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Test: Universal Audio Bock 251, Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon

Moderne Hommage an das legendäre ELA M 251

20. Mai 2024
Universal Audio Bock 251 studiomikrofon großmembran test

Universal Audio Bock 251, Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon

Das Universal Audio Bock 251 ist ein Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon und gehört zu der neuen „Studio Professional Serie“, die in Kooperation mit dem bekannten Mikrofon-Designer David Bock entstand.

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Was ist das Universal Audio Bock 251 Mikrofon?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei dem Bock 251 um eine moderne Anlehnung an das berühmte ELA M 251 Mikrofon aus den 1950er-Jahren, dessen offener und weicher Klang in den vergangenen sieben Dekaden unzählige Aufnahmen geprägt hat. In der internationalen Studioszene zählt es daher, neben dem Neumann U47 und AKG C12, zu den drei großen, deutschen „Magic-Mics“ für Gesang.

Universal Audio Bock 251 - Recording Aufbau

Das Testsetup im Studio

Die Geschichte des ELA M 251

Von 1947 bis 1958 leitete Telefunken den internationalen Vertrieb der Firma Neumann. Für diesen Zweck wurden deren Produkte mit dem eigenen Label versehen, weshalb es weltweit wesentlich mehr „Telefunken U47s“ als „Neumann U47s“ gibt. Tatsächlich hat Telefunken niemals selbst Mikrofone gebaut. Nachdem im Jahre 1958 Neumann die Zusammenarbeit beendete, beauftragte Telefunken die Firma AKG, einen Ersatz für den Bestseller U47 zu entwickeln – das Ergebnis war das ELA M 250/251.

Universal Audio Bock 251 - modernes ELA M 251

Universal Audio Bock 251 – Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon

Ausgestattet mit der Kapsel des AKG C12s und einem Kunststoffgehäuse, bot das ELA M 250 nur die Richtcharakteristiken Niere und Kugel, während das 251 zusätzlich über eine Acht verfügte. Darüber hinaus gab es Versionen mit dem Namenszusatz „E“, die mit einer 6072a Röhre bestückt waren. Die Modelle ohne „E“ fertigte AKG nach den damaligen deutschen Rundfunkstandard und setzt dafür eine AC-701 Röhre ein.

Ihr behutsamer, seidiger Klang etablierte sich schnell als willkommene Alternative zu dem im Vergleich etwas forscher klingenden U47 und verleihte den ELA M Mikrofonen einen legendären Ruf, der bis heute besteht. Je nach Zustand werden die Originale daher zwischen 25.000 und 35.000 Euro gehandelt. Angesichts ihrer fragilen Bauweise und der vielen Kunststoffteile im Inneren sind die meisten Exemplare allerdings sehr empfindlich und wartungsintensiv.

Universal Audio Bock 251 - Case

Robuster Koffer mit reichlich Zubehör

Soundeluxe 251, Bock Audio 251 und Universal Audio Bock 251

David Bock ist alles andere als ein unbekannter Name im Pro Audio Sektor. Sein enormes Wissen über Vintage-Mikrofone erarbeitete er sich in den 80er- und 90er-Jahren als Tontechniker und technische Servicekraft in renommierten Studios der USA wie „The Hit Factory“, „Ocean Way Recording“ oder den „Hyde Street Studios“. 

Aufgrund seiner persönlichen Vorliebe für Röhren-Mikrofone und dem damaligen Mangel an neuwertigen Mikrofonen, die den Sound der Originale aus den 50er- und 60er-Jahren nachbildeten, beschloss er schließlich, seine eigenen Interpretationen der deutschen Klassiker zu entwickeln. Diese Entscheidung führte Mitte der 90er-Jahre zu einer Beteiligung an der Firma Soundeluxe Microphones, mit der er einige Jahre später das ELUX-251 herausbrachte und damit einen großen Erfolg erlangte. 

Der beliebte Klang des ELA M 251 in einem modernen Gewand wurde in der Studioszene begeistert angenommen und verlieh David Bock nicht nur einen legendären Ruf als Mikrofondesigner, sondern bescherte ihm auch prominente Kundschaft, wie zum Beispiel Dave Grohl von den Foo Fighters.

Nach der Trennung von Soundeluxe Microphones gründete er Mitte der 2000er-Jahre seine eigene Firma Bock Audio Designs. Da er alle Rechte an dem von ihm entworfenen 251 Mikrofon besaß, bot er es erneut als Rebranding an, außerdem ergänzte er das Sortiment mit Neuinterpretationen anderer Neumann Klassiker wie dem U47, Fet47, M49, U67 oder U87.

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Nachdem Universal Audio für seine Modeling-Mikrofon-Sparte bereits im Jahr 2017 die Firma Townsend Labs komplett übernahm, hat 2020 auch David Bock sein Unternehmen an Universal Audio verkauft, wobei er und sein Team weiterhin in der Entwicklung und Produktion tätig sind. 

Somit ist Universal Audio der dritte Hersteller, der das hier getestete Bock 251 Mikrofon nach fast 25 Jahren in beinah unveränderter Form fertigt. Nur einige Bauteile wurden von David Bock ausgetauscht, damit das Mikrofon die RoHS- und REACH-Konformität für den weltweiten Vertrieb erfüllt. Die wichtigen, klangformenden Komponenten, wie die Kapsel und der Ausgangstransformator, sollen laut Universal Audio allerdings gleich geblieben sein.

Universal Audio Bock 251 - Mikrofonkorb

CK12 Kapsel aus Deutschland

Universal Audio Bock 251 auf den ersten Blick

Das Universal Audio Bock 251 wird in einem üppigen, robusten Koffer mit viel Zubehör ausgeliefert. Um das sensible Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon vor Beschädigungen durch Erschütterungen zu schützen, liegt es zusätzlich sicher gepolstert in einer Holzschatulle mit Druckknopfverriegelung. 

Von allen Seiten betrachtet wirkt seine Verarbeitung sehr solide, der zylinderförmige Metallkorpus ist sorgfältig auf den robusten Mikrofonkorb und das Kabelanschlussstück angepasst. Bei der Farbwahl hat Universal Audio sich für ein gewagtes Pastellgrün entschieden, das sicherlich an die 50er-Jahre, aber nicht unbedingt an klassische Mikrofone aus dieser Zeit erinnert.

Etwas ungewöhnlich ist auch die farbliche Gestaltung des Mikrofonkorbes, da das feinmaschige Gitter auf der Front silbern und auf der Rückseite schwarz lackiert wurde. Unter dem Mikrofonkorb liegt ein Dreiwegschalter zur Anwahl der Richtcharakteristiken Niere, Kugel oder Acht. Der Schalter selbst besteht aus Kunststoff, hat eine geriffelte Oberfläche und macht leider nicht den hochwertigsten Eindruck. Darüber hinaus rastet er nicht immer sauber ein und beim Betätigen verschiebt sich auch gerne mal die Korpushülle. Dieses Problem kennt man zwar durchaus von alten Neumann Klassikern, dennoch sollte es bei einem modern konzipierten Mikrofon in dieser Preisklasse nicht auftreten.

Für die Inbetriebnahme muss das Bock 251 über ein 6-poliges Kleintuchelkabel mit dem farblich passenden, pastellgrünen Netzteil verbunden werden – sowohl das Kabel als auch das Netzteil sind Bestandteil des Lieferumfangs. Über eine gewöhnliche XLR-Buchse am Netzteil lässt sich schließlich das Ausgangssignal an einen Mikrofonverstärker leiten.

Universal Audio Bock 251 - Plastikschalter

Kunststoffregler zum Einstellen der Richtcharakteristik

Der Koffer und die Spinne des Universal Audio Bock 251

Der Koffer des Universal Audio Bock 251 ist mit Kunstleder bezogen und hat eine hohe Qualität. Vor allem der Deckel erweist sich im geöffneten Zustand als sehr stabil und verfügt über ein praktisches, flaches Fach zum Verstauen des Kleintuchelkabels. Auch die Polsterung im Inneren wirkt ordentlich verarbeitet.

Die mitgelieferte Aluminium-Spinne hat zum Feststellen des Gelenks ein Kunststoffrädchen und erinnert qualitativ an Budget-Hersteller wie Warm Audio oder Avantone. Im Gegensatz zu so ziemlichen allen handelsüblichen Modellen, müssen die Spannvorrichtungen beim Einsetzen des Mikrofons zuerst eingehakt werden und kollidieren danach immer beim Verschließen mit den Gummiaufhängungen. Wenn die Gummibänder gedehnt werden, um Platz für die Spannvorrichtungen zu schaffen, haken diese sich auch gerne mal wieder aus. Trotz dieser unnötig umständlichen Prozedur gewährleistet die Spinne letztendlich aber einen sicheren Halt des teuren Mikrofons.

Technische Details des Universal Audio Bock 251 Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofons

Das Bock 251 fertigt Universal Audio im eigenen Custom-Shop in Santa Cruz (Kalifornien) von Hand. Leider fallen die technischen Angaben äußerst überschaubar aus und auch die Herkunft der Bauteile wird nur vage umschrieben. 

Das betrifft als erstes die CK12 Kapsel, von der man lediglich erfährt, dass sie aus Deutschland stammt. Sofern wirklich die gleiche Kapsel wie bei der Version von Soundeluxe und Bock Audio verwendet wird, handelt es sich um eine 1 Zoll große Doppelmembran mit asymmetrischer Rückplatte. Laut verschiedenen Quellen im Internet soll diese angeblich von MBHO Haun gefertigt worden sein, die auch schon für Brauner Kapseln produzierten – eine offizielle Bestätigung seitens des Herstellers gibt es dazu allerdings nicht.

Im Gegensatz zu dem Original fällt der Ausgangsübertrager von Cinemag 10 mal so groß aus und wurde von David Bock bewusst gewählt, um ein deutlich ausgeprägteres Lowend zu erzeugen. Während bei dem ELA M 251 der Rolloff bereits bei 80 Hz einsetzt, reicht das Frequenzspektrum des Bock 251 bis 10 Hz.

Universal Audio Bock 251 mit alter DDR Röhre

NOS RFT ECC85 Röhre

Als Röhre kommt laut Universal Audio eine NOS ECC85 zum Einsatz. Ein Blick in das Gehäuseinnere verrät, dass es eine RFT (Rundfunk- und Fernmelde-Technik) Röhre aus der DDR ist. Vermutlich nennt Universal Audio die Herkunft nicht explizit in den technischen Details, um sich Änderungen bei der Wahl der Röhren vorzubehalten. Auch das True-Linear Netzteil hat David Bock gegenüber dem Original optimiert, so dass es geringere Nebengeräusche erzeugt. 

Auf Messdiagramme, die den Frequenzgang der unterschiedlichen Richtungscharakteristiken zeigen, verzichtet Universal Audio vollständig. Ansonsten geben die Tec Specs noch Preis, dass das Eigenrauschen bei 18 db(A) und der Grenzschalldruck bei 118 dB SPL liegt. Das Frequenzspektrum reicht von 10 bis 18 kHz und die Ausgangsimpedanz beträgt 150 Ohm.

Universal Audio Bock 251 - PSU

Das True-Linear Netzteil

Bock 251: Praxis im Tonstudio

Losgelöst von den bisher genannten Kritikpunkten ist es letztendlich der Klang des Bock 251, der absolut überzeugt und den hohen Preis rechtfertig.

Wie David Bock bereits in früheren Interviews ausführlich erklärt hat, soll das Bock 251 kein Clone, sondern eine Hommage an das ELA M 251 nach seinen persönlichen Vorstellungen sein, die auch einige Verbesserungen gegenüber dem Original beinhalten. Dazu soll eine robustere, langlebige Konstruktion, ein geringeres Rauschverhalten, ein größerer Headroom, ein niedrigeres Verzerrungsverhalten in den Höhen und das bereits genannte kräftigere Lowend zählen. All diese Punkte ließen sich während des Test nachvollziehen.

Grundsätzlich haben die Aufnahmen mit dem Bock 251 einen überaus angenehmen Charakter, der sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammensetzt:

Sein Ansprechverhalten ist sehr entspannt, die Transienten stechen nicht sonderlich hervor, sondern haben eine weiche und runde Form. Das wird perfekt ergänzt durch die unaufdringlichen, aber angenehm präsenten oberen Mitten, die sich gerade bei Gesang sehr gut in einer Tonmischung einbetten.

Der voluminöse Bassbereich verleiht dem Klang nicht nur ein schönes Fundament, sondern auch enorm viel Wärme. Je nach Abstand zum Mikrofon lässt sich seine Intensität gut dosieren, wobei er selbst bei einer kurzen Distanz nie völlig überbetont wirkt und auch nicht zu sehr das Topend drosselt.

Die hohen Frequenzen sind stark ausgeprägt, haben aber trotzdem eine seidige, weiche Note, die schön luftig und offen erscheint. Auch ohne Nachbearbeitung mit einem Equalizer binden sie sich wunderbar in einem Mix ein und lassen den Gesang sehr plastisch in Erscheinung treten.

Universal Audio Bock 251 - Mikrofonhalterung

Die Spinne des Bock 251

Wie so oft bei dieser Art von Mikrofonen, kann die Betonung der Höhen – je nach Stimme oder Tonlage des Songs – gelegentlich zu viel sein. Deswegen muss nicht zwangsläufig zu einem anderen Mikrofon gegriffen werden, manchmal reicht es schon aus, wenn die Sängerin oder der Sänger nicht direkt in die Kapsel singt. David Bock hatte für solche Fälle mit seiner vorherigen Firma sogar extra eine Version des 251 mit reduziertem Topend entwickelt.

Unterm Strich haben die Höhen des Bock 251 einen etwas sauberen und moderneren Charakter, als man es von Vintage Röhrenmikrofonen gewohnt ist. Das betrifft auch generell das Sättigungsverhalten, das durch den großen Headroom erst bei hoher Lautstärke in Erscheinung tritt. Selbst bei einer Nahbesprechung wirkt das Ergebnis zwar kompakter und komprimierter, aber nicht wahrnehmbar verzerrt.

Auch alle drei wählbaren Richtcharakteristiken erfüllen die für sie üblichen Klangeigenschaften mit Bravour. Die wohl am häufigsten verwendete Nieren-Einstellung ist durch ihre einseitige Ausrichtung am umgänglichsten und liefert ein ausgewogenes Frequenzbild, während bei der Acht die Höhen etwas abgeschwächter und die oberen Mitten ein bisschen kräftiger ausfallen. Die Kugelcharakteristik hingegen klingt am offensten, hat noch ausgeprägtere Höhen und fängt auf sehr angenehme Weise das Raumsignal mit ein.

Zu guter Letzt gibt es noch zwei weitere Faktoren, die die hohe Klangqualität des Bock 251 auszeichnen. Zum einen hat das Frequenzbild eine unglaublich saubere Kontur, die für eine beindruckende Klarheit und Definition sorgt. Zum anderen bestechen die Aufnahmen durch eine hohe Stabilität, so dass das Ergebnis stets in sich ruht und nicht wackelig erscheint.

Universal Audio Bock 251 - Mikrofonkorb

Die dunkle Seite des Bock 251

Klangbeispiele mit dem Universal Audio Bock 251

Für die Klangbeispiele hat wieder einmal Mani Mathia mehrere Spuren eingesungen, aber auch die Kölner Sängerin Kristina Bel nahm sich die Zeit, zwei Aufnahmen zu diesem Test beizutragen – vielen Dank nochmal an dieser Stelle an beide.

Bei allen Aufnahmen kam ein normaler Pop-Filter von König und Meyer zum Einsatz, der einen Abstand von ca. 6 bis 8 cm zum Mikrofon hatte.

Für die Vorverstärkung wurde ein TAB V376a aus den 70er-Jahren mit einem überaus klaren und brillanten Klang genutzt. Zusätzlich hat Mani noch zwei Beispiele mit einem einem alten Maihak V41 Röhrenvorverstärker aus den 50er-Jahren eingesungen. Das Maß der Vorverstärkung betrug je nach Abstand 30 bis 35 dB, wobei keine nennenswerten Nebengeräusche hörbar waren.

Die Aufnahmen wurden nicht weiter bearbeitet, lediglich die Lautstärken der Audiofiles sind aufeinander angepasst. Alle Spuren lassen sich wahlweise im WAVE-Format (44,1 kHz, 24 Bit) oder als MP3s (320 kBit/s) aufrufen.

Los geht es mit Mani, der bei den ersten Beispielen einen Abstand von ca. 10 cm zum Mikrofon hatte, um den Nahbesprechungseffekt zu demonstrieren. Die erste Aufnahme wurde mit dem Transistorvorverstärker und die zweite mit dem Röhrenvorverstärker erstellt:

Als nächstes machte Mani einen kleinen Schritt nach hinten, um den Abstand zum Mikrofon auf ca. 25 cm zu vergrößern, nach wie vor war die Nieren-Charakteristik aktiv:

Bei dem dritten Beispiel betrug der Abstand zum Mikrofon weiterhin rund 25 cm, allerdings sang Mani nun erst eine Aufnahme mit der Acht- und dann eine Weitere mit der Kugel-Charakteristik ein. Erfreulicherweise erzeugte das Umschalten keine Nebengeräusche im Audiopfad. Dieses Mal kam nur noch der V376a Vorverstärker zum Einsatz:

Für den weiblichen Part dieses Tests übernahm nun Kristina Bel das Mikrofon. Sie hat zwei Beispiele mit der Nierencharakteristik eingesungen, das erste mit Nahbesprechungseffekt und das zweite mit etwas mehr Distanz. Ihre Stimme ist wesentlich kräftiger und druckvoller als die von Mani, daher war ihr Abstand zum Mikrofon in beiden Positionen ein bisschen größer:

Aufnahme

Sänger: Mani Mathia

Sängerin: Kristina Bel

Mikrofon: Universal Audio Bock 251

Preamp: TAB V376a / Maihak V41

Audiointerface: RME Fireface 800

DAW: Logic

Universal Audio Bock 251 - in Pastellgrün

Universal Audio Bock 251 – Röhren-Großmembran Mikrofon

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Fazit

Mit dem Universal Audio Bock 251 hat das kalifornische Traditionsunternehmen ein Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofon in seine Produktpalette aufgenommen, das sich schon seit rund 25 Jahren in der professionellen Studioszene etabliert hat.

Sein erhabener Klang überzeugt durch ein wunderbares offenes Topend, einen kräftigen Bassbereich und behutsame obere Mitten. Neben dem äußerst entspannten Ansprechverhalten liefert es ein stabiles Aufnahmesignal mit einer straffen, sauberen Kontur.

Dieses herausragende Klangverhalten überwiegt bei der finalen Beurteilung auch die genannten Einschränkungen. Trotzdem sollte Universal Audio bezüglich des Schalters zur Anwahl der Richtcharakteristik und der günstigen Spinne dringend nachbessern, denn bei einem Preis von 6.599,- Euro dürfen solche Qualitätsmängel einfach nicht auftreten.

Plus

  • ausgewogenes, behutsames Klangverhalten
  • offenes Topend, kräftiges Lowend
  • stabiles Aufnahmesignal mit straffer Kontur
  • großer, robuster Koffer

Minus

  • Qualität der Spinne
  • Qualität des Schalters zur Anwahl der Richtcharakteristik

Preis

  • 6.599,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    bluebell AHU

    Bei Mikrofontests am besten in deutscher Sprache singen. Die ist mit ihren vielen harten und Zischlauten der Brutalotest.

    Ich stelle mir oft vor, wie sich Deutsch für einen Spanier, Italiener, Latino, Angelsachsen, Franzosen etc. anhört. Vermutlich PSSSTSCHTSKTSCHKSSSTSCHKPSCHSSSS.

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