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Test: TSC Tracktion 4, Digitale Audio Workstation

24. Juni 2013

Es lebt!

Mit TRACKTION 4 versucht nun auch TSC den Abstand zu den etablierten DAWs wieder kräftig aufzuholen. Mal sehen, ob ihnen das gelungen ist:

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Bald nach der Übernahme durch Mackie fiel der Sequencer Tracktion in den Winterschlaf. Anfang dieses Jahres wurde Tracktion vom Entwickler wieder zum Leben erweckt. Julian Storer gründete zusammen mit zwei ehemaligen Mackie Mitarbeitern die Firma TSC (Tracktion Software Corporation) und erwarb die Rechte an der Software zurück.

Jetzt ist die erste neue Version des Sequencers seit 2007 veröffentlicht worden. Für Besitzer der Vorversion ist das Upgrade auf Tracktion 4 kostenlos.

Tracktion in Action

Tracktion in Action

Inhalt des Pakets

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Anders als beim Vorgänger gibt es derzeit kein Bundle mit Drittanbieter Plug-ins. Wer sich für Tracktion 4 entscheidet, bekommt genau das, was er kauft: Tracktion 4. Bei genauerem Hinsehen ist in der Download-Sektion ein Content-Set aus gut 450 MB Samples für den Loop Player Ueberschall Elastik 2 zu entdecken.

Installation und Aktivierung

Die Installation nach dem Download geht schnell vonstatten, da Tracktion 4 auf Ballast in Form von riesigen Sample-Librarys verzichtet. Um das Programm erwerben zu können, ist es notwendig, ein Benutzerkonto auf der Herstellerseite zu eröffnen. Nach der Vollendung der Installation steht die Aktivierung, die eine Internetverbindung voraussetzt, an. Hierzu gibt man seine Anmeldedaten für das Tracktion Benutzerkonto ein.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    „Für dieses Betriebssystem kann Tracktion als die erste vollständige DAW angesehen werden.“

    Tut mir Leid, hier mal den Schlaumeier machen zu müssen, aber mit Ardour 3 und Qtractor ist schon eine Weile zwei vollständige DAWs für die Betriebssysteme um den Linux Kern vorhanden! Beide bieten VST Unterstützung. Desweiteren gibt es eine Weile schon den Ubertracker Renoise (OK, nicht ganz eine DAW) und auch der Ableton Live Clone „Bitwig“ ist schon auf Linux getestet worden, aber noch nicht erschienen.

    Sonst, schöner Artikel, der die Vorteile des Tracktion Konzeptes ins rechte licht rückt.

  2. Profilbild
    SpotlightKid  

    Besitzer einer Lizenz für die Vorgängerversionen von Tracktion müssen für ein Upgrade auf Tracktion 4 29,99 Dollar zahlen. Dafür können sie die Mackie-Plugins, die mit Tracktion 2/3 mitgeliefert wurden, auch unter Tracktion 4 einsetzen.

    Ich benutze Tracktion 3 schon seit Jahren und bin immer noch sehr angetan vom ergonomischen Workflow, besonders für das Mixing und das Arbeiten mit reinen Audiospuren. Der umständlich zu bedienende MIDI-Editor hat mich allerdings auch schon oft genervt. Deswegen versuche ich mich gerade in Reaper einzuarbeiten, bin aber vom Funktionsumfang etwas überwältigt. Dafür gibt es dort so interessante Sachen wie die JS-Plugins und ReaScript.

    Für Linux-Nutzer ist Reaper unter Wine übrigens auch eine interessante Alternative, die auch (in der ermäßigten Lizenz) nicht mehr kostet. Unter Wine kann man auch viele Winows-Plugins nutzen, kommerzielle machen machmal Probleme wegen den Kopierschutzmechanismen.

    Ich werde Tracktion unter Linux jedenfalls weiterhin gespannt verfolgen und auf T4 upgraden, sobald es aus der Beta raus ist.

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