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Workshop: Guitar Skills: Advanced Blues, Teil 3


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Hallo Bluesfreunde, im dritten Teil unseres Amazona Workshops Advanced Blues wollen wir Euch heute weitere Improvisationsmöglichkeiten über den Dur-Blues vorstellen. Ihr solltet vorher jedoch Teil 1 und 2 dieses Workshops studiert und verstanden haben. Die ersten beiden Teile sind zwar nicht zwingend Voraussetzung für diesen Teil, enthalten aber wichtige Informationen, auch gerade was die Theorie betrifft.

Mixolydische Skala

Eine Möglichkeit der Improvisation über einen Dominantseptakkord (da macht der Dur- Blues ja reichlich Gebrauch davon), besteht natürlich in der Verwendung der mixolydischen Tonleiter. Denjenigen unter euch, die davon noch nie etwas gehört haben sollten, kann ich die Angst nehmen:

Die mixolydische Tonleiter ist nichts anderes als eine harmlose Dur-Tonleiter mit verminderter (also kleiner Septime, b7) Septime.

G – Dur =              G – A – B – C – D – E – F# – G

G mixolydisch =   G – A – B – C – D – E – F – G

Manch einem unter euch ist bei genauer Betrachtung vielleicht bereits schon aufgefallen, dass G – mixolydisch dieselben Töne wie unsere altbekannte C-Dur hat. G mixolydisch ist gleichbedeutend mit der C-Dur Tonleiter, jedoch bei G, also der Quint angefangen. Mixolydisch wird daher auch gerne als der „fünfte Modus“ von C-Dur bezeichnet und ist gleichzeitig eine der sieben sogenannten „Kirchentonleitern“.

Da unser G7 Akkord ja auch eine kleine Septime (b7) beinhaltet, sollten wir diese in der zu verwendenden Skala natürlich auch verwenden, das F# klingt im Blues über einen G7 gespielt zunächst einmal ziemlich schrecklich, aber halt:

Wenn man jedoch weiß, wie und vor allem wann man auch die Note F# im Blues Jazz etc. oberhalb eines Dominantseptakkordes (G7/9/13, etc.) einsetzt, kann sie durchaus hervorragend klingen. Darauf werden wir später beim Einsatz unserer B-Bop 8-Note Dominant Scale noch genau eingehen.

Zunächst aber würde ich euch vom Einsatz des F# (über einen G7/9 Akkord) abraten. Die große 7 über einen Dominantseptakkord klingt zunächst einfach nur höchst unpassend. Übrigens: Das F# ist jedoch im G – Dur Blues, Bestandteil unserer Dominante D7/9 (V7) und passt deswegen dort natürlich wiederum ausgezeichnet.

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Edgar Möller RED
am 22.05.2017 22:50 Uhr
Ich habe auch den Dual LFO von MFB hier, und rein gefühlsmäßig würde ich sagen, dass die hier getesteten Module etwas robuster wirkten. Die Knöpfe sind zwar nicht mit der Frontplatte verschraubt, aber weniger wackelig.
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