Drawmer stellt 1974 Equalizer und 1976 Saturator vor

21. März 2019

EQ und Saturator - very british

drawmer 1974 1976

Während der britische Hersteller Drawmer in den letzten Monaten fast nur neue Monitorcontroller vorgestellt hat, kommen anlässlich der Musikmesse 2019 in Frankfurt zwei echte 19 Zoll Recording Boliden auf den Markt. Die 70er-Serie der Briten bekommt mit dem Drawmer 1974 und dem Drawmer 1976 Zuwachs.

Drawmer 1974: 4-Band Stereo Parametric Equalizer

drawmer 1974

Der Drawmer 1974 Equalizer ist als Stereo-Gerät ausgeführt und bietet insgesamt vier Frequenzbänder für die Bearbeitung. Von links nach rechts verfügt er über einen Eingangslautstärkeregler, gefolgt von einem Low-Cut, dessen Frequenz regelbar ist. Danach folgen die vier Bänder Low, Low Mid, High Mid und High. Auch hier lässt sich die zu bearbeitende Frequenz frei einstellen, ebenso Slope und Bandwidth. Zu guter Letzt besitzt der Drawmer 1974 noch einen High-Cut sowie die Möglichkeit, den Equalizer mit Hilfe eines Bypass-Schalters komplett rauszunehmen.

Drawmer 1976: 3-Band Stereo Saturation & Width Processor

Die Ankündigung zum 1976 legt es schon nahe: Wer immer noch Saturation-Plugins nutzt, sollte es einmal mit echter Hardware probieren. Der 1976 bietet sich hierfür offensichtlich an, denn hiermit lässt sich euer Song mit analoger Wärme anreichern. Nach Aussagen von Drawmer basiert er auf dem DSP-Code des DC2476.

Drei Frequenzbänder (Low, Mid und High Band) stehen dafür zur Verfügung. Deren Crossover-Frequenz kann angepasst und auf das zu bearbeitende Material abgestimmt werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Stereobreite und die Lautstärke jedes Bands zu bearbeiten.

drawmer 1976

Ab Sommer sollen die beiden neuen Produkte verfügbar sein, gefertigt wird, wie bei Drawmer üblich, in Großbritannien. Auf der Frankfurter Musikmesse wird es die Möglichkeit geben, beide anzutesten.

Genaue Preise hat Drawmer zwar noch nicht bekannt gegeben, als Hausmarke wird aber der Preis des 1978 FET-Kompressors genannt und der liegt derzeit bei knapp unter 900,- Euro. Der 1976 soll noch etwas günstiger sein.

Forum
  1. Profilbild
    swift  

    Wo ist jetzt der große Unterschied zwischen einem Plugin und DSP Code? Ist doch beides digital.

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      #n3rd4l3r7  

      Die Rechenleistung des DSP kann halt nur für den Algo allein genutzt werden. Bei einem Plug-in muss das mit vielen anderen Prozessen geteilt werden. Ergo kann der Algo auf dem DSP aufwändiger gestaltet sein. Muss aber nicht.

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        swift  

        Ja, das stimmt natürlich. Bezogen auf die Werbung „Get Real“ ist das aber nicht relevant. Offenbar bezieht sich diese auf die Hardware Knöpfe.

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    Sudad G  

    Schade – hätte jetzt gedacht, dass der 1976 wie der 1968 mit Röhren ausgestattet wäre.

    Obwohl…der Sättigung-Algorithmus (DRG – Digital Radiance Generator) bei meinem digitalen t.c. electronic Finailzer klingt oftmals auch besser als die meisten Saturation-Plugins, aber halt doch nicht ganz so gut wie ein klassisches Röhrengerät wie z.B. TL Audio, Universal Audio, Anamod ATS-1, Tegeler etc.
    Schauen wir mal. Erst mal hören und dann urteilen. Ansonsten ein interessantes Tool. ;)

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