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Test: Randall NB15, Gitarrenverstärker

29. Oktober 2013

Üben wie Nuno Bettencourt?

Hoch und runter wurde er gespielt, in allen Radiostationen dieser Welt. Es war 1990 und die Band Extreme hatte gerade einen Mega-Hit gelandet. „More than Words“ hieß damals die Hymne oder auch das Motto, mit dem man so manches Mädel schwach machen konnte – insofern man auch nur ungefähr so gut aussah wie der Gitarrist der US-Band, Nuno Bettencourt. Oder zumindest annähernd so gut Gitarre spielte. Dieser ungeahnte Erfolg der Band mit dem Album „Pornograffitti“ und der beschriebenen Single-Auskopplung bescherte auch dem Extreme Saitenmann eine hohe Popularität und so begannen die Companys dieser Welt, auf ihn aufmerksam zu werden. Das Rennen machte damals die Gitarrenfirma Washburn, welche ihm ein eigenes Modell (NB1/NB2) in Form einer Super-Strat auf den Leib schneiderte.

Seit geraumer Zeit spielt Nuno nun Randall-Amps oder besser gesagt ein speziell für ihn entworfenes Modell, welches entweder als Combo-Version oder als Topteil samt der dazugehörigen Box erhältlich ist. Und damit auf den Nuno Bettencourt-Sound auch zu Hause und/oder beim Üben nicht verzichtet werden muss, gibt es denn Randall NB15. Ein kleiner 15 Watt starker Transistor-Combo, dessen Straßenpreis knapp unter der 100-Euro-Grenze liegt. Wir haben uns das Teil mal angeschaut.

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Front

— Randall NB15 —

Aufbau/Features

Beim Randall NB15 handelt es sich um einen in China hergestellten volltransistorisierten Gitarrenverstärker, welcher über eine Overdrive-Funktion und eine Dreiband-Klangregelung verfügt. Der Begriff „volltransistorisiert“ bedeutet in diesem Falle, dass an Bord des mit den Maßen von 32 x 20 x 33 cm ausgestatteten und knapp 8 kg schweren Amps ausnahmsweise mal kein DSP-Chip, sondern eine herkömmliche Transistorschaltung für den Sound verantwortlich ist. Nun ja, in der Entwicklung der Halbleiter steht die Zeit ja auch nicht still und so darf man gespannt sein, ob es dem Randall NB15 gelingen wird, Distortion-Sounds auch ohne den berühmt-berüchtigten Rasierapparat-Sound durch den Lautsprecher zu drücken.

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Dieser ist ein 6,5″ Randall Jaguar Speaker und sitzt hinter einer zweiteiligen, robusten Frontbespannung. Zu sehen ist von dem Lautsprecher sonst weiter nichts, denn der Combo ist auf seiner Rückseite komplett verschlossen. Hier gibt es auch nichts weiter zu entdecken außer einem Eingang für einen MP3-Player oder einer ähnlichen externen Audioquelle. Das Netzkabel ist fest mit dem Verstärker verbunden und besitzt eine praxisgerechte, ausreichende Länge.

aux in

— Externe Soundquellen bitte hier her —

Geschützt wird der kleine Würfel durch Kunststoffecken an allen Kanten des Gehäuses, ein kleiner Griff auf der Oberseite dient dem sicheren Transport und natürlich sollten auch die obligatorischen vier Gummifüßchen auf der Unterseite nicht unerwähnt bleiben.

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Klangbeispiele
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