Test: Stairville DMX-Master I, DMX-Controller

5. Mai 2017

DMX-Kontrolle leichtgemacht

Stairville DMX-Master I

 

Preiswertes Steuerpult mit vielen Möglichkeiten

Wer komplexere Lightshows inszenieren oder mehrere Lichtprodukte gleichzeitig bedienen möchte, der kommt an dem Thema DMX-Steuerung nicht vorbei. Dazu passend möchte euch hier den Stairville DMX-Master I vorstellen. Das ist ein Einsteiger-Lichtsteuerpult, das durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf sich aufmerksam macht und dabei schon eine ganze Menge leistet.

 

Kurzer Abstecher – Was ist überhaupt DMX?

Kurz und knapp gibt hier Wikipedia Auskunft: DMX (…) ist ein digitales Steuerprotokoll, das in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik zur Steuerung von Dimmern, „intelligenten“ Scheinwerfern, Moving Heads und Effektgeräten angewendet wird. Die Abkürzung DMX steht für Digital Multiplex (…). (Weiter unten im Wikipedia-Text (hier der Link) taucht sogar ein Foto des Stairville DMX-Master I auf, aber das nur nebenbei bemerkt.)

Die ursprüngliche Verwendung, für die DMX konzipiert wurde, war also die Ansteuerung von Lichtkreisen über Dimmer. Dafür erschien die Anzahl von 512 Kanälen und die Auflösung von 8/16 Bit (256 Stufen) als ausreichend. Inzwischen werden jedoch praktisch sämtliche Geräte der Bühnen- und Effektbeleuchtung per DMX angesteuert. Beispiele sind Dimmer, Farbwechsler, Stroboskope, Scanner und Moving Heads.

Gerade Moving Heads benötigen zur Steuerung ihrer teils umfangreichen Funktionen mehrere Kanäle, darüber hinaus ist die Auflösung eines Kanals zu gering, um zum Beispiel glatte Fahrten eines Spiegels oder Scheinwerfers zu ermöglichen. Daher werden für die zwei Bewegungsachsen Pan und Tilt häufig jeweils zwei Kanäle verwendet. Das resultiert für viele Geräte in großen Zahlen benötigter Kanäle. Zum Beispiel für einen Scanner: 2 Kanäle Pan, 2 Kanäle Tilt, Lampe, Helligkeit (Dimmer), Shutter, 1. Goborad, 2. Goborad, Goborotation, 1. Farbrad, 2. Farbrad, Effektrad, Fokus, Zoom, Gerätesteuerung… so kommen schnell 16 Kanäle für ein Gerät zusammen.

Mit dem DMX-Steuersignal lassen sich also 512 verschiedene Funktionen steuern. Wie gerade beispielhaft beschrieben, bietet jede Lampe hier recht unterschiedliche Möglichkeiten − je nach Typ und Ausstattung.

DMX 512 ist ein serielles Protokoll. Also müssen die Geräte seriell verkabelt werden. Vom Controller (DMX-Out) geht es in das erste Gerät (DMX-In), von dort (DMX-Out) in das zweite, dann weiter in das dritte, usw. Deshalb besitzen die Geräte im Normalfall immer einen DMX-Out und einen DMX-In.

Mit einem DMX 512-Universum (so nennt man das), also an einem „Kabelstrang“ mit maximal 512 Kanälen, lassen sich bis zu 32 Geräte kontrollieren.

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