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Test: Roland FP-90, Stagepiano


Neue Optik, besserer Sound?

Mit dem Roland FP-90 möchte der japanische Hersteller im oberen Preissegment der Stage- und Digitalpianos punkten. Ein etwas anderes Design und neue Sounds sollen die Käufer anlocken. Wie sich das Roland FP-90 in der Praxis schlägt, haben wir für euch herausgefunden.

Roland FP-90

Design ist alles

Auf AMAZONA.DE haben wir ja bereits eine Vielzahl von Stage- und Digitalpianos getestet. Das Design eines Produkts spielt da natürlich eine Rolle, wobei man festhalten muss, dass sich die meisten Pianos doch sehr ähnlich sehen. Jeder Hersteller hat zwar seine Eigenarten, aber prinzipiell gibt es da auch viele Gemeinsamkeiten. Liegt ja auch irgendwie an der Produktart, wirklich bahnbrechende neue Funktionen, die dazu das Design maßgeblich verändern, braucht man hier nicht zu erwarten.

Roland traut sich mit dem FP-90 mal etwas Neues auszuprobieren. Obwohl die Grundfunktionen natürlich ähnlich zu preislich vergleichbaren Pianos sind, macht das FP-90 schon alleine aufgrund des futuristischen Designs auf sich aufmerksam. Anstatt klassischer, nach oben abstehender Buttons sind beim FP-90 alle Drucktaster ins Gehäuse eingelassen. Lediglich die Fader kommen etwas aus dem Gehäuse raus, aber nur 1-2 mm. Farblich spielt Roland bei diesem Piano mit der klaren schwarz-weiß Trennung. Das kommt bei meinem Testgerät in Weiß noch mehr zum Ausdruck als beim in schwarz erhältlichen Modell.

Die Bedienoberfläche ist klar strukturiert und die Bedienelemente sind über die komplette Breite des Instruments verteilt. Mittig prangt ein grafikfähiges LC-Display mit 132 x 32 Zeichen. Dies ist durch die leichte Neigung der gesamten Bedienoberfläche nach vorne sehr gut ablesbar, für meinen Geschmack aber etwas zu klein geraten. Innerhalb des Menüs bewegt man sich mit den beiden Cursor Tasten links vom Display, Einträge auswählen bzw. verändern bewerkstelligt man mit den beiden Plus/Minus-Tastern rechts des Displays.

Auf der linken Seite der Bedienoberfläche findet man die sechs Taster für die Soundkategorien, die Siebte ist für die maximal 30 Registrierungen zuständig, über die man die persönlichen Lieblingskombinationen speichern kann. Split/Dual und Transpose Tasten folgen ebenso wie die beiden Fader zur Einstellung des Lautstärkeverhältnisses zwischen den gesplitteten bzw. gelayerten Sounds. Sehr schön, das muss sonst immer in den Tiefen des Menüs eingestellt werden, beim Roland FP-90 geht das im Direktzugriff. Ein 3-Band-Equalizer kann auf gleiche Weise mit drei Reglern eingestellt werden, es folgt noch der Lautstärkeregler und die Taste zum Aktivieren des Ambience-Effekts (Reverb).

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Roland FP-90

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