Test: Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp, Gitarrenverstärker

25. April 2020

Portabler Mini AMP für 69,-€

Vorwort der Redaktion:

Leo.B.Goode bereichert seit einigen Wochen die Redaktion mit Tests von einem Einsteiger für Einsteiger. Dabei sind vor allem Produkte unter 100,-€ im Fokus.

So groß wie eine Schuhschachtel, der FLY 3 AMP

Der Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp ist nicht nur einer der kleinsten ( Länge: 17cm, Breite: 10cm, Höhe: 12cm)   sondern auch einer der billigsten Verstärker (69 €) die auf Thomann zum finden sind, des halb erwartet man sich beim Kauf nicht sonderlich viel. Aber ein so schöner, relativ billiger Übungsamp kann ja auch nicht schaden. Und dann kommt er an und haut einen nicht nur mit seinem Sound um.

Lieferumfang

Doch kommen wir als erstes mal zum Lieferumfang. Der Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp kommt ihn einer ziemlich stylischen, kleinen Box an, die von oben bis unten mit Infos zum Verstärker vollgekleistert ist. Hauptsächlich werden dort die Features des Amp aufgezählt, darauf kommen wir aber gleich noch einmal zurück. In der Box selbst ist dann zum einen das Handbuch und zum anderen der Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp selbst.Da der Verstärker batteriebetrieben ist, diese waren sogar schon dabei, braucht nicht unbedingt ein Netzteil, ein mitgeliefertes gibt es jedoch nicht, das müsste man sich noch extra kaufen was ich persönlich ein bisschen unnötig finde.

Der portable Gitarrenamp

Nun zum Verstärker. Wie schon erwähnt ist dieser ziemlich hübsch anzusehen, ein schönes Zusammenspiel aus Brauntönen im Retrolook, die Plastikverarbeitung fühlt sich jedoch ein wenig billig an. Auf der Oberseite sind neben Powerknopf und Input noch vier Regler für Volume, Bass, Treble und Echo, das sich mit einem kleinen Regler noch weiter einstellen lässt. Außerdem gibt es noch einen MP3 und einen Mikrofon Eingang. Auf der Rückseite befindet sich der Eingang für ein Netzteil und für den Blackstar FLY 103 Acoustic Extension, einen separat erhältlichen Lautsprecher mit dem sich der Verstärker in eine 6W Stereoanlage verwandeln lässt. Dieser kostet allerdings noch einmal 26 €, hier muss jeder für sich selbst entscheiden inwiefern sich das lohnt.

.. und so klingt der Blackstar FLY 3 AMP

Endlich kommen wir zum Sound, hierzu lässt sich ganz allgemein sagen… der Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp ist nun mal ein Übungsamp , doch dafür macht er seine Sache ziemlich gut. Beim Kauf erwartet man natürlich nicht allzu viel, aber ich denke es wäre doch sinnvoll ihn mit einem Verstärker zu vergleichen der etwas mehr „Wums“ hat, wie zum Beispiel dem Katana Boss 50. Mit seinen 3W hält der Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp in einem normalen Raum doch relativ gut mit. Natürlich haut es einen nicht so um wie volle 50 W aber der Sound selbst ist doch ziemlich gut. Für seine Größe hat er im Vergleich mit dem Katana Boss 50 einen schönen vollen und warmen Sound der für Akustik-Jam-Sessions vollkommen ausreicht. Mit einem relativ satten Sound und ein paar kleinen Effekten eignet er sich auch prima als Reiseakustikverstärker. Ein Problem habe ich jedoch mit seiner Performance, nämlich der ständig anhaltende Unterton, den man trotz vielen Herumprobierens einfach nicht wegbekommt, der auf Dauer doch ein wenig nerven kann. Doch darüber lässt sich auch hinwegsehen, nein besser hinweghören.

Ein ungleiches Paar, aber nur so sieht man den Größenunterschied.

Fazit

Als Fazit kann man sagen, sei es als Straßenmusiker oder Akustikgitarrist unter E-Gitarren, ist man in Jam-Sessions einfach zu Leise und möchte sich mit seiner Westerngitarre Gehör verschaffen, dann ist der Blackstar FLY 3 Acoustic Mini Amp perfekt geeignet. Möchte man jedoch große Konzerte spielen, dann sollte man lieber zu etwas anderem greifen, denn dafür hat dieser Akustikverstärker mit seinen 3 W einfach nicht genug Wumms. Doch zum kleinen Spiel und zum Akustik Klimperspaß mit Freunden reicht es allemal.

Plus

  • Niedriger Preis
  • Schönes Aussehen
  • Zusatzeffekte

Minus

  • Kein Netzteil beinhaltet
  • Grundrauschen

Preis

  • 69 €
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