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Test: Line6 Sonic Port VX, iOS Device

9. Februar 2015

Rote Zauberkiste für iOS

Das Angebot an iOS-speziellen Audiogeräten wächst schnell und stetig. Gerade die iPads sind inzwischen so leistungsstark geworden, dass sich damit durchaus auch in der Musik- und Soundproduktion arbeiten lässt – die richtige Zusatz-Hardware vorausgesetzt. Das haben auch die Hersteller erkannt, die gerade dabei sind, ihre iOS-Erstlinge den neuen technischen Gegebenheiten anzupassen. So auch der Gitarren-Spezialist Line6. Die hatten im Sommer 2013 das Audiointerface „Sonic Port“ auf den Markt gebracht, das nun mit dem Zusatz „VX“ in die zweite Runde startet. Größte Neuerung: Das Line6 Sonic Port VX wurde um ein internes 3-Wege-Mikrofon (mono und stereo) erweitert. Ob das die (Neu)Anschaffung lohnt und was es sonst noch zu bieten hat, lest Ihr in unserem Test.

 

Line6 Sonic Port VX

Line6 Sonic Port VX

Ausgepackt

Zum Lieferumfang gehören – neben dem eigentlichen Audiointerface – ein Tischstativ (das beim Vorgänger noch fehlte) und zwei Kabel (USB und Lightning). Der Zusammenbau des Stativs erweist sich zwar als dezent „friemelig“, aber das macht man eh nur einmal und gut ist‘s. Das Gehäuse macht durch seine rot/schwarze Metallic-Lackierung zwar einen auf massiv, besteht aber aus Kunststoff. Dank seiner kompakten Bauweise macht der VX aber trotzdem einen recht stabilen Eindruck. Nägel sollte man damit aber dann doch nicht in die Wand schlagen.

Das alles ist mit dabei

Das alles ist mit dabei

Angeschaut

Auffälligste Neuerung gegenüber dem VX-losen Vorgänger ist das mattschwarze Mikrofongitter, unter dem sich drei Mikrofone verbergen: Ein dynamisches Mono-Mikrofon auf der Frontseite, das gemeinsam mit dem Gitarrensignal genutzt werden kann und ein Stereo-Kondensatormikrofon links und rechts davon (Niere, AB Stereo). Zuwachs gibt es auch bei den Anschlüssen und Reglern: Neben einem Eingang für Keyboard, Drummachine oder DJ-Mischpult, der Kopfhörerbuchse (beide 3,5 mm) und dem Gitarre/Bass-Eingang (6,35 mm) finden sich auch symmetrische Stereoausgänge (ebenfalls 6,35 mm) – der alte Sonic Port begnügte sich da noch mit nur einem Ausgang. Laut Hersteller wurde zudem auch der Dynamikumfang des Gitarren/Basseingangs von 110 auf 120 dB erhöht.

Die Umschaltung zwischen den einzelnen Signalquellen (Gitarre / Stereomikrofone / Mono-Mikro) erfolgt über einen Eingangswahlschalter (der schön deutlich einrastet) auf der rechten Seite; dort befindet sich auch das Rad für den Mic Gain – zuständig für alle Mikrofone. Ein weiterer Schalter (Direct Monitor) findet sich auf der anderen Seite: Damit lässt sich die Abhörquelle auswählen – entweder das Ausgangssignal des Mac/PCs/iOS-Gerätes oder das anliegende Eingangssignal. Scheint alles vorhanden zu sein – checken wir mal, wie sich das in der Praxis schlägt.

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