Zuhause ist die RGD7320Z aber ganz klar auf den High-Gain und Lead-Kanälen. Gerade dort ist es ja wichtig, dass man bei den doch eher träger reagierenden Saiten noch den einen von dem anderen Ton unterscheiden kann. Beim einen oder anderen Verstärker bedarf es da sicherlich einiger Anpassung, um das veränderte Frequenzspektrum wie gewünscht zu verstärken, die Gitarre liefert hier aber eindeutig die nötigen Grundlagen. Bissig und druckvoll kommen hier die Powerchords auch auf dem Hals-Pickup rüber – genau richtig, um der harten Gangart zu huldigen. Der flache Hals steigert auch hier den Spielspaß und lässt sich dank großzügigem Cutaway und längerer Mensur bis in die hohen Lagen sehr gut bespielen. Wer allerdings eine üblicherweise superflache Saitenlage à la Ibanez erwartet, sieht sich dann doch mit den Problemen dickerer Saiten und des Downtuning konfrontiert. Nicht, dass die Bespielbarkeit schlecht wäre, ganz so flach wie bei anderen Gitarren kann man die Saiten jedoch hier nicht über das Griffbrett spannen. Das sollte aber niemanden abschrecken, denn ansonsten ist die RGD7320Z eine wunderbare „Sportaxt“, die mit guten Pickups und einem hochwertigen, absolut verstimmungsfreien Vibrato fast alles mitmacht.
Test: Ibanez, RGD7320Z-BKF, E-Gitarre
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Einen Ganzton tiefer als die
H, E, A, D, G, H, E – Stimmung wäre A, D, G, C, F, A, D. :P