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Test: Carl Martin, Quattro, Gitarren-Multieffektpedal

Den zweiten Teil des Carl Martin Quattro bestimmen die Overdrive-Effekte. Es lassen sich zwei Overdrive-Grundeinstellungen bestimmen, welche in ihrer Intensität mit den zwei DRIVE-Reglern eingestellt werden können. Ein TONE-Poti bestimmt den Sound dieses Overdrive-Moduls mit der Wirkung eines High Cut-Filter, und ein LEVEL-Regler dient der Anpassung der Lautstärke. Unterhalb der Overdrive-Sektion dient zum einen der Schalter OVERDRIVES zur Aktivierung des Verzerrer-Moduls, der Switch DRIVE SELECT wählt zwischen den vorjustierten Grundeinstellungen. Da LEVEL und TONE aber für beide Grundeinstellungen wirken, lassen sich in der Lautstärke beziehungsweise im Ton die beiden Verzerrersounds nur gemeinsam bestimmen.

Den dritten Teil des Effektweges bestimmt der Vintage-Chorus mit seinen beiden klassischen Parametern SPEED und DEPTH. Viele Mythen ranken sich ja um den analogen Chorus-Effekt, soll er doch in seiner Klangqualität bis heute noch von keinem digitalen Pendant je erreicht worden sein. Im Praxisteil dieses Artikels werden wir in jedem Falle darauf noch näher eingehen.

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Den Abschluss in der Signalkette bildet das Vintage-Echo. Wie der Name schon vermuten lässt, hat man es hier nicht mit einem High-Tech-Echo und einer Verzögerungszeit im Minutenbereich zu tun, sondern vielmehr mit einem Echo-Effekt, welcher auf Basis der guten alten Analog-Echos mit all ihren „charmanten Schwächen“ wie Lo-Fi-Rauschen und Verzerrungen basiert. Die Delay-Zeit wird durch zweimaliges Betätigen des TEMPO-Switches bestimmt, für weitere Signalbearbeitungen dienen die Potis ECHO (für die Stärke des Delay-Signals), REPEAT (für die Anzahl der Wiederholungen) sowie TONE für den Klang der Wiederholungen. Ähnlich wie im Overdrive-Modul arbeitet das TONE-Poti hier wie eine Art Filter, welches die Delays entweder höhenreich und „crisp“ oder aber bassiger und somit voluminöser klingen lässt. Die maximale Delay-Zeit des Vintage-Echos beträgt eine Sekunde, was in der Regel für die meisten Anwendungsbereiche ausreichen sollte.

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Wie bereits weiter oben schon erwähnt, kann die Hardware absolut überzeugen: Die Potis laufen weich aber nicht zu leicht auf ihren Achsen, und die robusten Metallswitches scheinen ebenso für die Ewigkeit gebaut worden zu sein. Und das Ganze dazu noch verpackt in ein äußerst solides Metallgehäuse, welches Erinnerungen an die ersten Multi-Effekte aus den frühen 80ern weckt. Nun also Butter bei die Fische – und das Quattro vor den Amp gesteckt!

-- Endorser nicht nur für Ibanez, sondern auch begeisterter Quattro-Spieler: Andy Timmons --

— Endorser nicht nur für Ibanez, sondern auch begeisterter Quattro-Spieler: Andy Timmons —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    olerabbit

    Das Quattro bietet leider keinen FX Loop.

    Es kann also nur – wie im Test ja so ganz nebenbei im Kleingedruckten angemerkt – VOR einem (am besten nur 1-kanaligen) Amp betrieben werden.

    Hat man einen 2-kanaligen Amp (Clean + Lead) mit einen FX Loop – so wie ich -, kann man entweder nur die Pre- oder nur die Post-Effekte des Quattro verwenden. Die 4-Kabel-Methode ist mit diesem Gerät leider nicht machbar.

    Das ist für mich ein großer Minuspunkt, der im Test leider unerwähnt bleibt.

    • Profilbild
      Stephan Güte  RED

      Hi olerabbit,

      das Quattro besitzt einen FX-Loop, was man im Artikel auch nachlesen kann.

      ..“sowie ein Effektweg, der es erlaubt, externe Effekte wie das heiß geliebte Distortion-Pedal oder andere unverzichtbare Effekte einzuschleifen und somit dem Gesamtsound des Quattro beizufügen. Sein Platz liegt zwischen dem Overdrive- und dem Delay-Modul,..“

      Gruß,

      Stephan

      • Profilbild
        olerabbit

        Danke für den Hinweis, das muss ich wohl überlsen haben, sorry.

        Dann klingt das Teil also nicht nur gut, man kann es auch mit der 4KM nutzen. Perfekt.

        • Profilbild
          Stephan Güte  RED

          Ja, man kann es so nutzen wie Du beschreibst. Und es lohnt sich wirklich, das Teil klingt ma richtig FETT!

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