Maximaler Sound bei minimalen Abmessungen!
Mit dem Hughes & Kettner StompMan hat das saarländische Unternehmen erneut einen ganz großen Wurf im Verstärkerbereich gelandet.
- Was ist es? Hughes & Kettner StompMan, Gitarrenverstärker für Pedalboards, vereint analogen Röhrensound mit kompakter Bauweise.
- Spirit Tone Generator: Patentierte Analogtechnik liefert authentischen Röhrensound bei geringem Gewicht.
- Vielseitiger Einsatz: Funktioniert als Single-Channel-Amp, Endstufe, Recording-Tool oder FOH-Lösung.
- Kompakt & durchdacht: Extrem klein und leicht, dabei mit cleveren Regelmöglichkeiten und praxisnaher Ausstattung.
- Fazit: Klanglich überzeugend, flexibel einsetzbar und ideal für Musiker, die maximale Leistung bei minimalem Platzbedarf suchen.
Inhaltsverzeichnis
Hughes & Kettner StompMan – Was ist das?
Als die Firma Hughes & Kettner vor einigen Jahren zusammen mit ihrer BS-200-Serie den Spirit Tone Generator einführte, ging ein weltweites Raunen durch die Szene. Noch nie war es bis dato möglich gewesen, mit einem Transistorverstärker dem Klang einer Vakuumröhre so nahe zu kommen. Aufgrund der patentierten, rein analogen Schaltung schaffte der Verstärker den Brückenschlag zwischen den leichten, preiswerten, aber auch klanglich minder bemittelten Transistorverstärkern hin zur klanglichen Oberliga der Vollröhrenverstärker, welche jedoch leider auch mit einem hohen Transportgewicht und aufgrund ihrer Bauteile mit einem deutlich höheren Preis zu Buche schlugen.
Mir war sofort klar, dass dieses Bauteil ein Kassenschlager werden würde – allerdings hätte selbst ich den immensen Erfolg dieser Verstärkerreihe nicht erwartet. Weitere Produkte wie die Nano Heads oder auch der AmpMan folgten und konnten unter Zuhilfenahme des Spirit Tone Generators ein deutlich hochwertigeres Klangbild liefern, als der Ladenpreis vermuten ließ. Hughes & Kettner wären aber nicht Hughes & Kettner, wenn sie nicht ständig nach einer Erweiterung und Verbesserung ihres Portfolios streben würden – weshalb der neueste Spross aus der Spirit-Tone-Generator-Familie auf den Namen StompMan hört und erneut mit einer Reihe von sehr durchdachten und äußerst praxisgerechten Features aufwartet.
Der Aufbau des Hughes & Kettner StompMan
Der versierte Leser wird sich wahrscheinlich bereits nach einem kurzen Blick auf das Layout des Verstärkers in Kombination mit seinem Namen denken können, für welchen Einsatzbereich der Hughes & Kettner StompMan konzipiert wurde. Schon die Abmessungen von gerade einmal (B × T × H): 132 × 52 × 153 mm und das Gewicht von 650 g lassen erahnen, dass der Amp für den Floorboard-Betrieb konzipiert wurde.
Um den Amp betreiben zu können, muss das beigefügte Netzteil verwendet werden, da die Leistungsmerkmale 24 V und 2,5 A von keinem Multispannungsnetzteil, welches normalerweise im Floorboard-Betrieb verwendet wird, geliefert werden können. Das Ganze sollte aber kein wirkliches Problem darstellen, da das Netzteil relativ flach und schmal konzipiert wurde und somit unter den meisten Floorboards jenseits der Nano-/Mini-Serien mit zwei Kabelbindern o. Ä. Platz finden sollte. Das Netzteil funktioniert aufgrund seiner Spannungsverarbeitung von 100–240 Volt weltweit.
Von der Konzeption her orientiert sich der als Single-Channel konzipierte Verstärker am AmpMan, was sich im Hinblick auf die Klangregelung durch den Verzicht auf eine Dreiband-Klangregelung zugunsten eines Tonreglers auszeichnet. Neben der Master-Lautstärke und dem Gain-Regler bietet der Hughes & Kettner StompMan insbesondere drei Regler aus dem Endstufenbereich, welche sich in die Bereiche Resonance, Presence und Sagging unterteilen. Speziell der Sagging-Regler stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar, da er das Sättigungsverhalten einer Röhrenendstufe emuliert und seine Stärken vorwiegend im Crunch-Bereich ausspielen kann.
Der Verstärker leistet 25 Watt an 8 Ohm, was für einen regulären Club-Gig mehr als ausreichend ist. Da es sich um eine Transistorendstufe handelt, variiert die Leistungsabgabe je nach Impedanz der Box. Soll heißen: Der Amp bietet bei 16 Ohm knapp 12,5 Watt, bei 4 Ohm hingegen 50 Watt.
An Fußschaltern bietet der Hughes & Kettner StompMan zwei Stück: einen Solo-Schalter, mit dem sich der Ausgangspegel um bis zu +6 dB (regelbar über ein Poti auf der Stirnseite) anheben lässt, und einen Bypass-Schalter, dessen Funktion auf der Stirnseite mittels eines Mini-Switches zu einem FX-Loop-Wahlschalter umgeschaltet werden kann – auf dessen genaue Funktion wir gleich noch eingehen.
Die Konzeption des Amps
Der Hughes & Kettner StompMan lehnt sich mit seiner einkanaligen Ausrichtung in der Stand-Alone-Funktion an die Breakup- und Zerrsounds der 60er- und frühen 70er-Jahre an, welche man als Hausnummer im Bereich JMP und JCM finden kann – oder anders ausgedrückt: Clean spielt man über den Volumenregler der Gitarre, und Lead/High Gain erreicht man mit einem davor geschalteten Overdrive-/Distortion-Pedal.
Dafür wurde der Gain-Bereich eher moderat ausgelegt und legt seinen Fokus mehr auf die Endstufenarbeit, welche sich mit dem Sagging-Regler auch in geringen Lautstärken sehr gut variieren lässt. Ist Bypass aktiviert, werden Gain und Tone aus dem Signalweg genommen – Presence, Resonance und Sagging stehen aber weiterhin zur Verfügung und liefern fein dosierbaren Röhrenendstufen-Sound. Soweit alles prima – aber das allein wäre jetzt nicht unbedingt ein starkes Argument für den Amp. Daher kommen wir nun zu den Anwendungsbeispielen des Amps!

Der Hughes & Kettner StompMan ist ein übersichtlicher, kleiner Pedalboard-Amp, der über ein paar sinnvolle Regelmöglichkeiten verfügt.
Anwendungsoptionen des Hughes & Kettner StompMan
Im Gegensatz zu Gitarristen, die einen Modeler als „All-in-one“-Lösung brauchen, will ein typischer Pedalboard-Spieler zumeist eine modulare Lösung, bei der er mittels seiner persönlichen Pedale seine Individualität zum Ausdruck bringen kann. Er möchte ggf. auch weitere Preamps anschließen und je nach Einsatzgebiet separate Speaker-Emulationen für Direct-to-FOH- oder In-Ear-Anwendungen nutzen und verwendet eventuell auch externe Noise-Gates. Hier kann der StompMan mit einem vergleichsweise einfachen, aber genialen Setup helfen:
Als vollwertiger Single-Channel-Amp
Die Nutzung mit Booster, Fuzz, Overdrive, Chorus, Flanger etc. vor dem Eingang sowie Hall- oder Delay-Effekten im Loop ist die Hauptanwendung des Hughes & Kettner StompMan. Hier wird der StompMan wie ein klassischer Single-Channel-Amp inklusive Pre- und Power-Amp-Sound mit einer Gitarrenbox genutzt – mit dem Komfort eines schaltbaren FX-Loop und einer cleveren Solo-Funktion, um den FOH zu entlasten.
Als Power-Amp (Bypass des internen Preamps)
Dank des integrierten Bypass braucht der User nicht den FX-Return zu „missbrauchen“, um den internen Preamp zu umgehen und externe Preamps verstärken zu können. Bypass nimmt Gain und Tone aus dem Signalweg, die Power-Amp-Sound-Parameter Presence, Resonance und Sagging sowie der FX-Loop bleiben weiterhin nutzbar. Zur Anpassung des Eingangspegels des StompMan an den Ausgangspegel des angeschlossenen Preamps bietet der StompMan auf der Unterseite ein Trim-Poti.
Recording über FX Send/Line und Software-Cab-Sim
Ob mit oder ohne Vorschaltgeräte oder Preamps – der mit „FX Send/Line“ beschriftete Ausgang des StompMan greift das Signal direkt vor dem Master ab, beinhaltet also bereits Presence, Resonance und Sagging. Ideal, um damit in den Line-Eingang der DAW zu gehen und Software-Cab-Sims und Effekte zu nutzen.
In-Ear/Direct to FOH/FRFR
Für Direct-to-FOH- oder In-Ear-Anwendungen kann man entsprechende Hardware-Cab-Sims verwenden. Statt in den Return des StompMan geht man am Ende der Signalkette einfach in den Eingang der Cab-Sim und von deren Ausgang weiter zum Pult. Es ist dennoch möglich, die Endstufe des StompMan zu nutzen: Verbindet man den Ausgang der Cab-Sim mit dem Return des StompMan, verstärkt dessen Endstufe das Fullrange-Signal der Cab-Sim. Am Speaker-Out des StompMan lassen sich FRFR-Boxen betreiben.
Der Hughes & Kettner StompMan in der Praxis
Ich habe mich im Praxisteil auf den Stand-Alone-Betrieb des Amps konzentriert, da die klanglichen Auswirkungen externer Pedale den Klang des Amps zu stark verändern würden. Als Erstes fällt einmal mehr auf, dass der Tonregler in der Tat 80–90 % aller Dreiband-Einstellungen überflüssig macht. Im Gegenteil: Die Gefahr einer fehlerhaften Einstellung sinkt massiv. Der Linksanschlag hat den typisch britischen Mittenboost, der Rechtsanschlag eine typische Scoop-Ausrichtung – dazwischen ist alles stufenlos einstellbar.
Wie auch beim großen Vorbild des Hughes & Kettner StompMan (ich schätze, es soll ein 2203 sein), ist die klangliche Effektivität sehr moderat gehalten – sprich: Selbst bei langen Regelwegen bleibt die Klangänderung moderat. So kann man z. B. den Resonance-Regler gerne auf Rechtsanschlag setzen, ohne dass es zu großem Gepumpe kommen würde. Aber genau das macht unter anderem den klanglichen Reiz aus.
Einmal mehr muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass es sich hier nicht um einen Vollröhrenamp handelt – denn die analoge Schaltung in Kombination mit dem Sagging-Regler macht es wirklich schwer, den Unterschied klanglich herauszufiltern. Der Amp ist hochdynamisch, hängt sehr gut am Volume-Regler der Gitarre und bietet die perfekte Basis für klassisches Riffing in Blues, Rock und traditionellem Hardrock.
Für den amerikanischen Clean-Sound bietet der Hughes & Kettner StompMan ebenfalls sehr variable Möglichkeiten. Besonders angetan hat mir eine cleane Gain-Einstellung mit starkem Sagging-Anteil – siehe hier:
Um den Sagging-Effekt einmal im A/B-Vergleich zu hören, habe ich hier einmal das gleiche Riff mit und ohne Sagging aufgenommen, das Ergebnis spricht für sich:


































Es sind in der Regel keine MULTISPANNUNGSnetzteile, die mit normalen Floorboard-Geräten zumindest geliefert werden, sondern FESTSPANNUNGSnetzteile (vielfach mit 9 V Spannung, um die bei vielen Geräten übliche 9V-Blockbatteriue zu ersetzen).
Nun werden mehr und mehr diese – na ja – ‚Multispannungsnetzteile‘ benutzt, um mit nur einem Netzteil eine ganze Reihe von Geräten mit Strom zu versorgen; solche können in der Tat auch mehrere verschiedene Spannungen liefern (wie z.B. 9 und 18 V), zumeist gibt es einfach mehrere 9V-Ausgänge.
Dieses Hughes & Kettner-Gerät allerdings benötigt 24 V, um die dann im Text angegebene Leistungen (an die verschiedenen genannten Impedanzen) zu erreichen.
Allerdings lässt sich das Gerät sicher auch mit etwas niedrigeren Spannungen betreiben (z.B. wenn das Originalnetzteil nicht zur Verfügung stünde) – erreicht bei 18, 15 o. ggf. 12V (Auto !) aber natürlich auch nicht die angegebenen Leistungen.
Es ist aber bei diesem Gerät (integr. Leistungsverstärker – bis 50 W) unabdingbar, den ja hohen BetriebsSTROM liefern zu können – H&K nennt hier (siehe Geräte-Rückseite) 2,5 Ampere.
Selbst wenn also ein EINZEL- oder FEST- oder MULTIspannungs-Netzteil mit 24 V verfügbar wäre – es müsste eine Stromangabe von bis zu 2,5 A leisten können, um dieses Gerät (max. 50 W Leistung) versorgen zu können.
Und solche Ströme kann ein ‚einfaches‘ Netzteil einfach NICHT !
@Umusaza Danke für die Präzisierung im Text.
Dennoch wäre es für manche (kommende) Besitzer dieses sehr kleinen Pedal-Verstärkers sicher interessant zu wissen, ob sie es (bei dann schon ’spürbaren‘ Einschränkungen bezüglich der Ausgangsleistung dieses Gerätes) mit niedrigeren Spannungen als die nominalen 24 V betreiben können – insbesondere mit 12 V, also von einer Autobatterie (z.B. für Beach- oder Lagerfeuer-Kleinkonzerte).
Das könnte (oder sollte … eigentlich) auch im Interesse des Herstellers sein, der sein Produkt dann innerhalb des Marketings für solche Aktivitäten als nutzbar ausweisen könnte.
Auch nur 5, 10 oder 17 Watt sind in solchem Umfeld ausreichend, wenn ein entsprechend ‚lauter‘ Speaker verwendet wird … auch zum Outdoor‘-Üben, also ggf. auch mit Kopfhörer …
Hughes & Kettner – bitte greift diese Idee doch auf und checkt (… und veröffentlicht dann …) die Möglichkeiten dieses interessanten Gerätes v.a. mit einer Betriebsspannung von nur 12 V (via der ‚Zigarettenanzünder-Steckdose‘) – ich denke, potentielle Käufer könnte das wirklich interessieren !
@Umusaza Ich darf hier kurz widersprechen und ergänzen: doch, es gibt mindestens ein entsprechendes Netzteil, das ist der „Generator“ von thegigrig.com, dieser hat 5A, bliebe also noch genug Power für mehrere andere Stomper. Allerdings hat der Generator 9V und deshalb müsste man einen der Transformatoren dazukaufen, die GigRig für alle möglichen Voltzahlen im Programm hat. Billig wäre der Spass dann nicht (wahrscheinlich um die 120-150€ alles zusammen), aber das Netzversorgungssystem von GigRig ist aus eigener 10jähriger Erfahrung total klasse, leicht, platzsparend, modular und bisher 100% zuverlässig und Brumm kenn ich nur noch bei Gigs unter Hochspannungsleitungen.
Kann hier jemand die Patentnr. von dem erwähnten Patent zum Spirit Tone Generator nennen?
+ Preis
Die TubeFactor/Tubeman waren damals auch schon geil.
Es tut mir leid, aber die ‚Clean‘ und ‚Crunch-Sounds‘ klingen für mich so miserabel, wie die aus mancher ‚Sim‘, die zuvor an den Pranger gestellt wurde.
@MidiDino Ehrlich aber zutreffend.
@MidiDino Danke für deine Einschätzung.
Für einen Floorboard Amp unter 200 €, mit dem komplette Shows spielen kann und dessen Konzept in Sachen Praxistauglichkeit auf ganzen Linie überzeugt, empfinde ich den Klang als hervorragend.
@Axel Ritt Hello,
is this the same as the clean channel of the Black Spirit 200 and Ampman?
Thank you.
@MidiDino Die ersten drei Klangbeispiele (Clean / Crunch) sind für sich allein tatsächlich eher dünn und spitz – das bedeutet vermutlich, dass sie im Bandkontext (bei mehr als Trio-Besetzung) genau richtig sind.
Ich empfinde die Hörbeispiele auch als eher unangenehm höhenlastig. Zieht sich durch alle Files, ob das jetzt der Grundsound ist oder es an der Einstellung liegt kann man nicht erkennen.
Grundsätzlich finde ich es schwierig, einen Werbeträger des Herstellers, dessen Produkte testen zu lassen.
@elbonzoseco Hallo elbonzoseco,
ich habe Durch Deine Kommentare eben erst von dieser unglücklichen Verknüpfung erfahren. Du hast selbstverständlich recht.
Ich habe deshalb auch die Diskussion die daraus mit dem Autor entstand gelöscht und die Gitarrenredaktion angewiesen GRUNDSÄTZLICH keine Tests bei Autoren zu beauftragen, wenn es zu Interessenkonflikten kommen könnte.
Als Chefredakteur trage ich natürlich trotzdem dafür die Verantwortung und möchte mich bei den Lesern aufrichtig entschuldigen.
Zur Ehrenrettung von Axel Ritt möchte ich aber betonen, dass Axel Ritt ein vollkommen integrer Autor ist. Trotzdem ist der Test eines Sponors durch den Endorser ein No-Go.
beste Grüße,
Peter
@Tyrell Super, danke für die Reaktion!
@Tyrell Vielen Dank Peter,
auf mehr wollte ich mit dem Kommentar und der darauf folgenden Diskussion auch gar nicht hinweisen.
Ich bin ja großer Freund von Amazona und freue mich, wenn es hier transparent und fair zugeht.
Viele Grüße
Jens
@Tyrell Durch die kostenlose Rückgabemöglichkeit bei Nichtgefallen, ist eine Schädigung von Käufern duerch einen Testbericht grundsätzlich ausgeschlossen.
Wer kauft, ohne die vielfältigen Recherchemöglichkeiten im Netz zu nutzen (hier allein über ein Dutzend Videos), muss es selber verantworten.
Bei Thomann gibt es auch regelmäßig Abwertungen die dadurch entstehen, dass die Käufer die neutralen Daten der Produktbeschreibung und die Fotos nicht richtig studiert haben. (da fehlen ja Anschlüsse / viel zu groß / zu schwer . . . ) Die müssten vor allem sich selbst massiv misstrauen, weil sie sich selbst im Nachhinein ihr offensichtliches eigenes Unvermögen nicht eingestehen können.
Letzlich: viel Lärm um nichts.
Hughes&Kettner liefern wirklich schon seit Jahrzehnten sehr gute Ware.
Ich nutze den Stompman als Backup für meine Gigs und zum üben über Pedalboard und Cab im Musikzimmer. Dafür macht er einen super Job👍
Super guter Test! Ich probiere mal beide aus Spirit of Vintage und den Stomp Man, bin schon sehr gespannt, denke aber das die Lobeshymnen bei Hughes & Kettner durchaus angebracht sind. Frohe Ostern liebe Amazona Redaktion Ihr seid die Besten 🦄🌈🧡
@crysla So gerade getestet den stompman, der Preamp rauscht wie ein Wasserfall also am besten an der Isar spielen dann fällts nicht auf. Schaltet man den preamp über die bypass funktion aus, gehts gut und der fx loop funktioniert weiterhin. Leider hat sowohl ein externer vorgeschalteter preamp als auch ein compressor das rauschen wieder sehr stark zurückgebracht und somit nicht nutzbar. Der Stompman versteht sich ebenso schlecht mit pedals wie der orange micro terror. Preamp auf bypass und reverb im fx loop war die einzige brauchbare dafür aber auch gute combo! Als nächstes teste ich den spirit of vintage, der aber bestimmt genauso rauschen wird, es liegt wohl an der spiritTM tone generator technologie. Für mich ein no-go… und wär ja auch zu schön gewesen! Und ja tube amps rauschen am oberen ende des reglers immer aber dafür dann auch mit spitzen heissen highend sounds, also halte ich die lobhymnen auf die röhrenähnlichkeit für eine schöne bunte seifenblase. Der Test von Gitarre&Bass von Nils Finkeisen, 21. Juli 2022 trifft auch meine Eindrücke und ist zu empfehlen, leider ist der Link bei Thomann dead ob das nun Zufall ist oder nicht muss jeder selbst entscheiden, hier nochmal der link:
https://www.gitarrebass.de/equipment/preis-klassenprimus-hughes-kettner-stompman-im-test/
@crysla Hier nochmal crysla am stompman … Ich hatte ihn schon wieder eingepackt und dann dachte ich mir ich mach noch einen letzten Test zur Klarheit und steckte also einfach alle effekte in den fx-loop und siehe da er schluckt jedes pedal und spuckt einen schönen glockigen und glasigen sound raus inklusive der charakteristisch einbrechenden Röhre. preamp off! Ich muss sagen dass ich schwer begeistert bin und denke dass ich wohl auch für den best buy voten werde, aber 3 sterne für diese show gerade müssen es mindestens sein. Crazy! Ich warte aber noch meinen Vergleich mit dem Spirit of vintage nano von H&K ab, wobei ich denke dass der ohne fx loop zu sehr rauschen wird, aber wahrscheinlich noch etwas besser und lebendiger klingt. Der Orange Micro terror kann für mich kaum noch mithalten, er hat aber noch eine letzte chance wenn man ihn per fx loop nachrüsten würde, aber bleibt halt doch ein rauer Kerl ohne Feinheiten und Tischmanieren wohin gegen der Stompman einwandfrei demonstriert hat dass er kann wenn man ihn an der hand nimmt und ihn wohl behütet in seinem kleinen fx-loop kindergarten, dann kommen auch seine pedal freunde gut mit ihm aus und es entsteht ein schönes spiel wo den übermüdeten Eltern auch mal Zeit bleibt einen Kaffee oder ein Glas Wein zu trinken. Während der micro terror draussen vor dem Zaun steht und mit vollgerotztem Pullover rumschreit und sich wundert warum keiner Lust hat mit ihm zu spielen. Ja gut auch der Stompman ist noch ein kleiner Bub!
@crysla Alright! Spirit of Vintage habe ich auch noch getestet. Klingt tatsächlich wie erwartet etwas lebendiger und wärmer als der Stompman aber rauscht schon recht deutlich und das sogar ohne eingesteckte Gitarre.
Das hat mir aber gezeigt, dass man durchaus mal die größeren Amps ausprobieren sollte ob evtl. die spiritTM tone generator technologie da weniger rauscht, was ich jetzt einfach mal annehme. Jedenfalls war die Einschätzung des Testers vollkommen richtig der Röhrenklang ist da und ist authentisch genug und ich glaube nicht dass das neue UAD plugin woodrow 55′ es besser macht.
Also der Stompman ist es wert! Mit vorgeschaltetem gate im fx loop bin ich begeistert und er schafft tatsächlich den dreibeinigen (!) spagat zwischen röhrencharakteristik u. cleanem sound (kein brummen oder rauschen also studio record tauglich) sowie kompaktheit und Preis. Aus fairness wegen meiner Kritik an thomann hier nun das Lob. Für unter 100,- zum Osterdeal sind meine Kitchen-Amp Träume wahr und ich kann bestätigen den schweren orange microterror würde ich nicht mehr mitschleppen haha ;) ;) geschweige meinen tubeamp mit den röhren. Ja, der bestbuy zu diesem preis geht klar finde ich. Den Stompman kann man sowohl zum recorden als auch zum gigen brauchen eine di box muss man aber noch zusätzlich mitnehmen die ist ja nicht mit drin. Kritik: Der Preamp rauscht zu stark (aber dennoch weniger als der spirit of vintage nano) andere preamps rauschen auch, evtl. etwas weniger. +3 CK
Da sieht man wieder, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können – ich finde die Klangbeispiele klasse. Sehr präsent und knackig.
Bei dem Preis des Gerätes ist es zwar ein nicht unbedingt valider Kritikpunkt, aber ich hätte mir noch eine Möglichkeit gewünscht, ein paar IRs in das Gerät zu laden, dann wäre es der perfekte Reisebegleiter für mich…
So schwanke ich nun ein bisschen zwischen dem H&K- und dem erheblich teureren Toneking-Pedal, das wiederum über keine Endstufe verfügt.
PS Ich finde es überhaupt nicht problematisch, dass der Autor Endorser ist. Die überwiegende Mehrheit der üblichen YT-Verdächtigen wird für Gerätevorstellungen bezahlt, und kein Mensch bestellt doch heutzutage basierend auf einer einzigen Rezension…ich hätte dieses Gerät allerdings völlig übersehen ohne den Bericht hier.
@mofateam Wenn du Speakersimulationen brauchst, versuche es mit dem hier. Klingt ebenfalls sehr gut und ist noch etwas flexibler. Ich habe mit dem schon komplette Flugshows gespielt, wo ich nur mit Handgepäck reisen konnte.
https://www.thomann.de/de/hugheskettner_spirit_ampman_classic.htm?gad_source=1&gad_campaignid=1576042963&gclid=Cj0KCQjw4qHEBhCDARIsALYKFNMml9s78hHSP5GQ_oKg2UBrngXj14EQT8QmGwFru1jSidVeI50xrq0aArSkEALw_wcB
@Axel Ritt Danke für den Hinweis !
@mofateam Es muss kein Konflikt sein, man sollte aber dem Lesenden die Chance geben, das selbst in der Meinungsbildung zu berücksichtigen, indem man auf den potentiellen Konflikt hinweist. Das ist allgemein üblich und gute Praxis und sollte auch hier erfolgen. Viele YTer machen das mittlerweile auch. Diejenigen, die das nicht machen, sind keine Entschuldigung, sich selbst so zu verhalten.
Hmm. Ein neuer H&K-Test datiert auf den 29.7.2025. Bin mal gespannt, was es Neues gibt, nachdem Thomann H&K übernommen hat. Moment, kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Ach richtig, ist ein Test von 2022, in dem schon einmal der Interessenskonflikt in den Kommentaren diskutiert wurde.
Warum wird der jetzt unter der neuen Konstellation als Thomann-Marke ohne erläuternde Ergänzung wieder vorne platziert, hier auf dieser von Thomann betriebenen Seite? Hat für mich durchaus ein leichtes Geschmäckle…..
@OscSync Wurde anderswo von der Red. erklärt: Aus technischen Gründen müssen viele alte Beiträge neu eingespielt werden und kriegen dann das aktuelle Datum verpasst. Das ist der Grund, warum in der letzten Zeit so überproportional viele Gitarre&Bass-Tests erscheinen: Ein Blick in die Kommentare (wenn vorhanden) zeigt das tatsächliche Alter. Hat also nix mit H&K zu tun.
@chardt Danke für den Hinweis!
Sehr spannend, packe ichh direkt mal auf meine Thomann Einkaufsliste