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Test: Behringer, V-Tone Bass BDI21, Effektgerät für Bass

(ID: 1217)

Nach all diesen Randnotizen, nun aber zum eigentlichen Testobjekt. Das Gerät liegt mit einem Gewicht von gerade einmal 460 g und den Abmessungen von ca. 13 x 10 x 5 cm gut in der Hand und sollte aufgrund dieser Spezifikationen und seines Bodenpedal-Designs selbst auf kleineren Effektboards Platz finden. Auch wenn man es dem Behringer V-Tone nicht gleich ansieht, wurde auf ein massives Hüllmaterial aus Metall verzichtet. Stattdessen besteht die äußere Schale aus einem Hartplastik mit silbrig schimmernder Lackierung, was erst durch direkten Fingerkontakt auffällt. Trotz der Plastikhülle macht der Preamp einen äußerst stabilen Eindruck, so dass selbst härtere Fußtritte kommentarlos eingesteckt werden sollten. Welche Figur die Lackierung beim strapaziösen Einsatz auf einem Effektboard macht, kann in einem solchen Kurzzeittest nur schlecht eingeschätzt werden. Dies bedarf einem langfristigen Praxiseinsatz.

-- Behringer V-Tone Bass BDI21 Bedienfeld --

— Behringer V-Tone Bass BDI21 Bedienfeld —

Das Design dieser Tretmine macht einen modernen, eigenständigen Eindruck und orientiert sich keineswegs an altbekannten Formaten anderer Hersteller. Abgerundete Kanten mit einer leichten Wölbung am unteren Ende prägen die Form des V-Tone. Diese Wölbung setzt sich in der elliptischen Umrandung des Fußschalters fort, die mit einer silbrigen Einlage regelrecht aus dem Gesamtbild hervorsticht.

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Neben dem Fußschalter und der schwarzen Beschriftung in Form von Behringer Firmenlogo und Produktnamen, sind auf der Frontblende noch weitere sechs Potis zur Klangregelung, ein Schalter zur Aktivierung des Ground-Lift und eine Status-LED zu finden. Im Einzelnen lassen sich über die sechs Potis auf die Parameter PRESENCE, DRIVE, TREBLE, BASS, LEVEL und BLEND einwirken.

Hinsichtlich der Verarbeitung und Qualität der eingesetzten Materialien gibt es kaum etwas zu bemängeln. Der Fußschalter, wie auch die Potis oder der Ground-Lift-Schalter arbeiten tadellos. Lediglich bei den Potis war ein leichter Unterschied im Drehwiderstand zwischen den PRESENCE– und BLEND-Potis zu den restlichen Reglern auffällig. Diese ließen sich etwas leichter verdrehen als der Rest. Allerdings war selbst dieser Drehwiderstand noch so hoch, dass sich festgelegte Einstellungen auf keinen Fall von alleine ändern sollten.

Weiter geht es auf der oberen Seitenfläche, auf der ein 1/4″ Klinkensteckereingang für Instrumente und ein gleichformatiger Ausgang zum Anschluss an einen Verstärker zu finden sind. Darüber hinaus zeigt sich hier natürlich noch, einer D.I.-Box entsprechend, ein weiterer Ausgang im XLR-Format, so dass man den V-Tone Bass BDI21 ganz ohne lästiges Verstärker Schleppen direkt als Recording-Tool oder zum Anschluss an eine Haus-PA nutzen kann.

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Da sämtliche Klinken- und XLR-Anschlüsse auf der oberen Seitenfläche angeordnet sind, könnte man den V-Tone äußerst platzsparend auf einem Effektboard zwischen andere Effektgeräte gleicher Bauweise einsetzen und verbinden. Wäre da nicht der Anschluss des Netzteilsteckers auf der rechten Seitenfläche, der dieses Konzept in Luft auflöst, sofern man den sicheren Betrieb mit einem Netzteil vorzieht.

Sollte man im Notfall doch einmal auf Batteriebetrieb umsteigen müssen, genügt ein Blick auf die Unterseite des Gerätes. Hier befindet sich neben dem gummierten und somit rutschsicheren Fuß der Zugang zum Batteriefach. Dieses lässt sich ganz ohne Werkzeug öffnen und bringt sogleich das Anschlusskabel zum Anschluss der Batterie zu Tage.

Soweit die Hard Facts des Behringer V-Tone Bass BDI21. Wie sich der kleine Preamp in der Praxis schlägt, wird der folgende Abschnitt klären.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wie sag ich immer:

    „Musst dich nicht schäm‘
    kannst ruhig Behringer nehm“

    Guter und ehrlicher Artikel über ein sehr grenzwertiges Gerät, frag mich aber warum man sowas testen muss. Es gibt da sicher hochwertigere Produkte dieser Firma, die noch eher mal einen Blick verdient haben.

    Also Ulli nicht so geizig und deck mal die Amazona Tester mit anständigen Testgeräten ein. ;)

  2. Profilbild
    markusd

    Ich neige nicht zum Behringer Bashing, da sich auch einige gute Produkte im Sortiment befinden, wie die B1031A Monitore. Allerdings war ich vor ein paar Jahren vom BDI-21 sehr enttäuscht. Der Sound setzt sich in keiner Variante durch und er ist ein absoluter Batterievernichter.

    • Profilbild
      Tyrell RED 1

      @markusd Kann ich leider nicht unterschreiben. Habe einige Treter von Behringer und bin heute noch sehr zufrieden.

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