durchaus Limiter Plugins geben, bei denen es keinen klanglichen Unterschied gibt, nur habe ich bisher mit solchen noch nicht gearbeitet.

          • Profilbild
            xmario

            @Axel Ritt also wie jetzt? es ist nun also
            ein test(bericht) der einen vergleich anspricht den vergleich dann aber nicht bringt und dennoch behauptet das teil wäre besser als plugins. oook

            wenn aber eh jeder selbst vergleichen kann^^ braucht es ja dann auch keinen solchen test der dann biast ist aber den vergleich schuldig bleibt.

            also ist es ein reiner meinungsartikel der nebenbei ein zu thomann verlinktes produkt bewirbt. nicht mehr nicht weniger.

      • Profilbild
        MatthiasH

        @Axel Ritt Verstehe ich nicht. Die meisten Plugins arbeiten doch mittlerweile auf 32bit float, also quasi mit unbegrenztem Headroom. Das kann ein Outboardgerät schon vom Prinzip her nicht toppen.

        • Profilbild
          Axel Ritt RED

          @MatthiasH Ich kann es dir nur sagen, wie ich es beim Test im Vergleich mit mehreren Plugins empfunden habe, es war ein klanglicher Unterschied.

          • Profilbild
            MatthiasH

            @Axel Ritt Na ja, aber ausgerechnet „Headroom“, neben „Durchsichtigkeit“ eins von zwei genannten Hauptmerkmalen, ist doch wirklich eine physikalisch greifbare, messbare Größe. Da finde ich es schon auch eher seltsam, sich nur auf „es hört sich halt besser an“ zurückzuziehen.

            • Profilbild
              Axel Ritt RED

              @MatthiasH Ja, und technisch haben ein Vollröhren Gitarrenverstärker und ein Solid State Gitarrenverstärker genau die gleiche Wattzahl und wenn du beide miteinander vergleichst sind das klangliche und dynamische Welten, welche die Produkte trennen.

              Vielleicht ist es der analoge Aufbau des Produktes, welcher dem Ohr mehr schmeichelt, aber du kannst Klang nun mal nicht an Zahlen fest machen. Ich vertraue mehr meinen geschulten Ohren, wenn es um die finale Bewertung eines Produktes geht, aber das soll jeder so machen, wie er es für richtig hält.

  3. Profilbild
    iggy_pop AHU

    Es heißt „its“ ohne Apostroph — „its“ ist das besitzanzeigende Fürwort der dritten Person Einzahl, „it’s“ ist die Kurzform von „it is“ oder „it has“.

    Und nein, die Tatsache, daß Millionen von Amerikanern das auch so machen, weil sie zu doof oder zu gleichgültig sind, macht es nicht automatisch richtig.

    • Profilbild
      Wursthaut

      @iggy_pop Wenn du es mit der Sprache so genau nimmst, warum setzt du dich dann nicht mal mit der neuen deutschen Rechtschreibung auseinander?
      Das ist eine ernst gemeinte Frage.

      • Profilbild
        iggy_pop AHU

        @Wursthaut Die Antwort ist ganz einfach, liebe Wurstpelle:

        Ich habe nicht 13 Jahre lang die alte Rechtschreibung gelernt, um mich jetzt auf Idiotenniveau zu begeben, welches nur eingeführt wurde, um endlich mal wieder eine neue Auflage an Duden zu verkaufen.

        Ich vermeide auch im Englischen Amerikanismen, wo es nur geht — aus denselben Gründen.

        Die Antwort ist also ganz ernstgemeint.

  4. Profilbild
    arnte

    Ich finde die Aussagen des Tests leider auch fragwürdig. Bei einem Test eines Mastering Limiters keine Soundbeispiele von kompletten Mischungen (am besten verschiedener Genres) anzubieten ist für mich kaum verständlich. Ein Vergleich zu den gängigen Software Limitern (FabFilter, Waves, PluginAlliance, …) wäre auch recht einfach möglich – einfach auf gleiche LUFS einstellen (so laut wie es eben halbwegs sinnvoll geht) und dann hört man schon, wie gut sich die Kandidaten schlagen. Am Ende geht es beim Mastering (vor allem im Pro Bereich) immer noch (oder sogar wieder immer mehr) um maximale Lautheit bei möglichst gutem Klang. Das kann man doof finden, ist jedoch Realität. Und der Aufpreis zum PlugIn ließe sich am einfachsten damit rechtfertigen, dass man eben noch das ein oder andere dB (bzw. LUFS) mehr raus holen kann, ohne dass einem die Ohren abfallen. Ob das mit dem Bettermaker möglich ist, wird in diesem Test leider nicht geklärt.

  5. Profilbild
    pytrel

    Sorry aber ich kann mir bei besten willen nicht vorstellen das man einen 3800 euro limiter „braucht“ und das weil er „durchsichtiger“ klingt.
    Und “ Klang is subjektiv“ ist jetzt auch ein bisschen „generell“.
    Ich gebe dir recht bis zu einem Punkt aber wenn du zum Beispiel den Ableton Limiter 6 db reduzieren lässt und den Limitless das gleiche machen lässt kannst du das Resultat anderen mithörern zeigen und die meisten werden zugeben müssen das der Ableton limiter matschig klingt.

    Der Bettermaker sieht geil aus und ich kenne das Gefühl „my precious“ aber ….

    Ich werde auf ein A-B vergleich mit Hörbeispielen zwischen dem Bettermaker und Plugins warten bevor ich mir überhaupt überlege das ein so teuerer limiter nicht eher in den Bereich der heiligen Esoterik geht.
    Ich verstehe es auch wenn jemand unbedingt alles in hardware form möchte weil es ja alles besser klingt und das darf auch Gott sei dank jede-r machen wie sie-er will und Unmengen investieren.
    Mich persönlich überzeugt dieser test in dieser form nicht und ich rede nur für mich. Es sollte jedoch nicht als angriff verstanden werden

  6. Profilbild
    ollo AHU

    Da das Gerät wie oben erwähnt Lüftungsschlitze hat, ist es vielleicht sogar ganz gut, dass das Netzteil extern ist, vielleicht würde die Kiste sonst zu warm werden.

    Bei einem fest eingebauten Gerät stört das doch sowieso nicht, da kann man das passende Netzteil nicht vergessen, was für mich sowieso der einzige Grund wäre, ein externes Netzteil negativ zu sehen. Ansonsten hat das nur Vorteile finde ich.

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @ollo Soweit ich weiß, spart sich der Hersteller Zertifizierungen für das eigentliche Gerät, weil es mit Niederspannung arbeitet. Zertifiziert werden müssen nur noch die externen Netzteile, und das erledigt vielleicht schon deren Hersteller.

      Unschön ist es trotzdem, wenn man im Rack diese Netzteile rumliegen hat.

      • Profilbild
        frankste

        @bluebell @bluebell im Grundsatz richtig, dennoch möchte ich noch ein paar Anmerkungen dazu geben.
        Es handelt sich um ein Gerät mit Kleinspannung AC bis 50V / DC bis 120V Betriebsspannung.
        Niederspannung ist AC bis 1000V / DC bis 1500V. Geräte mit Niederspannung müssen „Typengeprüft“ und Zertifiziert sein, dass heisst Isolationswiderstand, Berührungsschutz, Gehäuse geerdet oder sonderisoliert usw. müssen den Vorschriften endsprechend eingehalten werden. Dies verteuert somit das Produkt besonders bei kleinen Auflagen. Bei einem externen Netzteil muss der Hersteller des Netzteils die Zertifizierung vornehmen.

        • Profilbild
          digital-synthologie AHU

          @frankste Viele andere (auch kleinere) Hersteller schaffen es, ein Netzteil einzubauen. Und bei dem Preis von 4.000 EUR ist da bestimmt Luft drin.

          • Profilbild
            frankste

            @digital-synthologie @digital-synthologie, wie Bettermaker Kalkuliert weiss ich nicht.
            Man sollte aber auch nicht vergessen das interne Netzteile abgeschirmt sein müssen, und man ein lineares Netzteil anstelle eines hochfrequenten Schaltnetzteils verwenden sollte, dass dann wieder mehr Kostet, mehr Wärme im Gerät abgibt, mehr Elektrische Energie benötigt und ein externes ist einfacher zu reparieren bzw. auszutauschen.
            Meine Meinung ist, ein externes Netzteil als Negativpunkt ist übertrieben.
            Und das Preisargument ist doch irgendwie absurd wo wäre dann die Grenze?

  7. Profilbild
    SoundForger2000

    Auch ich habe so meine Probleme mit der stets propagierten Überlegenheit von Hardware vs. Software. Gerade in einem Segment wie Limiter, bei denen es eigentlich nur auf die Qualität der Algorithmen ankommt. Höchste Präzision durch 64bit float kann sowieso jeder. Daß dieser „Bessermacher“ ein Topgerät darstellt will ich gar nicht in Frage stellen. Aber daß Limiter-Plugins nicht die gleiche Klangqualität erzielen können scheint mir schon sehr fragwürdig. Schließlich aber muß Hardware ja noch verkauft werden. Folglich muß Hardware immer besser sein. Eine Erkenntnis, die sich durch alle Tests zieht.

    Die Klangveränderungen durch Limiterplugins sind bei einigen Kandidaten deutlich hörbar, bei anderen aber imho gar nicht. Zumindest solange, wie man keine krassen Einstellungen a la – 6 dBTPFS bei + 12 dB pre-gain vornimmt. 🙄
    Die oft gehörte Behauptung, speziell TruePeak-Limiter würden die Transienten zerstören und seien daher abzulehnen, halte ich für falsch. Zumindest dann, wenn man die richtigen Limiter verwendet.
    Ich habe erst kürzlich verschiedene Limiter (DMG TrackLimit & Limitless, Flux Elixir, Signum Audio Bute Limiter, sonible smart:limit, die Limiter von iZotope Neutron 4.5 und Ozone Advanced 11, fabfilter L2 Pro) verglichen und bin zu erschreckenden Erkenntnissen gekommen. Allerdings reicht jetzt das 1500-Zeichenlimit hier nicht aus, die Ergebnisse in diesem Post zu nennen.

    • Profilbild
      northumberland

      @SoundForger2000 @SoundForger2000 dann mach doch bitte gerne eine Leser Story mit Audio Beispielen dazu. Das meine ich völlig ernst, das würde mich interessieren, da ich für mich noch nicht den passenden Software limiter gefunden habe.

      • Profilbild
        SoundForger2000

        @northumberland Welche Limiter hast du bis dato verwendet und berücksichtigst du explizit TruePeak-Limiting ?
        Den meisten Tonleuten ist TruePeak nämlich vollkommen schnuppe.
        Ich hatte diesbezüglich vor ein paar Monaten ein Gespräch mit Christoph Stickel (Christoph Stickel Mastering Vienna) dessen Klientel wohl für sich selbst spricht. Er hat mir bestätigt, daß TruePeak für die meisten Kollegen kein Thema ist.
        So gut wie alle Produktionen auf CD/via Download sind tatsächlich übersteuert. Ich habe schon bis über +4 dB FSTP gemessen !
        Oftmals wird nach Mißachtung der Pegelobergrenze von 0.0dBFS nämlich nur auf 0.0/-0.1dB normalisiert.
        Die „klassische“ WAVES L2 – Einstellung von -0.3dBFS ist heute ein Witz. Um bei Nichtberücksichtigung von TruePeak ein übersteuerungsfreies Signal zu erhalten müßte ein Non-TP-Limiter oftmals auf Werte wie -4dBFS oder mehr eingestellt werden.

        Selbst Masterings von Bernie Grundman oder Bob Ludwig sind oftmals übersteuert. 😠
        Ich habe diesbezüglich über 1000 CDs untersucht.

        • Profilbild
          e-online

          @SoundForger2000 Hallo SoundForger2000. Eine Ergänzung zu Christoph Stickel Mastering Vienna. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass Christoph unsere Alben mastert. Besonders bemerkenswert ist, dass er noch über das know how und die Technik verfügt, um komplett analog zu mastern. Er kann also noch Tonbänder mastern, die dann für Vinyl ans Presswerk gehen.

        • Profilbild
          pytrel

          @SoundForger2000 Hi.
          Mich würden auch deine Funde bezüglich software limiter sehr interessieren.
          Ich persönlich erfinde als „die besten“ was auch immer das ist

          Elevate, Limitless, Tdr6ge, Ozone Maximizer.

          Wenn die das nicht schaffen dann ist meistens der mix doch nicht so toll

      • Profilbild
        SoundForger2000

        @xmario Ich muß sicherlich erklären was genau ich eigentlich meine.

        Meine Anforderung besteht darin, bei einem Track einen TruePeak-Ceiling-Wert wählen zu können OHNE daß eine Loudnessreduktion stattfindet. Es sollen nur TruePeaks limitiert werden. Leider können genau das diverse renommierte Limiter nicht, da sie den Gesamtpegel reduzieren.
        Beispiel :
        Ein Track hat -10 LUFS und ist bis 0.0dBFS ausgesteuert und ich wähle -2dBFSTP als Ceilingwert. Manchmal mißverständlich bei einigen Herstellern auch als Threshold bezeichnet.
        Ein „echter“ TP-Limiter wird nur die Peaks reduzieren, so daß das finale File weiterhin – 10 LUFS hat, da die Peaks ja nur minimal zum Loudnesseindruck beitragen
        Viele Limiter senken jetzt aber den Pegel so ab, daß das File nunmehr -12LUFS hat.
        Sowohl der Fabfilter L2 als auch die Tools von DMG machen GENAU DAS. Wobei DMG’s TrackLimit auch noch ordentlich an den Transienten herummacht, was sicherlich dazu führt, daß viele Tonmenschen, die nur derartige Limiter kennen, davon dann die Finger lassen. Vom Lautheitsverlust mal ganz abgesehen. Sogar iZotope Ozone 11 Advanced hat nur derartiges Limiting, obwohl explizit TP-Detection zugeschaltet werden kann. Echt enttäuschend !

        • Profilbild
          xmario

          @SoundForger2000 yo alles nachvollziehbar. aber meine frage hast vergessen zu beantworten. was war denn nun dein favorit und sieger deins testruns?

          • Profilbild
            SoundForger2000

            @xmario Absolut empfehlen kann ich …

            – Flux Elixir
            – Signum Audio Bute Limiter
            – sonible smart:limit

            Diese erfüllen sowohl meine TP-Kriterien als auch sind sie bei vernünftigen Settings artefaktfrei.

        • Profilbild
          arnte

          @SoundForger2000 Beim Fab L2 musst Du Attack und Lookahead auf „max“ und Release auf „min“ stellen, dann nimmt der auch nur die TruePeaks weg.

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @SoundForger2000 Und ich hab gedacht, das Fazit wäre: „Man hört keinen Unterschied, wenn man es nicht übertreibt.“ 😎

      • Profilbild
        SoundForger2000

        @bluebell Meinst du den Unterschied zwischen den einzelnen Plugins untereinander oder den Unterschied mit und ohne Limiting ?

        • Profilbild
          bluebell AHU

          @SoundForger2000 Ich meine damit ganz provokativ, dass man bei gleicher Wirkungsweise (Lookahead, Attack, Release) keinen Unterschied hört, wenn der Limiter max. 3-5 dB eingreift.

          Absichtliche Verfärbungen durch Eingangs-/Ausgangstrafos und Röhren sind natürlich ausgenommen. Die haben aber mit der Limiterfunktion nichts zu tun.

          • Profilbild
            bluebell AHU

            @bluebell Ich meinte den Unterschied zwischen den unterschiedlichen Limitern, nicht zwischen mit und ohne Limiter. Da hab ich mich undeutlich ausgedrückt.

  8. Profilbild
    TheTick123

    Leute, es ist halt hier bei Amazona so, dass manche Redakteure keine Soundbeispiele liefern. Wurde schon des Öfferen bemängelt, ist aber jedes Redakteurs eigene Sache.
    Früher in Zeitschriften gab es auch keine Hörbeispiele. Da musste man auch dem Redakteur vertrauen 😊 Kann man sehen, wie man will.

  9. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Ich kann die hitzige Diskussion verstehen. Warum das gleich ein „Ungenügend“ bei manchem hervorruft ist seltsam, weil das wahrscheinlich gar nichts mit dem Gerät zu tun hat. Sei’s drum!

    Mich, als Besitzer der V1, hätte interessiert, ob das hier nicht alter Wein in neuen Schläuchen ist. Ich vermute, das Innere hat sich gar nicht verändert, aber das Äußere wurde aufgehübscht. Gut, das Menü wurden ebenfalls komplett überarbeitet. Aber was ist mit dem Klang?

    Als Besitzer des V1 kann ich jedenfalls Axels Meinung bestätigen. Als Hardware ist er für mich unersetzlich geworden. Das hat allerdings sehr viel mit dem extrem guten Clipper zu tun. Der färbt überraschend wenig und ist den meisten mir bekannten Software Clippern deutlich überlegen. Ich selbst habe übrigens einen eigenen Test gemacht (natürlich aber kein Blindtest). Ich habe 17 (!) Limiter unterschiedlichster Art (Software) gegen den Bettermaker verglichen. Bei mir landete er auf Platz 2. Es gab einige Überraschungen bei „berühmten“ Plugins, die im Test für mich durchgefallen waren oder sehr günstige, die tatsächlich einen guten Job machen.

    Aber: das Highlight ist für mich der Clipper. Und außerdem bietet der Bettermaker M/S, Saturation auf gutem Niveau und wenn man ihn gut einstellt, ist er nahezu unhörbar. Das Metering ist erstklassig. Das sind gute Attribute. Zumindest für Mastering Engineers, die gerne analog arbeiten. .

      • Profilbild
        Marco Korda AHU

        @xmario AOM Invisible Limiter.

        Man muss dazu sagen, dass das Ergebnis je nach Ausgangsmaterial auch unterschiedlich ausfallen kann. Es gibt Limiter die können fast alles (AOM) und es gibt welche, die nur mit bestimmten Material gut zurecht kommen (Rock, Jazz, House oder Techno, je nachdem). Deswegen kann es vorkommen, dass ich den Limiter auch mal wechsele. Ein guter Allrounder ist für mich FabFilter L2.

    • Profilbild
      SoundForger2000

      @Marco Korda „Es gab einige Überraschungen bei „berühmten“ Plugins, die im Test für mich durchgefallen waren oder sehr günstige, die tatsächlich einen guten Job machen. “

      Genau DAS waren auch meine erschreckenden Erfahrungen.
      Allerdings verwende ich ausschließlich TP-Limiter und betrachte ALLE Ergebnisse – messtechnisch wie klanglich – IMMER unter unter dem „TruePeak-Aspekt“.

  10. Profilbild
    johnnytravels

    Was kann ich damit machen, was ich nicht mit Ozone 10 oder 11 machen kann? Frage für einen (sehr ernsthaften) Freund.

    • Profilbild
      Marco Korda AHU

      @johnnytravels Der Bettermaker stellt keine vollständige Masteringkette dar. Das bedeutet, er ist ein Teil von einer (Analog-)Kette. Bei mir z.B. sind Geräte von Maselec, Manley, Elysia, SPL usw. ein Teil der Kette, die alle unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Ozone ist eine Suite, die eine komplette Masteringkette abbildet. Wenn man mit Ozone umgehen kann, kommt man zu guten Ergebnissen. Wenn nicht, macht man so einiges kaputt. Aber das gilt sicherlich sowohl für Hardware als auch Software.

  11. Profilbild
    iggy_pop AHU

    Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob mehr wahrgenommene Lautstärke wirklich die Antwort auf alle Fragen ist.

    Wie sch**ße das klingen kann, haben Metallica und die RHCP in den frühen 2000ern erschreckend unter Beweis gestellt mit digitalem Clipping und ungewollten Artefakten auf Kosten der Dynamik. Und in welchem Umfang unterscheidet sich denn der oben vorgestellte Apparat von z. B. der Waves L2-Hardware, was die klanglichen Ergebnisse angeht? Trotz „idiot-proof settings“ kann der unerfahrene Anwender mehr Schaden anrichten als Nutzen — „verschlimmbessern“ fällt mir da ein.

    Mehr Loudness maket das nicht unbedingt better.

    Bei „Bettermaker“ mußte ich übrigens sofort an „Mr. Buttermaker“ denken, den griesgrämigen Coach aus „Die Bären sind los“ (wer erinnert sich noch, sonntags im Nachmittagsprogramm vor den Wombles?).

  12. Profilbild
    SoundForger2000

    Wobei ich mich jetzt frage, ob der Bettermaker TruePeak überhaupt berücksichtigt und wie er das dann analog realisieren möchte.

    Analoges x-fach Oversampling ? 😁

    • Profilbild
      digital-synthologie AHU

      @SoundForger2000 TruePeak ist ein Pseudoproblem in der digitalen Domain, dass hauptsächlich Leute haben, die die digitale Welt nicht verstanden haben.
      Warum sollte sich ein analoger Limiter darum kümmern?

      • Profilbild
        SoundForger2000

        @digital-synthologie Zugegebenermaßen konnte ich mir die Bemerkung bezüglich des Analoglimiters nicht verkneifen, auch wenn diese technisch natürlich da analog, nicht wirklich korrekt war.

        Die Erklärung der „Pseudoproblematik“ interessiert mich jetzt aber näher.

  13. Profilbild
    starstreet

    Ich habe das Gerät auch im Studio. Sehr durchdachte Funktionalität, top Klang, beste Ergebnisse. Die Sidechain Funktion bei 2k und 7k gibt euch die Möglichkeit, das Signal im oberen Mittenbereich weicher zu machen. Der Obertongenerator fügt entweder gerade oder ungerade Obertöne hinzu und das getrennt für Höhen und Tiefen. Das Gerät klingt insgesamt offener und besser als die V1, die 7 Jahre vorher auf dem Markt war.
    Man darf den Bettermaker Mastering Limiter 2.0 nicht als finales Ende einer Masteringkette sehen. Anschließend im Rechner werden die letzten dB herausgeholt. Der BM ist ein Gerät, das man nicht mehr missen möchte, sobald man es ausprobiert hat. Jedes Master wird aufgewertet und das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von Alternativen wie AA Ash. Ash fällt dagegen recht deutlich negativ ab.

    • Profilbild
      Marco Korda AHU

      @starstreet Gut, dass hier jemand dabei ist, der den V2 besitzt. Hattest Du die Gelegenheit zum direkten Vergleich zwischen V1 und 2? Ich finde den V1 nämlich neben der erwähnten Transparenz hinreichend offen und wenn ich die Obertöne hinzufüge, ist es mir teilweise schon zu viel (kommt natürlich auf das Ausgangsmaterial an). Widersprechen kann ich Dir in dem Punkt, dass es vor einem Software Limiter durchaus Sinn machen kann, um eine angemessene Lautheit zu erreichen.

      • Profilbild
        starstreet

        @Marco Korda Die V1 kenne ich nur aus YouTube Beispielen und die untermauern das, was ich denke.
        Die V2 hat eindeutig bessere technische Werte und wird auch ohne direkten Vergleich etwas sauberer klingen. Die V1 ist beschränkter in den Funktionen. Bettermaker haben das Gerät sehr gut verbessert. Man kann bei der V2 gerade und ungerade Obertöne für Bässe und Höhen getrennt hinzufügen. Bei der V1 geht das nicht. Ich würde nicht mehr in die V1 investieren. Die V2 wird hingegen die nächsten geschätzt 8 Jahre mindestens aktuell bleiben. Auch der Bettermaker EQ – Vorsicht, da wird was Neues kommen.

        • Profilbild
          Marco Korda AHU

          @starstreet Hallo. Nun ja, ein Original mit einem YT-Video zu vergleichen, ist für mich ehrlich gesagt mit Vorsicht zu genießen. Sei’s drum.

          Ich kann bei meiner V1 sehr wohl gerade und ungerade Obertöne für Bässe und Höhen getrennt hinzufügen. Das ist keine Neuerung in der V2. Neu ist, dass es in der M/S-Matrix getrennt zu addiert werden kann.

          Ich habe mir soeben die Veränderungen auf der Bettermaker HP durchgelesen. Ich finde die V2 attraktiv(er) wegen der besseren Release Werte und dem Sidechain Modus. Dieser fehlt in der V1. Wäre gut, den zu haben. Alles andere ist eher Marketing (in meinen Augen).

          • Profilbild
            starstreet

            @Marco Korda Das ist nicht ganz richtig. Die Version 1 kann gerade und ungerade Obertöne generieren und die lassen sich auf zwei verschiedene Frequenzbereiche verteilen. Das heißt Odd / Even oder Even / Odd. Die Version 2 kann auf beide Frequenzbereiche zusätzlich nur gerade oder nur ungerade Obertöne legen. Also Odd / Odd oder Even /Even. Die Möglichkeit nur die Obertöne alleine zu hören ohne im Mix ist auch super. Die Veränderung ist ansonsten super schwer zu beurteilen.

            Das mit den Release Zeiten ist richtig. Alt: 10 ms, neu: 1 ms

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

X
ANZEIGE X