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Feature: Wie lerne ich am besten Bass-Gitarre?

Bass-Lehrer oder Online-Tutorial?

14. Mai 2024

Bass spielen lernen

Bass-Lehrer oder Online-Tutorials – womit kann man am besten Bass spielen lernen? Diese Frage stellt sich vermutlich jeder angehende Bassist zu Beginn seiner Karriere. Wir haben die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lernmethoden aufgedeckt und hoffen, dem einen oder anderen, der zwar schon mit dem Gedanken gespielt hat, dieses großartige Instrument zu erlernen, aber nie wusste, wie das am besten funktioniert, die Entscheidung ein wenig leichter zu machen.

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So lernst du am besten Bassgitarre spielen: Bass-Lehrer

Die Frage, wie man Bass spielen lernen kann, ist im Grunde keine ganz neue Frage. Schon vor dem allgegenwärtigen Internet (für alle, die nach 1990 geboren wurden: ja, das gab es mal und unsere Leben waren dennoch nicht von Tristesse und Einsamkeit geprägt) gab es zwei Möglichkeiten, ein Instrument zu erlernen. Mithilfe eines Menschen aus Fleisch und Blut, der in welcher Weise auch immer qualifiziert erschien, um das notwendige Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, einem Instrument ansprechende Töne zu entlocken oder durch die Lektüre von Büchern. Diese bekam man im gut sortierten Buchhandel oder in einem Musikgeschäft. Auch die gedruckten Ratgeber boten schon Bilder (selbst in den 90er-Jahren meist noch in Schwarz-Weiß) und sie lieferten häufig auch Klangbeispiele auf Kassetten oder Schallplatten (oder später sogar auf CD). Revolutioniert wurde diese Art, ein Instrument zu lernen, durch die Songbücher, mit denen man lernen konnte, die Songs seiner Idole nachzuspielen.

Und damit sind wir auch schon bei einem wichtigen Punkt angelangt. Um Bass spielen zu lernen, gibt es eine fundamentale Regel ohne die du vollkommen verloren bist: Hab Spaß! Wer keinen Spaß hat, bleibt nicht dabei und wird sich selbst nie motivieren können, die nächste Übungseinheit zu beginnen. Doch selbst, wenn man Spaß an der Sache hat, fällt es einem hin und wieder schwer, sich zu motivieren. Das liegt dann meist daran, dass die Ideen für den nächsten logischen Schritt des Lernprozesses fehlen.

Bass-Lehrer vor Ort oder online?

Genau hier zeigt sich klar der Vorteil individueller Bass-Stunden bei einem Lehrer. Im Unterschied zu unserem Bass-Schüler der 1990er-Jahre haben Menschen, die heute das Bass spielen lernen wollen den großen Vorteil, dass sie wählen können, ob sie Unterricht bei einem Bass-Lehrer vor Ort oder aber individuelle Übungsstunden bei einem der zahlreichen Bass-Lehrer nehmen wollen, die ihre Dienste auch via Internet anbieten. Dadurch ist es endlich egal, ob du in Klein Kleckersdorf wohnst und die nächste Musikschule, beziehungsweise der Wohnort des nächsten Bass-Lehrers eine halbe Weltreise erfordert oder du in einer belebten Metropole wohnst, wo die Musikschulen nur so um die Schüler buhlen. Dem Bass-Unterricht stehen keine regionalen Unterschiede mehr im Wege.

Der Vorteil der Online-Lehrer liegt damit (vor allem in strukturell weniger gut aufgestellten Regionen) auf der Hand. Man spart sich lange Anfahrtswege und das Schleppen deines Basses von A nach B. Manch einer mag nun sagen, dass der Vorteil von Bass-Lehrern vor Ort ist, dass man sich hier einen Bass und einen Verstärker für die Bass-Stunden ausleihen kann. Das ist in meinen Augen aber wenig sinnvoll, da der Bass individuell zu dir passen sollte und du auch jenseits der bezahlten Stunden die Möglichkeit haben solltest, auf das Instrument zuzugreifen.

E-Bass mit Kopfhörer-Verstärker

Mit einem Kopfhörerverstärker kann man zu jeder Zeit auf dem heimischen Sofa eine Übungseinheit einlegen

Ein zentraler Unterschied der Treffen mit einem Bass-Lehrer aus Fleisch und Blut (sei es nun online oder offline) gegenüber selbst ausgesuchten Online-Tutorials ist die Verbindlichkeit. Bezahlte Bass-Stunden sind in der Regel immer an feste Termine gebunden. Es gibt also immer einen fixen Zeitpunkt innerhalb eines gewissen Zeitraums, in dem du gezwungen bist, dich mit dem Bass zu befassen. Für diejenigen, die sich alleine nur schwer aufraffen können, ist das ein großer Vorteil. Andere empfinden die Verbindlichkeit jedoch eher als Nachteil. Egal, zu welcher Gruppe man sich selbst zählt, gilt, dass man sich immer klarmachen sollte, dass man auch jenseits der fixen Stunden mit dem Bass-Lehrer für sich alleine üben sollte. Eine Stunde in der Woche wird nicht unbedingt sofort die ganz großen Fortschritte erkennen lassen. Mehrere Stunden in der Woche können bei einem Lehrer jedoch ganz schön ins Geld gehen.

So lernst du Bass spielen mit Online-Tutorials

Sehr viel preisgünstiger, wenn nicht sogar kostenlos, ist hingegen das Basslernen mit Internet-Tutorials. Das Internet ist prall gefüllt mit kostenlosen YouTube-Videos und Online-Tutorials, mit denen man lernen kann, Bass zu spielen. Für jeden Musikgeschmack und für jede Technik gibt es mindestens eine 2-stellige oder 3-stellige Anzahl an Videos unterschiedlicher Musiker. Und auch Portale wie Songsterr bieten eine unglaubliche Zahl von Play-Alongs. In der kostenpflichtigen Version kann man sogar noch zusätzliche Funktionen wie eine Verlangsamung des Songs oder die Stummschaltung unterschiedlicher Instrumente in Anspruch nehmen. Der große Vorteil dieser Tutorials, Videos und Play-Alongs ist, dass man sie jederzeit nutzen kann. Wenn du nachts um 3.00 Uhr Lust hast, den Basslauf von dem „Love Song“ von The Cure zu lernen, kannst du das tun. Wenn deine Nachbarn dir am Herzen liegen, machst du das natürlich mit Kopfhörern. Es gibt keine Arbeitszeiten eines Bass-Lehrers, keine Wochenendzuschläge und keine Ferienzeiten. Rein theoretisch könntest du 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche in die Saiten greifen.

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Der Vorteil der Flexibilität kann jedoch auch schnell zum Nachteil der Unverbindlichkeit werden. Man muss sich immer selbst aufraffen, um sich einer neuen Übungseinheit zu stellen. Wenn es dir so geht, solltest du dir die Frage stellen, warum es dir schwerfällt, Zeit für dein neues Hobby zu finden. Das Argument „Ich habe einfach zu viel um die Ohren“ zählt hierbei nicht. Überleg mal, wieviel Zeit am Tag du damit verbringst, mit deinem Smartphone ziellos durch das Word Wide Web zu trudeln. Und wenn du zu den wenigen Glücklichen gehörst, die diese Frage mit „keine einzige Minute“ beantworten kannst, dann schau genau hin, wo deine Zeiträuber sind. Und wenn es wirklich so ist, dass du morgens aus dem Bett in deine Klamotten springst, zur Arbeit hetzt und dir nur schnell unterwegs einen Snack auf die Hand kaufst, dann solltest du dein Zeitmanagement ohnehin überdenken. Jeder kann Zeit für ein neues Hobby finden. Und wenn man dafür einfach 30 Minuten früher aufsteht. Helferlein wie Kopfhörer-Amps machen das Üben zu jeder Tages- und Nachtzeit und an fast jedem Ort möglich. Wichtig ist, das du für dich eine gewisse Verbindlichkeit schaffst, um am Ball zu bleiben. Nimm dir beispielsweise jeden Morgen einen festen Zeitrahmen von 20 Minuten, in denen du übst. Mehr Zeit braucht es oft nicht, um wirklich gute Lernerfolge zu erzielen. Du kannst auch an bestimmten Wochentagen feste Zeiten blocken. Oder du nimmst dir vor, dass du immer dann, wenn du dein Smartphone in die Hand nimmst, weil du dich langweilst, stattdessen immer den Bass in die Hand nimmst.

Bass spielen lernen: Das geschulte Auge erkennt Fehler

Die Flexibilität ist also ein enormer Vorteil des Lernens via Online-Tutorials. Was dieser Lernmethode jedoch fehlt, ist der geschulte Blick eines Bass-Lehrers, der Fehlhaltungen der Hand oder eine unsaubere Spieltechnik erkennen und korrigierend eingreifen kann. Schnell schleichen sich so Fehler ein, die im Nu fest in der Motorik verankert und nur schwer wieder zu „verlernen“ sind. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass der Bass-Lehrer kompetent genug ist, um Fehler zu erkennen und die richtige Handlungsalternative zu vermitteln.

Ein weiterer Vorteil von individuellem Bassunterricht ist, dass der Bass-Lehrer (die nötige Kompetenz natürlich vorausgesetzt) weiß, welcher nächste Lernschritt für dich in deiner individuellen Situation logisch sinnvoll und zielführend ist. Die nahezu unbegrenzte Auswahl an Online-Videos ermöglicht es dir zwar einerseits immer, entsprechend deiner Vorlieben neue Lerninhalte zu finden, sie kann jedoch auch ganz schön überfordern. So wählt man vielleicht einen Song aus, dessen Niveau man noch nicht gewachsen ist, verzweifelt und verliert die Lust. Ein Bass-Lehrer ist in der Lage, deinen Lieblingssong von Tool so weit in seine Einzelteile zu zerlegen, dass er dir zunächst einen vereinfachten Lauf zeigen kann, der zwar bereits den Charakter des angestrebten Bass-Laufs in sich trägt, jedoch entsprechend deiner Entwicklung weiterentwickelt werden kann.

In diesem Zusammenhang noch ein wichtiger Tipp: Die Chemie zwischen deinem Bass-Lehrer und dir muss stimmen. Wenn dein Bass-Lehrer ein absolut überzeugter Jazzer ist und nicht die Bereitschaft zeigt, sich in ihm unbekannte Nu-Metal-Songs (oder was auch immer) einzuarbeiten, sondern stur mit dir nach Schema F arbeiten will, such dir einen anderen Lehrer. Auch, wenn er dir sagt, dass das alles Grundlagen sind, die man lernen muss. Natürlich muss man gewisse Grundlagen lernen, aber die lassen sich an Songs aus jedem Genre zeigen.

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Fazit

Die Frage, ob man eher mit einem Lehrer oder über Online-Tutorials Bass spielen lernen kann, lässt sich definitiv nicht allgemein für jeden Einzelnen beantworten. Jede Lernmethode hat ihre Vor- und Nachteile. Idealerweise kombiniert man einfach alle Wege miteinander. So kann man die Vorteile zeitlicher Flexibilität und gleichzeitig den verbindlichen „Tritt in den Allerwertesten“ kombinieren, findet spielend leicht neue Anregungen, die man gemeinsam mit dem Bass-Lehrer an das individuelle Lernniveau anpassen kann und spart gleichzeitig ein bisschen Geld. Das Internet ermöglicht es dem willigen Schüler, jederzeit und an jedem Ort, neues Wissen zu erlangen und wenn man dann noch die Möglichkeit hat, die eigenen Fortschritte von einem Profi beäugen und Fehler korrigieren zu lassen, steht der Karriere als Bassist nichts mehr im Wege.

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Forum
  1. Profilbild
    blackfrancis

    Schöner Artikel in dem ich mich wiederfinde. Ich bin sehr spät zum Bass gekommen (57) und auch nur, weil ein bekannter Musikalienhändler mir ein Angebot machte, dass ich nicht ablehnen konnte.

    Ein Bekannter zeigte mir Rocksmith, mit dem ich meine ersten Schritte machte. Zu meinem Basslehrer (physisch) bin ich nur gekommen, weil die Qualitätssicherung bei Cort nicht die beste ist. Den ersten habe ich zurückgeschickt, weil er aussah, als wäre er durch einen staubigen Keller geschleift worden. Den zweiten konnte ich nicht schnarrfrei einstellen und so habe ich ihn zu einem Musikhaus gebracht. Ende vom Lied, der Bass war total verzogen und unbespielbar.

    Bass zurückgeschickt und zum gleichen Preis! in diesem Musikhaus gekauft und bei der Gelegenheit entdeckt, dass sie auch Bassunterricht (für Notenunkundige) anbieten und mich sofort dort angemeldet.

    Wenn ich mir also mal nicht die Finger breche oder mein Auto zu Klump gefahren wird, tuckere ich jeden Donnerstag 45 Minuten zu meinem Unterricht. Das ist es mir aber auch wert.

    Für all die gestandenen Musiker hier mag es lächerlich erscheinen, aber ich bin stolz, dass man „Ain’t no sunshine“ mittlerweile mehr als erahnen kann.

    Für die einen mag Onlineunterricht ausreichend sein, ich brauche die sofortige physische Korrektur und Interaktion.

    • Profilbild
      Sonja (Team DelayDude) RED

      @blackfrancis Vielen Dank, dass du diese wundervolle Geschichte mit uns teilst💪

      Und glaub mir, INSBESONDERE von den wirklich gestandenen Musikern wird kein einziger deinen Stolz belächeln, weil sich die, die wirklich etwas auf dem Kasten haben, ganz sicher noch an ihre Anfänge erinnern (an all die genervten Familienangehörigen und Nachbarn und die eigene Verzweiflung, wenn bestimmte Noten einfach nicht aus dem Instrument zu locken waren).

      Jeder von uns hat jeden Tag die Chance, an seinem Instrument zu wachsen. Wenn wir nach dem Motto leben „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, stets an uns arbeiten und auch die Leistung anderer anerkennen können, dann sind wir in meinen Augen gute Musiker. 🎸

      Wie haben Aerosmith es mit dem Zitat von Ralph Waldo Emerson so schön besungen: „Life is a journey, not a destination.”🤟

  2. Profilbild
    janschneider

    Ich habe mich vor knapp drei Jahren entschieden, auch noch Bass zu lernen. Hab dann ganz doof nach Bassunterricht in meiner Stadt gegooglet, mit dem, der am nächsten dran war einen Probetermin ausgemacht, und es hat sofort gepasst, menschlich als auch fachlich super. Manchmal muss man halt Glück haben…
    Onlineunterricht oder Videotutorials kamen für mich nicht in Frage, aber klar, nicht jeder wohnt in einer größeren Stadt, wo es eine Auswahl an Lehrern gibt.
    Ganz wichtig ist einfach, egal ob vor Ort oder online, dass der Lehrer wirklich gut ist. Wurde ja auch im Artikel beschrieben. Musikalisch fit in vielen Genres, flexibel auf die persönlichen Bedürfnisse eingehend, positive Kommunikation und konstruktive Kritik bzw Vorschläge, wie man was besser machen könnte. Und klar, menschlich sollte es auch halbwegs passen. Ist schon nicht so einfach…

    • Profilbild
      Sonja (Team DelayDude) RED

      @janschneider Es ist wirklich klasse, dass du gleich jemanden gefunden hast, mit dem es auf Anhieb passt👍Und du beschreibst genau die Aspekte, die auch in meinen Augen wichtig im Hinblick auf die Auswahl des Lehrers sind. Also, in diesem Sinne: Rock on!🤟

  3. Profilbild
    Klaus B.

    Ich habe 45 Jahre autodidaktisches Bassspielen auf der Uhr, aufbauend auf zuvor 4 Jahre relativ intensiven Klavierunterricht mit Lehrer, so dass wenigstens die Noten kein Problem darstellten. Bass-„Stunden“: Exakt 0.

    Rückblickend bin ich mit dem was ich so erreicht habe, wirklich nicht unzufrieden, aber rückwirkend betrachtet würde ich das niemals wieder ohne Lehrer machen. Ich musste sehr viel Mühe aufwenden, mir schlechte Angewohnheiten wieder abzutrainieren, die ein Lehrer gar nicht erst hätte einreißen lassen.

    Was gerne übersehen wird: Ein Instrument zu erlernen besteht nicht nur darin, sich anzutrainieren, wie man die Finger bewegen muss, damit am Ende der Lieblingssong rauskommt. Es geht um die Bedienung und das Handling des Instruments, das Erlernen einer musikalischen Sprache (wenn man nicht nur Unsinn brabbeln will), die Ausbildung einer unverzichtbaren Disziplin, die man spätestens in der Band bzw. im Ensemble brauchen wird.

    Das Erlernen eines Instruments muss nicht Spaß machen. Es geht vielmehr darum, ständig aus der Wohlfühl- und Komfortzone rausgetrieben zu werden, weil diese nur so wachsen kann. Wenn man dann das, was man gelernt hat, beim Spielen plötzlich anwenden und abrufen kann, dann setzt auch der Spaß ein. Versprochen.

    • Profilbild
      der.marder

      @Klaus B. Bei dieser Meinung muss ich mich Klaus B. anschließen. Sofern es möglich ist (!) würde ich jedem Anfänger zumindest für die ersten Stunden einen Lehrer empfehlen. Es ist danach sooo viel einfacher Fortschritte zu machen – weil man sich einfach so viele falschen Sachen nicht antrainiert.

      Meine Erfahrung: Mein Erster Lehrer war super streng, was Haltung und Technik anging. Damals habe ich es gehasst („das gehört sich so“ zieht als Argument bei einem 6 Jährigen halt nicht) – heute habe ich bei vielen Sachen weniger Schwierigkeiten, weil die Technik stimmt.

      • Profilbild
        Sonja (Team DelayDude) RED

        @der.marder Ich bin total bei Euch beiden (@Klaus.B und @der.marder): Es gibt definitiv Momente am Bass und an jedem anderen Instrument, die einfach überhaupt keinen Spaß machen und wer behauptet, dass er oder sie nie den Moment erlebt hat, in dem man sein Instrument einfach in die Ecke geworfen hätte, wird vermutlich nicht die Wahrheit sagen.

        Ganz wichtig ist in meinen Augen immer, eine Übungseinheit, die vielleicht etwas frustrierend war, mit einer Übung abzuschließen, bei der man schon ganz gut ist, um sich die positiven „Vibes“ zu erhalten😉

  4. Profilbild
    Phash

    ich spiele zwar keinen Bass, denke aber, für Gitarren gilt das selbige analog.

    ich habe während Corona nach Möglichkeiten gesucht. vor Corona war ich bei 2 Gitarren Lehrern, das hat mir noch viel gebracht…
    ein paar online Videos auf YT waren nett, aber am Ende zu durcheinander.

    ich habe dann einen online Kurs gekauft und dort viel und lange nach deren Plan gemacht. leider war dann nach 3/4 irgendwie die Luft raus. der Kurs wurde auch liebloser.
    aber für die Basics hat es gereicht. habe danach online einen Lehrer genommen, das hat wieder Motivation gebracht und etwas Druck. auch die Korrektur einiger Sachen, die ich noch falsch gemacht habe, haben mir viel geholfen.
    ein paar Tricks aus dem Erfahrungsschatz des Lehrers haben mir auch weiter geholfen.

    jetzt suche ich noch nach einem offline Lehrer, der mir bei ein paar Technik Problemen weiter hilft und ggf. noch ein paar Tipps raus haut und mich bei ein paar Liedern unterstützt.

    alles in allem denke ich, dass vielen eine Mischung aus online Kurs plus Lehrer am meisten helfen würde.

  5. Profilbild
    Ark

    Nachdem ich seit vielen Jahren Cello und Gitarre spiele, erst selbst gelernt, dann mit Lehrer, überlege ich nun, ob ich noch mit dem e-Bass anfange. Die Anfänge traue ich mir zu, alleine mit dem Internet hinzubekommen. Meine Tochter zeigt mir momentan aber sehr deutlich, wie wichtig ein Lehrer bei Kindern ist. Sie könnte sich die Anfänge nicht einfach selbst lernen, würde sich, wenn man nicht immer wieder korrigiert, Fehler oder falsche Haltungen beibringen. Lehrer aus Fleisch und Blut machen daher, meiner Meinung nach schon Sinn, besonders bei Kindern.

    • Profilbild
      Sonja (Team DelayDude) RED

      @Ark Oh ja, den Punkt finde ich super wichtig: Früh mit einem Instrument zu beginnen, macht es in meinen Augen so viel leichter. Und klar, dann geht ohne einen Lehrer aus Fleisch und Blut in meinen Augen gar nichts. 🎸

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