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Test: Electro Harmonix Deluxe Memory Boy

Der Kleine ist aber groß geworden!

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Schon seit gut 45 Jahren ergänzt die Firma Electro Harmonix die Bretter, die die Welt für Gitarristen und Bassisten bedeuten. Ganz besonders aber deren Sound. Die gigantische Flotte der Helferlein und Helfer reicht vom Kompressorpedal bis zum analogen Synthesizer für Gitarre und Bass. Bekannt sind die New Yorker aber vor allen Dingen für ihre analogen Delay-Effekte, mit denen sie der Digitalisierung mitsamt ihrer Vor- und Nachteile trotzen. Einer der prominentesten Vertreter aus dem Hause EHX ist dabei das Flaggschiff der Delay-Pedale überhaupt, der MemoryMan. Dieser hat mit dem Memory Boy auch schon Nachwuchs vorzuweisen, von dem der Deluxe Memory Boy den Streber der Familie gibt und mit einigen Zusatzfunktionen aufwarten kann. Den kleinen Primus haben wir uns in einem Amazona.de-Test mal genauer angesehen.

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— Der Electro-Harmonix Deluxe Memory Boy —

Konstruktion & Funktionen

Im Lieferumfang des in New York hergestellten Memory Boy befindet sich ein 9-Volt-Netzteil, das als einzige Stromversorgung für das Gerät funktioniert, da auf ein Batteriefach verzichtet wurde. Die eigentliche „Tretmine“ umschließt eine stabile Hülle aus Hammerschlag-Metall, vermutlich Aluminium, welche auf der Unterseite mit einem Deckel verschraubt ist. Vier Gummifüßchen sorgen für die nötige Bodenhaftung. Die Oberseite wurde mit der für den Memory Boy typischen Schwarz-weiß-roten Lackierung und mittig mit einem Schriftzug versehen. Zwei Fußschalter dienen der Steuerung, wobei sich neben dem obligatorischen An/Aus-Schalter auch ein Tap/Tempo-Schalter mit an Bord befindet.

Weiter oben befinden sich vier Potis, die unter anderem die Delayzeit, die Anzahl der Wiederholungen und den Mix zwischen Originalsignal und Delay regeln. Des Weiteren verfügt der Deluxe Memory Boy aber auch über einen Gain-Poti und einen Wellenmodulator, der über den Rate-Poti gesteuert wird und eine Auswahl zwischen Dreieckswellen und Square-Wellen bietet. So kann der Memory Boy also auch als Distortionpedal oder als Chorus- und Tremolo-Effekt verwendet werden. Mittig sind noch zwei weitere Knöpfe angebracht. Einer davon bestimmt, in welchem Taktbereich sich die Tap/Tempo-Funktion bewegen soll. Von 150 bis 600 ms ist hier alles geboten.

Klangbeispiele

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    TobyFB AHU

    Hallo Tilman,

    Sehr guter Bericht,selbst bei den Tasten macht das Ding eine gute Figur, ich besitze den Memory Boy Deluxe und einige andere Büchsen von EHX und finde die richtig genial, selbst die kleine Monotribe geht nach der Behandlung mit dem EHX-SoulPreacher und dem Memory Boy fett ab.

    Gudde Toby

  2. Avatar Image
    Marko Ettlich AHU

    Habe noch einen “alten” Memory Man Deluxe. Das Teil ist einfach Klasse. Synth-Lines lassen sich bis zum Wahnsinn verwursten. Schön dass sich EHX der Sache annimmt und die Produktpalette stetig erweitert.

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      TobyFB AHU

      Hallo Marko,

      das sehe ich genauso, auch wenn EHX die Teile nicht unbedingt im Tastenmarkt positioniert, sehe ich hier bei Clean und Experimentelleren Sounds exakt den Einsatzbereich. Bei mir war der Memory Boy ein Zufallstreffer und danach habe ich mich auf die EFX von denen präferiert, weil robust, einfach zu bedienen, sehr guter Sound. Abgesehen von den Fusstasten, die für zarte Tastenfinger doch sehr schwer sind, aber hier gibt es ja Pedalswitche.

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        Marko Ettlich AHU

        Dan empfehle ich dir noch unbedingt den Electric Mistress, Big Muff und klar natürlich den Small Stone. Der muss nicht unbedingt immer nach Jarre klingen, wenn man nicht will ;)

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