Test: M-Audio FastTrack

4. Januar 2010

M-Audio FastTrack

Alle Jahre wieder erneuert M-Audio seine erfolgreichen Produkte und passt sie der Marktsituation an. Der neue FastTrack gleicht dem alten Modell funktionell fast bis aufs Haar.

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Es handelt sich beim FastTrack um ein USB 1.1 Audio-Interface mit zwei Ein- und zwei Ausgängen. Auffällig sind die drei großen Potentiometer, die sich nun auf der Gehäuseoberseite befinden. Ich persönlich finde das ganz praktisch, wenn das Gerät auf dem Tisch steht. Zum älteren Modell gibt es zwei Unterschiede: Zum Ersten ist das Input/Playback Mixpoti nun einem dezidierten Guitar Gain Poti gewichen, zum Zweiten bietet der neue FastTrack jetzt 48V Phantomspeisung, die zum Betrieb der meisten Kondensatormikfone notwendig ist.

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Der XLR-Eingang verzichtet leider auf eine Zugverriegelung, ist jedoch ausreichend „fest“ toleriert, sodass ein üblicher Neutrik-Stecker nicht aus Versehen herausrutscht. Darüber hinaus ist das FastTrack so leicht, dass man eher das Interface vom Tisch zieht, als den Stecker aus der Buchse.

Dezidierte Line-Eingänge sind leider komplett eingespart worden, es können also nur ein Mikrofonsignal und ein Gitarrensignal aufgenommen werden. Zur Not kann man über Adapterkabel etwas basteln, um über diese Eingänge auch mal Linepegel aufzunehmen. Dazu sollten die Gain-Potis aber zur Sicherheit ganz heruntergeregelt werden.

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Obwohl der Input/Playback-Regler und der Mono-Schalter dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, gibt es weiterhin einen Direct-Monitor-Schalter, der jedoch die Eingänge einfach nur durchschaltet. Wenn die Treiber eine ausreichend geringe Latenz auf einem modernen Rechner zulassen (i.d.R. unter 6 ms), kann eine Monitormischung aber mittlerweile auch direkt im Rechner vorgenommen werden.

Die beiden Cinch-Line-Ausgänge und der Kopfhörerausgang werden beide gleichzeitig mit dem Output-Poti gepegelt. Der FastTrack benötigt übrigens kein Netzteil, er wird komplett über den USB-Bus mit Spannung versorgt.

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Wir haben den FastTrack unter Windows 7 mit 64 Bit getestet. Einen Test mit XP oder einem anderen 32 Bit System haben wir nicht vollzogen, da wir der Meinung sind, dass die M-Audio USB-Treiber dort mittlerweile ausgereift sind. Falls Sie trotzdem Probleme feststellen sollten, würden wir uns freuen, wenn Sie diese unten den Kommentaren hinzufügen.

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