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Test: Electro-Voice Evolve 50 Säulenlautsprecher

11. November 2018

American Soundsticks XXL

Electro-Voice Evolve 50

Electro-Voice Evolve 50

Die Electro-Voice Evolve 50 ist seit Kurzem ein weiterer Mitbewerber in der Sparte transportabler „Stäbchenanlagen“ und dieser Test soll zeigen, wie sich die amerikanische Traditionsfirma in diesem Feld behaupten kann.

Euer Testonkel hat außer seinem Recordingstudio in Gauting auch noch einen extra Raum in Haag in Oberbayern, in den so um die 30 Mann hineingehen. Und ich ließ dann die EV Evolve 50 auch gleich dorthin anliefern, denn mit seiner Raumhöhe zwischen 3 und 4 Metern ist dort genügend Luft, um auch eine größere Anlage vernünftig checken zu können. Meine Nachbarn dort wissen dann auch immer schon, was sie erwartet, wenn der Onkel Sigi große Packerl angeliefert bekommt.

Kleine Anmerkung noch: Den Hersteller Electro-Voice nennt man Umgangssprachlich meist „EV“ und auch ich werde in diesem Test diese Kurzform wählen.

Äußeres und Inneres der Electro-Voice Evolve 50

Grundsätzlich besteht die über 2 m hohe EV Evolve 50 aus einem 20 kg schweren Subwoofer, auf dem das knapp 5 kg wiegende obere Teil unter Zuhilfenahme einer Distanzsäule aufgesteckt wird. Diese Distanzsäule stellt auch die Verbindung von Subwoofer zu den Mittel-/Hochtönern her, es ist also kein extra Lautsprecherkabel notwendig.  Was mir dabei sofort aufgefallen ist: Diese Steckvorrichtung ist absolut solide und ebenso absolut „idiotensicher“. Verkehrt herum kann man nichts stecken, was in dunklen und eventuell Bier geschwängerten Aufbauumgebungen ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

EV Evolve 50 002

Subwoofer mit eingesetzter Distanzsäule

 

EV Evolve 50 015

Kontakt im Subwoofer

 

EV Evolve 50 011

Distanzsäule mit Kontakten

Im Subwoofer-Teil werkelt eine kräftige Endstufe, die diesen mit 500 Watt befeuert und für die Mittel-/Hochtoneinheit nochmals 500 Watt zur Verfügung stellt. Der Tieftöner misst 12 Zoll im Durchmesser, die „Stäbcheneinheit“ umfasst in ihrem Inneren 8 Neodynum-Lautsprecher mit jeweils 3,5 Zoll Durchmesser. Sehr praktisch: Sowohl Subwoofer als auch Satelliten haben eingearbeitete Griffe.

EV Evolve 50 003

Satelliten mit integriertem Haltegriff

 

EV Evolve 50 005

Komplette Electro-Voice Evolve 50

Forum
  1. Profilbild
    DJ Ronny  

    Hi danke für den Test. Ich muss aber schreiben, das ich etwas enttäuscht bin. Ich lese deine Tests sonst sehr gerne, weil sie sehr ausführlich sind. Deine Aussagen zum Klang sind sehr allgemein und sind wir mal ehrlich, Queen Titel sind meist so gut abgemischt, das selbst die billigsten Boxen gut klingen. Ich schreibe das, weil in anderen Test, dieses System nicht so gut beurteilt wurde. Ich lege da sehr großen Wert aufst deine Meinung.

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Griass Di Ronny,

      mir ist es ehrlich gesagt wurscht, was andere Tests sagen. Ich habe geschrieben, was ich gehört habe und dazu stehe ich.

      Auch habe ich wieder meine ganze Testroutine mit den diversen Scheiben abgespult (Dolcenera, Sigi Schwab, Status Quo etc.), welche ich eigentlich immer nenne in den Tests, habe es nur diesmal verpennt, zu erwähnen. Auch Mischungen von mir habe ich darüber angehört, welche ich logischerweise sehr gut kenne.

      Die EV finde ich persönlich spitze und ich meine, ich habe das schon gut beschrieben, weshalb.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

  2. Profilbild
    funkateer

    Danke für die tollen Fotos. Aus diesen kann man, dank der alltäglichen Umgebungssituation, sehr gut die realen Dimensionen erkennen. Viel besser als die üblichen, freigestellten Produktfotos.
    Mit zwei befreundeten Musikern konnte ich die Anlage im direkten Vergleich mit der Turbosound ip2000 hören. Einstimmges Fazit: die Evolve 50 war in allen Belangen der Turbosound überlegen und über die Praktikabilität der Evolve 50 lässt sich wohl nicht streiten. Keine Anlage ist schneller aufgebaut.
    Schade nur, dass ich die Evolve 50 bislang noch nicht im Vergleich mit meinen beiden anderen Favoriten vergleichen konnte – mit der LSS LT60 und der FBT Vertus CS1000.

  3. Profilbild
    Helicopter

    Interessanter Test! Ich hatte auch schon ein paar Mal Gelegenheit, mit EVOLVE 50 zu arbeiten und bin genauso positiv davon beeindruckt. EV hat dieses Säulensystem relativ spät im Vergleich zu anderen Herstellern auf dem Markt gebracht, das Warten hat sich gelohnt. Im Test wurde es zwar kurz erwähnt, aber mein persönliches Highlight ist die QuickSmart Software von EV. Die kostenlose App ermöglicht über die Bluetooth Schnittstelle des Systems, Audio vom smartphone oder Tablet zu streamen und die Systemparameter fernzusteuern. Wie ich finde ein sehr gutes Feature vor allem für Mobile DJs.

  4. Profilbild
    Wolfgang

    Danke für den umfangreichen Test und auch die Bilder. Mir ist so aufgefallen, dass die Evolve wohl reicht „hoch“ ist, was aber kein Problem ist, da es die Befestigung für die Top-LS auch in „kurz“ gibt.

    Gerade als DJ bei wechselnden Räumen war das für mich wichtig.

    Tatsächlich ist es so, dass auf 98% meiner Veranstaltungen eher wenig „Bass“ gewünscht ist, sondern eher guter Klang, von daher scheint mir die Evolve von ihren Merkmalen her (Klang, schneller Aufbau, Aussehen) schon sehr gut geeignet zu sein. Das extravagante Design ist noch ein I-Tüpfelchen, gerade wenn man auf Hochzeiten auflegt, wo jedes bißchen „mehr“ zählt.

    Beim Begriff „poltern mit Schlagsahne“ musste ich schmunzeln, herrlich diese Aussagen, danke für den Bericht.
    Wie auch immer, ich denke ich werde mir zwei dieser Systeme zulegen

  5. Profilbild
    Klangwunder

    Schöne Test. Danke dafür.
    Kannst du sagen welches Equipment man von ev nutzen kann oder soll, wenn man die Anlage (2 Stück) doch mal auf einem größeren Event einsetzt und deutlich mehr Bass benötigt? Wäre das dazuschalten, beispielsweise eines aktiven etx18 Bass von ev oder so ohne weiteres möglich? Gibt es da ggf Probleme mit Auslöschungen oder dem allgemeinen Sound?

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