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Test: Radikal Spectralis, Groovebox

14. August 2006

Hybrider Groove-Spezialist

Specki, wie er liebevoll von Usern (und dem Hersteller) genannt wird, ist bereits eine Weile auf dem Markt. Um dem User zu signalisieren, wo man steht ist die aktuelle Software mit V 0.97 bezeichnet. Die kleine Gemeinde freute sich kürzlich über ein Update, welches Grundlage für diesen Test bildet. Und klicken Sie hier, können Sie den Test zum Nachfolger Spectralis 2 lesen

Watt is n Dampfmaschin’

Was ist der Spectralis genau? Synthesizer? Groovebox? Genau! Das ist er! Er ist ein Sequencer mit drei DSP-Synthesizern, einem „Analogsynthesizer“, sowie einer Festfilterbank mit 10 Bändern. Der folgende Textschwall wird sich mit ihnen allen befassen..

Mit Speck fängt man Mäuse. Der Digitale Bereich

Die drei DSP-Synthesizer sind 32-stimmige Stereo-Sample-Player mit Multimode-Filter. Sie bieten 2-polige Tief-, Band- und Hochpassvarianten an. Jeweils zwei Hüllkurven und LFOs können als Modulationsquellen dienen. Sie und die Stereo-Eingänge können in den „analogen“ Teil des Synthesizers geleitet werden. Letzterer steht daher im Mittelpunkt des Tests, denn die digitalen Sektionen stellen eine Teilmenge dessen dar, was mit dem Hauptsynthesizer möglich ist:

Analogsynthesizer: Oszillatoren

Analog? Momeeeent! Es handelt sich technisch um einen Hybriden, denn es gibt analoge Filter, die Oszillatoren sind hingegen DSP-generiert. Viele digitale Oszillatoren haben immer noch ein Problem, klare und generell genug Obertöne produzieren zu können. Nach Ohrentests gibt der Spectralis vollständige Obertöne ab, was leider nicht für viele virtuell analoge Synthesizer gilt. Die vier Oszillatoren sind generell freilaufend. Die nicht in Phase liegenden Oszillatoren sind nicht starr und haben ein entsprechendes „Analogfeeling“. Dazu gibt es auch eine Phasensteuerung. Besonders an ihnen ist ihre Unabhängigkeit voneinander, sie können im Routing als Modulator oder Klangquelle dienen oder auch komplett abgespalten werden. Somit kann man sich einen 4-OP-FM-Synthesizer oder zwei Synthesizer mit je zwei Oszillatoren „zusammenbauen“. Synchronisation und Ringmodulation ist ebenfalls mit an Bord.
Die Wellenformen werden in Form des Shape-Parameters eingestellt. So durchfährt man stufenlos alle Grundwellenformen in 255 Schritten, hübsch geordnet nach Obertongehalt (Sinus über Sägezahn bis Pulswelle). Die sogenannte Time-Linearity Modulation und der Crush-Parameter dienen der Deformierung der Wellenformen bereits auf Oszillatoren-Ebene. Das Tuning ist bei FM-Klängen sehr sensibel, daher kann man „endlos“ am Tuning „kurbeln“ (à la EMS VCS3) oder den üblichen Weg über die Fein- und Grobstimmung gehen. Die Verschaltungsmöglichkeiten mit linearer und exponentieller FM (Frequenzmodulation) sind für eine „Groovebox“ extrem ungewöhnlich und die PM (Phasenmodulation) ist ebenfalls möglich. (Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn jetzt abnehmen).

Filter

Der Hybridsynthesizer bietet ein Multimode-Filter (MM) und ein „klassisches Kaskadentiefpassfilter (LP) mit 24 dB pro Oktave“ (Moog Kaskade). Das MM beherrscht die Betriebsarten Tief-, Hoch-, und Bandpass und hat generell 12 dB pro Oktave Flankensteilheit. Die Resonanz ist modulierbar. Den Klang zu beschreiben fällt schwer, die Resonanzfärbung tritt schon recht früh ein, was eher an Waldorf oder SCI erinnert, jedoch im guten Sinne „cleaner“. Beide Filter sind in den Sounddemos zu hören.

Bediengerüchte

Diese Menge an Parametern hat natürlich auch einen Preis. Wer nicht „fit“ in Synthese ist, könnte sich bei 26 Subseiten im VCO-Wave-Bereich verirren, den Klangforschern unter uns wird genau dies gefallen. Allein die FM pro Oszillator hat weitere Subseiten, mit denen sich eine Beschäftigung auch lohnt. Die 10 LFOs und die vielen AHDSR-Hüllkurven wollen auch editiert werden, sie sind teilweise funktional, manche zweckgebunden organisiert. Ein Paradies für alle, die keine Angst im Parameterwald haben. Es gibt auch eine Random-Funktion zum auswürfeln neuer Klänge.

LFOs und Hüllkurven

Wie schon erwähnt, gibt es nicht wenige Hüllkurven und LFOs, erstere sind schnell genug für moderne „klickende“ Sounds. Auch hier hat man sich klanglich offen gehalten. Die beiden Entwickler (Andreas Tofahrn und Jörg Schaaf) haben sich auch nicht von dem kompletten Neuaufbau des Systems zurückwerfen lassen, wenn es klangliche Verbesserungen zu erreichen galt. Es gibt generell vier LFOs in der Mastersektion, sowie weitere sechs in weiteren Bereichen (Filter, Verstärker). Sie sind im Gegensatz zu den Hüllkurven jedoch nur „normal schnell“.
Die Hüllkurven sind ähnlich organisiert wie die LFOs. Davon finden sich vier in der Filtersektion, vier bei den VCOs (Lautstärken), eine beim Rauschgenerator und je eine bei den Filterausgängen (Filterbank, MM, LP).

Filterbank

Alle Klangquellen können in die Filterbank eingespeist werden. Das System ist auch hier „modular“ aufgebaut. Acht Bandpassfilter, sowie je ein Hoch- und ein Tiefpassfilter können sogar komplett in Resonanz und Bandbreite kollektiv reguliert werden. Es gehört auch eine Hüllkurve zur Filterbank. Allein mit einem einfachen Rauschen können Klanglandschaften entstehen (-> Audiobeispiel).

Sequencer

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Sequencer. Es gibt einfache Realtime-Modi, der Fukus liegt jedoch deutlich auf der „Lauflicht“-Sektion. Letztere arbeitet im laufenden Betrieb, ganz im Stile der alten Roland TR-Drummachines. Entgegen den meisten anderen Maschinen, kann auch eine Dynamikvorwahl gemacht werden. Ändert man ihn, wird der nächste gesetzte Step entsprechend diesen Velocitywert annehmen. Das ist bedeutend besser als das „Accent“-System, in dem es nur zwei Dynamikwerte gibt. Die Roland MC909 bietet dynamische Pads, jedoch keine Echtzeit-Stepsetz/Lösch-Möglichkeit im laufenden Betrieb. Die Auflösung kann bis auf 192tel gesetzt werden. Auch das ist sonst kaum einem Lauflicht-System vergönnt, wenn man vom Genoqs Octopus absieht. Die 32 Tracks können beliebig oder zufällig und unabhängig in ihrer Richtung abgespielt werden und jeden Parameter steuern. Auch Midi-Instrumente können vom Spectralis gesteuert werden (Controller, Aftertouch, Noten). Jeder Step kann eine Minihüllkurve triggern und nahezu jeden Parameter steuern. Dabei wird die Länge in musikalischen Werten eingegeben. Auch können die Hüllkurven direkt getriggert werden, dies gilt natürlich auch für die VCAs in der Filterbank. Allein dies ermöglicht enorme Feinarbeit für „Frickelmusik“ im besten Sinne. Auch können im laufenden Betrieb die Spuren „rotiert“ und ausgetauscht oder kopiert werden. Die Patterns sind in Songs organisiert und auf 32 pro Song begrenzt, jedoch kann ein Pattern oder eine Melodie von einem anderen Song einkopiert werden. Die Songanwahl löst jedoch (zur Zeit) das Stoppen der Maschine aus. Der Sequencer erledigt alles „während der Fahrt“. Bisher ist jedoch die Real-Time-Aufnahme oder ein Songwechsel mit einem Zwangs-Stopp verbunden, dies soll jedoch per Update behoben werden. Im Spectralis kann man zwischen dem Song und Pattern-Modus umschalten, was eine Performance im programmierten Track einfach macht.

Verwaltung

Der Spectralis hat sechs Einzelausgänge und zwei Eingänge zur Verwertung in der Spectralis-Klangengine. Per USB (2.0) können Sounds, Songs und OS-Updates eingeladen werden. Die Konvertiereung der Samples in das Spectralis eigene Format erfolgt über ein spezielles Programm, was zur Zeit nur für PC vorliegt – In Zeiten der Bootcamp-tauglichen Intel-Macs vielleicht nicht mehr so schlimm wie bisher, dennoch sollte das sicher nachgereicht werden. Generell gibt es (noch) keine Editorsoftware für die vielen Parameter. Auch an der Sequencer-Engine wird noch gefeilt, so laufen momentan Sequenzen des Spectralis synchron, bis der Spectralis einmal manuell gestoppt wurde. Ab da folgt der Spectralis leider nur seinem eigenen Tempo. Alle diese Sachen werden allerdings nach Informationen von Jörg Schaaf / Radikal in V1.00 spätestens implementiert sein. Man zog übrigens den Step-Bereich des Sequencers vor, da die bisherigen User dies recht eindeutig signalisierten. Die finale Realtime-Modus soll damit auch im laufenden Betrieb möglich sein. Somit gibt es viel Licht und etwas Schatten. Alles funktioniert auf Mac und Pc, bis auf das Sample-Import Programm (PC only, noch). Und der „Speckie“ mounted sich sofort nach einstecken des USB Kabel, somit ist alles easy – es fehlt nur das bald avisierte Mac-Sample Tool.

Erklärungen zu den Soundbeispielen:

Filterbank: Simples Weisses Rauschen durch die Filterbank – Es werden alle Parameter animiert.

Zeigt einen großen Vorteil: Volle Dynamik und schnelle Beats mit bis zu 192tel. [demo.mp3] Weitere Demo mit FM Einsatz [demo2.mp3] Eine Spur steuert mittels „Spurhüllkurve“ einen Parameter. (siehe Audionamen)

Fazit

Insgesamt hinterlässt der Spectralis einen komplexen und klanglich hochwertigen Eindruck. Es gibt sehr viele Klangwünsche, die man auch live umsetzen kann, speziell das Step-Sequencerkonzept ist sehr fortschrittlich und ermöglicht auch neuesten Musikrichtungen eine Plattform, jedoch wird man einige Klänge sicher vorbereiten müssen, da sie einfach rein mechanisch so schnell nicht erstellbar sind. Damit ist die Zielgruppe auch gut eingegrenzt. Andere haben solche Möglichkeiten einfach nicht. Intern hat man an vieles gedacht. Es gibt noch einige unbelegte Tasten und die Realtime-Aufnahme ist in OS 0.97 noch sehr rudimentär gehalten. Es gab keine Crashes, was eine gute Grundlage für eine Hardware-Live-Maschine ist. Der Preis ist jedoch die längere Einarbeitungszeit. Die klanglichen Möglichkeiten sind sehr ausgiebig und ich konnte beim Testen dieses Fazit schließen: Je länger man sich ernsthaft damit beschäftigt, desto mehr kann man das Potential erkennen und wird kaum Alternativen finden. Die 192tel-Orgien und „Ratterbeats“ a la Autechre und AFX entschädigen nach gut 2 Tagen Einarbeitungszeit schon bald für den Aufwand. Wer keine Zeit hat, ist also auf dem falschen Dampfer.

Wenn man Grooveboxen-Vergleiche anstellen würde:
Eine Electribe ist intuitiver und schneller zu bedienen, jedoch gibt es oftmals Dinge, die eine Electribe nicht bieten kann, wie etwa Anschlagdynamikeingabe, hoher Samplespeicher, Analogsynthesizer und generelle Komplexität.
Damit ist der Spectralis Klangforschern wärmstens zu empfehlen. Wer schnell und einfach will, der wird mit einer einfacher gestrickten Maschine arbeiten wollen. Die Studiogroovemaschine für den Synthesizer-Experten ist jedoch eindeutig der Spectralis.

Plus

  • Klangmöglichkeiten und Qualität
  • Filterbank+ Auflösung 192tel
  • Analoge Filter an Bord
  • Komplexes Routing möglich, für eine Groovebox weit über Durchschnitt

Minus

  • Benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, kein Editor bisher.
  • Komplexe Bedienungsschritte
  • Real-Time Mode in OS 0.97 benötigt stoppen der Maschine (wird in 0.98 behoben sein)

Preis

  • Strassenpreis 1998 Euro.
Klangbeispiele
Forum
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    Der Autor hat eine sehr gute Beschreibung des Spectralis vorgenommen. Es stimmt. Auf die Bühne gehen und einfach losjammen…Gefählich. Live-Gigs müssen sehr, sehr gut vorbereitet sein, zumal es keinerlei Multiple-Undo´s gibt. Der Spectralis ist wirklich ein Meilenstein mit noch viel mehr Potential. Ich wünsche es Jörg Schaaf.

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    danke für lobhudelei™ .. immer schön zu hören.. , hmm.. undoschritte ist sone sache in den tribes oder rs7000 gibt es das allerdings auch nicht.. ist aber keine dumme idee..

    aber der „specki“ ist ja noch unter 1.00, da kann sicher noch was kommen.. insbesondere realtime mode und co..

    her(t)zlichst
    der Moogulator (Mic Irmer).

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    Gut beschrieben der Spectralis. Das Gerät ist sehr komplex und eignet sich mehr für "Freaks" als für Standard-Live-Performer, die mal schnell einen Groove zaubern wollen. Spectralis ist ein Gerät für Speziaisten oder solche , die sich einarbeiten wollen, was nicht erspart bleibt. Der Mono DSP Synth allein klingt m.E. so excellent, dass er es auch mit allen anderen zur Zeit auf dem Markt befindlichen "echten" analogen Synths aufnehmen kann. Ich würde mir wünschen, dass der Mono Synth mit der Filterbank als eigenständiges Gerät samt einer kleinen Tastatur herausgebracht würde. Aber das bleibt wohl leider nur ein Traum ;-) . Der Spectralis ist ein Traum und für sich genommen ohne jede Konkurrenz.

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    Was nützt ein groove optimierter synth wenn er sich so umständlich bedienen läßt, also nix für live. Die sounds sind imo austauschbar.

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    Erwähnenswert ist auch das integrierte Hilfesystem, dass es in dieser Form nirgendwo anders gibt, sowie der fantastische Support per Telefon/Email/Forum

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    "danke für lobhudelei™ .. immer schön zu hören.. , hmm.. undoschritte ist sone sache in den tribes oder rs7000 gibt es das allerdings auch nicht.. ist aber keine dumme idee.."

    bei der RS 7000 gibt´s im job menü ein undo (1x, also letzte aktion rückgängig) shortcut=shift+job

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    Die Unterscheidung zwischen Freak und Standard Live Performer, die ja auch irgendwo eine Wertung vermittelt, finde ich in Bezug auf den Spectralis nicht gerecht.
    Das Gerät ist und kann ja auch nicht jedermanns Sache sein. Meine war es nicht – zu umständliche Menüstruktur/umstämdliches Handling, Wesentliches fehlt (noch und schon geraume Zeit)und soundmäßig – kannn man streiten.

    Der Preis ist ja auch nicht ohne.
    Empfehlung : intensiv antesten !

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    losjammen aber klaDer doch.
    Wer sich intensiv mit der kiste beschäftigt kriegt das locker hin.Zumal man nicht vergessen sollte wie umfangreich die funktionen in allen bereichen sind.Okay der analogsynth für den live einsatz ist etwas riskant und immer etwas glückssache(randomizer:)
    Der Soundimport ist ebenfalls ne einfache sache(obwohl der specki nich auf anhieb das laufwerk erkennt.)
    Einziges manko für mich persöhnlich ist die smart media abteilung.leider kaum noch zu erwerben.der einbau einer festplatte wär wohl besser den da hat man alles in einem gerät und hat ncht irgendwelche kleinteile mit rumliegen

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    Zuviele Macken die man erst erkennt wenn man net mehr umtauschen kann. Im großen und ganzen geiler Klang aber das war´s dann auch. Intuitiv ist das alles nicht. Es mangelt an den Spaßparametern. Updates lassen extrem lange auf sich warten (wenn den überhaupt noch was kommt)

    Mehr Hype als Fakten. Wie schon erwähnt , unbedingt ausgibieg testen.

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      AMAZONA Archiv

      Das mit dem ausgibig testen stimmt. Auch mit den langsamen Updates (1.-0 ist immer noch nicht raus!). Doch eins kann ich sagen: Wer sich die Mühe macht, den Specki intensiv zu ergründen (es lohnt sich), der wird sehr belohnt. Es brezelt, schiebt und drückt und es kann nahezu alles mit allem gekoppelt werden.
      Wenn man weiß wie…dann gibt man den Specki kaum noch her.

  10. Profilbild
    Harald

    Wirklich nur für Musiker mit Lust am Schrauben und Jammen geeignet, Live-kritisch, nur mit Lampenbrille, ich finde das Teil einach genial, halbe Stunde Beats programmieren und dann in Logic aufnehmen, Supertight, sehr gute Midiclock, eine echte Inspirationsquelle, OS 1.04, da fehlen noch einige feature, z.B.LFO sync, mehr Targets, Realtime Controller sequenzieren ect, dennoch klingt die Kiste, einfach sehr gute Bauteile, und gebraucht auch nicht mehr so teuer, wird wohl so enden wie bei allen guten deutschen Synthischmieden, die Japaner produzieren einfach grössere Stückzahlen und blasen uns hier weg, also kauft mehr deutsche Synthies, damit wir morgen noch Vorne sind, mlg

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      changeling  AHU

      Mittlerweile bekommt man einen Spectralis 1 schon für 700-800 €, dafür kann man nicht viel falsch machen. Wegen des noch nicht dafür erschienen OS 1.5 scheint neben den veralteten SmartMedia Karten aber der Spectralis 2 mit den 2 GB internen Flash Speicher, dem SD Slot und der passenderen Beschriftung (im OS wurden einige Taster Funktionen mittlerweile anders belegt, hinter „Transpose“ vom Spectralis 1 steckt z.B. die „Quicksound“ Funktion) empfehlenswerter.
      Einen besseren Drumcomputer habe ich bis jetzt jedenfalls noch nicht gefunden und der Hybrid-Part ist ziemlich mächtig abgesehen von der sequenzierbaren Festfilterbank.
      Mit dem Step Hüllkurven vom Step Sequencer lassen sich viele LFO Funktionen umsetzen, so dass LFO Sync emuliert werden kann.
      Mehr Features wären natürlich immer schön, aber die würde ich mir eigentlich bei jedem Gerät wünschen, insofern ist das kein Spezialmerkmal vom Specki.

      • Profilbild
        Shreak(51!) 21

        Yep, da kann ich mich nur anschliessen. 700€ ist für diese Maschine „geschenkt“. Ich habe die 2. Spectralis und bin damit absolut glücklich. Man muss halt schon ein bisschen überlegen, wohin man möchte, kommt im Prinzip aber immer ans Ziel.
        Ähnlichen oder gleichen Sound kann ich keinen anderen Geräten abgewinnen, der Charakter ist ähnlich „stark“ wie der eines Waldorf MWXT. Egal, welche Synths gerade spielen, sobald „Speckie“ ins Spiel kommt, hört man z.B. vom Virus TI nicht mehr allzu viel..

        Absoluter „Future Classic“, es lohnt sich absolut, sich intensiv reinzuarbeiten, mittlerweile erstelle ich genauso schnell das Pattern (Grundgerüst) wie auf einer ESX. Übung macht den Smugmeister!
        Mein grosser Maluspunkt ist der, dass sich bei Vielbenutzung der Encoder der Lack ablöst.
        Lässt die ansonsten wirklich edle Kiste doch ein bisschen „rugged“ aussehen. Leider gibt es keine neuen Platten mehr, muss also mit der „abgegriffenen“ Optik leben, oder Sie komplett neu lackieren.

        Wieauchimmer, I Love The Specki! Thank You, Radical!

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