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Test: Bogner Ecstasy Red, Verzerrerpedal für Gitarre

29. März 2016

Großer Name, großer Sound!

Ein Gitarrenverstärker von Bogner – das dürfte für viele unter uns ein Wunschtraum sein und vermutlich auch bleiben. Die Amps und Boxen des amerikanischen Herstellers mit schwäbischen Wurzeln befinden sich eindeutig in der Premium-Liga der heute erhältlichen Vollröhrenamps, darüber besteht unter Fachleuten kein Zweifel. Ganz besonders begehrt unter den handgefertigten Boliden aus Kalifornien ist das 100 Watt starke Ecstasy Röhrentop, der mit einem Verkaufspreis von rund 4000,- Euro allerdings auch nicht mal eben so mit dem Geld aus der Kaffeekasse finanziert werden kann.

 

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— Bogner Ecstasy Red —

 

Das weiß wohl auch Mastermind Reinhold Bogner und entwickelte mit seinem Team zwei Pedale, die den Sound des begehrten Ecstasy Amp möglichst nahekommen: das Ecstasy Blue und das Ecstasy Red. Die blaue Ausführung steht dabei für die eher gemäßigteren Sounds von Clean bis Crunch, das rote Modell dagegen bedient die Klientel, die vornehmlich auf die typisch saftigen, kalifornischen High Gain Sounds den Fokus richtet. Wir beginnen gleich mit der Vollbedienung in Sachen High Gain, dem Bogner Ecstasy Red.

Facts & Features

Bevor das Bogner Ecstasy Red die Ohren erfreut, sind erst einmal die Augen dran. Schon allein die Optik dieses Pedals erweckt bereits das Gefühl, die hart ersparten 300,- Euro gut angelegt zu haben. Mit seiner Metalliclackierung in kräftigem Rot und den strahlend weißen Chickenheadpotis wirkt das 135 x 46 x 86 mm große Metallgehäuse einfach sehr edel und eigentlich viel zu schade, um ein tristes Dasein auf dem Pedalboard anzutreten. Damit es dort nicht zu unnötigem Platzverlust kommt, besitzt das Pedal sämtliche Anschlüsse an seiner Vorderseite, fest mit dem Gehäuse verschraubt und sogar noch mit cremeweißen Unterlegscheiben garniert. Neben den Klinkenbuchsen für Ein- und Ausgang befindet sich hier noch ein weiterer Anschluss für ein Remote Pedal, mit dem sich die Funktionen des Ecstasy Red fernsteuern lassen. Eine sehr praktische Funktion, falls man im Setup einen Looper für die Schaltfunktionen einsetzt.

Den Abschluss bildet die Buchse für ein 9-Volt-Netzteil. Das befindet sich zwar nicht in der Verpackung, muss aber auch kein Besonderes sein, denn das Ecstasy Red lässt sich mit den gängigen Adaptern im standardisierten Ibanez/BOSS Format problemlos betreiben. Und wer es gerne unabhängig vom Stromnetz hat, der kann auf der Unterseite über einen Schnellverschluss auch eine Batterie einsetzen. Und die befindet sich sogar im Lieferumfang.

 

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