Test: FX Teleport 1.01

Voraussetzungen
Neben dem eigentlichen Arbeitsrechner mit der für eine digitale Audio-Workstation nötigen Ausstattung braucht man noch einen weiteren (oder mehrere) Rechner und an allen Computern Netzwerk-Schnittstellen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 MBit/s – also gängigen Standard. An Betriebssystemen wird derzeit ausschließlich Windows ab Version 98 aufwärts unterstützt, eine Mac OS X Version ist zwar angekündigt, aber noch ohne offiziellen Termin.
Das Netzwerk muss vor dem Einsatz von FX Teleport eingerichtet und funktionsfähig sein, man muss sich also gegebenenfalls mit den dazu notwendigen Schritten in Windows vertraut machen. Im Regelfall ist ein standardmäßig installiertes Windows aber bereits mit allem Nötigen ausgestattet.

 

Das Testumfeld bestand aus meinen beiden Studio-Rechnern, die mit einem gekreuzten Netzwerkkabel direkt verbunden sind. Will man mehr als zwei Computer vernetzen, eignet sich für den Einsatz von FX Teleport dafür bevorzugt ein so genannter Switch; ein einfacher Hub (Verteiler) wäre zwar weniger kostenaufwändig, begrenzt aber unnötig die Bandbreite.

Installation
Vor dem Einsatz von FX Teleport muss man dieses auf allen verwendeten Rechnern installieren, dabei unterscheidet sich die Installation je nach dem, ob man einen Master oder einen Slave einrichten will. Die eigentliche Installation ist mit wenigen Klicks erledigt und hält sich an die gängigen Schritte, die man auch von anderen Setups her kennt. Der Umfang ist vergleichsweise winzig und belegt keine 3MB Plattenplatz.

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Auf den Slaves müssen zusätzlich noch all jene PlugIns parallel zum Master installiert werden, die von dem jeweiligen Gerät ausgeführt werden sollen. Will man also einen VSTi-Sampler teleportieren, muss dieser sowohl auf dem Master als auch auf dem Slave installiert sein, was bei einigen PlugIns einen nicht unerheblichen zusätzlichen Installationsaufwand bedeuten kann (wer einen der Spectrasonics-Synths besitzt, weiß, was auf ihn zukommt…).

Nach der Installation wird auf den Slave-Computern automatisch der „FX Teleport Server“ gestartet, der die auf diesem Rechner installierten PlugIns dann dem Master übers Netzwerk zur Verfügung stellt.

Forum
  1. Avatar
    Peter Jansen

    Tolle Beschreibung-Informativ und Kompetent.Guter Mann

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