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Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300 1980 E-Gitarre

Japanische E-Gitarren-Innovation zwischen Strat, SG und Les Paul

6. Mai 2023

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Die Ibanez Musician MC-300 ist eine japanische E-Gitarre, die mit eigenem Design und originellem Konzept für den Aufbruch der Marke in Richtung World Player steht.

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Ibanez‘ Musician Serie

Ibanez‘ Musician reiht sich ein in die neuen Modelllinien, mit denen der japanische Hoshino-Gakki-Konzern das Label aus der Zeit des Kopierens amerikanischer Vorbilder herausführte. Produziert wurden die alten und neuen Ibanez-Modelle überwiegend bei Fujigen, die auch Instrumente für Greco, Yamaha, Roland und ab 1982 auch für Fender und Squier produzierten.

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Interessant ist, dass die Musician eigentlich aus der 1975 eingeführten Ibanez Artist hervorging, also der SG-ähnlichen Solidbody mit zwei gleichen Cutaways, die von der Gewichtsklasse aber der Yamaha SG-2000 näherstand. Der verschlankte Artist Typ in Sandwich-Bauweise, also der späteren Musician-Optik, war bei Ibanez als Artist Custom No.2710 gelistet, mit aktiver Elektronik hatte sie die No.2700. Das müsste 1977 gewesen sein – ich habe die Gitarre jedenfalls  zum ersten Mal in einem Flyer vom Dezember 1977 entdeckt. Interessant ist aber, dass auch auf den Ibanez-Preislisten von 1978 und 1979 diese seltenen Modelle noch auftauchen – neben den neuen Musicians. Sie waren also mehr als nur Übergangsentwürfe. Heute werden sie übrigens über 3.000,- Euro bzw. US-Dollar gehandelt. Wahrscheinlich auch, weil sie die eleganteren Musicians sind – das ist aber Geschmacksache.

Ibanez JSM10-VYS John Scofield
Ibanez JSM10-VYS John Scofield
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Die Ibanez Musician war von (je nach Quelle) ab Ende 1977 oder (wahrscheinlicher) Anfang 1978 bis 1982 auf dem Markt. Die ersten Modelle waren die MC-100 mit Schraubhals und Super-77-Humbuckern in Les-Paul-Schaltung, die MC-200 und MC-300 hatten durchgehende Hälse und die neuen Ibanez-Features wie den Sattel aus Kochen und Messing und die Ibanez Super-88-Humbucker, ebenfalls in LP-Schaltung, die MC-300 verfügte zudem noch über zwei Tri-Sound-Switches, die neben dem Humbucker-Sound (mit beiden Tonabnehmerspulen in Serie) noch eine Out-of-Phase-Option und die Abschaltung einer Spule für Singlecoil-Betrieb ermöglichte. Da die beiden Letzteren brummten und die Out-of-Phase-Variante extrem geringen Output lieferte und klanglich wenig hergab, änderte Ibanez irgendwann die Schaltung der Tri-Sound-Switches (auch bei den Artist- und Semiacoustic-Modellen) und die Parallelschaltung beider Spulen ermöglichte einen klareren, weniger mittenbetonten Sound mit etwas geringerem Output, aber brummfrei.

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

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Zur Konstruktion der Ibanez Musician

Eigentlich ist die Ibanez Musician eine Stratocaster mit optimierten Les-Paul-Baumerkmalen. Der Hals ist nicht aufgeschraubt oder eingeleimt, das Palisander-Griffbrett sitzt auf einer durchgehenden Holzstrecke aus drei dicken Streifen Bergahorn, die noch mal durch dünne Streifen eines dunkleren Holzes (vermutlich Walnuss) separiert sind, an der Kopfplatte sind rechts und links noch zwei weitere Ahorn-Holzstreifen angeleimt. Ebenso besteht der Korpus aus zwei angeleimten Teilen Mahagoni. Es gab auch Modelle mit zusätzlich aufgeleimter Esche-Decke und -Boden.

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

1978 kam mit der MC-400 dann das erste Modell mit batteriebetriebener aktiver Elektronik auf den Markt, mit 3-Band-Equalizer für Treble, Middle und Bass sowie einem zuschaltbaren Booster. Beide waren immer aktiv und echte Batteriefresser – und auch nur aktiv einsetzbar.

Das seltene Spitzenmodell MC-500 war im Grunde genommen eine MC-400 mit gewölbtem Korpus – diese Gitarre kostete Ende der 1970er-Jahre mit 1.590,- D-Mark ungefähr so viel wie eine neue Fender Stratocaster. Die MC-100 (895,- DM), MC-200 (995,- DM) und MC-300 (1.095,- DM) waren da um einiges günstiger, die MC-400 kam mit 1.495,- D-Mark nahe an das Spitzenmodell ran.

1979 wurde die Modellreihe noch mal überarbeitet: Die MC-500 war jetzt endlich auch passiv spielbar und bekam eine LED, die den Batteristand anzeigte, die schraubhalsige MC-100 war nicht mehr dabei, die MC-200 bekam einen Tri-Sound für den Halstonabnehmer und die MC-300 einen 6-fach-Varitone-Switch, zwei Tri-Sound-Schalter, zwei Volume-Regler und einen Tone-Regler.

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Die Ibanez Musician MC-300 von 1980

Und damit sind wir bei der schönen Musician, die mir vor circa 12 Jahren für 500,- Euro angeboten wurde – und ich wollte sie einfach kennenlernen. Das originale Revolver-Case, das zwischen anderen Gitarrenkoffern immer unangenehm aus der Reihe fällt, habe ich später dazu gekauft. Die meisten Features dieser schönen und originellen E-Gitarre habe ich ja schon genannt. Diese Musician von 1980 ist in ihrer Konzeption und perfekten handwerklichen Ausführung erst mal ein echter Hingucker. Angefangen bei der goldenen Hardware, den massiven Velve Tune II-Stimmechaniken, der Trussrod-Abdeckung aus Messing, über die Abalone-Punktmarkierungen im Griffbrett bis zu den Sure-Grip-Reglerknöpfen – da stimmt alles.

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Auch die Ibanez Gibraltar Bridge mit verlängertem Einstellweg für die Saitenreiter, der Saitenhalter und die dreieckige Messingplatte als Abschluss wirken edel. Die Gibraltar-Bridge sitzt übrigens auf einem ins Holz eingelassenen Messingblock, was das Sustain-Verhalten verbessern sollte – da hatte man sich wohl von Yamahas SG2000 inspirieren lassen. Die Ausgangsbuchse sitzt auf einem kleinen Blech in der Zarge – bei früheren Modellen befand sie sich noch auf der Decke und war häufig rausgebrochen, was zum Beispiel passierte, wenn man auf sein Kabel trat.

Vintage Guitar Classics: Ibanez Musician MC-300

Der Sound der Ibanez MC-300

Gitarren sind Einzelereignisse – das weiß jeder, der schon einmal mehrere verschiedene Instrumente oder auch mehrere Instrumente eines Typs miteinander vergleichen konnte. Organisches Material, handwerkliche Bearbeitung und externe Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit, die akustische Raumsituation und auch die individuelle Konstitution des Spielers und Hörers spielen dabei zentrale Rollen. Mit Geschmack will ich gar nicht erst anfangen …

Meine Ibanez MC-300 von 1980 ist eine an sich originelle Gitarre, die aber klanglich irgendwie neutral rüberkommt. Sie lebt und atmet nicht wie eine Stratocaster oder gute Tele, sie schmatzt und singt aber auch nicht wie eine Les Paul, eine Yamaha SG oder eine schöne Ibanez Performer. Aber sie ist absolut zuverlässig und wirkt irgendwie „konstanter“ als manche launische Strat. War das nicht der neue Zeitgeist um 1980? Alles wieder sauber und ordentlich? Hatte da was abgefärbt? Könnte schon sein …

Interessant fand ich, dass die Ibanez MC-300 sich an alle möglichen Effektgeräte gut anpasst, aber eben auch dann eher neutral klingt. Stark verzerrte Einstellungen lässt diese Gitarre singen, Crunch kann sie irgendwie nicht richtig, dafür aber knochige, warme Clean-Sounds, die sich durch Beimischung des Steg-Pickups als Singlecoil oder Humbucker in Serie sehr schön aufhellen lassen. Überhaupt gefällt sie mir clean am besten, da tönt sie warm und rund, mit Steg-Pickup bei Bedarf aber auch fein knackig. Irgendwie passt sie wirklich zu den sauberen bis sterilen 1980er-Jahren. Die Revolution der Sixties und der Hard-Rock der 1970er-Jahre schien vergessen und David Bowie aka Ziggy Stardust sang jetzt über China Girls. In dem Zusammenhang ist die Ibanez Musician ganz sicher eher eine Gitarre für Carlos Alomar als für Earl Slick oder Stevie Ray Vaughan.

Die Chance beim 6-Weg-Drehschalter hat man damals irgendwie verpasst: Anders als beim von Gibson L6-S oder der ES-345 bekannten Varitone, bei dem die Settings zugegebenermaßen auch speziell sind, erzielt man hier eigentlich nur Variationen von Höhenarmut – also sehr warme und etwas brave Lead-Sounds. Dagegen erzeugen die beiden Tri-Sound-Switches die wirklich brauchbare Varianten Humbucker mit Spulen in Serie / Singlecoil / Humbucker Parallel. Mit ihnen kann man effektiver arbeiten als mit dem Varitone.

Was die Musician besser kann

Aber dieses schöne E-Gitarre hat auch einige sehr positive Eigenschaften: Meine Ibanez Musician MC-300 ist ergonomisch perfekt geformt, lässt sich im Sitzen spielen, hängt leicht und locker am Gurt und ist mit 3,9 bis 4 kg wirklich nicht zu schwer – Ende der 1970er-Jahre gab es Stratocasters, die an die 5 kg wogen; von den dicken Paulas und übergewichtigen ES-335 ganz zu schweigen. Die Musician hat einen mitteldicken Hals, der irgendwie jedem und jeder gefallen kann, 24 breite, hohe Bünde, die Regler liegen an der richtigen Stelle, das Tailpiece ermöglich schnellsten Saitenwechsel ohne Lupe und die Stimmmechaniken arbeiten perfekt und können auch noch in ihrer Gängigkeit eingestellt werden.

Da würde jeder Gitarrenbastler sagen: Diese Gitarre hat noch ganz viel Potenzial. Und hätte sie auch noch normale Humbucker- oder P90-Pickups auf der Decke, hätte wohl jeder zweite Besitzer diese schnell mal ausgetauscht. Aber nein, es sind ganz spezielle Ibanez-Eigenkreationen mit Kunststoffgehäuse in Schrankwandbraun, so wie man es Ende der 1970er-Jahre mochte. Und daher hat man eher selten mal eine Ibanez Musician gesehen, die ein paar ordentlich PAF-Typ-Humbucker oder auch ein paar Vollgas-Zweispuler von DiMarzio oder Seymour Duncan verpasst bekommen hatten. Ähnlich wie bei Gibsons Les Paul Deluxe, einem anderen Problemkind der 70er-Jahre, bedeutete das schon einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Dann hatte man zwar viel Geld investiert und eine bessere Gitarre, aber sie war nur noch halb so viel wert. Dazu kommt bei der Musician mit ihren 24 Bünden noch die Tatsache, dass der Halstonabnehmer aufgrund des verlängerten Griffbretts weiter hinten, in Richtung des Steg-Pickups sitzt und natürlich daher auch etwas höhenbetontere Klangresultate ablieferte. Und daran war nun mal bauartbedingt nicht zu rütteln.

Wer spielte die Ibanez Musician?

Während die Musician-E-Bässe MC-800, MC-900 auf einigen großen Bühnen zu sehen waren und mit Endorsern wie John McVie von Fleetwood Mac, Sting von The Police, Adam Clayton von U2, Martin Kemp von Spandau Ballet, David Hungate und Mike Porcaro von Toto sowie Steffi Stephan von Udo Lindenbergs Panikorchester einigermaßen populär waren, schien das bei den Gitarrenmodellen nicht so gut zu laufen.

In Deutschland sah man eine Zeitlang Frank Diez mit der MC-500 – er war Ende der 1970er-Jahre u. a. als Gitarrist bei Peter Maffay, Snowball, Eric Burdon und Udo Lindenberg aktiv. Daryl Stuermer, den ich seit seinen Soli auf diversen ab 1975 erschienenen Alben des französischen Jazz-Rock-Violinisten Jean-Luc Ponty extrem mochte (Aurora, Imaginary Voyage, Enigmatic Ocean und Civilized Evil) hatte damals eine Ibanez Musician am Start, allerdings das Modell MC-400 oder 500 mit aktiver Klangregelung – und genau die haben diese Pickups wohl gebraucht. Stuermer spielte auch in seiner Zeit als Live-Gitarrist von Genesis und Phil Collins auch noch eine aktive Ibanez Artist, wechselte aber dann irgendwann zu einem eigenen Modell von Godin und wurde, altersweise, immer wieder auch mit eine Fender Stratocaster gesehen und gehört.

Ibanez AR420-VLS
Ibanez AR420-VLS
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(66)

The End

Nach 1981 wurde die Reihe noch mal komplett überarbeitet, die Instrumente bekamen neue Modellnamen (MC-150, -350, -550) und es gab auch deckend lackierte Musicians in Weiß, Rot und Schwarz. Die schöne Ibanez MC-300 wurde 1981 von der MC-350 abgelöst und die hatte nur noch einen Tri-Sound-Switch, der Vari-Tone war weg, die Schaltung wieder im Les-Paul-Format, wie bei der frühen MC-200. Und damit ging das Kapitel Musician dann auch seinem Ende entgegen.

Eine hervorragende Website zum Thema E-Gitarre mit einem wirklich umfassenden Artikel zur Ibanez Musician hat Ulf Schaedla aus Ellerau mit www.guitar-letter.de am Start. Hier konnte ich meine eigenen Erfahrungen mit meiner Musician noch um einige Fakten ergänzen. Danke Ulf!

 

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Forum
  1. Profilbild
    lambik

    Sehr schöner Artikel über eine schöne Gitarre, danke!

    Da werden Jugenderinnerungen wach. Ich stand 1980 vor der Wahl, mir als Schüler vom Ersparten eine MC-300 oder eine Stratocaster leisten zu können. Da der Dollarkurs endlich runtergegangen war, wurde es die Stratocaster.

    Sehr viel später habe ich dann aus Nostalgiegründen eine 79er MC-300 (noch ohne Varitone) erstanden, die ich irgendwann durch die MC-500 ersetzen konnte. Ist die gleiche Ausführung wie im ersten Bild ganz rechts, allerdings mit Mittenregler 😀. Was haben die denn da fotografiert?

    • Profilbild
      LOTHAR TRAMPERT AHU

      @lambik Hallo Lambik,

      ich sehe es auch gerade: Eine MC-500 ohne Mittenregler! Und habe auch die Lösung: Sorry, es war ein uralter Originalprospekt, den ich als ordentliches Kind der 1970er mit einem Locher bearbeitet und dann abgeheftet hatte. Den Prospekt habe ich dann für diesen Artikel gescannt, das Loch wegretuschiert, aber der Regler kam natürlich nicht zurück. 😂

      Ich hoffe, du kannst den Artikel trotzdem genießen.
      Viele Grüße & ein schönes Wochenende
      Lothar

  2. Profilbild
    wiesel

    Sehr schön.

    Habe aus der Serie noch einen 4 Saiter Bass MC 924 DS ein echtes Mördergerät und bleischwer, leider funktioniert die aktive Klangregelung nicht mehr, passiv tut er es trotzdem noch mit verve.

    Habe den Artikel sehr gerne gelesen.

    rockige Grüßlis😎

  3. Profilbild
    Soundreverend AHU

    Wunderschöne Gitarre. Ich habe auch noch ein Prospekt aus der Zeit im Keller.

    Als Jugendlicher habe ich schon total begeistert dieses Prospekt wieder und wieder angeschaut… aber war natürlich zu teuer.

    Dann habe ich Anfang 2000 zuerst eine MC100 und kurz darauf eine MC200 gekauft, letztere besitze ich noch und spiele sie fast jeden Tag. Oder schaue sie mir einfach nur an. 😍 Sie lässt sich super spielen mit meinen Wurstfingern. Wahrscheinlich auch dank der 24 Bünde.

    Ich werde sie niemals verkaufen!

    • Profilbild
      LOTHAR TRAMPERT AHU

      @Soundreverend … beim Prospekte gucken kommt manchmal noch ein bisschen von diesem Gefühl rüber, als man die Folder und Kataloge zum ersten Mal sah und träumte. Und die Ibanez-Prospekte bis ca. 1983 finde ich immer noch Weltklasse. Die hatten Stil!

    • Profilbild
      Glenn

      @janschneider Vielen Dank für diesen schönen Bericht. Ich habe eine Vox Custom 25 von Anfang der 80er, die große Ähnlichkeiten mit der Musician Serie von Ibanez hat und auch in Japan (wahrscheinlich) bei Fujigen gebaut wurde.

      Meine Frage ist jetzt aber. Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass sich all diese Gitarren an die Alembic Gitarren von Anfang der 70er orientieren (Bilder im Internet legen das auch nahe). Weiß jemand mehr darüber?

      • Profilbild
        LOTHAR TRAMPERT AHU

        @Glenn Hallo Glenn,

        die Vox Custom 25 hatte ich bisher noch nicht in der Hand. Wurden die nicht von Matsumoku gebaut?
        Zu Alembic: Deren Instrumente sahen nun mal ganz anders aus als die Traditionsteile von Gibson und Fender – und sie waren auch vom Konzept her innovativ. Und preislich unerschwinglich. Keine Frage, dass die Japaner diese Herausforderung annahmen und das Thema variierten … ;-)

        • Profilbild
          Glenn

          @LOTHAR TRAMPERT Hallo Lothar,

          Vielen Dank für Deine prompte Antwort.

          Du hast Recht, die Vox Custom 25 wurde bei Matsumoku gebaut.

          Wenn Du noch irgendwelche Infos zu Alembic Gitarren hast, würde mich das sehr interessieren!

  4. Profilbild
    Blues-Tom

    Die Musician-Serie (ich habe eine der eher seltenen MC 400 und hatte auch mal eine 200-er) ist ein gutes Beispiel für den Wandel des Zeitgeistes durch erfolgreiches Marketing-Gefasel. Damit meine ich den vorherrschenden Leichtgewichtswahn, der meiner Erfahrung nach rein Marketing-getrieben war und ist, weil den Herstellern in den 90-ern die guten Tonhölzern ausgingen. Ibanez hat die größeren Modelle gerade wegen des hohen Gewichts beworben und zurecht auf Schwingverhalten und Sustain verwiesen. Und vor allem: Ibanez war stolz darauf, die 21 (!), wenn auch hauchdünnen Lackschichten des Finishs zu betonen. Das hat der Qualität und dem Sound dieser Musicians keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Jedes Gramm Masse brachte Ton…erfolgreich bis heute.

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