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Test: ORTEGA R121-1/2-WR

20. Januar 2009

ORTEGA R121-1/2-WR

Viele Gitarrenlehrer kennen sicher auch die Frage interessierter Eltern, ab wann es für ihr Kind denn frühestens sinnvoll ist, mit dem Erlernen des Gitarrespielens zu beginnen. Die Erfahrung zeigt, dass durchaus bereits auch schon Vierjährige, auf geeigneten, der kindlichen Anatomie angepassten Instrumenten, die ersten musikalischen Gehversuche mit Erfolg meistern können. Es spricht eigentlich nichts dagegen, gleich mit der Gitarre als erstem Musikinstrument zu beginnen; es muss also nicht immer die Blockflöte sein. Über die Jahre ist es allerdings nicht ganz billig, den eigenen Nachwuchs Gitarre lernen zu lassen. Zuzüglich der Kosten für den Unterricht muss man damit rechnen, im Laufe der Jahre mehrfach ein neues Instrument anschaffen zu müssen – in Abhängigkeit von Größe und Wachstumsgeschwindigkeit des Kindes. Die hier getestete Ortega 121-1/2WR ist mit ihrer Baugröße für Kinder im Altersbereich von ca. 8-10 Jahren ausgelegt und dürfte mit einem Marktpreis von ungefähr 120 Euro auch interessant sein für nicht ganz so gut betuchte Eltern.

Ortega R121-1/2-WR

Ortega R121-1/2-WR

Allerdings sind auch 120 Euro für viele Menschen heutzutage sehr viel Geld. Ist man bereit, diese Summe für eine kindgerechte Gitarre auszugeben, werden die meisten Eltern im Gegenzug auch ein Instrument erwarten, das den Spaß des Kindes am eigenen Musizieren durch leichte Bespielbarkeit und inspirierenden Klang fördert und nicht nach kurzer Zeit als Staubfänger, der nur nach Gitarre aussieht, aber nicht als Gitarre zu gebrauchen ist, in der Ecke verkommt.

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Konstruktion

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Der spanische Hersteller Ortega verfügt über ein nahezu umfassendes Angebot an Typen von Nylonsaiten-Akustikgitarren. Neben den aufwendig gefertigten Meistergitarren der M-Reihe ist eine große Auswahl an elektrisch verstärkbaren Nylon-Strings mit Cutaway verfügbar. Auch Linkshänder werden im Programm fündig. Den Schwerpunkt bilden aber sicher die zahlreichen Modelle, der gut verarbeiteten und ansprechend klingenden Schülerkonzertgitarren der R-Serie. Das daraus stammende kleine Testinstrument macht bei erster Betrachtung ebenfalls einen durchweg positiven Eindruck. Optisch durchaus ansprechend, gefällt es mit seinem sauber ausgeführten weinroten Hochglanzlack-Finish. Die nichtmassiven (gesperrten) Korpushölzer sind aufgrund der intensiven Rotfärbung nicht sofort eindeutig zu identifizieren. Für die Gitarrendecke gibt der Hersteller an, Fichte verwendet zu haben.

Weinrot gebeizte Fichtendecke

Weinrot gebeizte Fichtendecke

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Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Persönlich konnten mich die Konzertgitarren von Ortega leider nicht überzeugen. Die Decke ist sehr dick verarbeitet und die Gitarre hat einen Stahlstab, was eindeutig auf asiatische Produktion (und nicht die Beste) hindeutet. Dadurch wird das Instrument sehr schwer und kopflastig. Die Annehmlichkeit beim Spiel leidet sehr darunter.Da die Gitarre farbig ist, fällt sie Kindern natürlich schneller ins Auge. Von Vorteil ist sicher auch die große Auswahl an Linkshänder-Modellen. Aber alles in allem… leider kein Instrument, das ich meinem Kind kaufen würde.

    • Profilbild
      pilaris

      Mein Sohn spielt genau diese Gitarre seit ca. einem 3/4 Jahr. Die Gitarre hat einen guten Klang. Mein Sohn hat zu keiner Zeit Probleme in der Handhabung mit dieser Gitarre gehabt. Eine Schwere des Instrumentes kann ich nicht bestätigen. Fazit: Wir sind begeistert!

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