Test: IK Multimedia Uno Synth Pro Synthesizer

9. Juni 2021

Des UNOs neue Kleider

Mit dem IK Multimedia Uno Synth Pro legt der italienische Hersteller, der wohl am bekanntesten für seine Software-Produkte „T-Racks“ und „Amplitube“ ist, einen Nachfolger des 2018 erschienenen UNO Synth vor. Zum Test stand mir die große Variante mit der 3-Oktaven-Tastatur aus Full-Size-Keys zur Verfügung. Es ist aber auch eine funktional identische Desktop-Version mit einer Folientastatur erhältlich. Und seit der ersten Version hat sich viel getan, sowohl unter der Haube als auch äußerlich.

Des UNOs neue Kleider

Ich finde es zunächst einmal sehr erfreulich, dass die Pro-Version auch mit einer echten Full-Size-Tastatur ausgestattet ist. Und nicht irgendeine, es handelt sich um eine halbgewichtete Fatar-Tastatur mit einem 3-Oktavumfang (+1, also 37 Tasten). Und die lässt sich wirklich grandios spielen, bietet feinfühliges Velocity und Channel-Aftertouch. Vermutlich hätte mir für den IK Multimedia Uno Synth Pro eine nicht-gewichtete Tastatur besser gefallen, aber das ist lediglich eine persönliche Geschmackssache. Zwei angenehm schwere Control-Wheels mit einer griffigen Gummierung sorgen für Kontrolle über Pitchbend und Modulation. Das Mod-Wheel kann aber später beliebigen Parametern zugewiesen werden.

IK Multimedia Uno Synth Pro

IK Multimedia Uno Synth Pro

Sofort beim Auspacken wird einem auch klar: Hier kauft man keinen Plastebomber. Das Gehäuse besteht rundherum aus Metall. Stahlblech für oben und unten, rotes, gebürstetes Aluminium für die Stirn und die Flanken. Absolut gut verarbeitet – und das hat auch seinen Preis. Kostet die Desktop-Version des IK Multimedia Uno Synth Pro 439,- Euro, so legt man für die Full-Size-Keyboard-Version 749,- Steine auf den Tisch – und ist damit preislich im digitalen Korg-, Waldorf-, aber auch analogen Behringer-Segment angekommen (kleiner Hinweis, der erste UNO-Synth ist derzeit im Abverkauf und für schlappe 161,- Euro zu haben).

IK Multimedia Uno Synth Pro - Sequence Buttons

IK Multimedia Uno Synth Pro – Sequence-Buttons

Auch bei den Anschlüssen des IK Multimedia Uno Synth Pro hat sich einiges getan. Es stehen USB- und DIN-MIDI IN/OUT zur Verfügung (leider ohne THRU-Buchse). Es gibt einen symmetrisches Stereo-Paar im 6,3 mm Klinkenformat. Alle anderen Buchsen sind in 3,5 mm ausgeführt, als da wären: Kopfhörereingang, Stereoeingang und je zwei CV/Gate-Ein- bzw. Ausgänge. Denn auch daran wurde gedacht, eine Integration in ein modulares Setup zu ermöglichen.

Was ich bei einem Keyboard, das offensichtlich für die Bühne konzipiert ist, nicht verstehen kann, ist die Wahl der DC-Strombuchse. Hier haben wir es mit einer Hohlsteckerbuchse mit einem 3,5 mm Außendurchmesser zu tun (die von Gitarrenpedalen bekannten Hohlstecker haben dagegen 5,5 mm zum Vergleich). Obwohl sie dennoch einigermaßen fest sitzt, verfügt sie über keine Kabelarretierung, die ein versehentliches Ausstecken verhindern würde. Auch einen Netzschalter habe ich schmerzlich vermisst. Wenigstens wird das Netzteil mitgeliefert sowie ein passendes USB-Kabel, Typ Micro-B.

IK Multimedia Uno Synth Pro - DC-Buchse

IK Multimedia Uno Synth Pro – Die DC-Buchse ist recht klein geraten

IK Multimedia Uno Synth Pro – Liebe auf den zweiten Blick

Eigentlich fand ich schon den Ersten toll, bis auf die Sache mit der Netzversorgung. Im Test des ersten UNO wurde die dunkle Oberfläche bemängelt und auch beim IK Multimedia Uno Synth Pro ist alles eher dunkel gehalten. Allerdings sorgen nun die hintergrundbeleuchteten Gummitaster und Zeilendarstellung der Parameter für einen sofortigen Überblick in jeder Situation. Das arg rudimentäre LED-Display wurde durch ein 128×640, 96“-OLED-Display ersetzt – klein, aber informativ und das werden wir später auch noch brauchen, denn die Synthesemöglichkeiten sind gewaltig aufgewertet worden.

UNO Aufgebohrt

Der IK Multimedia Uno Synth Pro besitzt nun 3 Oszillatoren, die sowohl Sync als auch FM und Ringmodulation beherrschen. Durch die Anzahl ist nun ein paraphones Spiel mit drei Tönen zugleich möglich, was also den Einsatz von Dreiklängen ermöglicht – nicht zu unterschätzen, das. Jeder der Oszillatoren kann eine stufenlos regelbare Mischform zwischen Dreiecks-, Sägezahn-, Rechteck- und Pulsschwingung annehmen.

Das Filter wurde zum einen aus dem ersten UNO übernommen, zum anderen wurde noch ein weiteres 2/4-Pol Lowpass-Filter integriert, basierend auf dem SSI 2164-VCA-Chip. Jedenfalls steht das im engl. PDF-Manual auf Seite 14 – es ist aber wahrscheinlich eher ein SSI 2144-VCF-Chip gemeint, denke ich. Der Einsatz beider Filter ist in vierundzwanzig verschiedenen seriellen und parallelen Konfigurationen möglich. Dabei kann man die Cutoff- und Resonance-Werte getrennt voneinander einstellen, obwohl es keine völlig unabhängige Steuerung gibt.

  • Filter-„Link“ bindet entweder nur Cutoff oder Cutoff und Resonance der beiden Filter, behält dabei aber den relativen Abstand der Werte zueinander.
  • Filter-„Spacing“ ist ein eigener Parameter, der die Steuerung der Cutoff-Frequenz der beiden Filter gegeneinander versetzt.

Die Filterhüllkurve kann geloopt werden und in verschiedenen Anteilen auf die beiden Filter-Typen wirken. Sie erreicht dabei ca. 100 Hz, die Modulation klingt aber nicht besonders sauber und da sie wie die LFOs nicht weiter in den Audiobereich geht, kann man leider auch nicht von einer gelungen Filter-FM sprechen.

IK Multimedia Uno Synth Pro - Filter Modes

IK Multimedia Uno Synth Pro – Filter Modes

Das engl. PDF-Manual ist wenig prosaisch, dafür aber sehr pragmatisch geschrieben; hier werden einfach alle Funktionen der Reihe nach aufgelistet und in aller Kürze erklärt – ich finde es ganz praktisch so.

Der IK Multimedia Uno Synth Pro in der Matrix

Die wohl synthesetechnisch weites reichende Neuerung ist die Modulationsmatrix mit 16 Slots. Hier können übrigens auch der CV/Gate-Eingang als Modulationsquelle genutzt werden. Selbstverständlich kann auch die Intensität einer Modulation über eine andere gesteuert werden. Liegt also ein LFO auf OSC-Tuning, kann man mit einem Modwheel entsprechend den Vibrato-Anteil steuern. Interessant, neben der Tatsache, dass auch Filter-Cutoff als Modulationsquelle dienen kann, ist auch die Tatsache, dass die Sequencer-Flags „Accent“, „Gate“ und „Tie“ in die Modulation einfließen können – gut natürlich für alles TB-303- und Sequencer-artige.

Auch die Effektanteile der FX können hier angesprochen werden, aber keinerlei Einstellungen der einzelnen Effekte, obwohl die das technisch durchaus hergeben würden, wie wir noch sehen werden. Insgesamt ist die Matrix gut gelungen und eben der Hauptgrund für die enorme klangliche Erweiterung gegenüber dem ersten UNO Synth.

Wie im Video zu sehen ist, ist aber die Bedienung der Matrix über die Potis ein wenig fummelig, besser geht es über den Encoder, aber man könnte eventuell in Zukunft gebrauch von den Tastern für die Synthese-Sektion machen.

Neue Effekte braucht die Synthese

Die Effektsektion wurde komplett überarbeitet und bietet jetzt „Studio Grade FX“ – so steht es jedenfalls auf der IK Multimedia Website. Und obwohl das natürlich eine der üblichen marketingtechnischen Schönfärbereien ist, sind sie doch ordentlich und sparsam eingesetzt sehr gut zu gebrauchen. Das Reverb ist wirklich nicht schlecht und kann auch für Hall-Orgien gebraucht werden, aber „Studio Grade“? Dabei ist der Reverb-Typ „Reverse“ mit einem Feedback ausgestattet, der bei einer Time von 100 % dafür sorgt, dass man einen „unendlich Hall“ bekommt, der allerdings in ein nerviges Fiepen mündet. Allerdings muss man aufpassen, denn bei allen Reverb-Typen kann es zu internen Übersteuerungen kommen, hat man den Reverb-Anteil auf 100 % aufgedreht – und dann kann es eben auch richtig laut werden.

Es gibt insgesamt vier FX-Slots mit festgesetzten FX, als da der Reihe nach wären: analog Drive, Chorus/Phaser/Flanger, Delay und Reverb. Es gibt jeweils verschiedene Arten und alle Einstellungen werden per Preset gespeichert. Insgesamt eine recht potente FX-Sektion, die zum Klangcharakter des IK Multimedia Uno Synth Pro beitragen.

Arpeggiator, Sequencer, Song-Modus

Solche Performance-Tools dürfen heutzutage wohl an keinem Synth fehlen und der IK Multimedia Uno Synth Pro hat sie alle. Der Arpeggiator kennt 10 verschiedene Modi und besticht durch die Möglichkeit, über die 16 Step-Taster auch Pausen zu setzen, was aus einfachen Arpeggios schon ansehnliche Sequenzen machen kann. Zusätzlich kann man auch noch Gate-Zeit und Swing-Anteil einstellen.

Der Sequencer darf häppchenweise gefüttert oder über die Record- und Play-Taster in den Aufnahmemodus versetzt werden und frisst dabei bis zu 64 Steps Noten- und Parameterkost (z. B. Filter-Cutoff). Dabei ertönt dann ein mächtiges Metronom, das leider nicht in seiner Lautstärke verändert werden kann. Im Step-Modus hat man zusätzlich die Option, „Accent“, „Tie“ und Gate-Längen einzustellen. Dabei reagieren alle Sounds auf „Accent“ mit einer Erhöhung von Filter-Cutoff. Aber da der Parameter auch in der Mod-Matrix auftaucht, kann man natürlich noch ganz andere Sachen machen. Die Sequenz wird dann per Preset gespeichert und diese können dann so im

Song Modus des IK Multimedia Uno Synth Pro

aneinandergekettet werden. Heißt auch, für jede neue Sequenz braucht man auch ein neues Preset, selbst wenn man denselben Sound benutzen möchte. Und da einem nur 256 zur Verfügung stehen, könnte der Platz knapp werden – aber ich glaube kaum, dass jemand ernsthaft auf diese Weise einen ganzen Song kreieren möchte. Außerdem müssen immer alle 16 Slots besetzt werden, man kann also nicht nur z. B. zwei Presets loopen, sondern muss diese dann entsprechend kopieren. Und man kann auch keine Parameterfahrten aufnehmen.

IK Multimedia Uno Synth Pro – Vver EIngabe-Potis müssen reichen

In der Praxis

Nach einiger Zeit mit dem IK Multimedia Uno Synth Pro muss ich sagen, dass es sich um einen recht potenten Analogsynth handelt, der zu gefallen weiß. Durch dien dritten Oszillator, das zweite Filter, die Mod-Matrix und ja, auch die neuen Effekte ist die Bandbreite an Sounds stark gewachsen. Gerade beim Filter bin ich hier sehr erfreut, da das MS-20-artige OTA-Filter bei höheren Resonanzwerten doch arg ungehobelt daher kam – hier sorgt jetzt das neue Lowpass-Filter für Abhilfe. So sind nun auch schöne Lead-Sounds möglich, auch wenn man zusätzlich das OTA-Filter dezent einsetzt. Schade ist, dass eine Filter-FM im höheren Audiobereich nicht möglich ist, das schränkt die Klangpalette ein.

Die Möglichkeit, tatsächlich Dreiklänge im paraphonen Modus spielen zu können, ist nicht zu verachten. Das macht zwar noch keinen vollständigen Polysynth aus dem IK Multimedia Uno Synth Pro, ist aber schon mehr, als andere analoge in der Preisklasse bieten. Am besten haben mir allerdings die Bässe gefallen. Wie mächtig diese ohne EQ oder Kompressor aus den Boxen drücke, ist schon eine Freude für Ohr und Hosenbeine.

Die Programmierung neuer Sounds geht schnell von der Hand und die Lernkurve ist dabei flach. Gut, die Matrix ist etwas hakelig und man wünscht sich einen Editor, der aber auf der IK-Multimedia-Website nicht erwähnt wird. Da aber alle Parameter per MIDI steuerbar sind, wird es bald wohl etwas von Drittanbietern geben.

Der Uno Synth Pro On YouTube

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Fazit

Gelungen, so kann ich das nur zusammenfassen. Der IK Multimedia Uno Synth Pro ist nicht aalglatt, sondern hat hier und da seine Kanten (und auch kleine Fehler), die ihn von anderen analogen Synths abheben. Die Keyboard-Version mit der hervorragenden Fatar-Tastatur ist eindeutig bühnentauglich (vom Netzteil ein wenig abgesehen), die Desktop-Version platzsparend für den Studioeinsatz. Synthesemöglichkeiten gibt es genug, um einen weiten Klangraum abzudecken; auch die Programmierung ist recht komfortabel, obwohl es kein „Knob-Per-Function“ gibt – einen Editor gibt es leider (noch) nicht.

Ich habe das Gefühl, dass wir es hier mit einem modernen Klassiker zu tun haben könnten, der seine eigene Fangemeinde finden und lange begeistern wird.

Plus

  • erstklassige Spielbarkeit
  • extrem erweitertes Klangspektrum

Minus

  • sehr kleine DC-Buchse
  • kein Filter-FM im Audiobereich

Preis

  • Keyboard-Version: 749,- Euro
  • Desktop-Version: 439,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    MonsDuvall  

    Das Design und die Farbwahl ist IMHO ziemlich daneben gegriffen und wirkt auf den Bildern ähnlich günstig wie diese kleinen Akai MIDI-Keyboards.

    Da gibt es in der Preisklasse konzeptionell innovativere, auch eigenständig klingende Synths mit mehr Stimmen die viel eher das Zeug zum modernen Klassiker haben, denke ich.

  2. Profilbild
    Pavel  

    Schreiben Sie des doch mal alle direkt an IK Multimedia, sonst versackt alles an Kritik hier und hat was von Westfälischer Gartenmotzerei. (Bei uns im Süde sind wer direkter)

    Aber de Hardware ist schon gud. Nur de Silikondrücker sind halt a weng billig, wie überall…

    PS: Nichts sieht schlimmer aus wie Waldorf-Hardware de 1990er. Gerade sowie Nextelbeschichtung die nach so 20 Jahre ausschaud wie zuviele Freier gehabt, und große bunte Plastikknöpfe für Sehschwache.

  3. Profilbild
    t.goldschmitz  RED

    Hallo an alle, die hier den Uno Synth Pro als Billigheimer abstempeln. Der Gute wiegt knappe 6kg! Und die Tastatur ist einfach mal oberste Oberliga. Und am Gerät sitzt alles extrem spack. Top verarbeitet.
     
    Das mag optisch vlt. nicht rüberkommen, aber hat man das Teil mal unter der Hand – ein Genuss. OK, bis auf die Gummitaster, die jetzt jeder überall verbaut. Die mag ich persönlich auch nicht so besonders. Bitte nicht immer nur auf Äußerlichenkeiten achten – die inneren Werte sind es doch, die zählen sollten.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Bin ganz bei dir. Toller Synth, tolles Format. Wie sieht es in Funktion als portables FS Masterkeyboard aus? Local Off, Controller etc.

      • Profilbild
        t.goldschmitz  RED

        Habe gerade mal geschaut, da geht in Sachen Masterkeyboard nicht sooo viel. Keine Splits/Layers, kein Local Off, keine Key-Off Velocity.
         
        Es gibt eine Einstellung, um alles von DIN-MIDI auf USB-MIDI zu spiegeln und umgekehrt.
         
        Dafür immerhin Transpose, Softhru und alle Potis geben CC aus, je nach gerade editiertem Parameter.

        Was mir überhaupt nicht gefällt, und das habe ich im Test vergessen: es gibt offensichtlich keine Möglichkeit, die Sounds per Sysex zu dumpen. Das geht nur über den CC-Umweg.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Ich konnte es nicht glauben aber die Zeiten ändern sich ja. Unter Midi-Control#122 kann man anscheinend Local on/off switchen. Normal sollte das am Gerät unter System o.ä. gehen. Unschön aber immerhin. Andere Synths können es teilweise nicht mehr. Ein Preset-Editor sollte aber im Anmarsch sein, oder?

  4. Profilbild
    Jupiter Six  

    Stimme Thilo zu. Habe den Pro seit zwei Wochen im Studio und bin wirklich begeistert. Er ist eben genau das Gegenteil von einem AKAI-Midi-Keyboard. Auch finde ich ihn nicht uninspiriert. Gerade seine abgerundeten Ecken, die hochwertige Verarbeitung, die gute Tastatur und letztendlich der tolle Sound, machen das Teil für mich einzigartig.

  5. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    …oder einen Korg Wavestate oder opsix. Oder einen Behringer MonoPoly, wenn man es paraphon braucht.
    Die Desktop-Variante würde mich schon eher ansprechen, aber auch in diesem Preis-Bereich gibt es jede Menge Alternativen…

  6. Profilbild
    Sven Blau  

    Ich finde ihn auch nicht gelungen – eher richtiggehend hässlich.

    Erinnert mich an alte Bass-Begleitautomaten aus Heimorgelzeiten, ins 21. Jh. geholt.
    Sieht wie Spielzeug aus für mich.

    Mit dem abgerundeten Gehäuse kann ich mich notfalls noch arrangieren, aber diese billig wirkenden Potis und Gummitaster.. nein, da hätte man sich mehr Mühe geben müssen.

    Für das Geld würde ich mir auf jeden Fall was anderes holen, wenn ich vor der Entscheidung stünde.

  7. Profilbild
    SynthNerd  AHU

    Das Design ist auch nicht so mein Fall, aber nach den Beispielen zu urteilen, scheint klanglich vieles möglich, das meinen Ohren gefällt und der Preis ist fair.

  8. Profilbild
    t.goldschmitz  RED

    Noch mal einen Nachtrag, denn ich hatte Gelegenheit, den UNO Synth Pro auf der Probe im Live-Kontext zu spielen. Dort musste er gegen Gitarre, Saxophon, Bass und Drums antreten…
     
    Was soll ich sagen: Der Sound setzt sich Live durch, ist aber nicht zu harsch, kann aber auch das Trommelfell kitzeln, die Tastatur ist zum Flitzen gut, und gerade die eingeschränkte Poti-Anzahl macht den UNO Synth Pro optimal für die Bühne. Selbst die Sequenzen konnte ich gewinnbringend einsetzen. Und die dreifach Polyphonie reicht eben gerade für Chord-Stabs etc.
     
    Ich muss sagen: saubere Leistung, bin nun absolut begeistert!

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