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Test: Allen&Heath XONE:PB, Patchbay

11. September 2014

Schon guten Anschluss gefunden?

Jeder DJ kennt das: Man kommt in den Club und es herrscht Kabelsalat. Keiner kennt sich aus, meistens kümmert sich auch keiner – der Night-Leader ist nett, aber unwissend. Es gilt also Eigeninitiative. So denkt natürlich jeder und (Achtung: Klischee und Ausnahmen bestätigen die erlebte Regel) häufig sieht man dann den frischen Controller-DJ mit seinen Kabeln den Salat verschlimmern und unschlüssig dastehen mit der Frage, wo er sich denn nun eigentlich am Main-Mixer anschließen soll. Spätestens, wenn ein DJ an einem Allen&Heath die Cinch-Stecker vertikal einsteckt, weiß man, jetzt wird Hilfe benötigt.

Allen&Heath, gutes Stichwort: Die britische Firma, die eigentlich ja eher den Mixer in den Club stellt, bietet schon seit einiger Zeit eine Lösung: die Allen&Heath XONE:PB.
Die Patchbay für den Club oder für zu Hause soll den Kabelsalat entwirren, schnelles und direktes Anschließen ermöglichen und die Verkablung an den Geräten vor Ort schützen und schonen.

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Die Allen&Heath Xone Patchbay

Die Allen&Heath XONE Patchbay

Im 19″-Format als 1-Höhen- Rackeinheit kommt die Patchbay ohne viel Lieferumfang aus. Mehr als Rackschrauben und eine englische Bedienungsanleitung wird der Käufer nicht finden, braucht er aber auch nicht. Durch die genormten Maße findet das Gerät Platz in jedem Rack neben Amps oder EQs, erfahrungsgemäß stehen diese aber nicht unbedingt in der direkten Zugriffsnähe des DJs. Durch die geringe Tiefe kann es jedoch problemlos schräg hinter einem DJ-Setup verbaut werden.

Vier Stereowege stehen dem Nutzer zur Verfügung, zumindest rückseitig, sei es für Line- oder Phono-Signale.
An der Vorderseite befinden sich unterschiedliche Ausgänge jeglicher Zuspieler und ein Anschlussfeld, welches der Rückseite eines DJ-Mixers entsprechen würde. Hier, also an der Vorderseite, können sich DJs Signale abgreifen und sich gleichzeitig mit den eigenen Kabeln anschließen.

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Das klingt nun im ersten Moment ein wenig unübersichtlich, aus diesem Grund sei ein Blick in die Bedienungsanleitung geraten.
Veranschaulichen wir es einmal anhand von Bildern und fangen mit der Rückseite an.

Die Rückseite der Patchbay ist übersichtlich.

Die Rückseite der Patchbay ist übersichtlich.

Diese ist relativ einfach und überschaubar: Es gibt je vier Stereoeingänge und vier Stereoausgänge, jeweils in Cinch. Channel 1 und Channel 4 sind standardmäßig als Line-Pegel konfiguriert, die Kanäle 2 und 3 sind für den Phono-Pegel eingestellt. Zwei Plattenspieler und zwei CD-Player finden hier als ihre Anschlussmöglichkeit.

Im internen Modus genutzt ist das Ergebnis nun dasselbe, als würde man das Kabel vom Zuspieler direkt in das Mischpult stecken.

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Forum
  1. Profilbild
    chain  AHU

    Wer seine DJz nicht richtig bezahlen kann, hat dafür auch kein Geld und lieber Soundausfäll in kauf :)

    Lustiges Stück aHead!

  2. Profilbild
    twinpa

    Mal ne doofe Frage: was ist damit gemeint, bei einem A&H Mixer die Cinch Stecker vertikal reinstecken zu wollen?
    :-)

    • Profilbild
      Johannes Bollmann  RED

      Gibt keine doofen Fragen ;)

      Bei einem A&H Mixer sind die Stereo-Pärchen der Cinchbuchsen nebeneinander angeordnet, also horizontal.
      Bei einem Pioneer DJ-Mixer hingegen sind die zusammengehörigen Pärchen übereinander angeordnet, vertikal.

      Häufig sieht man nun DJs, die ein Pioneer-Pult gewöhnt sind, die Stecker übereinander in ein A&H-Mixer stecken und dann verzweifeln, weil ihnen eine Kanalseite fehlt.

      Das ist alles..

      • Profilbild
        twinpa

        Ach, so war das gemeint. Hab mich gewundert, weil ich selber seit kurzem nen A&H Mixer hab und schon Angst hatte, was falsch zu machen. ;-)

        Danke für die Erläuterung!

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