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Test: Drawmer MC 3.1, Monitorcontroller


Abhören im großen Stil

Rund 1 1/2 Jahre ist es her, dass ich den Monitorcontroller Drawmer MC 2.1 für AMAZONA.de getestet habe. Auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse stellte das britische Traditionsunternehmen das nächst größere Modell Drawmer MC 3.1 vor. Deutlich opulenter im Auftreten und entsprechend mit mehr Anschlüssen und Funktionen ausgestattet kommt der Drawmer MC 3.1 daher. Schauen wir mal, wie dieser sich im Test schlägt.

Drawmer MC 3.1

Drawmer MC 3.1

Erster Eindruck

Hatte ich mit dem MC 2.1 noch ein kompaktes Desktop-Gerät vor mir, handelt es sich beim Drawmer MC 3.1 schon fast um eine komplette Kommandozentrale. Dabei sind die Maße mit 22 x 27,5 x 10 cm gar nicht viel größer als beim MC 2.1, aber durch die abgeschrägte Bedienoberfläche und das leicht höhere Gehäuse wirkt der MC 3.1 einfach deutlich massiger. Im Gegensatz zum MC 2.1 lässt sich der größere Bruder somit auch nicht in ein Rack einbauen, ist also ein waschechtes Desktop-Gerät. Das Gewicht des Drawmer MC 3.1 liegt bei 2,5 kg. Neben den beiden bereits genannten Monitorcontrollern gehört seit Kurzem auch der MC 1.1 zur Drawmer Familie. Bei diesem handelt es sich entsprechend der Bezeichnung um eine kleinere Monitorcontroller Variante mit zwei Ein- und Ausgängen, ein Testgerät werden wir hoffentlich bald bekommen.

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Die Verarbeitung des Drawmer MC 3.1 ist sehr gut. Das Gehäuse ist voll und ganz aus Metall gefertigt und besteht aus zwei miteinander verschraubten Teilen. Auf der Unterseite sorgen vier ebenfalls verschraubte Gummifüße für einen sicheren Stand und eine kratzerfreie Arbeitsplatte, sehr gut. Bei den Bedienelementen erkennt man sofort die Verwandtschaft zum MC 1.1/2.1, hier kommen die gleichen Potis und Taster zum Einsatz. Betrieben wird der Drawmer MC 3.1 mit einem externen Netzteil, was ebenso zum Lieferumfang gehört wie eine englischsprachige Bedienungsanleitung.

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  1. Profilbild
    Sokrates

    Ich besitze das SPL Crimson, was in etwa mit dem MC 3.1 vergleichbar ist. Für mich ist das Gerät hauptsächlich ein Midi-Interface mit Mischpult-Funktionen. Etwa 550,- Euro habe ich bezahlt. Ist im Vergleich zum MC 3.1 günstig.

  2. Profilbild
    amazonaman AHU

    Der Preis ist einfach irre, und zu schreiben dass man für den neutralen Sound einfach so viel Geld ausgeben muss, da muss ich die Luft tief anhalten.

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Drawmer MC 3.1

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