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Test: KOMA Elektronik Field Kit, CV-Workstation


Glory Kick-Starter Project!!!

Das KOMA Elektronik Field Kit ist in erster Linie ein Interface, um verschiedenste externe elektrische Geräte miteinander zu verbinden und zu kontrollieren. Es ist drauf ausgelegt, diverse elektrische Spannungen an externe Geräte zu schicken oder von ihnen zu empfangen. Es ist dabei weder ein Effektgerät noch ein modularer Synthesizer. Was das Field Kit genau ist und was für spannende Dinge sich damit anstellen lassen, lesen Sie im Test.

Nach einem erfolgreichen Kickstarter-Projekt mit einer 15-fachen Überfinanzierung begann nach nur zwei Monaten Finalisierungszeit Ende März 2017 die Auslieferung des KOMA Elektronik Field Kit aus Berlin. Ab Juni 2017 wird das Kit auch im normalen Versand und bei Koma zu erhältlich sein.

Kittie, Kittie …

Das KOMA Elektronik Field Kit gibt es in der DIY-Version zum selber zusammenlöten für 179 Euro und die vollständig zusammengebaute Version für 229 Euro. Geliefert werden beide Version mit einer hinreichend stabilen, leichten, passgenauen und gut gefertigten Holzkiste aus Sperrholz, einem passenden 9 V, 2 A Netzteil und einem gedruckten, englischsprachigen Handbuch. Das Handbuch gehört zum absolut Besten, was ich jemals zu irgendeinem Gerät unter die Finger bekommen habe! Klar strukturiert und mit vielen Anwendungsanregungen. Dieses Handbuch sollte zur Pflicht-Designstudie für alle Hersteller von irgendwas werden.
Auch an Eurorack-Benutzer wurde gedacht und ein passendes Panel kann für 29 Euro von Koma erworben werden.

DIY

Als Backer und DIY-Liebhaber hab ich mir natürlich das DIY-Kit zum Selberlöten genommen. Es ist bisher das einzige Mal, dass ich die Entscheidung bereut habe. Das Problem sind nicht die paar Bauteile wie Klinkenbuchsen, Potis und LEDs, das erfordert wahrlich keine Lötkunst. Nein, das Problem ist, wo diese Bauteile angelötet werden. Das Field Kit ist nämlich auf der Bauteilseite schon mit allen SMD-Bauteilen bestückt. Und die Pins der Thru-Hole-Bauteile werden auf der Bestückungsseite festgelötet. Oftmals zwischen den SMD-Bauteilen, die so klein und so eng beieinander sind, dass auch nur die kleinste Menge an Lötzinn wahrscheinlich das Aus für Teile des FieldKits und oder das ganze Bord sein kann. Das war bei anderen Kits, die ich gelötet habe, auch der Fall, aber selten hab ich so Blut und Wasser geschwitzt wie hier. Wer also keine fundierte Erfahrung mit SMD-Löten hat, sollte tunlichst das DIY-Kit meiden und die komplett montierte Version kaufen!

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  1. Profilbild
    Chick Sangria ••••

    Vielen Dank für den nüchternen Test! Das Preis-Leistungsverhältnis scheint auch beim zusammengebauten Kit unschlagbar zu sein.
    Vielleicht sollte man ein „Field Kit“ auch auf seine mittelfristige Robustheit überprüfen, aber das kann man jetzt sicher noch nicht beurteilen.
    Als Referenz fällt einem natürlich noch Stockhausens Mikrophonie ein.
    P.S.: Die Überschrift (sicher nicht vom Autor) ist eine Katastrophe.

  2. Profilbild
    Son of MooG AHU

    Hochinteressantes Teil, das die kreativen Säfte zum Hochkochen bringen kann.
    Seite 5: „Das Sensoren-Interface hat als Eingänge einen 5V Ausgang“ – was denn nun?

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Hätte noch das Schaltbild aus dem Handbuch dazu reinstellen sollen, dann wärs deutlicher geworden.

      Schalter, Dioden etc. sind passive Bauteile die einen Schaltkreise schließen oder den Stromfluss beinflussen. Der Strom für den Kreis muss aber ja irgendwoher kommen. mit den 5V aus „5“ kann man sich also eine weitere, nötige externe Spannungsquelle sparen.

      Alternativ könntest Du auch in „D“ und „G“ ein beliebiges modulierendes max. 5V CV-Signal einspeisen.
      Der „Switch“ triggert dann immer bei 5V-Spitzen und der „Sensor“ sendet entsprechend kontinuierlich.

      :)

  3. Profilbild
    MacSynth

    Sehr schöne kleine Kiste. Bei mir ging das Löten teilweise auch etwas langsamer als gewohnt.

    Zur Robustheit: die Potis sind alle auf der Platine fest und nicht mit dem Panel verschraubt. Trotzdem macht das Fild Kit auf mich einen recht robusten Eindruck. Ist halt nicht „rugged“ oder tritt- und wasserfest.

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Koma Field Kit

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