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Top News: RME ADI-2 DAC, DA-Wandler und Audiointerface

Verbesserter Wandler

14. Dezember 2017

RME Audio ADI-2 DAC

Liebe Leser,

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der Hersteller RME Audio hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass der ADI-2 DAC als zusätzliches Produkt neben dem ADI-2 Pro erhältlich sein wird. Der ADI-2 DAC ist somit kein Nachfolgemodell. Wir entschuldigen uns, falls durch unsere Top News ein falscher Eindruck entstanden sein sollte.

Hier nochmal unsere News vom 14.12.2017:

Seit 2016 hat RME Audio den ADI-2 Pro im Programm, jetzt bringt der Hersteller ein weiteres Modell auf den Markt, den RME ADI-2 DAC. Konzept und Technologie basieren auf dem ADI-2 Pro, dem neuen Produkt wurden aber ein paar weitere Features spendiert. Der ADI-2 Pro wird allerdings weiterhin erhältlich sein.

Der RME ADI-2 DAC kommt im kompakten 9,5 Zoll Format daher und ist laut Hersteller mit feinster High-End-Elektronik ausgestattet. Er ermöglicht Wandlungen von S/PDIF koaxial/optisch und USB zu Cinch, XLR, TRS und Miniklinke und soll somit sowohl beim Studiobetreiber als auch bei audiophilen Hi-Fi-Hörern zum Einsatz kommen. Der RME ADI-2 DAC bietet sowohl symmetrische als auch unsymmetrische analoge Ausgänge, einen Kopfhörerausgang sowie einen rauscharmen IEM-Ausgang (In Ear Monitore). Sampleraten mit bis zu 768 kHz kann der ADI-2 DAC verarbeiten und bietet die Wiedergabemöglichkeit von DSD und Direct DSD.

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RME Audio ADI-2 DAC

Dem Trend zu Kopfhörern ist es laut RME geschuldet, dass der ADI-2 DAC neben einem 6,3 mm Klinke Kopfhörerausgang auch über einen zweiten Miniklinken-Kopfhörerausgang verfügt. Der RME ADI-2 DAC kann sowohl direkt am Gerät als auch über eine zum Lieferumfang gehörende Fernbedienung gesteuert werden.

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Obwohl man laut RME an der SteadyClock der RME Produkte nicht viel verbessern kann, verfügt der ADI-2 DAC nun über die Steady Clock FS. Diese soll zu einer Reduzierung des Eigenjitters führen. Möglich wird dies durch Verbesserungen der zweiten analogen PLL-Schaltung und das Referenzieren der Direct Digital Synthesis sowie der PLL.

Der RME ADI-2 DAC wird ab Januar erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999,- Euro.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Da würde ich mich ja freuen, wenn ich vor einem Jahr den ADI-2 PRO gekauft hätte: Schon obsolet. Gibt es denn wenigstens eine upgrade-Möglichkeit?
    Dabei war der alte ADI doch angeblich schon so super high-endig. War ja anscheinend nicht so schwer den zu verbessern.
    Jetzt fangen die auch schon mit lächerlich kurzen Produktionszyklen und Facelifts an. Wie die Autohersteller. Nein Danke!

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      digital-synthologie AHU

      Ja, du hast Recht. Das ist ein eingebauter Automatismus, dass sofort mit erscheinen eines Nachfolgers alle vorherigen Produkte sofort völlig nutzlos werden und nur noch weggeschmissen werden können.

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        Maximilian

        Das sehe ich auch so. Bitte liebe Hersteller hört auf einfach ungefragt eure Produkte weiter zu entwickeln!

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Holzhammerargument. Ein Upgradepfad wäre eine faire Lösung. Aber dann kann man den Deppen Gehäuse, Netzteil, Display etc. ja nicht nochmal verkaufen und der Profit schrumpft.

          • Profilbild
            Maximilian

            Ja da hast du Recht. Das machen leider mittlerweile die meisten Hersteller so. Und die Tendenz, dass Hardware immer schwieriger zu reparieren und noch schwieriger zu upgraden ist, ist steigend.

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      swellkoerper AHU

      Der schaut doch mit seinen Silberfüsschen, Miniklinken-Ausgängen und DSD-DAC eher wie ein Spin-Off für die HiFi-Abteilung aus. SPL macht auch so eine Linie, und die ist von Fachkreisen recht gut angenommen worden.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Überschrift: „Verbesserter Wandler“
        „…verfügt der ADI-2 DAC nun über die Steady Clock FS. Diese soll zu einer Reduzierung des Eigenjitters führen. Möglich wird dies durch Verbesserungen der zweiten analogen PLL-Schaltung und das Referenzieren der Direct Digital Synthesis sowie der PLL.“

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          swellkoerper AHU

          Apropos Clock: wie ist denn deine Haltung zum Thema, für den ultimativ besten Sound den Mastering-AD-Wandler auch als Master-Wordclock für die ganze digitale Kette einzusetzen? Macht das einen Unterschied, ob der ADC extern geclockt ist oder gehört das ins Reich des Voodoo?

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            Ja, meiner bescheidenen Meinung nach klingt eine interne Clock meistens besser als eine externe, zumindest solange der Wandler eine einigermassen vernünftige Clock sein eigen nennt. Bei externer Clock bestimmt die Konstruktion der wandlereigenen phase locked loop Schaltung den Klang mehr als die Qualität der externen Clock. PLLs für Wandler zu konstruieren ist nicht trivial. Angesichts der durchgehend hohen Qualität der delta-sigma ICs trennt sich heute dort die Spreu vom Weizen. Ergo: Der Mastering A/D am besten als Clock Master. Oder per Blindtest die beste Variante ermitteln.

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              swellkoerper AHU

              Deine Meinung ist sehr fundiert, nicht bescheiden! Danke vielmals. Würdest Du den Apogee Rosetta 200 zu den Wandlern mit einer guten Clock zählen? Ich mag dessen Sound sehr, micht treibt aber die Frage um, ob ich mit einem BigBen nicht noch mehr rausholen kann.

              • Profilbild
                AMAZONA Archiv

                Das ist schwierig zu sagen. Wenn Du schon einen BigBen hast würde ich es einfach mal ausprobieren. Aber anschaffen würde ich ihn mir dafür nicht extra. Da lohnt sich, wenn Du nicht sowieso einen Haustakt brauchst, vielleicht ein Umstieg auf modernere Wandler. Ich bin auch ein Fan vom „Apogee Sound“. (Habe mich nur schweren Herzens vom AD8000 getrennt). Mittlerweile hat sich aber Wandlermässig einen ganze Menge getan. Was ist denn das Einsatzgebiet?

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                  swellkoerper AHU

                  Hobby-Synth-Projektstudio. Ich kaufe solche Pro-Geräte nur als Gebraucht- oder NOS-Schnäppchen, sonst kann ich mir diese Preisklasse absolut nicht rechfertigen. Im Moment läuft das alles suboptimal aber stabil, Haustakt=Hostsamplerate ohne Wordclock, Rosetta per AES und 2xOctopre Dynamic per SMUX ADAT als Slaves an einer RME Raydat.

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                    AMAZONA Archiv

                    Ok, also ich glaube nicht dass bei Deinem Setup eine zusätzliche, externe Masterclock wirklich viel bringt. Du könntest aber versuchen die Rosetta als Masterclock zu nutzen. Dazu müsstest Du sowohl die Focusrites als auch deine Raydat an die Apogee Wordclock hängen. Von RME gibt es dafür die „HDSP TCO“ Karte. Vielleicht ist die mit der Raydat kompatibel. So müsstest Du Dein Clock Setup auch aufbauen, wenn Du eine BigBen verwenden willst. Ich sehe da folgende Vorteile: Dein bester Wandler (Rosetta) taktet sich selbst und alle Anderen im Verbund, Du entlastest die jitteranfälligen Opto-Adatverbindungen von timing kritischen Aufgaben, und Deine Clock kommt nicht mehr vom störanfälligen DAW-Rechner.

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                      swellkoerper AHU

                      Ok. Diese Lösung hatte ich auch schon angedacht. Würdest du das per daisy-chain umsetzen oder Wordclock-Verteiler? Danke nochmals für die tollen Tips.

                  • Profilbild
                    AMAZONA Archiv

                    Moin, kann auf Deinen letzten Post nicht direkt antworten, irgendwie gibt es da einen bug im Forum. Wie auch immer: Daisy Chaining sollte funktionieren, solange die Kette nicht noch länger wird. Du musst allerdings die Terminierung beachten: Nur das letzte Gerät in der Kette darf/muss mit 75Ohm terminiert sein. D.h.bei Geräten mit einfachem WC-in muss die Terminierung abschaltbar sein (oder nicht vorhanden), Du kannst mit T-Verbindern arbeiten und hängst ggf. einen Abschlusswiderstand an das letzte „T“. Bei Geräten mit „In“ und „out“ musst Du schauen, ob sie schaltbar oder gepuffert sind. Im letzten Falle kannst Du die WC einfach ohne weitere Massnahmen durchschleifen. Das Manual sollte dazu aber Auskunft geben. Viel Erfolg!

    • Profilbild
      falconi RED

      Es gibt übrigens – wie in diesem und manch anderen Fall – immer einen ganz handfesten Grund, warum ein Hersteller ein Produkt nach kurzer Zeit überarbeitet: Es verkauft sich nicht!

      Das liegt oft daran, dass typische Kundenerwartungen nicht erfüllt werden, die die Konkurrenz bietet – z.B. ein guter Kopfhörerausgang und eine Fernbedienung.
      Der Tascam HP-A8MkII hat beides. Man beachte: Dies sind Crossover-Produkte, die auch HiFi-Kunden beglücken sollen.

      Es gibt viele andere echte Gründe: So werden Chipsätze überraschend abgekündigt oder ein Lieferant fällt aus, und man macht aus der Not eine Tugend und gleich ein ganz neues Produkt.

      Mir fallen Beispiele aus allen möglichen Branchen ein (auch Fahrzeuge); genannt seien hier zwei Instrumente von „Clavia“: Nord Lead 3 (DSPs abgekündigt, Klangcharakter, zu teuer) und Nord Drum 1 (nur mono).

      Megaseller werden nur im äußerten Notfall überarbeitet, und wenn, dann auch nur zaghaft und im Inneren. Es lebe das SM57.

    • Profilbild
      clamp the crab

      War ja nur eine Frage der Zeit bis hier ein alter Bekannter seinen RME-Hass vom Stapel lässt.
      Dabei haben die ja exklusiv für dich die Clock mit eingebaut… Manche Menschen wollen einfach hassen.

      Beste Grüße an Bob Katz

    • Profilbild
      Felix Thoma RED

      Hallo. RME Audio hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass der ADI-2 DAC ein eigenständiges Produkt ist, kein Nachfolger vom ADI-2 Pro. Beide Produkt werden ab sofort parallel erhältlich sein. Entschuldigung, falls das durch unsere News falsch verstanden wurde.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Klingen die Beiden denn jetzt unterschiedlich, oder nicht? Das war ja mein Kritikpunkt. Wenn die verbesserte Clock auch bei der „Pro“ Version als Update reinkommt bzw. nachrüstbar wird ist ja alles gut. Wenn nicht, wäre es zumindest eine recht merkwürdige Produktpolitik. Oder macht die neue „Steady Clock FS“ keinen Unterschied?

  2. Profilbild
    Franz Walsch AHU

    RME hat mittlerweile einige Geräte in dieser Bauform und scheint sich so vom 19-Zoll-Format zu trennen.
    Auch das Steckernetzteil scheint dem Rechnung zu tragen.
    Wenn das das neue Format ist, wäre ein passendes Rack und ein Furman-Netzteil für ca. zehn Netzteile mit unterschiedlicher Spannungszuweisung (gibt es noch nicht!) mein Wunsch.

  3. Profilbild
    Ralph Schloter

    Im Vergleich zum „PRO“-Modell fehlen die analogen Eingänge. Der Preis ist ja noch nicht bekannt, oder? Vielleicht ist das Teil ja billiger… äh preisgünstiger als das „PRO“…

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    RME sollte mal über Eurorack-Miniklinke nachdenken. Natürlich DC-coupled für CV-Schweinereien. :) Kompakter wäre jedenfalls schon ein Anfang, mit schön vielen IO’s und ADAT. Muss ja nicht immer XLR oder sonst ein Profizeugs sein.

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