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Test: Dynaudio LYD 7, Studiomonitore

Was besonders aufgefallen ist

Die Transportkartons sind mit einem Aufreißband verschlossen, somit ist es unmöglich, jemanden eine Demo-Box oder Rücksendung als Neuware aufs Auge zu drücken. Ist die Originalverpackung einmal geöffnet, lässt sie sich optisch nicht mehr „original verpacken“. Feine Sache!

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Die Anleitung ist eine Freude, man muss allerdings des Englischen mächtig sein.
Kurz und knapp und gut bebildert wird leicht verständlich alles Wesentliche erklärt.
Zudem wurde ein ästhetisch ansprechendes Papier gewählt, mir gefällt so etwas.

Die mögliche Maximallautstärke ist enorm! Ich konnte nirgendwo herausfinden, ob in die Lautsprecher Limiterschaltungen eingebaut wurden, wenn ja, dann arbeiten diese sehr unauffällig. Auf jeden Fall konnte ich es richtig „krachen“ lassen, ohne dass die Boxen krachten. Das macht einfach eine Riesenfreude, wenn Lautsprecher so kraftvoll aufspielen können wie die Dynaudio LYD 7.

Aufgrund ihres ebenen Gehäuses eignen sich die LYD 7 auch gut als Basis zum Aufsetzen eines alternativen Lautsprecherpaares. Das ist sinnvoll, wenn man auf dem Schreibtisch oder am Mischpultgestell keinen weiteren Platz in der Horizontalen hat (so wie bei mir). Anzuraten ist auch hier, die aufgesetzte Box zu entkoppeln, um ein Mitschwingen der „Trägerbox“ zu unterbinden.

Was gibt es zu meckern?

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Kommt selten vor, dass mir alles passt. Ist aber diesmal so.

Für wen sind die Dynaudio LYD 7 richtig?

Es sind ohne Wenn und Aber richtige Audiowerkzeuge und somit für jeden Musikschaffenden eine gute Wahl. Durch ihren relativ günstigen Preis sind sie auch für kleine Studios oder ernsthafte „Homerecorder“ erschwinglich. Sie haben einen durchweg eher trockenen Klangcharakter, den man mögen kann oder eben auch nicht.

LYD7Schluss

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Fazit

Die dänische Lautsprecherschmiede hat mit ihren Dynaudio LYD 7 ganz klare Kante gezeigt. Professionelles Abhören darf auch schön aussehen. Der Klang ist grundsätzlich eher trocken und auch eine Geschmacksfrage, aber in jedem Fall in der Oberklasse anzusiedeln. Die erreichbare Lautstärke ist enorm und reicht locker auch für eine Studioparty. Die Boxen werden in Dänemark hergestellt und haben dennoch einen äußerst moderaten Preis. Dickes Lob an unseren nördlichsten Nachbarn.

Plus

  • sehr guter Klang
  • äußerst detailreiche Wiedergabe
  • extrem stabiles Stereopanorama
  • hohe Lautstärke möglich
  • sehr kompakt gebaut
  • sehr gute Verarbeitung
  • preiswert

Minus

  • -

Preis

  • Ladenpreis: 599,- Euro (pro Stück)
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Forum
  1. Profilbild
    wimu

    Danke für den Test! Wie immer ausführlich, schöne Bilder und einem wirklich tollen Schreibstil.
    Könntest Du in kurzen Worten einen kleinen Vergleich ziehen zu den ebenfalls als sehr gut bewerteten Genelec M030 bzw. M040? Die drei Produkte liegen ja etwa in der gleichen Preisklasse. Ich weiß, dass Du Genelec User bist und deshalb wahrscheinlich ein wenig entsprechend „eingetuned“. Aber vielleicht kannst Du trotzdem einen kurzen klanglichen Vergleich ziehen?

    LG.

    • Profilbild
      Onkel Sigi RED

      Griass Di wimu,

      die Genelec M-Serie klingt „saftiger“, nicht so staubtrocken wie die LYD. Der Bass ist bei der LYD aber definitiv straffer und einen Tacken präziser als bei der M-Serie, welche einen eher runden und vollen Bass besitzt, besonders die M030.

      Und MERCI´ für das Lob! Hört auch ein alter Studiosack wie ich gerne.

      Grüße vom Onkel

  2. Profilbild
    steme

    Hallo,

    guter Test Sigi !
    Weiss eigentlich jemand, warum bei der LYD Serie die Isostar Entkoppler nicht mehr mitgeliefert werden ?

    Danke.

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