Test: Ultrasone PRO-550i, PRO-750i, Studiokopfhörer

18. Juli 2016

Bayerische PRO-Abhörer

Die Kopfhörer aus dem schönen Städtchen Wielenbach südlich von München gehören schon lange zu den Top-Produkten, wenn es um den passenden Sound auf den Ohren geht. Dort ist der Hersteller Ultrasone beheimatet. Das Unternehmen hat kürzlich zwei neue bzw. überarbeitete Kopfhörer ihrer PRO-Serie vorgestellt, den Ultrasone PRO-550i sowie das nächst größere Modell Ultrasone PRO-750i. Wie die beiden klingen, habe wir im Studio geprüft.

Ultrasone PRO-750i

Ultrasone PRO-750i

Erster Eindruck

Ok, schon beim Auspacken merkt man, dass die beiden neuen Ultrasone Kopfhörer keine 08/15-Wegwerf-Produkte sind. Gebührend liefert der Hersteller beide Kopfhörer samt dazu passender Transportbox aus. Neben der Box gehören zwei Kabel zum Lieferumfang: Ein 3 m langes Spiralkabel (6,3 mm Klinke) sowie ein kurzes, nur 0,8 m langes, gerades Kabel (3,5 mm Klinke). Das gewünschte Kabel wird am Kopfhörer eingesteckt und fest verschraubt. Kein Wackeln, kein unbeabsichtigtes Herausrutschen, passt. Ebenfalls mit dabei, ein kleines mehrsprachiges Heftchen mit Tipps zur Technologie, Anwendung und Garantie. Ultrasone gibt auf beide Kopfhörer fünf Jahre Garantie, das lässt auf langlebige Anwendung hoffen.

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Sowohl beim PRO-550i als auch beim PRO-750i handelt es sich um einen geschlossenen, ohrumschließenden Kopfhörer. Optisch lassen sich die Beiden kaum unterscheiden, lediglich der graue Kunststoffring auf der äußeren Seite der Ohrmuschel sowie ein Namensschild auf der Innenseite verrät den Unterschied. Beim PRO-550i ist der Ring hellgrau, beim PRO-750i dunkelgrau. Auch hinsichtlich des äußeren Aufbaus sind die beiden Kopfhörer nahezu identisch. Die großen Ohrmuscheln sind auf der Innenseite mit Kunstleder ausgestattet. Dieses sitzt gut am Kopf auf, die Ohren werden wie bereits erwähnt komplett umschlossen. Alternativ kann man beiden Kopfhörern auch deutlich weichere Samt-Ohrpolster aufziehen, diese gehören zum Lieferumfang mit dazu, sehr schön.

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Forum
  1. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Ultrasone Kopfhörer sind aufgrund ihrer eigenen »S-Logic« Effektkopfhörer. Jeder Mensch hat andere Ohren und so wird auch jeder mit diesen Kopfhörern anders hören. Die Wirkung ist auch anders als mit konventionellen Kopfhörern. Ich hatte in den Anfangstagen der Firma einen damals 700 DM teures Stück (HFI) im Studio, aber nie die »In-Front-Localisation« wahrgenommen. Auch die beiliegende Demo-CD brachte mir nichts. Bei den Modellen ist ein Probehören deshalb besonders wichtig und kaufentscheidend.

    • Profilbild
      micromoog  AHU

      Bin beim Kopfhörerkauf im 300-400€ Segment auch schon auf die Schnauze gefallen weil ich mich an Aussagen anderer orientierte.
      Beim Kopfhörerkauf werde ich künftig immer meine 2-3 Referenz CDs mitnehmen,welche ich vom Klangbild in und auswendig kenne, ist mir dort dann was zu laut oder leise…the next please

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