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Test: Celemony, Melodyne Editor 2, Software

Melodyne 2

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Ob zPlane, Prosoniq, Zynaptiq oder Celemony, alle kommen nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern liefern auch allesamt Pitch- und Time-Streching-Technologien auf höchstem Niveau. Besonders Celemony wird mit Preisen nur so überhäuft. Wohlverdient, sollte da angemerkt werden, denn mit Melodyne und DNA ist es nun ein Leichtes, polyphone monoinstrumentale Audioaufnahmen auch nach der Aufnahme im Computer fast so leicht und umfassend zu bearbeiten wie MIDI-Daten.
Wenn Sie wissen wollen, was diese wegweisende Software zu den wichtigsten Werkzeugen macht, die man bei der Produktion computergestützter Musik haben sollte, nicht nur heutzutage, sondern überhaupt, dann lesen Sie unseren Bericht. Für die grundlegenden Funktionen verweisen wir auf unseren Testbericht von Melodyne Editor 1 und widmen uns hier nur den Neuerungen.

Installation und Autorisation

Melodyne Aktivierung - einfacher geht es kaumMelodyne Aktivierung – einfacher geht es kaum

Zur Benutzung von Melodyne wird ein kostenloses Konto bei Celemony.com benötigt. Im Nutzer-Profil muss dann die beim Kauf erhaltene Seriennummer registriert werden.
Ist dies geschehen, stellt Celemony einen individualisiertes Installationsprogramm zum Download bereit. Beim ersten Öffnen muss die Software dann nur noch durch Aufrufen des entsprechenden Menüs aktiviert werden. Fertig. Es gibt dabei für alle Melodyne Produkte nur ein Programm. Welches davon nach der Aktivierung zur Verfügung steht, hängt von Ihrer erworbenen Lizenz ab. Sie können zwei Autorisationen gleichzeitig aktiviert haben und jede frei nach Belieben auch wieder deaktivieren. Allein dafür gehört Celemony schon ein Preis verliehen. Ein sehr kundenfreundlicher Kopierschutz. Alternativ kann die Lizenz auch auf ein iLok übertragen werden.

Kurz die Grundlagen von Melodyne

Melodyne in der AnwendungMelodyne in der Anwendung

Um eine Audiodatei im Melodyne Plug-in bearbeiten zu können, muss die entsprechende Stelle erst von der DAW in den Editor „transferiert werden“. Dies geschieht, indem bei Melodyne der Transfer-Button angeklickt und die entsprechende Audiostelle von der DAW abgespielt wird. Danach analysiert Melodyne den Transfer und stellt die erkannte Notendaten als sogenannte Blobs dar. Diese können dann mit Zeit-, Tonhöhen- und Artikulationswerkzeugen fast so flexibel wie MIDI-Daten bearbeitet werden. Natürlich gibt es qualitative Grenzen im Vergleich zu MIDI, was die zeitliche und tonale Veränderung der Audiodaten angeht. Doch sind mit Melodyne diese Grenzen auf revolutionäre und komfortable Weise wesentlich durchlässiger geworden.
Mit monoinstrumentalen Aufnahmen sind ebenso Audiodateien in mono oder mono-auf-stereo erweiterte Aufnahmen gemeint. Auch Stereoaufnahmen bereiten Melodyne keine Probleme. Das Plug-in lief absolut stabil in Pro Tools, Live oder Reaper.

Klangbeispiele

  1. Profilbild
  2. Profilbild
    zm33

    Wie immer gut die Software auch sein mag, mich, als User der ersten Stunde, ärgert die Preispolitik von celemony seit einiger Zeit. Ich habe das Gefühl, dass ich schon unendlich viel Geld in Melodyne investiert habe.
    Und jetzt schon wieder 99 € für ein Upgrade. Das ist mir einfach zuviel, wären es 69 oder 79 hätte ich wahrscheinlich ohne zu zucken das Upgrade gemacht, aber so warte ich erst einmal ab.

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Über den Autor

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Markus Schröder

Erlernte seit 1988, anfangs autodidaktisch, die Elektronische Musik und Studiotechnik und betrachtet seitdem Musikproduktion sowohl von der akademischen, als auch von der praktischen Perspektive. Obwohl er eigentlich promovierender Sprachwissenschalter ist. Seit 2009 macht er mit dem japanischen DJ hitch live improvisierten Noise. Weitere Schwerpunkte sind Akusmatik, Neue Klassik und eine Vorliebe für Musikspielzeug, Circuit Bending/ DIY und Guerilla-Musikproduktionstechniken.

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