Test: Alto Über, PA Lautsprecher mit Batteriebetrieb

5. Mai 2019

Aktive PA Power ohne Steckdose

Alto Über PA

Alto Über PA mit Batteriebetrieb

Alto Über – ein Name, der anglophonen Menschen dieser Welt sicherlich nicht so leicht über die Lippen geht. Wahrscheinlich klingt der Name in diesen Fällen dem Dienstleistungsunternehmen für Personenbeförderung recht ähnlich. Ob in Zukunft dort bei „Call an Uber“ ein privates Taxi oder die Bestellung einer Alto Über Battery-Powered Performance PA für den Messestand oder die Demo vor dem Weißen Haus gemeint ist, bleibt zu dieser Zeit wohl nur Spekulation. Keine Spekulation hingegen bietet die Leistung der kleinen handlichen Kiste, die wir uns in diesem Testbericht näher anschauen wollen.

Alto Professional für Musiker gemacht

Der Hersteller Alto Professional existiert seit dem Jahr 2000 und hat sich auf die Fahne geschrieben, Produkte für den Bühneneinsatz herzustellen, die vor allem für Musiker gedacht sind und nicht ausschließlich für Tontechniker. Eine gute Verarbeitungsqualität, durchdachte Features und ein bezahlbarer Preis sind die Merkmale, die Alto den eigenen Produkten zuschreibt. Das Portfolio umfasst dabei Mischpulte, Lautsprecher, Drahtlossysteme und kleine Akku-PAs für Messen, Präsentationen und Straßenmusiker. Aus letzterer Sparte stammt dann auch die kleine Über Battery-Powered Performance PA.

Alto Über PA mit Batteriebetrieb

Was für ein Name! Manchmal frage ich mich schon, was in den Köpfen der Werbestrategen großer Hersteller vorgeht, wenn es um die Namensfindung für Produkte geht. Doch schauen wir mal auf das Wort „Über“ und spekulieren etwas ob seiner Bedeutung in Bezug auf das Produkt. „Über“ kann im Deutschen Präposition, Adjektiv, Adverb und Präfix sein. Ein lange Liste an möglichen Bedeutung gibt der Duden allein für die Präposition „über“ aus. In Verbindung mit einem Substantiv bedeutet „Über-“ als Präfix soviel wie „über allem stehend“, „alles beherrschend“ oder „übergeordnet“. Die englische Sprache hat das deutsche Wort in der Funktion als Präfix als „uber-“ mit gleicher Bedeutung übernommen. In Verbindung mit einem Subjekt übersetzen wir es dort als „Über-“, „Mega-“, „Super-“ und so weiter. Das soll uns als Erklärungsversuch reichen. Schauen wir uns an, was diesen Verstärker also so „mega“ macht.

50 Watt Spitzenleistung beziehungsweise 25 Watt RMS hören sich erst einmal nicht viel an. Dass derartige Zahlen noch nichts über die maximal erzielbare Lautstärke aussagen, wissen wir. Der Hersteller ist von der Leistung überzeugt und warnt uns gleich mit einer Tabelle im Benutzerhandbuch vor gefährlichen Schalldrücken in verschiedenen Alltagssituationen und der maximalen Einwirkdauer, der man sich diesen Schalldrücken aussetzen darf, ohne einen Gehörschaden zu riskieren.

Angetrieben werden ein 6,5“ Woofer sowie ein 2.0“ Tweeter. Daraus resultiert laut Hersteller ein Frequenzgang von 90 bis 20.000 Hz. Mit Strom versorgt wird die Über Battery-Powered Performance PA, wie der Name bereits vermuten lässt, über einen integrierten Akku oder ein handelsübliches Kaltgerätekabel für den Anschluss an eine Steckdose. Das Gewicht von rund 7,6 Kilogramm wird hauptsächlich durch die integrierten Akkus bestimmt. Dabei handelt es sich um Bleiakkus mit 12 Volt, 5 Amperestunden. Die maximale Nutzungsdauer gibt Alto mit bis zu 50 Stunden an. Das ist eine Menge, hängt aber natürlich auch von der Nutzung ab. Sind alle Regler auf Vollanschlag, dürfte sich diese Zeit deutlich verringern.

Verarbeitung der Alto Über PA

Wie die meisten günstigen Produkte besteht die Über PA hauptsächlich aus Kunststoff. Die Lautsprecher werden durch ein Frontgitter geschützt.

Alto Über PA

Hinter dem Frontgitter sind deutlich die beiden Speaker und der Bassreflexport zu erkennen. Die Seitenverkleidung ragt etwas in den Abstrahlbereich des Hochtontreibers hinein, sodass dort Interferenzen zu erwarten sind.

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Oben befindet sich eine Mulde, in die perfekt ein Smartphone gelegt werden kann. Auch ein Mikrofon liegt dort sicher und kann nicht seitlich wegrollen. Rechts und links besitzt die Über PA zwei praktische Griffe. Der Boden ist mit vier großen Gummifüßen versehen. Was mich etwas irritiert hat, sind die Installations- und Sicherheitshinweise für den Betrieb auf einem Lautsprecherstativ. Die Über PA besitzt aber weder einen Flansch für die Aufnahme eines Stativs noch eine andere Befestigungsmöglichkeit. Sie muss also auf dem Boden oder einem Tisch stehend betrieben werden.

Alto Über PA

Klein, leicht, laut – der kleine Akku-Verstärker Alto Über PA

Anschlüsse der Alto Über PA mit Batteriebetrieb

Die Alto Über PA besitzt vier Eingangskanäle. Zwei davon sind mit XLR/TRS-Combo-Buchsen ausgestattet. Kanal 3 besitzt einen Bluetooth-Empfänger (Profile A2DP und AVRCP) mit einer Reichweite von bis zu 30 Metern. Das ist viel, der Standard liegt eher bei knapp 10 Metern oder darunter. Ich schreibe das auf die Liste meiner zu überprüfenden Herstellerangaben. Kanal 4 kommt mit einer TRS-Buchse im 3,5 Zoll Miniklinkenformat daher, um Zuspieler wie Tablets, Smartphones oder MP3-Player per Kabel anzuschließen. Ausgangsseitig verzeichnen wir einen Line-Out (6,35 mm Klinke). Ebenfalls zur Ausgangsseite möchte ich den Ladeport für USB-Geräte zählen, der +5 Volt bei 1 Ampere zur Verfügung stellt.

Alto Über PA

Das Bedien-Panel ist recht minimalistisch gehalten. EQs oder Effekte sucht man vergeblich.

Wenig über-raschend

Was kann dieses Über-Gerät denn nun alles? Nun, erstaunlich wenig. Lediglich vier große Regler zieren die Front. Alle sind mit „Volume“ beschriftet und können auch genau das. Während Kanal 1 und Kanal 2 jeweils eigene Regler besitzen, müssen sich die Kanäle 3 und 4 einen Regler teilen. Der verbleibende vierte Regler ist dem Master vorbehalten. Die Kanäle 1 und 2 bieten noch je eine Umschaltung von Line- auf Mikrofonpegel, der Kanal 3 eine Pairing-Taste für die Aktivierung des Bluetooth-Pairings. Ist dieses erfolgt, leuchtet daneben eine blaue LED. Das kennt man so auch von anderen Produkten. Neben dem Master-Regler ist noch eine Anzeige für die Batterielebensdauer vorhanden. Vier LEDs zeigen, welchen Ladungsstand der Akku noch besitzt. Neben den LEDs ist eine fünfstufige Skala von 0 bis 100 Prozent aufgedruckt. Direkt darüber ist der Netzschalter zu finden. Zwei weitere LEDs sagen uns, ob der Verstärker eingeschaltet ist oder gerade geladen wird. Wer auf EQs oder Effekte gehofft hat, wird enttäuscht. Auch ich hatte auf irgendeine Form der Klangregelung und zumindest einen einfachen Hall-Effekt aus einem per Smartphone oder Tablet zu steuernden DSP gehofft, Fehlanzeige. Die batteriebetriebene Über PA bleibt puristisch und wer mehr regeln möchte als die Lautstärke oder gar Effekte benötigt, muss das extern erledigen. Die USB-Buchse ist auch tatsächlich nur zum Laden von Geräten gedacht und nicht für das Abspielen von Musik von einem USB Stick. Darauf weist der Hersteller im Benutzerhandbuch in der Sektion „Fehlerbehebung“ explizit hin.

Bluetooth mit großer Reichweite

Mein erster Test soll per Bluetooth erfolgen. Dazu drücke ich die mit BT beschriftete Taste in Kanal 3 einige Sekunden lang, bis die Bluetooth-LED zu blinken beginnt. Nun kann ich mein iPhone 6s mit dem Verstärker koppeln. Das geschieht klaglos. Der Reichweitentest bestätigt die vom Hersteller angegebene Reichweite. Während bei anderen Geräten das Signal abreißt, sobald ich mich in den Nebenraum begebe, kann ich mich mit meinem iPhone 6s im Falle der Über PA auf den gesamten 135 Quadratmetern des Hauses ohne Signalverlust bewegen. Sehr gut.

Es sei erwähnt, dass die Alto Über PA das Koppeln von Bluetooth-Geräten per NFC erlaubt. Dazu muss das entsprechende Endgerät NFC-kompatibel sein. NFC gestattet die kabellose Nahbereichskommunikation und wird unter anderem für das kontaktlose Bezahlen verwendet. Da mein iPhone 6s NFC nur für das kontaktlose Bezahlen wie zum Beispiel per Apple Pay verwendet, konnte ich die Bluetooth-Kopplung per NFC nicht testen. Im Handbuch ist aber beschrieben, dass nach dem Einschalten der NFC-Funktion mit dem Smartphone nur kurz das NFC-Logo an der Oberseite der Alto Über PA berührt werden muss, um die Geräte zu koppeln. Als Code muss dann gegebenenfalls „0000“ eingegeben werden. Stößt man mit dem Gerät erneut leicht gegen das Logo, werden die Geräte getrennt.

Eingänge und Sound der Alto Über PA

Kommen wir zum Test der Mikrofoneingänge. Kann man diese vernünftig nutzen, wenn keine Klangregelung und kein Gain-Regler zur Verfügung stehen? Kombinierte Gain/Volume-Regler sind ja immer so eine Sache. Ich probiere das aus und schließe ein Sennheiser e945 an. Der Klang ist gut. Die Abstimmung auf hohe Sprachverständlichkeit getrimmt. Das ist sicherlich auch das Haupteinsatzgebiet der Über PA. Gesang geht auch, leidet aber unter einem fehlenden Effekt. Da es auch keinen Einschleifweg gibt, bleiben nicht viele (kostengünstige) Möglichkeiten, um einen Effekt in die Alto Über PA zu bekommen. Im Prinzip bliebe nur der Umweg über ein Mischpult oder das Vorschalten eines Tools wie dem Eventide Mixing Link, das dann wiederum das Einschleifen eines Effekts ermöglichen würde. Das würde aber dem günstigen Preis der Alto Über PA nicht gerecht, denn ein Eventide Mixing Link kostet erheblich mehr. Beim Anschluss von Gitarren oder Keyboards an den zweiten Kanal ist das nicht so kritisch, hier tun es dann auch die ohnehin oft eingesetzten Fußtreter oder internen Effekte des Keyboards. Eine Phantomspeisung gibt es übrigens nicht. Zwischenfazit: Wer Effekte benötigt, ist hier falsch und sollte sich anderweitig umsehen.

Leistung und Frequenzgang

Können 50 Watt Peak/25 Watt RMS laut sein? Ja, können sie. 106 dB (Lp A, fast) liefert eine schnelle Messung per App bei Rosa Rauschen und komplett aufgezogenem Volume-Regler (Kanal 3 und Master). Das reicht mir (und meinem Gehör) locker aus. Das Rauschen hält sich einigermaßen in Grenzen. Da habe ich in dieser Leistungs- und Preisklasse schon erheblich Schlimmeres erlebt.

Der Frequenzgang ist nicht wirklich superlinear. Das kann man aber sicherlich auch von so einem kleinen Gerät nicht erwarten. Oberhalb von 1.000 Hz wird es wild. Der Frequenzgang ist hier von vielen Einbrüchen gekennzeichnet, die wahrscheinlich ihre Ursache in Interferenzen haben. Glättet man das Messdiagramm zunehmend, kristallisiert sich das deutlich als Einbruch mit der Talsohle bei 2.000 Hz heraus. Danach geht es bis ca. 5.ooo Hz wieder steil nach oben. Von 200 Hz bis knapp 1.300 Hz ist der Frequenzgang als recht linear zu bezeichnen. Unterhalb von 200 Hz kommt es noch einmal zu einem Boost mit einer Spitze bei 100 Hz. Unterhalb von 80 Hz geht es dann steil bergab. Unterm Strich kann man den vom Hersteller angegebenen Frequenzgang also bestätigen. Wer aber den Klang eines teuren PA- oder Studiolautsprechers erwartet, wird enttäuscht. Das, was die Alto Über PA soll, macht sie gut. Nicht mehr, nicht weniger.

Es sei noch erwähnt, dass alle Regler und Schalter absolut knackfrei agieren.

Alto Über PA

Einige Messungen der Alto Über PA unter üblichen Betriebsbedingungen: Aufstellung auf einem Tisch mit den Speakern auf Höhe der Tischkante, um Reflexionen durch die Tischplatte zu vermeiden. Messabstand ca. 1 Meter.

Alto Über PA

Frequenzgangmessung (Glättung von 1/12 Oktave).

Alto Über PA

Frequenzgangmessung (Glättung von 1/48 Oktave)

Reichlich Akkuleistung für Dauerbetrieb

Da ich den Verstärker nicht 50 Stunden lang laufen lassen wollte, habe ich den Akkustand über den Testzeitraum dokumentiert. Nach der vollen Ladung fiel die Ladestandsanzeige nach kurzem Musikhören über Bluetooth recht schnell von 100 Prozent auf irgendetwas zwischen 50 und 75 Prozent ab. Da verweilte trotz der vielen Tests unter Volllast, den Messungen, Musikeinspielungen per USB etc. die Anzeige für mehrere Stunden. Auch nach fünf Stunden war keine Änderung zu verzeichnen. Lediglich beim Test der Maximallautstärke fiel sie einmal kurz auf unter 50 Prozent, stieg dann aber erneut auf den alten Wert an, nachdem der Verstärker wieder unter Normallast lief. Die Anzeige scheint also sich der jeweiligen Belastung anzupassen und warnt den Nutzer, sollte eine hohe Belastung zu einer beträchtlich kürzeren Akkulaufzeit führen. Rechne ich die bisherige Laufzeit hoch, dürften die Herstellerangaben gut mit der Realität übereinstimmen, denn auch nach zehnstündigem Dauerbetrieb gab es hinsichtlich der Ladestandsanzeige keine Änderung.

Fazit

Die Alto Über PA mit Batteriebetrieb ist ein kleiner Akku-Verstärker, der sich besonders gut für Messestände, Straßenmusiker oder auch mal für die eine oder andere Chorprobe, bei der ein Mikrofon oder ein Verstärker für ein Stagepiano, eine Gitarre oder ein Keyboard benötigt wird. Die Leistungsangabe sollte nicht abschrecken, denn der kleine Verstärker ist wirklich laut. Bei einem Verkaufspreis von 159,- Euro ist dem kleinen Amp ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bescheinigen. Kein High-End, aber ein solides Tool für Kleinkunst, Messe und Co.

Plus

  • geringes Gewicht
  • trotz wenig Leistung ausreichend laut
  • lange Akku-Laufzeit
  • einfach zu bedienen
  • Preis

Minus

  • kein EQ/keine Effekte

Preis

  • Ladenpreis: 159,- Euro
Forum
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    Woody  

    Aus einem 6,5″er in einer solch schnuckeligen Plastik-Kiste kann, wie beschrieben, unten herum nichts wirklich befriedigendes heraus kommen. Was den Sound angeht, habe ich da so meine Zweifel. ;)

    Was mich aber bei solchen Mini-PA’s mit optionaler Bluetooth-Anbindung interessiert, wird bei den diversen Testberichten nie erwähnt – nämlich ob und wenn wie solche Kisten via Bluetooth als doppeltes Lottchen (Stereo) – also links und rechts voneinander getrennt gefüttert werden können!? …. gibt’s für so was (selbstverständlich) eine App und wird deshalb nie erwähnt?

    Oder wird ein solches (aus meiner Sicht erwartbares) Feature deshalb nicht erwähnt, weil Stereobetrieb mit zwei solcher Kisten gar nicht vorgesehen ist und auch nicht erwartet wird?

    Das „Koppeln von Bluetooth-Geräten per NFC“ hab‘ ich jetzt ehrlich gesagt nicht verstanden, zumal mich eher das Koppeln zweier Boxen zu einem Stereo-Set interessieren würde.

    Bin schon länger auf der Suche nach einer handlichen, mobilen und vor allem kabellosen Stereo-Möglichkeit (möglichst Bluetooth). Vielleicht weiß ja hier jemand was!?

    Grüße – Woody

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      Markus Galla  RED

      Das ist nicht vorgesehen und könnte nur dann funktionieren, wenn eine Box ihr Signal an die andere senden würde und das Handy nur mit der ersten Box verbunden ist. Das ist hier aber nicht der Fall.

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        Woody  

        Hallo Markus – Danke für die Antwort! ….. hab trotzdem gerade einen Knoten im Kopf; es ist also demnach ohnehin nicht möglich, via Bluetooth zwei Empfänger gleichzeitig zu füttern – also zwei Verbindungen herzustellen!? Wenn’s so ist, wird allerdings ein Schuh daraus.

        Gibt’s denn aktive Boxen-Systeme, die so etwas bieten – in handlicher Größenordnung? Ich hab bislang nur Systeme finden können, mit denen dann die „Host“-Box (links mit Bluetooth) mit der zweiten Box (rechts) per Kabel verbunden werden muss – strafverschärfend mit einem speziellen Kabel mit unzureichender Länge. ….. wobei bei solchen Produktbeschreibungen nie die Stereotrennung erwähnt wird.

        Grüße – Woody

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          Markus Galla  RED

          Hi, gibt es, die nutzen dann aber nicht Bluetooth. Die MOM von Omnitronic kann das bei entsprechender Ausstattung. Ist aber teuer und kein High-End.

          • Profilbild
            Woody  

            nochmal vielen Dank. Dies mit Sender zu realisieren, ist dann natürlich naheliegend; das Modul-System funktioniert dann wohl nur in relativ großen Kisten – finde ich grundsätzlich ’ne gute Idee.

            Ich frage mich, warum man bei den aktuellen Bluetooth-Boxen für den Hausgebrauch noch nicht an ein echtes 2-Boxen-Stereo-System gedacht hat, das tatsächlich auch kabellos funktioniert!? Scheinbar ist die Zeit, in der man sich noch tolle Stereoanlagen zu hause hingestellt hat, um echtes Stereo zu genießen vorbei!? …. mit dem Trend zum Kleinen sind wohl auch die Ansprüche an den Sound geschwunden!?

            Ich persönlich bin an ein weitestgehend kabelloses Stereo-System interessiert, was ich als 2. Abhöre für den Raum nutzen kann, um den Mix in einem „Standard-HiFi-Sound“ zu testen – sozusagen als Ergänzung zu meinen neutralen Nahfeldmonitoren. ….. große Studio-Monitore kann ich mir ohnehin nicht leisten. Cool wäre es, wenn man dazu die Boxen ohne Kabel-Stolperfallen flexibel im Raum aufstellen könnte. Dafür ist das MOM von Omnitronic allerdings etwas „overdressed“, um es mal so auszudrücken – und natürlich zu teuer.

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